ARD Kultur startet als neues Angebot am 26. Oktober 2022

Sollte euer Interesse an Kultur etwas höher angesiedelt sein, dann könnte euch das neue Angebot „ARD Kultur“ gefallen, das am 26. Oktober 2022 mit ein paar ersten Produktionen starten soll. Unter www.ardkultur.de werden euch dann künftig die bundesweiten wie auch regional verankerten Kulturinhalte der Audiothek und Mediathek gebündelt und publikumsfreundlich präsentiert. Dabei will man eine breite Masse ansprechen und präsentiert darum auch eine Themenvielfalt von Hip-Hop bis klassischer Musik, von Belletristik bis Graphic Novel und von Fotografie bis Virtual Reality.

Die Federführung von ARD Kultur liegt beim Mitteldeutschen Rundfunk, auch Eigen- und Co-Produktionen sind geplant:

Eigen- und Co-Produktionen
  • Beyond Fashion: Mit Avi Jakobs als Hostin wird Fashion als Kulturform erzählt. Die Produktion taucht ein in die individuelle Welt der Menschen, für die Fashion ein Lebensgefühl und ein Weg ist, ihre Identität gemeinsam mit ihrer Community zu definieren und auszudrücken. Kein purer Klamottenkonsum, sondern ein Ausdruck von Haltung, Wertschätzung von Ressourcen und Zugehörigkeit. Inhaltlich geht es in den Folgen um Themen wie Gender-Identität, Rassismus und Nachhaltigkeit. (4 Folgen á 30 Minuten, ARD Kultur, Produktionsfirma: Vice)
  • Szene Report ist ein innovatives Edutainment-Format, das als Mockumentary Comedy-Serie über Subkulturen der letzten 30 Jahre in Deutschland konzipiert ist. Sie orientiert sich an Kult-Dokus und Milieustudien der 90er- und 2000er-Jahre und hat den Anspruch, mit verblüffend authentischen Reportagen den Charme der jüngeren Vergangenheit zu reproduzieren und auf humorvolle Weise Subkulturen vorzustellen. Prominente Gesichter tauchen in verschiedenen Rollen auf, unter anderem El Hotzo, Aligatoah oder Rocko Schamoni. (3 Folgen á 20 Minuten, ARD Kultur, Produktionsfirma: sendefähig)
  • Melody of Crime: In diesem True-Crime-Podcast geht es um große Kriminalfälle im Kulturbereich. Kriminalpsychologin Lydia Benecke und Musikproduzent Mousse T. sprechen über bekannte Fälle prominenter Menschen aus den verschiedensten Kulturfeldern, mal sind sie Täter:innen, mal sind sie Opfer. Mit ihrer gesammelten Expertise nehmen die beiden Hosts die Zuhörenden mit in die jeweilige Welt. In der Pilotfolge geht es um den Fall R. Kelly. (6 Folgen á 45-60 Minuten, ARD Kultur, Produktionsfirma: CAA, OMR Podcasts)
  • Pixelparty: Laura Kampf und Nilz Bokelberg nehmen die Zuschauer:innen mit in die schöne neue digitale Kultur-Welt – mal ganz traditionell als Menschen, dann aber auch als ihre eigenen Avatare im und durch das Metaverse. Ob Augmented Reality, Virtual Reality, Künstliche Intelligenzen oder NFTs – Pixelparty spürt die Trends und Phänomene der neuen digitalen Kulturen auf, macht sie sinnlich erlebbar und erklärt unterhaltsam. (4 Folgen á 25 Minuten, ARD Kultur, Produktionsfirma: Rosy DX)
  • Letzte Beute: Dieses Rollenspiel verbindet auf spannende und unterhaltsame Weise verschiedene Kulturbereiche wie Gaming, Theater und Literatur miteinander: Die Zuschauer:innen sind bei der Entwicklung des Spiels und der Geschichte nah dabei und erleben, wie die Thriller-Autorin Judith Merchant im Writers Room gemeinsam mit dem Spielleiter Uke Bosse die Geschichte entwickelt. Sieben bekannte Schauspieler:innen (Daniel Donskoy, Nina Kronjäger, Rauand Taleb, Ivo Kortlang, Cristina Do Rego, Katjana Gerz, Frederic Böhle) spielen in diesem Thriller jede:r für sich allein und können doch Allianzen schmieden. Der Würfel entscheidet über das Vorgehen der Protagonist:innen und nicht alle werden überleben. (6 Folgen á 50 Minuten, ARD Kultur, Produktionsfirma: Rocketbeans)
  • Call me DJ! erzählt die Geschichten von bekannten, weiblichen DJs. Von den schönen und weniger schönen Seiten des Lebens auf Tour, von Schlafmangel und Heimweh, von Rampenlicht und Einsamkeit, von Kreativität und Exzess. Weibliche DJs haben in der elektronischen Musikszene eine andere Ausgangslage als ihre männlichen Pendants, eine andere Perspektive und andere Geschichten. Und genau diese Geschichten werden zu wenig erzählt. (5 Folgen á 20 Minuten, ARD Kultur, Produktionsfirma: Load Studios)

