AVM FRITZ!Box 7390 bekommt FRITZ!OS 6.85

Nutzer einer AVM FRITZ!Box 7390 bekommen wohl eines der allerletzten Updates, wenn nicht gar das letzte. Mit FRITZ!OS 6.85, einem Wartungs-Update für die FRITZ!Box 7390, verbessert man unter anderem die Stabilität & Performance, insbesondere an schnellen VDSL/Vectoring-Anschlüssen.

Laut AVM wolle man für eventuelle Fragen zum Update den Support für das Produkt noch für einige Wochen aufrecht erhalten, dann sei aber Feierabend – nach über 9 Jahren steter Weiterentwicklung darf sich der beliebte Klassiker in den wohl verdienten Ruhestand begeben. Die FRITZ!Box 7390 war das erste AVM-Produkt für VDSL – damals noch mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s, mittlerweile schafft sie bis zu 100 Mbit/s mithilfe von VDSL-Vectoring.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten ein.

14 Kommentare

  1. Schön das zumindest noch ein bisschen was voran geht.
    Wenn auch kein FRITZ!OS 7 :/

    Naja, Internet macht die Box soweit ja noch einwandfrei. Also sehe ich vorerst keinen Grund für einen wechsel.

  2. Ich habe sogar noch eine 7390, die ich updaten kann 🙂 Ich nutze die aber sowieso nur noch als VoIP/DECT-Zentrale, sodass der fehlende Support eigentlich nicht schlimm ist. Es ist aber schon löblich, dass AVM die Geräte so lange unterstützt.

    Für den Glasfaseranschluss ist aber mittlerweile das Unifi Security Gateway von Ubiquiti Networks die eindeutig bessere Wahl für Menschen die mehr als nur 3 Geräte zu Hause haben und ihr Netzwerk etwas strukturieren wollen. Zumal die auch ordentliche Access Points haben. Da AVM es hier versäumt, auf seine Kunden bezüglich Feature-Wünschen zu hören, bin mittlerweile ich und ein großer Teil des Bekanntenkreises von AVM abgewandert (von der Oma mal abgesehen). Ich glaube sogar, dass selbst die aktuellen Fritten weder VLANs noch vernünftiges Multi-ESSID-WLAN können (das eine bedingt das andere) – das war damals bei mir das Argument, die 7390 zur DECT-Basis zu degradieren.

    Was ich sagen will: Der AVM Support bezüglich Langzeit-Updates ist wirklich gut, allerdings verkommen sie leider ziemlich zum Ausstatter für Noobs, da legitime Kundenwünsche seit Jahren ignoriert werden. Letzendlich gibt es viele bessere Alternativen im gleichen Preissegment.

    • Außer den noobs braucht auch jeder vlans warum AVM noch nicht insolvent ist /ironieoff

      • @Heisenberg:
        Wie, hast Du noch keine VLANs? Das ist überlebensnotwendig! Das brauchst du ganz ganz dringend! Frag mal Deinen Arzt! 😉

        @Fred:
        Mir ist noch keine bessere Alternative im gleichen Preissegment untergekommen, und ich hab laufend unterschiedliche „Router“ in der Hand. Aber das wirst Du uns sicher noch verraten, welche Produkte das sind.

        • Also Mikrotik-Router sind für den preisbewussten Normalo denke ich ganz gut geeignet (hEX-Router und dazu ein hAP ac2 macht knapp 120 Euro).

          Wer jetzt etwas mehr Ansprüche hat und etwas Komfort braucht, kommt um die Unifi-Produkte von Ubiquiti Networks nicht herum. Kostenpunkt: Router („Security Gateway“) für 110 Euro und AP (z.B. der Unifi AP AC Lite) für 80 Euro. Da liegt man mit 190 Euro im Preisbereich der Fritte, kann aber netzwerktechnisch einfach vieeeel mehr machen (vernünftige Firewall, VLANs, Multi-ESSID, …). OK, man braucht auch noch einen Managed-Switch (idealerweise POE-fähig), den bräuchte man aber auch mit dem AVM-Gedöns und es tut im Prinzip auch ein günstiger Netgear.

          Wenn man jetzt mehrere APs nutzt (was eigentlich der Sinn hinter den Unifi-Produkten ist), ist es ganz günstig, die Controller-Software dauerhaft z.B. auf einem Raspberry Pi oder Homeserver laufen zu lassen. Alternativ könnte man sich den Cloud Key von Ubiquiti holen, der ist zwar mit 80 Euro teurer als ein Raspi, aber man bekommt dann eine fertige Lösung. AP und Router sind aber auch ohne Controller lauffähig, den braucht man im Prinzip nur zum Einrichten auf dem Desktop.

          Bei solcher Konkurrenz im selben Preisbereich kann AVM meiner Meinung nach halt nicht einfach so weitermachen wie bisher. Mir persönlich ist’s zwar mittlerweile egal, ich will nur zeigen, dass die Fritten mittlerweile aus allen Richtungen überholt werden.

