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Beeper: Chat-App will alle Dienste für euch zusammenfassen

Alle Jahre wieder kommen Apps ums Eck, die einem versprechen, Messaging besser oder übersichtlicher zu machen. Meist sind es dann hurtig zusammengeschusterte Electron-Apps, die lediglich den Webdienst des jeweiligen Anbieters abbilden. Und dann gibt es noch die, die tönen, Apples iMessage auf Windows und Android zu bringen.

Beeper, ehemals Novachat, will alles davon erledigen. Nicht nur Apps abbilden, auch der iMessage-Part wird genannt. Hinter Beeper steht Eric Migicovsky, der damals CEO bei Pebble war – vielleicht erinnert ihr euch noch an die Smartwatch. Das Unternehmen wurde damals von Fitbit übernommen – die wiederum nun zu Google gehören.

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Grundsätzlich betrachtet ist Beeper nur ein Hub, der mehrere Konten von 15 verschiedenen Messaging-Diensten zusammenführt, darunter Signal, Skype, WhatsApp, Telegram, Slack und Discord. Es gibt viele Apps, die ähnliche Dinge tun, aber Beeper bietet seine eigene standardisierte Schnittstelle und es hat Funktionen wie eine einheitliche Inbox und Filter, um die Chats zu organisieren.

Jetzt kommt es: Das Ganze kostet 10 Dollar im Monat als Abo. Für einen gut organisierten Dienst für Messenger zahlt man das vermutlich nicht.

Und iMessage? Beeper nutzt eine Funktion, die auch AirMessage voraussetzt. Sprich: es muss ein Mac im Hintergrund laufen, der die App auf andere Plattformen durchschleift.

Interessant ist Beeper für mich persönlich kein bisschen, wohl aber die technischen Hintergründe, die man auch auf HackerNews eifrig diskutiert – da geht es beispielsweise um Matrix, den heiligen Gral der Chat-Lösungen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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28 Kommentare

  1. Die Leute sind schon nicht bereit, 4 Euro einmalig für Threema zu zahlen. 10 Euro jeden Monat ist ein toller Plan. In einer „Ich will alles kostenlos“-Gesellschaft.

    • Threema bringt den meisten auch keinen Mehrwert, eine App wie diese dagegen schon.Auch ich finde zehn Euro ziemlich viel dafür, aber ganz grundsätzlich würde ich sicherlich eher dafür bezahlen (auch monatlich) als für eine App, mit der ich im Grunde niemanden erreiche.

      • Häh? Welchen Mehrwert siehst du da? Wenn es doch eigentlich nur WhatsApp ist, mit dem man jemanden erreicht. Bei Signal und Telegram ist es ja auch eher mau.
        Womit wir Mal wieder beim Henne/Ei-Problem wären.

      • Der Gedanke ist ja, alle Kontakte unter eine Oberfläche zu haben und zu verwalten, ohne dass man sich Gedanken machen muss, auf welchem Wege man im Hintergrund tatsächlich mit ihnen kommuniziert. Und das wäre m.E. ein ganz erheblicher Mehrwert. Dass das im Alltag leider nicht wirklich voll umfänglich funktioniert, ist ja unstrittig, aber ganz grundsätzlich würde ich so etwas sehr begrüßen.

  2. nifty-cider says:

    10 Doller im Monat? Nope, ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt sein wird.

  3. Gab’s da nicht mal den Franz?

    https://meetfranz.com/de/

  4. Oliver Müller says:

    Dinge, die die Welt nicht braucht, Teil 64224.

  5. Singing Unicorn says:

    Die Nuller-Jahre sind wieder da! Erinnert sich noch jemand an „Trillion“?

  6. Der Dienst kann nur scheitern und das mit Ansage.

    Mal ganz abgesehen davon, dass ich auch überhaupt keine Notwendigkeit für andere messenger generell sehe solange ich per WhatsApp 100 Prozent meiner Kontakte erreiche und mit den angeblichen Alternativen irgendwas zwischen 0 und 1 Prozent.

