Auswertung Umfrage des Monats: Ablehnende Haltung gegenüber Amazon Echo

Das Jahr ist fast vorbei – somit wird es auch Zeit für die Auswertung unserer letzten Umfrage des Monats für dieses Jahr. Kurz auf den Deutschland-Release des Amazon Echo wollten wir von Euch wissen, was Ihr von den Möglichkeiten via Alexa so haltet und ob Ihr Euch deshalb auch einen Echo oder Echo Dot kaufen werdet. 3996 Leser haben abgestimmt, das Ergebnis ist doch überraschend eindeutig. Was Amazon Echo alles kann, könnt Ihr übrigens in diesem Beitrag nachlesen, die sogenannten Alexa-Skills sollen aber im Laufe der Zeit auch stetig ausgebaut werden.

Ich muss zugeben, Amazon hat es mir ziemlich leicht gemacht. Ich hätte einen Echo gekauft, alleine schon, um das einfach einmal auszuprobieren, allerdings warte ich bis heute auf die Einladung. Amazon ist ja der Meinung, das Ganze sehr limitiert auszuliefern. Dabei sollte die Nachfrage in Deutschland gar nicht so hoch sein, wenn man sich unsere Umfrage, die sich dazu ja noch unter Technik-affinen Menschen bewegt, anschaut.

Mehr als die Hälfte der an der Abstimmung Beteiligten lehnen Amazon Echo strikt ab und werden sich das Gadget definitiv nicht kaufen, 2326 Stimmen erhielt diese Option, das entspricht 58 Prozent. So viele „Gegenstimmen“ hätte ich nicht erwartet, sollen Geräte wie Echo doch lebensbereichernd sein. Aber es gibt da eine klare Meinung, das zeigt auch die niedrige Anzahl der Unentschlossenen. 12 Prozent (483 Stimmen) sind sich noch nicht sicher, ob sie ein solches Gadget benötigen.

Immerhin 21 Prozent (823 Stimmen) werden sich Amazon Echo oder Echo Dot auf jeden Fall kaufen, weitere 9 Prozent (364 Stimmen) wollen einfach noch warten, bis die Geräte mehr Fähigkeiten haben. Und irgendwie passen die Zahlen auch zudem, was man von Erstnutzern mittlerweile hört. Spannendes Gerät, das man anfangs mehr nutzt als dann wirklich im Alltag. Aber das wiederum kann über die Alexa Skills im Laufe der Zeit geregelt werden, es ist eben noch sehr früh für derartige Assistenten.

Wir bedanken uns bei allen, die an der Umfrage teilgenommen haben, die neue findet Ihr in der Sidebar, ein Artikel dazu wird noch folgen. Hier noch einmal die Ergebnisse der Echo-Umfrage im Überblick:

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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42 Kommentare

  1. Ich werde es mir definitiv nicht kaufen, da ich mir sicher nicht freiwillig eine Wanze in die Wohnung stelle. Und alle die behaupten das Ding kann man ausschalten, ich bitte euch.

  2. @femo: Wo ist denn Alexa mehr Wanze als dein Smartphone, Tablet, Notebook oder SmartTV? Ich hoffe du verzichtest auch auf die genannten Geräte. 😉

    Ich hab mir einen Echo gegönnt. Einerseits bin ich etwas enttäuscht (die Möglichkeiten sind begrenzt, die Skills finde ich von der Integration her eher nervig und die Klangqualität des Lautsprechers ist eine Frechheit) aber andererseits ist es auch sehr bequem. Wecker per Sprache stellen, einfach nach der Uhrzeit fragen, Radio einschalten ohne aufstehen (oder überhaupt morgens die Augen aufmachen) zu müssen… nicht lebensnotwendig aber nice to have.

    Bisher hat mich kein Sprachassistent ansprechen können…. egal ob Siri, Cortana, Google die Latenz war mir einfach immer zu hoch. Und ich finde gerade an dieser Stelle punktet Amazon. Neben der sehr guten Soracherkennung und -ausgabe.

  3. Ich habe auch seit knapp 10 Tagen einen Echo und bin noch am überlegen diesen wieder zurück zu schicken. Nach anfänglicher Begeisterung finde ich das Ding auch äusserst limitiert. Mein Wunschradiosender wird zwar immer erkannt aber komischerweise dann nicht abgespielt, sodass ich mittels App nachhelfen muss.
    Die Integration anderer Geräte ist einfach noch nicht wirklich gut. Ich dachte beispielweise ich könnte mittels des Echo auch einen Film aus meiner Watchlist auswählen und auf dem Fire TV starten lassen. Das wäre mal ne gute Funktion gewesen.

