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Beschwerdeaufkommen zu Postdienstleistungen nahezu unverändert

Neues von der Bundesnetzagentur. Die teilen mit, dass das Beschwerdeaufkommen zu Postdienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert sei. So gingen bei der Bundesnetzagentur bislang 17.930 Beschwerden zu Postdienstleistungen ein. Die Schlichtungsstelle Post erreichten bis Mitte Dezember 1.749 Schlichtungsanträge.

„Das Beschwerdeaufkommen zu Postdienstleistungen bei der Bundesnetzagentur ist 2020 nahezu konstant. Die Corona-Pandemie zeigt bisher keine Auswirkungen auf die Entwicklung der Beschwerdezahlen,“ sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Viele Beschwerden betreffen mehrere Themen. Gut 50 Prozent der Themen betrafen den Paketbereich. Davon entfielen 27 Prozent auf die Wettbewerber der Deutschen Post DHL (im Jahr 2019 waren es 19,5 Prozent). Rund 34 Prozent aller Themen betrafen den Bereich Brief. Davon entfielen 95 Prozent auf die Deutsche Post AG.

Mit rund 80 Prozent bezieht sich die Mehrheit der Anträge auf Paketsendungen. Die häufigsten Gründe für ein Schlichtungsbegehren sind verlorene, entwendete oder beschädigte Pakete.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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33 Kommentare

  1. Also mal ganz ehrlich:
    ja, auch ich habe die letzten Wochen immer mal wieder hier und da etwas bestellen müssen.
    Und ich kann nur sagen: Das läuft wirklich alles wie am Schnürchen. Man hat den Eindruck alle Dienste haben Ihre Kapazitäten enorm vergrößert, teilweise fahren die jeweils sogar mehrmals am Tag hier in der Gegend rum. Ich kann nur sagen: Ganz großes Lob, dass das so gut klappt.

    • Ja, hier auch. DHL hat von 1-2 Touren am Tag auf 2-3 Touren hier in der Gegend umgestellt. Ich frage mich, wo die so schnell die Leute her haben?! Das kann ja nicht alles nur auf Überstunden basieren, oder?

      • Wegen Corona, Corona Apps und den ganzen Systemlingen haben doch bereits genug Leute ihren Job verloren. An Arbeitssuchenden sollte es nun wirklich nicht scheitern 😉

        • Gibt’s für den Chrome Browser eigentlich ein fähiges Addon, dass die Inhalte von den Dummdenkern ausblendet? Das wäre mal was.

          • Ja das wäre super. Den Quatsch dieser Dummdenker nicht lesen zu müssen. Leider sind die im Internet aktiver, als die große Mehrheit, so denken Sie, dass Sie das Volk wären. Letztendlich sind sie aber nur eine Minderheit.

        • „ Wegen Corona, Corona Apps und den ganzen Systemlingen haben doch bereits genug Leute ihren Job verloren. “

          Achso, die App ist schuld.
          Und ich dachte es die aktuelle Krise hätten wir WEIL EINE KRANKHEIT GRASSIERT.
          Meine Güte, wie dumm kann man eigentlich sein?

          Und es ist eigentlich ein „systemling“?

          Und: woher kommen eigentlich all diese Spinner die plötzlich die Foren dieser Welt mit ihrem geistigen Dünn&&&&& verstopfen?

      • Zur Weihnachtszeit stellt Deutsche Post / DHL sowieso saisonal mehr Arbeitnehmer an, durch Corona bereits zusätzlicher Puffer.

        Hier zwei bemerkenswerte Zitate:

        Im Frühjahr hat der Konzern während des ersten Corona-Lockdowns rund 4.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Bis zum Jahresende kommen etwa 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte und mehr als 13.000 zusätzliche Fahrzeuge hinzu. Teilweise wird noch abends geliefert.

        https://www.rnd.de/politik/deutsche-post-im-lockdown-dezember-dhl-rechnet-mit-18-milliarden-sendungen-zur-weihnachtszeit-42JZUTSJVBA6TKOIUSJS6JYZB4.html

        Bereits im April:

        Das führe teils zu Einschränkungen, pflichtet ihm Dieter Nawrath aus der DHL-Pressestelle Süd bei. „Wir haben in den vergangenen zwei Wochen die Kapazitäten im Paketbereich bereits um ein Niveau erhöht, was der regulären Sendungsmenge des nächstgrößten Wettbewerbers entspricht“, sagt er.