    • Dann hast du aber eine sehr Datenschutz-Unkritische bekannten Gruppe.

      Bei mir gibt es vielleicht 1% die WA exklusiv nutzen, dass sind dann Ü60 aus dem Verwandtenkreis.
      Beruflich teilt es sich in Signal und Threema auf.
      Dann gibt es noch ein paar Multi-Messenger-Nutzer, die dann auch Telegram nutzen, aber niemand der diesen exklusiv nutzt.

  7. Lediglich ein Workaround für das Problem der uneinheitlichen Messenger heutzutage. Wäre man mit RCS mal in die pötte gekommen, bräuchte man den Mist heutzutage alles nicht.

  8. Du sagst es. Solange. Ich erreiche z.B. 0% meiner Kontakte per WhatsApp. 80% via Threema, 19% via Singal und 1% mit der guten alten SMS. Aber Beeper brauch ich genaus dringend wie WhatsApp.

  9. Haha, nein.
    Auf den Desktops nutze ich Rambox, um alles einzusammeln, würde sowas ggf. auch auf dem Phone nehmen, wenn es gescheite funktioniert.
    Aber sicher nicht als Abo…

  10. „How in the world did you get iMessage to work on Android and Windows?
    This was a tough one to figure out! Beeper has two ways of enabling Android, Windows and Linux users to use iMessage: we send each user a Jailbroken iPhone with the Beeper app installed which bridges to iMessage, or if they have a Mac that is always connected to the internet, they can install the Beeper Mac app which acts as a bridge. This is not a joke, it really works!“ -Beeper Website FAQ

    Das klingt für mich irgendwie nach Aprilscherz, aber dafür ist es noch ein bisschen früh im Jahr. 😀
    Jetzt erklärt sich mir aber auch der Preis von 10€ mtl., wenn die erst alle alten iPhones aufkaufen müssen. Und einen Mac ständig erreichbar zu halten, auch wenn ich irgendwo unterwegs bin (ja in Coronazeiten vielleicht nicht, aber mal davon abgesehen), ist für mich kein guter Workaround.

    Open Source Stack klingt gut und auch, dass man es dadurch theoretisch selber hosten kann und die Elements App nutzt anstatt der Beeper App. Als Privatperson aber genauso unrealistisch.

    Wenn man sich das Kostenthema mal überlegt, ist es schon komisch, dass wir für eine Sache, die wahrscheinlich jeder täglich nutzt, nichts bezahlen wollen. Für Netflix, Amazon & Disney aber Geld ohne Ende raushauen. Vergleichsweise finde ich 10€ auch überzogen, aber 2-4€ mtl. würde ich für eine gute Messanger App wahrscheinlich schon ausgeben.
    Mir bringt es nur nichts, einen Client zu verwenden, der mir alles zusammenschmeißt, ohne dass die Original-App eine Schnittstelle anbietet. Den WhatsApp Account brauch ich dann ja trotzdem, um die Leute dort zu erreichen.

  11. Diese Electronhelferchen machen halt das was man von Ihnen erwartet.
    Mein Favorit ist https://stationhq.com/

    Solange man es mit den Fenstern nicht übertreibt, fressen sie nicht zuviel Ressourcen und mir hilfts.

    Udemy, Deepl, whatsapp, rocket.chat und discord in einem Fenster – passt.

    • Sebastian Berger says:

      *edit* gerade gesehen das die an was neuem arbeiten und man kann das alte nicht mehr downloaden. Ärgerlich. Schauen wir halt mal wies wird.

  12. Wolfgang D. says:

    Klingt ja ganz gut, nur neigen krude Hacks wie bei der Imessage Nutzung dazu, nicht lange zu funktionieren. Fazit: Nur für Bastler, dazu zu teuer. Ist aber schön, dass Eric immer noch versucht, Träume zu verwirklichen.

    • „Fazit: Nur für Bastler, dazu zu teuer. Ist aber schön, dass Eric immer noch versucht, Träume zu verwirklichen.“
      Es ist eben nicht für Bastler. Die managen das alles für dich automatisch.

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