AVM: Smarte Lampe (DECT 500), Vierfach-Taster (DECT 440) und neue FRITZ!App Smart Home vorgestellt


Drei Smart-Home-Neuheiten gibt es von AVM anlässlich der IFA 2019. Eine smarte Lampe, einen Tastschalter sowie eine neue App, um das Smart Home auch bequem steuern zu können. Neu ist die LED-Lampe FRITZ!DECT 500, die sowohl weißes Licht als auch bunte Farben bereitstellen kann. Verbunden werden die Lampen über DECT ULE und sie sind auch stufenlos dimmbar, also so wie man es auch von anderen smarten Lampen kennt.

Gesteuert wird die Lampe über FRITZ!Fon, die Taster FRITZ!DECT 440 (neu) oder 400 sowie die ebenfalls neue FRITZ!App Smart Home. Ausgestattet ist die Leuchte mit einem E27-Sockel, auch da unterscheidet sie sich nicht von anderen Angeboten. Verfügbar ist die Lampe mit folgenden technischen Eckpunkten ab dem ersten Quartal 2020:

  • LED-Lampe mit smarter Steuerung für weißes und farbiges Licht
  • Volles Farbspektrum für die individuelle Beleuchtung
  • Helligkeit stufenlos dimmbar (806 Lumen)
  • Farbtemperatur warmweiß bis kaltweiß (2.700K – 6.500 K)
  • Steuerung der Lampen per FRITZ!App, FRITZ!Fon, FRITZ!DECT 440/400 und browserbasiert
  • Per DECT ULE sicher ins FRITZ!-Heimnetz einbinden
  • Für E27-Fassungen
  • Energieklasse A+, 1-9 W
  • Automatische Updates mit neuen Funktionen
  • In Quartal 1/2020 verfügbar, Preis folgt bei Marktstart

Der bereits erwähnte Vierfach-Taster DECT 440 ist ebenfalls neu und kann allerlei Geräte steuern. Verbunden wird auch der DECT 440 über DECT ULE. Steckdosen, Heizkörperregler und die neuen Lampen lassen sich so steuern. Der Taster hat auch einen Temperatur-Sensor integriert, der ebenfalls für die Heizungssteuerung verwendet werden kann. 4 Tasten können für unterschiedliche Aktionen konfiguriert werden. Ebenfalls ab dem ersten Quartal 2020 verfügbar, bietet der Taster folgende Eigenschaften:

  • Die Fernbedienung für das smarte Heimnetz
  • Vier konfigurierbare Taster für die komfortable Bedienung von FRITZ!-Produkten für Smart Home
  • E-Paper-Display
  • Temperatursensor zum Steuern der FRITZ!-Heizkörperregler FRITZ!DECT 301
  • Schaltet FRITZ!DECT 200 und FRITZ!DECT 210 drahtlos, einzeln und in Gruppen
  • Über DECT-ULE-Funk mit jeder FRITZ!Box mit DECT-Basis kompatibel
  • LED als Bestätigung des Tastendrucks
  • Bedienungsfreundliches, handliches Design
  • Vielseitiger Einsatz sowohl portabel als auch stationär
  • Flexibel einsetzbar mit magnetischer Wandhalterung
  • Abmessungen: 69 x 69 x 18 mm
  • In Quartal 1/2020 verfügbar, Preis folgt bei Marktstart

Die FRITZ!App Smart Home wird ebenfalls erst im ersten Quartal 2020 verfügbar sein, hier hätten wir euch gerne etwas mehr gezeigt. Aber das folgt sicher bald.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Die Lampen schaun nach Telekom aus. Also etwas umlabeln – könnte also mit Q01/20 klappen.
    Ich würde mich über einen Rauchmelder mal freuen bzw. dass dieser vernüftig von FritzOS! unterstützt wird.

  2. Kommt bei der Lampe eigentlich eher auf den Preis an. An der kompatiblen Fritzbox mangelt es nicht.
    Wenn ich aber für den Preis einer AVM DECT Birne zwei ZigBee Birnen bekomme… müsste ich mich im Detail mit den Spezifikationen auseinander setzen und schauen, wo ich da einen Mehrwert für mich finde, der dann für die AVM Lampe spräche.

  3. Prima, dass AVM sein System weiterentwickelt. Aber leider muss, afaik, ECO DECT abgeschaltet werden, damit Smart Home funktioniert. Die Strahlung von DECT soll nicht ohne sein, daher lasse ich das lieber.

    • Das ist eh nur relevant, wenn dein Funktelefon das auch unterstützt. Falls man gar kein DECT Telefon verwendet, würde es aus Energiespargründen mehr Sinn machen, DECT komplett zu deaktivieren.

      Abgesehen davon liegt die Ausgangsleistung bei maximal 250 mW auf Frequenzen unterhalb von 2,4 GHz. 2,4 GHz WLAN benötigt geringfügig weniger, 5 GHz WLAN benötigt bis zu 1.000 mW. Und dann wäre die Frage, ob die Werte nur unter Last erreicht werden. Ich sehe da im Vergleich zu WLAN also keinen Grund, da in Panik auszubrechen.

  4. Ich verstehe nicht, wie man wieder auf diese Maße kommt. Warum kann man nicht einfach ein Maß wählen, dass sich in konventionelle Wandschalterprogramme integrieren lässt? Gerade bei Lichtschaltern würde das doch Sinn machen…

    • Ich vermute mal dass es um die äußeren Abmessungen geht. Da ein e-Ink Display verbaut sein soll macht es durchaus Sinn dass dieser größer ist als ein normaler Wandschalter. Im Vergleich zu Produkten wie den MDT Glastastern erscheint der mir sogar eher noch ziemlich klein.
      Wenn sich das Display auch gescheit über andere Systeme ansprechen lässt könnte der je nach Preislage ganz interessant werden.

    • Als AVM würde ich die Finger davon lassen. Grund: Eingriff in die Elektroinstallation. Da kann man sich die Finger verbrennen. Insbesondere mit dem Kundenkreis. Bei Gira / Busch Jaeger & Co ist dies anders. Der Kunden sind die Elektriker und nicht die Laufkundschaft von MediaMarkt & co. (https://www.youtube.com/watch?v=cjMfZt-JL3o)

  5. und wer nutzt so ne russische Beleuchtung? – da darf ja AVM schon mal nen Designer anstellen – ausser die Tecchies sind da eh raus … dann reichts auch so

  6. Aha…. Fritz-Lampe schön bunt *staun…… toll :-)……. Welchem Zwecke solche Lampe dient (außer der gefälligen Beleuchtung), auch mit Beispielen, bliebe dem geneigten unbedarften nicht technkaffinen Leser denn noch zu berichten werter Herr Ostermaier.
    DAS wäre doch dann mal ein sinnvoller Artikel gewesen, der ein breiteres Publikum interessiert hätte ! 🙂 Aber so…wieder nichts halbes; nichts ganzes.

  7. Just my two cents says:

    Und, kann man mehr als 10 Lampen an einer Fritzbox betreiben? Ich verstehe AVMs Insellösung echt nicht. Klar toll für denjenigen, der nix mit externen Zugriff mag – das per DECT umzusetzen hat aber gewaltige Nachteile.

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