  4. Also rein aus Neugierde würde ich mir schon den Dot holen… So für’n Schreibtisch vielleicht ganz nice

  5. Ich will für jedes Zimmer einen, warte aber noch überhaupt mal beliefert zu werden. Freue mich schon meine komplette Hausautomation mit Alexa steuern zu können 🙂

  6. Bin technikaffin und hatte mich sofort für ein Amazon Echo damals eingetragen …

    Aber sorry, diese selektive Auslieferung ist einfach nur peinlich und ein Marketing-Disaster. Was hat man sich dabei gedacht?

    Sollte ich eine Einladung mal irgendwann bekommen, werde ich es mir sicher nicht kaufen. Wenn Amazon selber der Meinung ist, ihre Hardware ist derzeit so unausgereift, dass man sich nicht breit veröffentlichen sollte, dann sollen sie lieber noch ein paar Jahre Entwicklung reinstecken 😉

  7. Habe sowohl einen Dot wie auch einen Echo. Bisher ist es ganz okay. Vielleicht nicht die große Revolution aber eine kleine. Kurz nach den Nachrichten fragen, Beleuchtung, Fernseher anschalten und Musik hören sind dann inzwischen auch schon alltägliche Dinge die ich nutze. Das Thema mit der Wanze ist natürlich nicht ganz von der Hand zu weisen, aber dann sollte man am Besten gleich gar nicht mehr irgendetwas in Richtung Internet und moderner Kommunikation machen und sich was das angeht zurück in die 90er begeben.

  8. @ernstl:
    Na, ein Smartphone kann ich ausschalten wenn ich es nicht brauche, das Teil auszuschalten wenn man es nicht braucht,ist hingegen der Idee des Geräts widersprechend. Ein Smartphone kann ich bei Bedarf auch einfach in ein anderes Zimmer stellen. Und letztlich muß das Teil hier die ganze Zeit lauschen, ein Smartphone könnte theoretisch lauschen.

  9. Mir geht das ganze Thema Sprachsteuerung irgendwie komplett ab.
    Ich nutze es weder am Smartphone noch am Rechner und nur gelegentlich (meist beim Autofahren) auf meiner Uhr. Am Tablet in der Küche war es ne zeitlang ganz witzig, aber irgendwie auch kein Dauerbrenner.

    Entsprechend brauch ich auch keine Alexa.

  10. Ich sehe das aus Datenschutz Sicht ebenfalls sehr kritisch, und werde mir so ein Ding definitiv nicht ins Wohnzimmer stellen.

  11. @Fraggle Und wie reagiert dann ein Smartphone auf die Anfrage Hi Siri oder Okay Google? Dafür muss es doch auch die ganze Zeit lauschen. Ich verstehe die Bedenken aber die Argumente mit immer lauschen sind in der heutigen Zeit doch eher lächerlich. Egal ob ich eine Kreditkarte nutze oder eine E-Mailadresse habe oder online shoppe, transparent bin ich immer und auch einem Echo kann ich den Saft abdrehen und dann ist Schluss mit zuhören.

  12. An die Besitzer eines Echos: Hat sich die deutsche Sprachausgabe eigentlich verbessert? Bei den Videos, die ich dazu gesehen habe, klingt Alexa wie eine Navi-Stimme aus den 90ern im Vergleich zu dem englischen Original in Amerika.

  13. Die englische Sprachausgabe ist sicherlich besser, aber die deutsche hat sich schon verbessert. Es gibt immer noch Dinge bei denen man Schmunzeln muss wenn Alexa sie sagt, gerade bei Namen und englischen Bezeichnungen. Es ist aber spürbar besser geworden. Es wird anscheinend im Hintergrund von Amazon recht viel Arbeit reingesteckt. Wenn man einen Fehler meldet wird er recht zügig beabreitet. Ist mir jetzt schon ein paar Mal bei der Abfrage von Musik aufgefallen. Wer aber ein perfektes Produkt erwartet sollte lieber sein Geld für was anderes ausgeben.

  14. Ich stelle die Umfrage in Frage, denn Amazon hat sich mit den Einladungen doch einige Kunden vergrätzt, die sich in der Umfrage wahrscheinlich widerspiegeln.

