Avast Antivirus: jetzt auch für Mac OS X

Jaja, so ist das. Verbreitet sich ein System und wird massentauglich, dann kommen auch die Leute hervor, die versuchen das System anzugreifen. Obwohl Mac OS X aufgrund des unixoiden Unterbaus etwas schwieriger angreifbar als Windows ist, gibt es bereits Schädlinge. Und dort wo Schädlinge auftauchen, gibt es Firmen, die etwas dagegen tun wollen. Auch Avast, die die meisten sicherlich aufgrund ihrer wirklich guten (und in der Home-Version kostenlosen) Windows-Ausgabe von Avast kennen.

Eben jene werfen jetzt Avast Antivirus für Mac OS auf den Markt. Noch Beta. Nennt sich Avast Free Antivirus for Mac. Neben kompletten System-Scans können auch Netzwerkordner, externe Laufwerke und einzelne Dateien geprüft werden. Mehr Infos und Lust auf den Download? Gibt es alles im Avast-Forum!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

36 Kommentare

  1. damit schwindet eines der Hauptargumente für Macs…

  2. Warum? Weils ne Antivirus-Software gibt? Muhahahaha. Check mal Android aus – da gibts auch sowas. 😉

  3. Ist die Mac-Version auch so Werbung-belastet wie die Windows-Variante?

  4. JürgenHugo says:

    Ich werds mal probieren – unter Win kann ich da nich drüber meckern. Und die Werbung? Ooch – manchmal überseh ich vieles „großzügich“… :mrgreen:

  5. Hab zwar keinen Mac aber nutze Avast seit Jahren bei meinen Win-Versionen.
    Werbung-belastet? Wo?
    Einzig geht mir seit kurzem die Benutzerkontensteuerung beim Win-Start auf den Keks, weil Avast irgendwas änderen will…

    Bin auch als Nicht-Maci interessiert an AV-Vergleichen.

  6. Also Lizenzen für Mac-Versionen konnte man schon vor über einem Jahr kaufen…

  7. Auf der einen Seite ist es natürlich ärgerlich, dass das Thema Viren immer größer wird auf dem Mac. Auf der anderen Seite finde ich es gut, dass jetzt auch langsam die „bekannten“ Firmen etwas dagegen tun wollen und auf den Mac sich ansiedeln wollen. Somit hat man wenigstens die Chance seinen Mac zu schützen bevor es zu spät ist.

  8. @Marc: Probier mal, das avast Gadget zu deinstallieren, was avast seit Version 6 mitbringt.

  9. Kleine Ursache – große Wirkung.
    Einfach über die Systemsteuerung/Programme+Funktionen bei Avast-Gadget den Haken raus und Ruhe ist.
    Danke @Aldjinn für den Tip!

  10. Der User stardust hat vollkommen recht: „damit schwindet eines der Hauptargumente für Macs.“ Da gibt’s doch nichts zu lachen @cachy!

    Dass Windows und Google-Anwendungen Sicherheitslücken haben, ist nichts Neues. Das wissen wir alle. Aber genau das haben doch die Mac-User jahrelang als Vorteil angepriesen: Appleprodukte sind vollkommen virenfrei, absolut sicher und somit ist kein Geld für Antivirenprogramme erforderlich.

    Und genau das fällt mit deiner Meldung weg. Ein dicker Bonus für Sicherheitsfans ist nun hinfällig. Wenn hier einer lachen sollte, dann die Windows-User – aus Schadenfreude. Aber das hilft denen auch nicht weiter mit ihrem mit Sicherheitslücken übersähten Betriebssystem.

    Wenn es sich jedoch so weiterentwickelt wie bisher (Win7 deutlich besser als WinVista) und Windows mit Windows 8 noch sicherer würde und gleichzeitig Apple noch verbreiteter und im gleichen Atemzug dadurch beliebter und anfälliger für Viren, könnte das Beliebtheitsbonus bei Apple schnell hinfällig werden.

  11. Mac OS sicherer als Windows? Schon wär’s, leider ist es genau umgekehrt. Bei Heises Mac & i gibt’s ein Spezial darüber. So lange es so wenige Viren gibt, werd‘ ich jedoch auf einen Scanner verzichten

  12. Ach, das trifft sich gut. Gerade erste gestern bin ich über diese Beurteilung über Mac & Sicherheit und wie sie in der Fachpresse (Heise) dargestellt werden, gestolpert: http://www.macmark.de/osx_security-orthodox.php

  13. JürgenHugo says:

    „SICHER“ is nur eins: es gibt Win-User mit Scheuklappen, es gibt Mac-User mit Scheuklappen – und es gibt User, die haben die noch vorne zugebunden… :mrgreen:

  14. Beim mac ist es wie auch beim windows rechner, gebe ich immer mein root kennwort ein ohne nachzudenken ist es kein wunder wenn sich viren ausbreiten.

  15. Ich bin damals unter Windows gut ohne Scanner ausgekommen und tue es auch auf dem Mac. Die meisten Viren fängt man sich doch nur ein, wenn man Mails von Fremden im Mailprogramm öffnet, wahllos Programme installiert und ihnen Vollzugriff aufs System gewährt oder dubiose Seiten ansurft. Man sollte sich einfach vorsehen und nicht als Admin-Account durch die Gegend streunen. Diese Schlangenöl-Verkäufer können mir gestohlen bleiben.