        https://www.abendzeitung-muenchen.de/mehr/geld/warum-pakete-zur-zeit-lange-brauchen-art-491849

      • „ Ich frage mich, wo die so schnell die Leute her haben?! Das kann ja nicht alles nur auf Überstunden basieren, oder?“

        Also was DHL angeht:
        ich habe erst gestern dazu einen Artikel gelesen in dem war die Rede davon, dass sie 13.000(!!) zusätzliche Fahrzeuge gemietet haben, dass die sortierzentren (die sonst nur die Hälfte des Tages arbeiten) auf 24h – Betrieb umgestellt haben und das u.a. ganze Horden an Büroangestellten aus Verwaltung und anderen Abteilungen „an die Front“ beordert worden sind.
        U.a. War die Rede von „doppelt soviele Sendungen wie normal“ (was auch immer „normal“ ist).

  2. Was meinst du denn mit „Systemlingen“?

    • Das sind die ganzen Querdenker….

    • Systemlinge= System+Lemminge. Das sind die gleichen hirnverbrannten wie 39.

      • 1939? Was war denn da so Sytemling-Relevantes?

      • So ein Blödsinn. Die breite Masse der Menschen, die sich einigermaßen den Verstand behalten haben und nicht irgendwelchen Verschwörungstheorien hinterherlaufen, ala, das Bill Gates die Weltherrschaft haben will, oder so ähnlich. Diese als Systemlinge zu bezeichnen ist lachhaft und verharmlost die Schrecken des „3. Reiches“

        • Wer vom System abweicht und bedenken hat, ist ein corona leugner, ein Verschwörungstheoretikern, ein schwurbler, ein rechter, ein covidiot etc etc etc.
          Diese Form des mundtotmachens kennt man auch aus dem dritten reich. Darüber hat übrigens auch wagenknecht schon ihre Gedanken geäußert.
          Wer andere Meinungen nicht akzeptiert oder sogar mundtotmacht und als Verschwörungstheorie bezeichnet, ist halt ein Systemling ‍♂️

          • Deine Kommentare grenzen hart an eine geistige Behinderung.

          • Es sind nun mal faktisch Verschwörungsidiologien die zu großen Teilen nachweislich unwahr sind.

            • Die Frage ist halt wie man es betrachtet: Wenn Wissenschaftler (also die die ihr Leben damit zu tun haben) simpel gesagt sagen, dass zu viel unbekannt ist über die Langzeitfolgen des Impfstoffes und Politiker sagen, der Impfstoff ist ok wir müssen schnell handeln, was genau ist dann deine Faktenbasis? Ich glaube kaum dass irgendwer die göttliche Gabe hat die Zeit und Langzeitfolgen vorauszusehen. Auch ist es ja Fakt dass wir keine Übersterblichkeit haben, dass mehr Menschen an den Masken krank werden, als dass sie etwas nützen, dass aktuell bei anderen Krankheiten deutlich mehr Menschen daran versterben als am Corona Virus und das noch immer kein Unterschied gemacht wird zwischen „an / mit Corona verstorben“…
              Und das ein gigantischer Wirtschaftsapperat dahinter steckt, muss ich dir ja glaub ich nicht erklären sowie was das bedeuten KÖNNTE….oder?

              • Richtig ist: für Menschen vor Vorbelastung wie zBsp einer Lungenkrankheit kann das Tragen einer Maske bedenklich sein und sollte vom Arzt beurteilt werden. Das sind aber die wenigsten und bei Weitem nicht mehr als die, denen sie etwas nützen. Genau so verhält es sich mit jedem anderen deiner Schwachsinnssätze.

                • Na na na! Schwachsinn ist nicht, dass sich extrem viele Keime in den Masken sammeln und vermehren. Schwachsinn ist nicht, dass Studien zeigen, dass die Leistungsfähigkeit der Lunge abnimmt, wenn die Maske getragen wird. Und Schwachsinn ist es ebenso nicht, dass die corona Partikel kleiner als die Löcher sind. Mensch Kalle, da ist wieder nichts konstruktives bei rumgekommen. In Österreich wurde gestern übrigens die Vertrauensfrage zur aktuellen Bundesregierung gestellt. Die AT Opposition macht’s vor 🙂 hoffentlich zieht DE bald nach

      • Das war jetzt aber ein etwas harter Vergleich.
        Aber im Kern können die Spinner genau so gefährlich werden für eine Gesellschaft das stimmt schon.

