Apple veröffentlicht neuen Umweltbericht

Apple ist bekannt dafür, seinen Einsatz für die Umwelt auch medial wirksam zu präsentieren. Logisch ist da immer viel PR dabei, aber man muss auch festhalten, dazu muss man Apple nicht einmal unbedingt mögen, dass sie eben mehr machen als andere Unternehmen, wenn es um den Umweltschutz geht. Ein großer Bestandteil ist zum Beispiel grüne Energie, hier hat man erst neulich einen positiven Ausblick geben können.

Aber auch Apples Recycling-Programm trägt ordentlich für einen besseren Umgang mit Rohstoffen bei. Der Daisy-Roboter ist mittlerweile in der Lage, 15 verschiedene iPhone-Modelle zu zerlegen (letztes Jahr waren es neun), 200 davon schafft er pro Stunde. Die Rohstoffe können dann erneut verwendet werden, mittlerweile kann der Robo auch die größere Anzahl Rohstoffe gewinnen.

Mehr als 7,8 Millionen Geräte hat Apple 2018 unterdessen generalüberholt, dadurch wurde dazu beigetragen, mehr als 48.000 Tonnen Elektronikschrott aus Deponien wiederzuverwerten.

„Fortschrittliches Recycling muss zu einem wichtigen Teil der Lieferkette der Elektronikindustrie werden und Apple geht einen neuen Weg, um unsere Branche voranzubringen,“ sagt Lisa Jackson, Apples Vice President of Environment, Policy and Social Initiatives. „Wir arbeiten unerlässlich daran, Produkte zu entwickeln, auf die sich unsere Kunden lange Zeit verlassen können. Wenn es darum geht, sie zu recyceln, hoffen wir, dass Einfachheit und Nutzen unserer Programme jeden dazu anregen werden, seine alten Geräte zurückzubringen.“

Nimmt man einfach mal das Beispiel Kobalt, der Rohstoff wird für Akkus benötigt. Daisy baut die Akkus aus den iPhone aus und Apple gibt diese wieder in die Lieferkette zurück. Zusammen mit verschrotteten Materialien aus ausgewählten Produktionsstätten werden diese dann genutzt, um neues Kobalt für Batterien zu gewinnen. Ein geschlossener Rohstoffkreislauf quasi.

Auch für die Logic Boards von 11 Geräten greift Apple auf recyceltes Material zurück, in diesem Fall Zinn. Und das Aluminium der neuen Mac mini und MacBook Air ist ebenfalls 100 Prozent recycelt, das erzählte ich Euch aber schon in meinem Test vom MacBook Air.

Damit man künftig noch mehr recyceln kann, hat Apple heute zudem die Eröffnung seines Material Recovery Lab bekanntgegeben. Hier sollen künftige Recyclingprozesse erforscht werden, die auch Robotik und maschinelles Lernen beinhalten. Dort arbeitet nicht nur Apple selbst, sondern man wird auch mit Hochschulen zusammenarbeiten, um zum Erfolg zu kommen.

Seinen neuen Umweltbericht mit weiteren Details hat Apple heute veröffentlicht, der kann bei Interesse an dieser Stelle eingesehen werden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Wenn man von dem Erfolg von damals so viel auf der hohen Kante hat, bei aktueller Ideenlosigkeit, kann man natürlich werbewirksam solche Berichte anfertigen. Frage ist, wie umweltschonend war denn die Herstellung von Daisy? Ist der auch recycelbar? Wie umweltschonend ist das Aluminium recyceln selbst?

    • Was interessiert dich, was Apple tut? Schliesslich kannst du deine Plastikbomber aus China einfach zusammen mit dem Hausmüll entsorgen und niemand wird es dir übelnehmen – weil niemand etwas anderes von dir oder dem Hersteller deines Smartphones erwartet. Alles gut, oder?

      • Vollste Zustimmung. Die Hate-Trolls gehen mir hier so was von auf den… ich hab kein Android und wenn’s mich nicht interessiert, muss ich auch keinen Artikel darüber lesen. Und wenn ich gerne nen IPhone hätte, mir aber keines hole, aus welchen Gründen auch immer, brauch ich nicht andere nerven. Wenn ihm Apple persönlich was getan hat, dann soll er seine Probleme mit denen ausmachen.

        • Die einzigen Trollhonks bis jetzt, seid ihr zwei… AppleGott

        • Kannst du mir bitte erklären, wo „hate“ in meinem Kommentar zu lesen ist? Seit wann verbaut Huawei Plastik auf der Rückseite, 90% der Produktpalette hat Rückseiten aus Glas… Da sehe ich Android „hate“ von euch zweien und… rege ich darüber auf? Nein, ich habe Mitleid

      • Dein Gehirn hast du auch mit dem Hausmüll entsorgt… Apple produziert nicht auf einem eigenen Planeten, daher geht das uns alle was an…

      • Leider hat Karl O. völlig recht! Übrigens müsst ihr beiden hier keine Kommentare lesen wenn es euch nicht passt! Apple zu verteidigen kommt in diesen Tagen nicht mehr so gut an!

  2. „Mehr als 7,8 Millionen Geräte hat Apple 2018 unterdessen generalüberholt“

    Leider sind das die Geräte die zurückgegeben wurden oder Mängel hatten, das ist eine beachtliche Anzahl. Wieviele fallen nach der Garantie aus? Wieviele Nutzer leben mit ihren Mängeln? Gerade bei den schlechten Tastaturen gab es viele die einfach damit leben, würden die alle reklamieren, würde das ganze noch schlechter aussehen. Apple akzeptiert ein krummes iPad Pro nicht als Mangel, wie hoch wäre die Anzahl die dann zurück gegeben werden würden?

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