    Ich verstehe auch das Argument nicht, Macs würden unsicherer, weil mehr Leute sie benutzen. Mac OS X ist doch schon seit Jahren Zielscheibe von Hackversuchen. Gerade weil sich viele Mac-Nutzer pseudo-elitär geben, gibt es viele Leute, die eine Abscheu gegen sie hegen. Bisher ist Schadsoftware nur flächendeckend in Form von hohlen Programmen aufgetreten, denen der Nutzer noch per Passwort-Eingabe Zugriff zum System gewähren musste. Wer unseriösen Kram installiert ist aber – unter Mac, wie auch unter Windows – selbst schuld. Alles andere muss als Attacke oder physischen Zugriff auf einzelne Rechner eingesetzt werden, was den meisten Nutzern wohl ziemlich egal sein darf.

  16. Wofür braucht man denn einen Scanner für Mac? Doch nur, um nicht als Virenschleuder für Win-Viren dazustehen. Die wenigen Viren, die MacOS schaden können, kann man doch wahrhaftig vernachlässigen…

    Das mit der Virenschleuder ist mir selbst schon passiert:
    Per Mac Visitenkarten erstellt, im Copyshop ausgedruckt, dort Trojaner eingefangen – und danach einem Kollegen die Visitenkarten per USB-Stick gegeben. Ich hatte keine Probleme – er mit seinem Win-Rechner danach schon!

    Nur darum habe ich mir daraufhin ClamX AV auf meinem Mac installiert!

  17. Es gibt immer noch keinen Virus für OS X. Allerdings gibt es Logger und Trojaner, die man allerdings ausführen und ihnen per Passworteingabe root-Rechte geben muss.
    Aus der Veröffentlichung solch einer Software zu schließen, dass es nun Viren für OS X gibt, oder das System unsicher(er) geworden ist, ist schon eine große Leistung.
    Mit der immer weiteren Verbreitung von Macs wollen eben auch solche Hersteller Geld verdienen.

  18. „Obwohl Mac OS X aufgrund des unixoiden Unterbaus etwas schwieriger angreifbar als Windows ist“

    So Sonnenklar und einfach ist die Sache nicht, dass man eine solche Aussage treffen kann ohne diese fundiert und nachvollziehbar mit Argumenten zu unterlegen. Dafür ist das Thema zu komplex und ein direkter Vergleich viel zu schwierig.

    Wie oben erwähnt, habe auch ich desöfteren schon in Fachartikeln (z. B. in der c’t) gelesen, dass es unter Hackern/Sicherheitspezialisten viele gibt, die sagen, dass Mac OS X grundsätzlich leichter anzugreifen ist als ein aktuelles Windows-System. Die größte Gefahr lauert zudem mehr auf der Ebene der Anwendungen als auf der des eingesetzten Betriebssystems.

  19. OS-Flame-War`s sind doch immer wieder witzig zu lesen. Da wird jeder Satz auseinander genommen und analysiert. Und wehe es ist nicht eindeutig und korrekt. Man könnte meinen, die eine Hälfte arbeitet bei Apple, die andere Hälfte bei Microsoft 🙂

    „Mein OS ist viel besser als deins! Basta!“.

  20. Windows war wenigstens bis Vista auf maximale Bequemlichkeit ausgelegt und dazu gehören nun mal Admin Rechte für den Anwender. Ausserdem waren viele das bei der Einführung von Windows 2000 auch von Win95 bis ME so gewohnt. Apple hat auf sowas keine Rücksicht genommen und ein paar einfache Schutzmechanismen eingebaut die doch ziemlich effektiv sind. Für die Apple Betriebssysteme vor OS X herrschte kein Mangel an Viren und da war der Marktanteil auch nicht höher, das Argument lasse ich also nicht gelten. Und, machen wir uns nix vor, trotz des extrem geringen Marktanteils werden auch Mainframes gehackt 🙂

    Im allgemeinen läuft es so ab, das ein unbedarfter Nutzer einen Trojaner installiert der dann erstmal mit den Rechten des Nutzers läuft falls man den Nutzer nicht dazu bringen kann diesen Trojaner mit Admin Rechten zu installieren.
    Die alten Apple User wissen, dass sie sich noch mal Gedanken machen sollen, wenn sie das Admin Passwort eingeben müssen, der von Windows kommende Anwender ist das gewöhnt und macht das praktisch automatisch.
    Es gibt immer noch verflucht viel Windows Software die Admin Rechte braucht, ich schlag mich damit wenigstens ein Mal im Monat rum. Auf dem Desktop ist das nicht so tragisch, aber auf einem Terminalserver macht das reichlich Ärger!
    Mit einer der Gründe für Desktopvirtualisierung, da kann ich dem User Admin Rechte geben damit die (angemessene Schimpfwörter einsetzen) Software läuft, kostet nur mehr Geld für Lizenzen und Server 🙁

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.