ARD Mediathek: Dokumentationen werden am häufigsten abgerufen

Eines der Portale, das auch wir hier abends des Öfteren mal für Streaminginhalte aufsuchen, ist die ARD Mediathek. Und damit scheinen wir nicht alleine zu sein, denn laut einem aktuellen Bericht des Senders erreicht die Mediathek jeden Tag mehr als 2 Mio. Menschen, mit ihrer täglichen Gesamtnutzung liegt sie mit durchschnittlich 2,37 Mio. Stunden im ersten Halbjahr 2022 zudem vor ihren Mitbewerbern.

Dabei seien es vor allem die dort zu findenden Dokus, welche die meisten Zuschauer anlocken. So auch die fünfteilige „Sportschau“-Doku-Serie „Being Jan Ullrich“ (2,4 Mio. mal abgerufen) oder auch der investigative Film „Die Recyclinglüge“ (über 400.000 Abrufe).

Die meistgesehenen Dokumentationen im ersten Halbjahr:

  • „Wie Gott uns schuf“ (rbb/SWR/NDR): 519.000 Videoabrufe
  • „Sturm auf das Kapitol“ (SWR): 509.000 Videoabrufe
  • „Angela Merkel – Im Lauf der Zeit“ (MDR): 500.000 Videoabrufe

Die meistgesehenen Doku-Serien:

  • „Feuer & Flamme“, Staffel 5 (WDR): 2.73 Mio. Videoabrufe (455.000 pro Folge)
  • „Nazijäger – Reise in die Finsternis“ (NDR/SWR/rbb/hr): 0,98 Mio. Videoabrufe (326.000 pro Folge)
  • „Die Queen – Schicksalsjahre einer Königin“ (SWR/rbb/NDR): 1,72 Mio. Videoabrufe (286.000 pro Folge)

Die meistgesehenen fiktionalen Serien:

  • „Schneller als die Angst“ (ARD Degeto/MDR): 7,17 Mio. Videoabrufe (1,19 Mio. pro Folge)
  • „Euer Ehren“ (ARD Degeto): 7,13 Mio. Videoabrufe (1,89 Mio. pro Folge)
  • „ZERV – Zeit der Abrechnung“ (MDR/ARD Degeto): 6,18 Mio. Videoabrufe (1,03 Mio. pro Folge)

Erfolgreichster Film im ersten Halbjahr 2022 war der „Tatort: Des Teufels langer Atem“ aus Münster, der mehr als 1,54 Mio. Mal abgerufen wurde.

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4 Kommentare

  1. Interessante Statistiken.

    Bei Feuer und Flamme habe ich das gerade mal mit den YouTube Aufrufen verglichen. Die 20 Videos bei YouTube (der WDR lädt dort keine ganzen Folgen, sondern nur die einzelnen Einsätze als eigenes Video hoch) haben fast 7 Millionen Aufrufe.

    Klar, manche Aufrufe zählen hier doppelt, dreifach oder noch mehr, weil das in der Mediathek nur einem Aufruf entsprechem würde. Nimmt man dann nur das jeweilige Video mit den meisten Aufrufen aus den 5 Folgen, dann sind es trotzdem noch 3,67 Millionen Aufrufe.

  2. Wie kann eine Streamingplattform 2,37 Millionen Aufrufe pro Tag haben (im ersten Halbjahr also 433 Millionen Aufrufe),
    aber die Sendung mit den meisten Aufrufen hat gerade mal 7,2 Millionen Aufrufe.

    Alle beliebtesten Formate (hier gelistet) kommen gerade mal auf 27.500.000 Aufrufe.
    Und das rechnet nicht ein, dass jemand mehrere Folgen hintereinander schaut (dadurch ja nur ein Seitenaufruf).
    Logisch gibt es auch jede Menge weitere Inhalte, aber die kommen doch niemals auf 400.000.000 weitere Klicks.

    Wenn natürlich ard.mediathekde => Dokus => Dokuname => Folge (wenn nicht aktuelel Folge)
    mit je einem Seitenaufruf bewertet wird, sind wir bei 3-4 Seitenaufrufen pro Folge.

    • Das liegt wohl daran, wie die Mediathek funktioniert. Es fliegen da ja laufend Sendungen raus. Viele Sendungen werden auch nur einen kurzen Peak haben. Nachrichten und Talkshows werden sicher häufig geschaut, aber die einzelnen Ausgaben interessieren nach kurzer Zeit auch nicht mehr. Was ja eh beeinflusst ist das ja viele Sendungen es nicht in die Mediathek schaffen, so viel Sport und alle US Produktionen. Wären vielleicht auch beliebter. Und manches halt nur für wenige Tage als Catch Up.

  3. Ist hier nicht aufgelistet, aber das erste Interview seitdem merkel nur noch Kanzlerin ad ist, fand ich höchst interessant. Vorallen auf den Bezug der ukrainekrise. Die sich ja in der Zeit Merkels immer mehr zugespitzt hat.

    https://youtu.be/hiwnD00kV0w

    https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/angela-merkel-zur-russland-politik/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvMjgyMDAxOQ

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