Basics: Umbenennen von mehreren Dateien

Das Umbenennen von Dateien – ein Vorgang, den ich glücklicherweise nicht häufig durchziehen muss. Eigentlich mache ich dies nur, wenn ich mal Screenshots durchgängig benannt haben will oder vielleicht Urlaubsbilder entsprechend mit Namen versehen will.

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Sowohl OS X als auch Windows bringen rudimentäre Umbenennungsfunktionalitäten mit, wobei die Möglichkeiten unter OS X klar besser herausgearbeitet sind. Dementsprechend findet man auch auf beiden Plattformen alternative Lösungen vor, die besonders mächtig Dateien mächtig umbenennen können.

Benötige ich Dritt-Tools? Nein. Gerade unter OS X ist Umbenennen ja mit mehreren Optionen möglich. Markiere ich mehrere Dateien, so kann ich beispielsweise den Punkt Format wählen und hier einen eigenen Namen vergeben, der dann mit fortlaufender Nummer auf die Dateien angewandt wird. Als Beispiel zeigt OS X links unten ein Beispiel an, wie das Ergebnis aussehen wird.

Ebenfalls lässt sich Text ersetzen oder hinzufügen. Hier sieht man sicherlich, warum ich keine externen Umbenennungs-Tools unter OS X benötige.

tes2 (1) Bildschirmfoto 2015-02-15 um 11.06.00 Bildschirmfoto 2015-02-15 um 11.06.10Unter Windows 8.1 und auch unter Windows 10 ist das Ganze wesentlich rudimentärer gehalten. Ich kann mehrere Dateien markieren und dann aus dem Kontextmenü das Umbenennen auswählen. Alle Dateien erhalten die neue Bezeichnung, werden zudem ab Nummer 1 durchnummeriert.

Bildschirmfoto 2015-02-15 um 11.16.19

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Will man das Ganze unter Windows skalierbarer nutzen, so muss man ein Dritt-Tool zu Rate ziehen. Wenn kein Dateimanager zum Einsatz kommt, der vielleicht das Umbenennen vereinfacht, dann sollte man sich Software wie das Bulk Rename Utility anschauen.

Bildschirmfoto 2015-02-15 um 11.36.39

Diesem muss man attestieren, dass es wohl die hässlichste und unübersichtlichste Oberfläche hat, dafür aber recht mächtig ist. Solche Beiträge im Jahr 2015? Jau – als ich heute Fotos sotierte und ordnete, da fielen mir die Unterschiede in der Bequemlichkeit des Umbenennens auf, als ich mit OS X und Windows unterwegs war.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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38 Kommentare

  1. OSX: Wenn man regelmäßig Dateien umrennen will, und da unter Umständen immer wiederkehrende Schemen nutzen möchte, kann ich nur „A Better Finder Rename“ (http://www.publicspace.net/ABetterFinderRename/) empfehlen. Die bspw. ein mal angelegten Droplets sind genial.

  2. Dafür verwende ich schon seit Jahren den TotalCommander von Ghisler für Windows, total easy.

  3. Advanced Renamer ist für mich immer noch das beste für Windows.

  4. Linux-KDE-User können sich z.B. KRename anschauen; ist recht übersichtlich und durch die Plugins (z.B. automatisiertes Auslesen diverser Bild- oder MP3-Informationen) auch ziemlich mächtig.

  5. Ich nutze immer das Programm Joe von Tools & More … leider mittlerweile kostenpflichtig – aber mir war es das wert (dienstlich) – privat nutze ich noch die alte Free Version.
    werde mal Bulk Rename Utility und Advanced Renamer testen …

  6. @Bernhard

    DITO!

  7. „den Punkt „Format“ wählen“? Wo steht der denn im Kontextmenü?

