Asus Chromebook mit USB Typ-C sickert durch

Asus plant offenbar ein neues Chrombook: Jedenfalls hatte der US-Händler Newegg zeitweise ein Modell namens C302CA gelistet. Zuvor waren zu diesem Notebook bereits durch die amerikanische Zertifizierungsstelle FCC einige Angaben durchgesickert. Intern soll das neue Chromebook bei Asus unter dem Codenamen „Cave“ rangieren. Als technische Daten stehen nun ein Bildschirm mit 12,5 Zoll Diagonale und 1080p, der Intel Core m3-6Y30 als CPU, 4 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz im Raum. Wie so oft bei derlei Notebooks mit moderaten Specs, wird der Preis wohl über den Erfolg am Markt entscheiden.

Das Asus Chromebook C302CA soll außerdem die Schnittstellen Bluetooth 4.2, zweimal USB 3.1 (Typ-C), Audio-In-Kombo und 3,5-mm-Audio versammeln. Auch ein microSD-Kartenslot wird an Bord sein. Als Betriebssystem dient dann logischerweise ab Werk das Chrome OS. Der Bildschirm soll zudem Touchscreen-Funktionen mitbringen, wodurch sich das Gerät dann auch als Tablet nutzen ließe.

Im Bezug auf das Design macht das Asus Chromebook C302CA einen recht ansprechenden Eindruck. Zumal auch ein Aluminium-Gehäuse zum Einsatz kommt. Mittlerweile wurde das Gerät aber von Newegg wieder aus dem Angebot entfernt, so dass der Händler in diesem Fall voll zu früh aufs Knöpfchen drückte. Vermutlich dürfte Asus aber nun rasch mit einer offiziellen Vorstellung nachziehen – vielleicht schon im Januar 2017.

Könnte das Asus Chromebook C302CA auch euer Interesse wecken? Bei Newegg war übrigens ein Preis von 499 US-Dollar angegeben, ob das allerdings auch dem finalen Preis entsprechen könnte, ist offen. Umgerechnet wären das ansonsten in etwa 477 Euro. Vielleicht stellt Asus das Chromebook ja bereits auf der CES 2017 vor?

(via ChromeUnboxed)

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

11 Kommentare

  1. Warum haben Chromebooks eigentlich fast nie einen SIM-Steckplatz?

  2. Hoffentlich kommt es nach Deutschland und unterstützt den Google Play Store.

  3. Und der Siegeszug des USB-C Anschlusses geht weiter …

  4. @BlaBlup
    Eine berechtigte Frage die ich mir auch immer wieder stelle.
    Wir nutzen die Chromebooks nur als Thin Client.
    Klein, geringes Gewicht, lange Akku Laufzeit, starten sehr schnell, mattes Display, Sim Karte Slot und sind günstig.

    Leider haben die neuen Chromebooks alle kein Sim Karten Slot und sind somit als Mobiles Gerät völlig unbrauchbar.

    Sicher kann ich über mein Handy ein Hotspot aufmachen. Das empfinde ich und auch viele Kollegen als unnötige Fummelei.

  5. Gibt es einen Weg, ein verbreitetes, leichtgewichtiges Linux wie z. B. Xubuntu auf einem Chromebook zu installieren? Alles was ich gefunden habe, war ein speziell auf Chromebooks angepasstes Linux, von dem ich noch nie etwas gehört hatte. Die Hardware und die Preise sind schon interessant, aber ChromeOS kommt für mich nicht in Frage.

  6. @BlaBlup
    Das liegt wohl schlicht daran, dass die Patentgebühren ziemlich hoch sind wenn man 3G/4G Schnittstellen implementieren möchte.

  7. Die Gebühren sind vielleicht Apple zu teuer. Aber es gibt doch wirklich günstige Mobilfunkgeräte, da können die Gebühren nicht so hoch sein.
    In den USA gab es ein Chromebook mit virtueller SIM und Gratis Volumen für ein Jahr für um die 250€.

  8. Mann, 477€ brutto ohne mwst. Also langsam sollte man das wissen.

  9. @VincentVive
    Jeder Euro mehr ist ein gewaltiger Kostenblock bei der Kalkulation, erst recht bei so günstigen Geräten. Es stand mal was in der Größenordnung von 40-50 Euro im Raum für die diversen Patente im Zusammenhang mit einem 3G/4G Modul. Das ist ein gigantischer Kostenblock bei einem günstigen Notebook.

  10. @elknipso: Dann wird es halt als Option angeboten. Selbst bei günstigen Tablets gibt es so eine Option. Nur bei Notebooks kaum, selbst bei Businessgeräten.

    Ich behelfe mir mit einem Mifi, weil ein Stick mir ein zu hohes Beschädigungsrisiko mitbringt.

  11. Chicken,
    wenn Du Dich schon so echauffierst, dann mach es wenigstens selbst richtig und verwechsele nicht Brutto und Netto.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.