Bericht: Ehemalige Apple-Mitarbeiter arbeiten an eigenem konkurrenzfähigen Lautsprecher

Christopher Stringer, ehemaliger Designer bei Apple (unter anderem am Design der Apple Watch, HomePod und iPhone beteiligt) und Afrooz Family, ehemaliger Entwickler bei Apple, dem der HomePod seine Technologie verdankt, mit der er sich in jedem Raum vom Klang her ideal anpassen kann, haben das Start-up Syng gegründet, das nun wohl im vierten Quartal dieses Jahres einen eigenen smarten Lautsprecher auf den Markt bringen will. Dieser soll es laut Financial Times nicht nur mit dem HomePod aufnehmen können, sondern auch Sonos reichlich Konkurrenz machen – „von der Realität nicht mehr zu unterscheiden“ heißt es da seitens Syng. Und tatsächlich könnte die Mischung des Know-how beider durchaus Potential haben, vermutlich wird es zum Lautsprecher ja schon vor dem kommunizierten Start im vierten Quartal dieses Jahres weitere Informationen geben.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Klingt für mich mehr danach, dass die ihr (Apple) Wissen zum Kauf anbieten. Also erst mal eine kleine Firma gründen, ein bisschen mit dem erlernten was zusammenbauen und dann drauf hoffen, dass Sonos, Amazon, Google, Teufel und Co. an dem Wissen Interesse haben und für gutes Geld das Startup kaufen 😉

  2. Dem HomePod Konkurrenz zu machen, ist jetzt nicht sonderlich schwer. Selbst bei halben Preis (über eBay) habe ich das Gerät innerhalb der Frist zurückgeschickt, weil der übertriebene Bass alle Mittel- und sogar einen Teil der hohen Töne überdeckte. Keine Ahnung für welche Musikrichtungen der Lautsprecher konzipiert ist.

    Sonos kenne ich persönlich nicht, aber egal wie gut der Ton ist, das Risiko eines Account- und Serverzwangs werde ich nicht eingehen. Den Fehler haben bereits ganz andere gemacht und das bei Unternehmen die zehnmal so groß sind wie Sonos.

    Ein HomePod mit normalem Bass, am besten noch Equalizer und selbstverständlich HomeKit-Einbindung und ich wäre zufrieden.

    • Hier ebenso. Live-Musik oder Klassik ist einfach nur schrecklich auf dem HomePod. Habe für den Preis damals was »Besseres« als bei der Konkurrenz erwartet und bekam einen Lautsprecher, der Jugendliche mit seinen übertriebenen Bässen glücklich macht, sich für ernsthaftes Hören von Musik aber nur bedingt eignet. Gefühlt kann er nur HipHop und Elektro.

      Wobei er sicherlich auch vielen anderen gefallen wird, ich wollte es nur etwas polemisch ausdrücken, weil der Klang für den Preis und das Versprechen dann eben doch überraschend flach und vorhersehbar ist.

      Da bin ich auch dabei. Der Bass ist so unangenehm hoch, dass er quasi jedes Musikstück zerstört und die Mitten fehlen zum Teil gänzlich. Übertriebene Höhen gibts aber inklusive zum Bass. Ist mir total unverständlich, was da passiert ist. Einfach kein guter Lautsprecher.

      • Habt ihr denn eine Empfehlung? Bin auf der Suche 😉 Homekit wäre mir egal, lieber Chromecast, da Android User.

        • Wie wär es mit Echo Dot Plus gute Lautsprecher? So bekommt man das beste aus den zwei Welten finde ich.

        • Der Bose soll sehr gut sein. Wollte ich mal ausprobieren.

        • Raspberry Pi und Volumio + USB DAC + Normale Hifi Boxen = Non Plus Ultra
          KA ob es ein Chromecast Plugin gibt (bestimmt), aber es gibt dafür definitiv ein Spotify Connect Plugin (so nutze Ich es), und viele mehr.
          All in one, und man kann statt der überteurten Sonos + Co. wirklich alle Hifi Boxen nehmen. An die Qualität mit einem guten DAC (wirklich brauchbare gibt es schon ab 100€ bei Amazon) kommt keine andere Lösung ran.. Dazu steuerbar mit allen MPD-Remotes auf iOS oder Android oder der Volumio App…
          https://volumio.org/volumio-overview/

        • Hi gute Aktivboxen , z. B. Nubert , Kef u. ä. und dann die Streamingmodule Deiner Wahl über die digitalen Schnittstellen anschließen , z. B. Airportt Express II kann Airplay 2 nach Firmware-update oder eben Chromecast Audio-Pucks über SP-Dif anschliessen oder tzur Not Bluetooth smile . Und Du hast nen guten Klang und bist von Wireless-Standards unabhängig weil Du nicht immer den ganzen lautsprecher wegschmeissen mußt wenn sich da was ändert sondern einfach das Mudul am Speaker wechselt .

    • Das halte ich für ausgemachten Blödsinn. Dazu muss man sich nur mal die Messwerte ansehen. Die zeigen das absolute Gegenteil einer Badewannenkurve.

  3. Wenn ich hier die Kommentare durchlese ist das kein Wunder dass zumindest der eine nicht mehr bei Apple ist. Der Klang vom HomePod hat mir aber durchaus zugesagt, zumindest war er lange Zeit besser als alles was von Amazon kam. Zu viel Bass mag ich aber auch nicht.

  4. paradoxus says:

    „Von der Realität nicht mehr zu unterscheiden“ … okay, gelesen und abgehakt als Marketing-Bullshit. Auch die werden nur mit Wasser kochen & eine in China zusammengesteckte Boom-Box präsentieren. Wer Richtung „Realität“ (welche? Violine im Konzertsaal? Im Studio? Beim Mastering? Usf. Es gibt schlicht keine letztgültige Realität, sieht man wirklich von konzertanten Aufführungen ab) gehen will und Kleingeld übrig hat, der muss schlicht ein paar gute Abhörmonitore kaufen. Kleinen & guten DAC ran (vielleicht vernetzt auf Basis eines RasPi … bin überfragt, ob das auch gute EQ-Apps drauf laufen, sonst muss man noch einen RMI ADI-2 Pro anschaffen, wenn man den Klang an Raummoden usf. anpassen will ;-)) und gute Ausgangsdateien. Das ganze sauber in einem akustisch „neutralen“ Raum aufgebaut und sich selbst ins Stereodreieck gesetzt. Gut & so teuer wie man will.

  5. speedsonic says:

    Bezüglich der Frage einer klanglich besseren Alternative: Eine Bose SoundTouch 20 ist für Küche/Bad/Schlafzimmer/Kinderzimmer eine ideale Box. Klanglich sehr ausgewogen, auch bei etwas höheren Lautstärken. Klassik, Rock und basslstige Musik kommen sauber und trocken. Hat Spotify Connect und mittlerweile auch AirPlay 2. Großer praktischer Vorteil ggü. vielen Konkurrenten wie Sonos o.ä. ist die optionale Bedienung mittels echter Tasten: Am Gerät und der beiliegenden kleinen Fernbedienung kann man neben der Lautstärke auch sechs Schnellwahltasten mit Internet-Radiostationen und Spotify-Playlists belegen. Das ist top, denn wer will schon immer das Handy entsperren und eine App bedienen, wenn man nur mal 3 Minuten im Bad ist 😉 oder die Box in der Küche auf dem Schrank stehen hat. Selbst die SoundTouch 10 klingt noch erstaunlich gut für die Größe.

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