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Deutsche Post: Frankieren von Päckchen mit Briefmarken seit 1. Januar 2021 nicht mehr zulässig

Falls ihr bisher immer zu den Menschen gehört habt, die ihre Päckchen immer noch mit Briefmarken frankiert bei der Post abgegeben haben: Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist dieses Verfahren leider nicht mehr zulässig, das berichtet nun paketda.de. Wer auf Seite 69 der aktuellen Preisliste der Deutschen Post angelangt ist, findet jene Änderung dann auch in Textform:

Erste Hinweise darauf gab es wohl schon vor einigen Tagen, ein Hinweis darauf wäre gewesen, dass Briefmarken zum Päckchen-Porto für 3,79 Euro aus dem Onlineshop genommen worden sind. So bleibt euch ab sofort dann nur noch die Option, eure Päckchen per Onlinefrankierung freizumachen, die DHL-App zu verwenden oder – noch ganz wie früher – einen entsprechenden Aufkleber in der Filiale auszufüllen und aufzukleben.

Ihr habt bestehende Briefmarken? Da gibt es noch eine Übergangsphase. Bereits gekaufte Briefmarken mit den Portowerten 3,79 EUR oder 4,50 EUR können Nutzer für Päckchen noch bis zum 30.06.2021 verwenden.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Wußte garnicht, das man das überhaupt machen kann.
    Ich drucke meine Portoaufkleber immer selber und bei Päckchen kommt eben ein Paketaufkleber mit entsprechendem Porto drauf. Wobei man den Mehrpreis zum Paket ruhig bezahlen sollten, dann ich die Lieferung versichert und track-bar.

  2. Kannte ich nur durch den Deal von mydealz, wo man das ganze Paket voll mit Briefmarken klebt und der Mitarbeiter nicht alle abstempelt.

    • Dann weisst du auch warum es diese Änderung gibt…gemydealzt.
      Würde mich gar nicht wundern wenn der jerk circle sich gegenseitig aus Langeweile kistenweise gratis Waschmittel und Backfrische hin und her zugeschickt hat auf diese Weise.

    • Das war kein „Deal“, das war Betrug.

      • Nicht wirklich. Die Marken hätten ja durchaus entwertet werden können, es ist ja nicht so, dass die Sendungen nicht frankiert gewesen wären.

        • Rechtlich ist eine Marke in Deutschland entwertet in dem Moment, in dem sie angeleckt&auf den Brief geklebt wurde. Wenn Du dich also „verklebt“ hast und die Marke sofort wieder abziehst, müsstest Du eigentlich zur Post gehen und dein Briefmarke gegen eine „ungeleckte“ tauschen.

          Der Stempel auf die Marke ist nur Technik. Der Betrug kommt in dem Augenblick zustande, wo die Marke zweifach verwendet wird, der Stempel ist dafür egal.

          Ja, würde keiner so machen.

          • Wer leckt denn noch Briefmarken an?? Meine 10er-Bögen sind bzw. waren schon seit Jahren selbstklebend. (Okay, die merkwürdigen Briefmarken-Automaten spucken gummierte Einzelexemplare aus. Benutze ich aber nicht mehr, seit der Automat meine Geldkarte nicht mehr akzeptiert.)

            • > Wer leckt denn noch Briefmarken an??

              Warum den nicht?

              > Okay, die merkwürdigen Briefmarken-Automaten
              > spucken gummierte Einzelexemplare aus.

              Eben. Das sind so Sachen, da habe ich auf Handy-Online-App-Gedaddel keine Lust, einfach Münzen in den Automaten und fertig.

              • > Warum den nicht?

                Das fragst Du jetzt aber nicht ernsthaft, oder? *würg*

                > Das sind so Sachen, da habe ich auf Handy-Online-App-Gedaddel
                > keine Lust, einfach Münzen in den Automaten und fertig.

                „Gedaddel“ ist so ein Online-Blog wie dieses hier umso mehr. Wann meldest Du Dich hier ab? 😛

                Einige wenige Tipper auf das Smartphone-Display und anschließend ein paar Zahlen auf den Umschlag malen, bekommt jeder 4jährige hin. Nur Mut, ist gar nicht so schwer 😉

                • > Das fragst Du jetzt aber nicht ernsthaft, oder? *würg*

                  Millennials. Lecken sich gegenseitig gern die Geschlechtsteile, finden aber braune Stellen an der Banane voll eklig…

                  Was an einer Briefmarke aus dem Automaten „würg“ sein soll weisst wohl bloß Du. Zigaretten oder Kaugummis kommen schliesslich auch aus Automaten.

                  >> Das sind so Sachen, da habe ich auf Handy-Online-App-Gedaddel
                  >> keine Lust, einfach Münzen in den Automaten und fertig.

