Axel Springer übernimmt Business Insider für über 300 Millionen Euro

artikel_axelspringerEinigen Lesern dürfte Business Insider bekannt sein, auch für die Technikwelt liefert die Webseite häufiger brauchbare News. Das hat sich wohl auch das Unternehmen Axel Springer (das in Deutschland dank BILD wohl jeder kennt) gedacht und Business Insider übernommen. Die digitale Reichweite von Axel Springer steigt dadurch auf rund 200 Millionen Leser. Axel Springer hat 88 Prozent von Business Insider mit Sitz in New York übernommen (vorher bereits 9 Prozent gehalten, somit nun 97 Prozent) und führt das Wirtschaftsportal, das rund 76 Millionen Unique Visitors im Monat vorweisen kann.

An der Führung selbst ändert sich vorerst nichts, Henry Blodget und Julie Hansen werden Business Insider weiter leiten. Axel Springer sieht durch die Übernahme die Möglichkeit, das digitale Wachstum im englischsprachigen Raum auszubauen. Die Kosten für die Übernahme belaufen sich auf rund 306 Millionen Euro. Die restlichen Anteile an Business Insider hält übrigens Bezos Expeditions, die Investitionsfirma von Amazon-Boss Jeff Bezos. Man kann zu Axel Springer stehen wie man will, aber die Übernahme von Business Insider ist durchaus beeindruckend. Die vollständige Pressemitteilung findet Ihr hier.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. man man man …. mal gespannt ob sich das mittelfristig auf die qualität auswirkt

  2. Peter Müller says:

    Dann zählt buisness Insider nun nicht mehr als vertrauenswürdige Quelle….

  3. Sucht was anderes z.B. Venture Beat. Business Insider hat sich schon mit diesem Artikel disqualifiziert: http://www.businessinsider.com.au/super-mario-maker-hand-2015-7

  4. @Peter Müller Ich hätte Business Insider auch vorher nicht unbedint als vertrauenswürdige Quelle bezeichnet. BI war ja bisher schon sehr auf Clickbait basiert, richtige Business News gab es dort schon lange nicht mehr zu lesen.

  5. Der Kran bestätigt die Aussage von phimema.

  6. Der Kran bringt die feinste Business Insider Auslese:

    Nicki Minaj is starring in a TV comedy based on her life
    People are going nuts for „rolled“ ice cream.
    Japan’s owl cafés are so popular, you need a reservation to visit one.
    Here’s what it’s like to drive on one of ‚the world’s most dangerous roads‘.
    From Dunkin‘ Donuts to Krispy Kreme Doughnuts, here’s where to get your fill.

    Und das sind nur headlines der letzten beiden Stunden.
    Der Kran out.

  7. Ich gucke da jetzt nicht nach. Aber wenn da immer so Schlagzeilen kommen, wie der Kran sagt, haben sich zwei gefunden.
    Welcher seriöse Herausgeber würde auch an Springer verkaufen?

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