  8. Unter Android gibt es auch einige solcher Tools. Am besten gefällt mir „Bulk Rename Wizard“.

    Damit kann man auch Schemata speichern, wenn man beispielsweise bei Fotos immer Datum und Uhrzeit innerhalb des Dateinamen einfügen und nummerieren lassen will. Dazu immer eine Vorschau, so dass nix schief gehen kann. Gutes Tool, finde ich.

  9. Für den Anwendungsfall Fotos nutze ich unter Windows dann doch lieber Irfan View. Unter „Batch(Stapel) Umbenennung/Konvertierung“ direkt im Datei Menü. Auswahl zwischen umbenennen (beispielsweise mit steigenden Nummern als Anhang, beginnend ab beliebiger Zahl), Größenänderung inkl. Qualitätsänderungen, wenn gewüscht – oder gleich beides auf einmal 😉

  10. Renamer – unter Windows!

    Und eine gute Bildverwaltung hat so eine Funktion schon mit eingebaut!

  11. Für Bilder nutze ich am Mac „ExifRenamer“. Dateien mit „Digitale Bilder“ von der Karte holen und von dort aus direkt an „ExifRenamer“ übergeben. Das benennt die Dateien dann z.B. nach Datum und Uhrzeit und bewegt sie ins Wunschverzeichnis.

  12. DancingBallmer says:

    Unter Windows benutze ich auch den Total Commander dafür, keine Ahnung wie die hauseigenen Tools da jetzt ausschauen. Beim Mac wird da schon kniffliger, da ich oft nummeriere und zwecks besserer Übersicht gerne beim Zähler die gleiche Anzahl an Stellen. Bei hundert Bildern wäre das erste Bild also mit 001 nummeriert. Beim Mac geht das leider nicht, bei Indexierung füllt er nicht auf (Bild 1) und bei Nummerierung stellt er einige Nullen davor (etwa Bild 000001). Der Double Commander, ein Total Commander-Klon für den Mac, bietet dort mehr Optionen, aber leider ist dieser bei mir sehr instabil und unzuverlässig, dementsprechend hantiere ich lieber weiterhin im Finder herum.

    @Boris Sieht interessant aus, schau ich mir mal an. Danke.

  13. Noch eine Option mit Windows-Boardmitteln: eine Datei markieren, F2 zum Umbenennen und anschließend statt Enter die Tab-Taste drücken. So wird direkt die nächste Datei zum Umbenennen markiert. Erst wenn man mit allen Dateien fertig ist, drückt man zum Abschluß die Enter-Taste.

  14. Hier sollte der Speedcommander auch nicht vergessen werden. Der kann das auch alles und ist im Umfang dem TotalCommander gleichzusetzen. Es ist vorhanden, da bei Windows kein Zwei-Fenster-Manager kein Manager zur Verfügung steht.

  15. „Format“ unter OS X?! Finde ich ebenfalls nirgends.

  16. Bei mir gilt auch: für normale Dateien der Total Commander, für Fotos nehme ich dann aber XnView (noch nicht XnViewMP).

  17. @Lars: Jo, ich benutze seit Ewigkeiten auch den kleinen aber feinen „Joe von Tools & More“. Simpel zu bedienen und halbwegs umfangreich. Reicht!

  18. Unter Windows eigentlich Irfanview oder die eierlegende Wollmilchsau unter den Programmen: TotalCommander. Letzteres ist eigentlich DAS Universalwerkszeug unter Windows. Aber umbenennen mache ich eigentlich nicht mehr – außer bei Bildern, die z.B. für andere bestimmte sind, versendet werden oder z.B. „verblogt“ werden.
    Sonst bleiben die Namen, wie aus der Kamera, dafür werde sie „getaggt“ und in einer Ordnerstruktur abgelegt

  19. Joe ist klasse! Hab ich jahrelang als free genutzt, aber mittlerweile gekauft.

  20. Nö, „Format“ finde ich hier (10.9.5) auch nicht. Kam das mit 10.10 Yosemite? Egal, ich benutze ABF Rename (s. den ersten Kommentar) für etwas komplexere Umbenennungen. 🙂

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