    Ich habe auch keine Einladung bekommen, aber über einen guten Freund den Echo bekommen.

    Leider ist das System bei weitem noch nicht so weit um es wirklich vernünftig nutzen zu können. Alexa versteht extrem häufig nicht, was ich möchte. Leider ist eine Korrektur nicht möglich, sondern nur umständlich über ein Feedback-System mit drei verschiedenen Dropdowns. Das ist nicht nutzerfreundlich.

    Angeblich habe ich 70 SmartHome-Geräte. Verbergen von einzelnen bringt nichts, denn Alexa zieht sich die Liste in der Nacht aufs neue wieder und alle sind wieder da. Ich habe es aufgegeben.

    Auch nervig: Timer auf x Minuten geht mal, mal nicht. Dann muss ich sagen „stelle den Timer auf x Minuten“. Solange Alexa hier weiterhin solche Probleme macht, kann ich es nicht empfehlen und die Leute sollten froh sein, dass Amazon nicht liefert.

  15. Ich habe schon ca. 5 Tage nach der Registrierung eine Einladung bekommen und habe nun 3 Dots und einen großen Echo. Ich steuere damit zwar nicht mehr wirklich meine Lampen aber es damit tun zu können, ist schon gut. Ist im Bad ein tolles Radio und im Wohnzimmer können die Kinder damit schön Musik hören.

    Wenn man das Mikro ausschaltet, soll es wohl physisch vom Rest des Geräts getrennt werden. Aber natürlich muss man der Technik generell vertrauen, da es ja nicht der Sinn des Ganzen ist, dass man das Gerät nur manuell bedient und dann wieder in den „Taubmodus“ schaltet. Ich selber bin da aber nicht wirklich ängstlich, dass meine normalen Konversationen belauscht werden.

  16. Ich halte die Leistung für äußerst begrenzt. Auch die bei den Skills muss ICH lernen was ICH sagen muss. Ich bin enttäuscht, obwohl meine Erwartungen nicht zu hoch angesetzt waren. Wir werden wohl keine Freunde…

    Schönen Jahreswechsel an alle Leser!!

  17. „Ich verstehe die Bedenken aber die Argumente mit immer lauschen sind in der heutigen Zeit doch eher lächerlich“ Lächerlich sind eher Leute wie du, die davon ausgehen dass jeder auf dem Smartphone die Wanzen aktiv hat und freiwillige Datenprostitution als Fortschritt verkaufen wollen.

  18. @Bitfox: Jupp das mit den Skills sehe ich ähnlich. Das hat Amazon sehr schlecht umgesetzt. Ich hab echt keinen Bock mit irgendwelche Codewörter merken zu müssen, damit ich spezielle Funktionen nutzen kann. Ich will eine digitale Assistentin, um mich natürlich mit ihr unterhalten zu können.

    Mein Echo Dot geht im neuen Jahr wieder zurück. Primär nervt mich, dass bei Anschluss einer externen Audioquelle (Stereoanlage) der interne Lautsprecher deaktiviert wird. Also muss immer die Stereo mit 200 Watt laufen, damit ich die Sprachausgabe von Alexa höre. Toll gelöst Amazon. Nett wäre eine Funktion „nur Musik auf externem Audioausgang wiedergeben“. Aber das wurde bereits im April in den US-Foren bemängelt und bisher hat sich nichts getan.

    Die Erkennung funktioniert bei mir gut, aber auch hier hat Alexa sehr häufig Probleme meine recht einfachen Fragen vom Inhalt her zu verstehen. Teilweise sehe ich in der Alexa-App, dass sie den passenden Wikipedia-Artikel zu meiner Frage gefunden hat, sie antwortet aber trotzdem mit „kann ich nicht beantworten“, obwohl sie ja nur den Wiki-Artikel vorlesen müsste.

  19. Ich habe 3 Dots bei mir, aus England importiert. Will Alexa nicht mehr hergeben, ist total ne Bereicherung und macht einfach Spaß.
    Und sie kann, entgegen der „US, UK only“ Meldung auf IFTTT, diesen Service seit ein paar Tagen auch in D nutzen.

  20. Hatte am 15. Dezember auf Einladung geklickt und am 22. hat Amazon mir dann die Mail zum Kauf von Alexa geschickt. Habe darauf dann verzichtet.

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