Atari kündigt für den Herbst zwei neue Retro-Konsolen für je 30 Euro an


Atari kennen ältere Leser noch von früher, Spielkonsolen, die man an den TV anschließt und direkt loslegen kann. Das war früher einfach der Hammer, sodass man sich auch heute noch aus nostalgischen Gründen gerne daran zurück erinnert, auch wenn die Spiele aus heutiger Sicht eben keinesfalls so bombastisch waren. Mit Atari VCS ist auch bereits eine Retro-Konsole auf dem Weg. Nach einer Hardware-Änderung sollen erste Modelle gegen Ende dieses Jahres verkauft werden.

Nun hat Atari zwei weitere Retro-Konsolen angekündigt, die sich optisch als Miniaturvarianten der bekannten Spielautomaten einordnen. Beide bieten jeweils 5 Spiele und kommen im Herbst für 29,99 Euro in den europäischen Handel. Zum einen wäre da „Atari Pong Mini Arcade“, das mit den typischen Pong-Controllern für zwei Spieler ausgestattet ist. Zu spielen gibt es hier Pong, Breakout, Super Breakout, Off the Wall und Circus Atari, alle Titel sid auch für zwei Spieler geeignet.

Die andere Konsole nennt sich „Atari Mini Arcade“ und ist auf einen Spieler ausgelegt. Der Controller ist mit einem abnehmbare Joystick versehen, sodass er sich auch als D-Pad nutzen lassen kann. Und zwar für folgende Spiele: Centipede, Adventure, Sprint Master, Warlords und Yar’s Revenge.

Was die Konsolen noch gemeinsam haben: Das 2,8 Zoll Display und die Möglichkeit, die Konsolen mit Batterien zu betreiben. Alternativ kann man auch ein Kabel anschließen, das wird aber nicht im Lieferumfang sein. Ebenso ist ein Lautsprecher an Bord, man kann aber über einen 3,5 mm Klinkenanschluss auch ein Headset anschließen.

Für 30 Euro gehen die beiden Konsolen vielleicht gerade noch so für Sammler oder Liebhaber dieser Retro-Games in Ordnung, aber insgesamt habe ich das Gefühl, dass diese ganze Retro-Welle eigentlich schon wieder vorbei ist. Schlagt Ihr zu?

via TechTheLead

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Für so ein Kästchen, dass dann nur bei mir rumsteht gebe ich kein Geld aus…

  2. Ja, die ganze Mini-/Retro-Welle ist ganz sicherlich ein wenig durch. Das Mega Drive Mini im September wird eventuell noch die Reste des Markts aufwischen, aber dann ist die Luft endgültig raus. Jeder ist mit allem versorgt, und die Mini-Dinger werden einen schweren Stand haben, eine breite Masse abseits der Hardcore-Sammler anzusprechen. Und das behaupte ich als Vertreter der Kernzielgruppe mit fünf verschiedenen Famicom/Super Famicom-Varianten im Regal (ich konnte mir das goldene 週刊少年ジャンプ-Famicom nicht verkneifen, als es in Japan in den Second-Hand-Läden aufgetaucht ist … die amerikanische Super-Nintendo-Variante hab‘ ich mir mangels nostalgischem Bezug allerdings gespart).

    Was an diesen Teilen allerdings interessant wird: Was man für die nicht wahnsinnig hoch angesetzten 30 Euro (oder den noch niedrigeren US$ 24,99 in den USA) tatsächlich an Hardware bekommt. Nämlich einen Bildschirm, ein Gehäuse, ein SoC und Eingabegeräte. Insofern wird es spannend, die ersten Teardowns anzugucken. Gar nicht einmal, um Mini-Classic-typisch zweihundert andere Spiele reinzuladen, die eh niemand spielt, sondern wie hochwertig die Qualität der verbauten Einzelteile ist, und ob man sie weiterverwenden kann. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die Geräte rein aufgrund ihrer Bauteile als „Projektbasis“ taugen werden. Natürlich käme man mit Einzelteilen (aus China) wesentlich günstiger, aber dann hat man eben auch Einzelteile. Und das Gesamtpaket aus Format und Design gefällt mir ausgesprochen gut.

  3. ich warte darauf, dass ich meine alten Lynx Spiele irgendwann wieder benutzen kann 😉

  4. Zugegebenermaßen etwas teurer, dafür ein echter Hingucker und Zeitfresser, der auch langfristig Spaß macht, ist ein Selbstbau-Arcade-Automat:
    https://klomp.de/index.php/arcade-cabinet-selber-bauen

    • Hallo Jan, danke für das Teilen des Links zu deiner Seite 🙂 Hab mir deine Beschreibung gerade sehr aufmerksam durchgelesen. Echt ein Hammer Projekt und klasse was für ein toller Automat dabei herausgekommen ist! Respekt.

  5. Der Mini-Arcade Markt an sich ist aber nicht neu…

    https://www.facebook.com/groups/573958606273234/

  6. Yars‘ Revenge war doch nie ein Automat. Wie kommen die da auf „Arcade“? :-/

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