                  >„Gedaddel“ ist so ein Online-Blog wie dieses hier umso mehr.

                  Weil so ein Blog für mich praktiscvher ist als z.B. eine Zeitung.

                  Ich wundere mich aber bei vielen Sachen, wieso die Leute auf Krampf auf „digital“, „App“ und „online“ machen müssen. Bei Kleidung zum Beispiel ist der Einkauf im Laden viel bequemer als Onlineshopping und Retouren. Oder die meisten Smart-Home-Geräte wie Licht oder Thermostat sind sehr viel unhandlicher als ihre rein mechanischen Pendants. Und, ja, auf dem Weg zur Arbeit mal eben ein paar Münzen in einen Automaten stecken ist aus meiner Sicht deutlich bequemer als per Handy.

                  Ich bin eine ganze Zeit lang mit Handyticket Bus gefahren — und dann wieder zurück zu Bargeld. Das Rumgefummel mit Accounts und Akku-darf-nicht-leer-sein und Netz bricht genau beim Bezahlen weg und wie-war-nochmal-mein-Passwort war einfach unpraktischer als Bargeld.

                  • > Millennials. Lecken sich gegenseitig gern die Geschlechtsteile, finden
                    > aber braune Stellen an der Banane voll eklig…

                    Das ist schön (?) für Millenials, Sorry, für mich als Boomer aber nicht.
                    ¯\_(ツ)_/¯

                    > Zigaretten oder Kaugummis kommen schliesslich auch aus Automaten.

                    Was ich mir in den Mund stecke, kommt nicht aus Automaten.
                    Aber bitte. Jede(r) wie er/sie mag.

                    > Das Rumgefummel mit Accounts und Akku-darf-nicht-leer-sein und
                    > Netz bricht genau beim Bezahlen weg und wie-war-nochmal-mein-Passwort
                    > war einfach unpraktischer als Bargeld.

                    Aaah, ein Analog-Romantiker. Na, dann… 😉

                    • > Aaah, ein Analog-Romantiker. Na, dann…

                      Ein halbes Jahr probiert, in der Zeit dreimal den HVV-Service kontaktieren müssen wegen irgendwelcher Abbrüche, aufgrund derer ich ein normales Ticket erwerben musste, fotografieren, hinmailen, und dann wurde das „auf Kulanz“ wieder gutgeschrieben. Es reicht an dieser Stelle das Fachwissen eines Grundschülers, dass diese „Kulanz“ (Haha!) irgendwann endet, und dass die Ersparnis der Handyzahlung (ich glaube, es waren 4%) dann komplett verbrannt ist.

                      Nennst Du das „Romantik“? Ich nenne das Kopfrechnen. Ach, und ich habe einen gewissen Anspruch an den Service, wenn ich Kunde bin. Ich mache mich nicht für 4% von 2,30€ zum Deppen.

          • „Rechtlich ist eine Marke in Deutschland entwertet in dem Moment, in dem sie angeleckt&auf den Brief geklebt wurde.“

            Nein, das ist nicht korrekt. Die Briefmarke ist entwertet, wenn sie entwertet wurde. Wenn die Marke nur aufgeklebt wurde, letztlich aber keine Beförderung erfolgt ist, hat man den Gegenwert für die Marke auch nicht erhalten. Das Problem mit nicht entwerteten Marken, die wiederverwendet werden, ist meist, dass die Wiederverwendung sichtbar ist. Leute schneiden z.B. die Marken aus und kleben diese dann mit dem Untergrund der alten Sendung auf eine neue. Das ist dann problematisch, nicht weil die Marke bereits aufgeklebt war, sondern weil nicht sichtbar ist, ob die Sendung neben der Briefmarke gestempelt und die Marke damit wirksam entwertet wurde.

            • Das ist meines Wissens ein verbreiteter Irrtum (aber, wenn wir mal ehrlich sind, in der Praxis wahrscheinlich auch selten relevant) — aber wenn Du eine Marke geklebt hast, musst Du mitsamt der Karte in die Postfiliale und umtauschen.

              Hier steht das auch nochmal:

              https://www.deutschepost.de/de/f/frankierung/tipps-frankierung.html , dort dann „bereits verklebte Briefmarken nur zusammen mit den dazugehörigen Briefumschlägen bzw. POSTKARTEN.“ unter „Wann werden Briefmarken ungültig und können umgetauscht werden?“

              Und ja, macht keiner.