  3. Mag sein, dass DHL zum Weihnachtsfest seine Paketfahrer aufstockt, aber vermehrt sind das dann polnische Soloselbständige mit polnischen Kennzeichen an ihren Sprintern und einem Aufkleber „Unterwegs im Auftrag der Deutschen Post/DHL“. Alles auf eigene Gefahr für die Selbständigen, da keine Sozialleistungen und keine Krankenversicherung.
    Und gefühlt haben auch die Beschädigungen an den Paketen, die ich erhalte, zugenommen, da die Fahrer zum besseren Transport der Pakete gerne mal den Karton eindrücken oder mit den Fingern Löcher produzieren.

  4. Kann mich auch nicht beklagen. Am Samstag wurde ein Paket verschickt und das ist heute schon da und am Sonntag kam eine Mail, Paket ist unterwegs und das kommt Morgen an. Also DHL macht da einen Bombenjob, wenn man bedenkt, wie viel die Leute gerade vor Weihnachten quer durch das ganze Land versenden.

  5. Ich gehe aufgrund der Pandemie von höheren Zahlen an Sendungen im Vergleich zum Vorjahr aus, wenn die Zahl der Beschwerden dabei jedoch gleich bleibt ist es doch eine Verbesserung, sehr gut gemacht!

  6. Endlich mal eine gute Formulierung statt Klickfängerüberschriften ala „Immer mehr Beschwerden bei Paketdiensten“ – was natürlich korrekt wäre, weil mehr Pakete= mehr Fehlermöglichkeiten.

    Seit Jahren ist mir erst ein Paket weggekommen, und das wurde in diesem Jahr wohl direkt im Supermarkt vom Colli geklaut. Hat wegen verschiedener Fristen nur sehr lange gedauert, bis das Geld ausbezahlt wurde. Bei anderen Waren war der Versender beim Verpacken einfach nur luschig, und die losen Tetrabriks klöterten die Hülle kaputt.

  7. Ich könnte mich schon beschweren. Viele Sendungen laufen problemlos, aber bei weitem nicht alle. Probleme gibt es gerne mit DHL. Die Routenplanung ist dann so knapp, dass mein Paket nicht mehr zugestellt wird. Die Abholung in der Filiale zu normalen Zeiten dauert mindestens eine halbe Stunde, idR länger.
    Ich habe mich dann mal an den „Kundendienst“ von DHL gewandt und bin selten so veralbert worden.

  8. Jochen Homann so: „Das Beschwerdeaufkommen zu Postdienstleistungen bei der Bundesnetzagentur ist 2020 nahezu konstant. Die Corona-Pandemie zeigt bisher keine Auswirkungen auf die Entwicklung der Beschwerdezahlen,“

    Ohne dazu Verhältnisse oder absolute Zahlen abzugeben, wie viele Lieferungen unterwegs waren, hier würde ich darauf wetten, dass es in diesem Jahr deutlich mehr waren als letztes Jahr, ist so eine Aussage inhaltsleer. Hat der Mann tatsächlich so wenig Kompetenz oder will er sich mit seiner Aussage womöglich darum herumwinden, dass es hier nicht mehr viel zu meckern gibt, welches unmittelbar zur Frage führen würde, ob die Bundesnetzagentur noch wichtig genug ist, sie fortzuführen? Jeder ist sich selbst der nächste…

  9. Die Qualität der Zustellung, und das Kundenerlebnis steht und fällt zu einem ganz erheblichen Teil mit der Qualität der Zusteller. Und da gilt der alte Spruch:

    Wer nur Peanuts zahlt, bekommt Affen.

    Würden die Firmen ihre Zusteller vernünftig bezahlen, bekämen sie auch motivierte, zuverlässige Mitarbeiter. Und nicht nur die komplett verzweifelten, welche sich für einen Lohn effektiv weit unter dem Mindestlohn Ausbeuten lassen.

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