          Und weil die Frage aufkam: ja man braucht VLANs. Man will SmartTV und IoT-Geräte nicht ins selbe Netz stecken, wie normale Clients. Und für Gäste will man zusätzlich zum IoT-Netz noch ein Gast-WLAN haben, was nur bei Bedarf aktiviert wird. Genau das geht schonmal mit der Fritte nicht – von der grottigen Firewall mal abgesehen.

          • Und wenn man damit einfach unkompliziert nur ins Netz und telefonieren will?

            • Dann kannst du den billigsten Plasterouter auf dem Markt nehmen – in der Regel das, was du vom Provider bekommst. Der hat dann in der Regel auch einen Anschluss fürs Telefon, wenn man VoIP-Telefonie macht. Fürs telefonieren geht sonst heutzutage eigentlich auch das Handy (hat doch heute eh fast jeder eine Flatrate), oder – für Festnetzfanatiker – ein 08/15-DECT-Telefon mit SIP-Basisstation dazu.

              Es geht nur darum, dass AVM mittlerweile auch Features wie SmartHome, Mesh, SIP-Trunking, NAS, Wlan-Gastportal und dergleichen anbietet, und damit nicht nur auf den DAU zielt, sondern auch auf Menschen, die ein bisschen mehr Netzwerkgerümpel daheim stehen haben. Aber genau diese Zielgruppe können (wollen?) Sie trotz dieser Features nicht richtig bedienen.

              Für die Oma tut es wie gesagt der billigste Plasterouter, da muss es keine Fritzbox sein

              Klar kann man auch mit den Fritten unkompliziert surfen und telefonieren, aber wer wiederum ein bisschen mehr als nur das will, läuft mit den AVM-Produkten ganz schnell in eine Sackgasse.

  3. Ne 9 Jahre alte Box unterstützt den derzeit erst langsam eingeführten Standard VDSL2 mit Vectoring bis 100 Mbps? Und die Box erhält noch ein Update? Das finde ich höchst beachtlich.

    Da sollten sich Android Smartphone-Produzenten, insbesondere Samsung, mal ne Scheibe von abschneiden.

    • Leider lief die Box an meinem Telekom 17a VDSL 100 Mbit alles andere als stabil. Die 7430 hat sie dann notgedrungen abgelöst und vor ein paar Woche wurde die 7390 bei Conrad für 50€ in Zahlung genommen. Nun läuft die 7590 mehr als zufriedenstellend an dem Anschluss.

  4. Axel Krüger says:

    Ich freue mich auch über den Support von AVM! Der Grund für den Kauf der Box war die Möglichkeit das Smart Home System Fhem auf der Box laufen zu lassen. Schade das AVM nicht auf ein System wie fhem gesetzt hat. Da hätte man „Marktführer“ im Smart Home Bereich werden können…

  5. phantomaniac says:

    Ich finde den Support super. Können sich andere Anbieter ein Beispiel nehmen (auch andere Router-Hersteller… nach 3 Jahren nichtmal mehr Security Fixes, solange es nicht um die Welt geht). Gibt ja neue Hardware (war die Antwort auf eine Anfrage vor ein paar Jahren) und natürlich eine freue Firmware-Alternative.

    Wenngleich es mir für die alte 7390 lieber gewesen wäre ein „verkapptes“ 7er Update zu bekommen, um als Mesh-Repeater für WLAN und Telefonie zu dienen.

    Aus eigener Erfahrung: die 7490 hat meist bessere Transferraten im DSL. Daher wurde die 7390 als Repeater eingerichtet. Geht auch. Aber Weiterreichung im Mesh geht halt schöner. 🙂

    Und wegen VLAN…. den Sinn das für´s Heimnetz zu administrieren hab ich noch nicht verstanden… aber evtl. erklärts mir jemand. 🙂

  6. Ich habe seit sechs Jahren eine 7390 und finde es Klasse, dass AVM das Gerät immer noch mit Updates versorgt. Da kann man wirklich nicht meckern. Hardwareseitig ist das Teil natürlich in die Jahre gekommen, aber die Software kitzelt wohl aus der Technik heraus, was eben geht. „Geplante Obsoleszenz“ ist wirklich das Letzte, was man AVM vorwerfen kann.

    • Schonmal von den Akku-Problemen der FRITZ!Fons gehört (z.B. im C4)? Die quellen reproduzierbar auf und sprengen die Abdeckung von der Rückseite ab. Das kann mal bei einer Akku-Serie passieren, die ruft man dann zurück und gut ist. Aber AVM schafft es, auch nach mehreren Jahren immernoch Akkus auszuliefern, die diese Probleme haben. Wenn das mal keine geplante Obsoleszenz ist…

  7. Vor fast 7 Jahren kurz vor Weihnachten für 159 gekauft. Läuft wie am ersten Tag. VDSL, analoges Telefon fürs externe FAX (+ internes FAX), ISDN eine zeitlang genutzt, jetzt noch als DECT Basis im Einsatz. Danke AVM.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.