    • Das man glaubt das es Menschen noch immer abstempeln

  3. Mich stört die Änderung nicht. Per dhl App und QR Code ist das frankieren deutlich einfacher.

  4. Huch, wir wussten gar nicht, dass das auch anders geht, wir haben immer Briefmarken im Haus.
    Erstmal schlau machen, wie das anders geht…

  5. Früher hat es geklappt, auf Briefe oder Pakete das Porto in Form von Münzen mit Klebestreifen zu kleben. Die Post hat das dann abgemacht und weiterbefördert. War bestimmt nie offiziell erlaubt.
    Aber ob das immer noch funktioniert?

  6. Ich bekam manchmal so frankierte Päckchen über ebay und hatte mich schon leicht gewundert.

    Hat mich aber trotzdem nicht weiter interessiert, da ich schon seit Jahre keine Briefmarken mehr benutzt habe.

    Eigentlich scheint die Idee gar nicht so schlecht gewesen zu sein. So hätte man alte Briefmarken noch leicht loswerden können.

  7. Ich fragte mich schon immer, wieso überhaupt jemand noch ein Päckchen verschickt. Das ist die unsinnigste Versandform, die es gibt. Es ist quasi ein kleines Paket ohne Versicherung und ohne Sendungsverfolgung. Man muss schon echt unwissend oder bekloppt sein, wenn man diese Versandart wählt. Auch der Preis kann angesichts der erheblichen Nachteile kein ernsthafter Grund sein. Online frankiert kostet:

    DHL Päckchen M 2 kg – 4,39 Euro (ohne alles)
    DHL Paket 2 kg – 4,99 Euro (versichert, Tracking)
    Hermes Päckchen – 3,70 / 4,30 Euro (versichert, Tracking)
    Hermes Paket S – 4,40 / 4,95 Euro (versichert, Tracking)
    GLS Paket S – 4,20 / 4,80 Euro (versichert, Tracking)
    DPD Paket S – 4,50 Euro (versichert, Tracking)

    Da ist doch ein unversichertes DHL-Päckchen ohne Tracking eigentlich völlig außer Konkurrenz. Sind die Käuferinnen alte Omas, die Päckchen noch von früher kennen, als es noch die Behörde Post war? Ich verstehe es nicht. Selbst das DHL-Paket 2 kg ergibt mehr Sinn als ein gleich großes Päckchen.

    • Bei mir ist es Bequemlichkeit. Das DHL-Päckchen ist schnell erstellt; der Warenwert nicht relevant und die Packstation fast um die Ecke.
      Zu Hermes, GLS und DPD müsste ich erst weit fahren.

      • Wir reden hier über 60 Cent mehr bei der Post. Die Marke druckt dir dann auch die Packstation aus. Außer der Drucker ist defekt – dann muss man sich das Label erst wieder freischalten lassen 😀

        Na. Ich versende immer als Paket. Liegt aber auch daran, dass ich keinen Nippes durch die Welt schicke. Dafür wären mir 4,39 nämlich viel zu schade. Wenn das Paket und der dafür aufgebrachte Aufwand mehr wert ist, als der Inhalt, kann ich es auch gleich sein lassen.

    • Sehe ich leider genauso, DHL-Päckchen habe ich auch noch nie verwendet. Bei uns wird es dann meist das Hermes Päckchen wenn es was kleines ist oder das DHL Paket.
      Natürlich Mist für Artikel mit nur geringen Wert wo man keine Sendungsverfolgung und Versicherung bräuchte, aber leider hat sich die Post ja dazu entschieden die Warensendung bis 15cm Höhe zu streichen.

    • Wenn der Inhalt des Päckchens nicht wertvoll, dessen etwaiger Verlust verschmerzbar und die Nachverfolgung entbehrlich ist, warum sollte man DHL dann 60 Cent schenken?

      • Wenn wenn wenn, ja. Aber wenn es auf jeden Cent ankommt und der Inhalt wertlos ist, gäbe es auch den Maxibrief oder halt die Konkurrenz, die teils sogar trotz Versicherung und Sendungsverfolgung noch günstiger ist.

        Aber hey, soll jeder nach seiner Fasson. Ich verstehe es halt nur nicht.

        PS:
        Ein Grund für die Weiternutzung von DHL-Päckchen gibt es natürlich. DHL bietet in den Filialen das 2 kg Paket absichtlich nicht an. Wer also in der Filiale zahlt, für den gibt es nur die deutlich teurere Alternative 5 kg Paket. Da ist die Entscheidung dann leichter. Und viele Kunden kennen sich halt auch nicht aus. Das nutzt DHL gnadenlos aus.

        • Wobei man dann vielleicht eher darüber nachdenken sollte, ob man den Inhalt dann unbedingt verschicken muss. So Sachen wie die Weihnachtssüßigkeiten vom letzten Jahr als Aufmerksamkeit für dieses Jahr muss man eigentlich – nicht nur der Umwelt, sondern auch den Zustellern zur Liebe – nicht durchs Land senden.

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