Arlo präsentiert neue Videotürklingel Video Doorbell Wire-Free

Das Unternehmen Arlo hat eine neue Variante seiner intelligenten Türklingel Arlo Video Doorbell, die Arlo Wire-Free Video Doorbell, vorgestellt. Wie sich aus dem Namen bereits erkennen lässt, wird diese kabellos betrieben. Das bedeutet, dass sie keine zusätzliche Stromquelle benötigt, sondern mit einem Akku gearbeitet wird. Laut Hersteller soll dieser problemlos bis zu einem halben Jahr durchhalten, bis der dann wieder geladen werden muss.

Wie im nachfolgenden Werbevideo auch gut zu erkennen ist, bewirbt der Hersteller die Wire-Free Video Doorbell als perfekte Türklingel für Paketdienste, da das Gerät auf die KI-gestützten Funktionen von Arlo Smart zurückgreift und so in der Lage sein soll, Pakete, Objekte und Personen voneinander unterscheiden zu können. Sprich: Euer Postbote löst auf Wunsch eine andere Benachrichtigung aus, als das Nachbarskind, das sich nur mal wieder einen Klingelstreich leisten wollte.

Ihr könnt dem Besuch/Zusteller dann entweder per App, aber auch über eure eventuell vorhandene Apple Watch eine Nachricht zukommen lassen. Zudem verspricht der Hersteller, dass die Kamera dank 180-Grad-Blickwinkel knapp 25 Prozent mehr vom Eingangsbereich darstellen kann, als es die Videotürklingeln der Mitbewerber können.

Durch die vorhanden Zwei-Wege-Audio-Integration könnt ihr in Echtzeit mit dem Besucher kommunizieren, ihr dürft aber auch voraufgezeichnete Nachrichten abspielen. HDR und einen Nachtsichtmodus gibt es natürlich auch, genauso wie eine eingebaute Sirene, um eventuelle Einbrecher (oder das Nachbarskind) in die Flucht zu schlagen. Wollt ihr bestimmte Bereiche im Sichtfeld nicht mit überwachen lassen, stellt ihr dies bei den Aktivitätszonen entsprechend ein.

Specs:

  • Zwei-Wege-Audio: Ja
  • maximale Videoauflösung: 1.536 x 1.536, Verhältnis 1:1
  • kabellos
  • Sirene: Ja
  • Indoor/Outdoor: Outdoor
  • wetterbeständig: UV & witterungsbeständig
  • Betriebstemperatur: – 20 bis 45 Grad Celsius
  • Abmessungen: 47 x 143 x 35,3 mm
  • Gweicht: 113 Gramm
  • Preis: 199 Dollar

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Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Es wäre noch wissenswert dass diese Klingel Cloudbasiert ist, also für die beworbene Paketerkennung ein Abo benötigt.

    „Arlo SMART: Ihre Arlo Video Türklingel wird mit allgemeinen Bewegungsbenachrichtigungen und Live-Video-Streaming geliefert. Um Ihre Sicherheit zu erhöhen, koppeln Sie Ihre Doorbell mit einem monatlichen SMART-Abo und schalten Sie somit u.a. die Paketerkennung, die 30-Tage-Cloud-Aufzeichnungen und die Vorlauf-Funktion – wodurch Ihre Türklingel 3 Sekunden vor einem Bewegungsereignis mit der Aufzeichnung beginnt – frei“

    https://www.arlo.com/de/landing/arloSmart/default.aspx
    Einzelkamera
    2.79€/Monat
    Bis zu 5 Kameras
    8.99€/Monat

    Für mich hat da die Eufy weiterhin die Nase vorn.

    • Abo hin oder her, wer keine Lust hat, sich mit der Technik zu befassen, muss eben seine „Faulheit“ aus Bequemlichkeit bezahlen.

      Was mich an diesen Geräten immer stört, ist die proprietäre Cloud-Speicherung. Ich bin „vom Fach“ und möchte so etwas bitte gerne lokal ohne Cloud benutzen. Geht meistens nicht.

      Hinzu kommt, dass ich mich immer frage, wie so etwas in Zeiten der DSGVO überhaupt vertrieben und eingesetzt werden kann. Wenn der Postmann klingelt oder sonst wer vor der Tür steht, werden Aufnahmen angefertigt und auf einem unbekannten Server (garantiert nicht in der EU) gespeichert.
      Das Problem: Recht am eigenen Bild und personenbezogene Daten (=Foto vom Gesicht).

      • Mir sind nur zwei Hersteller bekannt die lokal speichern. Zum einen die Eufy Doorbell und noch ein anderer.
        Die lokale Speicherung ist immer vorzuziehen.

  2. Kann ich damit das Haustor auch öffnen? Es ist eine normale Gegensprechanlage mit Türöffnung installiert. Wenn jemand an der Standardklingel läutet, seh ich nichts, wenn an der Videoklingel gedrückt wird, kann ich nicht öffnen? Oder doch?

    • Nein. Diede Türklingel hat nichts mit der Schließung zu tun.
      Wenn da geläutet wird kannst nur auf der App sehen wer da steht.
      Für ein integriertes System benötigt man andere Lösungen, die leider auch deutlich teuer sind.
      Diese Video Türklingel ist eher für die Aufrüstung von Eigenheimen mit Standard Tastern gedacht, also zusätzlich zum Klingeln noch eine Bild/Gegensprechanlagen Funktion über das Smartphone zu bieten.
      Es hat immerhin den Vorteil auch unterwegs darauf zugreifen zu können.
      Für mich ist die Eufy/Nuki Kombination ausreichend und günstiger als eine integrierte Lösung.

      • Danke für die umfassende Auskunft, nur entzieht sich mir der Mehrwert solch eines Gadgets. Wenn der Paketzusteller beim Haustor läutet, musst innerhalb von 5 Sekunden öffnen, sonst ist er weg

        • Es kommt wohl auch auf die baulichen Gegebenheiten an. Je nachdem wo ich mich im Haus befinde hörte ich entweder die alte Klingel nicht oder war zu langsam bis zur Haustür.
          Die Eufy klingelt hingegen auch über die Echos und ich bekomme es mit.
          Und dann kann man rasch ans Fenster oder halt über die App mit dem Boten sprechen.
          Gerade wenn ich unterwegs bin, kann ich ihm dann die Anweisung geben das Paket zu deponieren.

          • Das Hauptproblem, das ich hier sehe ist: Bei der Eufy-Klingel klingelt das Gerät selbst und die Homebase… weitere Klingeln dazuschalten gibt’s nicht… D.h. das funktioniert dann, wenn man entweder in der Nähe der Tür, oder aber in der Nähe der Homebase sitzt – also vermutlich in kleineren Wohnungen.

            Benachrichtigungen auf andere Systeme (Hue, HomeKit, WLAN) gibt es nicht.
            Zusätzliche Klingeln kann man nicht kaufen/koppeln.

            Möchte man z.B. in der Wohnung und im Büro (im 1.Stock) was hören, hat man leider verloren! (Die ‚offizielle‘ Empfehlung hier ist, Alexa oder Google zu verwenden, was irgendwie ziemlich idiotisch ist, da man sich dann indirekt doch wieder an eine Fremd-Cloud hängt…

            Der Rest ist eigentlich super – aber so? Die Basisfunktionalität einer Wifi-Klingel ist damit irgendwie verfehlt…

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