// Ideenwettbewerb ARD Kultur Creators:

  • Offline: Eine Langzeitdokumentation über ukrainische und russische Models/Influencer:innen in Berlin. Regisseur und Fotograf Mehran Djojan begleitet seine Protagonist:innen seit drei Jahren mit einem Kamerateam. Er besucht mit ihnen Shootings und reist mit ihnen in ihre Heimat nach Kiew und nach Tscheljabinsk in Russland. Der Film zeigt auch, was es heißt, mit der Ungewissheit und der Angst zu leben – befristete Mietverhältnisse, Sorge um Visa-Verlängerungen und am Ende der Krieg zwischen Russland und der Ukraine. (3 Folgen à 30 Minuten, ARD Kultur/RBB, Produktionsfirma: Weltrecorder)
  • Ich sehe was, was du nicht siehst Wenn Kunst auf Comedy trifft!: Ein Infotainment-Format von Jakob Schwerdtfeger. Das Format eröffnet neue Perspektiven, indem Prominente humorvoll moderiert ihre Sichtweisen auf Kunst schildern, und schafft so einen niedrigschwelligen Zugang zu Kunst. (3 Folgen á 15 Minuten, ARD Kultur/HR, Produktionsfirma: Bilderfest)
  • Lana Kaiser: Ein experimenteller Kurzfilm des Münchner Künstlers Philipp Gufler und ein persönliches Porträt der Sängerin und Entertainerin Lana Kaiser, die unter dem Namen Daniel Küblböck geboren wurde und im Jahr 2018 bei einer Kreuzfahrt verschwand. Im Gespräch mit der Aktivistin Hana Corrales erzählt Philipp Gufler von der Entstehung des Projekts. (Kurzfilm à 13 Minuten + ca 15minütiges Interview, ARD Kultur/BR)
  • Über Lebenskunst: Im Podcast spricht Dreampop-Artist Manu Meta mit Künstler:innen über die Geschichte hinter ihrer Kunst. Welche Schicksalsschläge und einschneidenden Erlebnisse beeinflussen sie in ihrer Arbeit? Wie werden diese Ereignisse in ihrer Kunst sichtbar? Und was können alle von den Geschichten hinter der Kunst lernen? (Podcast 6x20min, ARD Kultur/SR)

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42 Kommentare

  1. Hallo. Es gab doch Mal ZDF Kultur als Spartensender. Sind ARD und ZDF nicht aus einem Haus? Oder wie man dies nennt?

    Gruß Andi

    • Nein die werden nur aus dem selben Topf bezahlt, aber um unabhängigere Berichterstattung zu erreichen gibt es eben zwei Staatssender 😉

    • Nein, das sind zwei voneinander unabhängige Einheiten das ist ja das Problem und die Verschwendung…

      • Die Verschwendung liegt nicht daran, dass es ARD und ZDF gibt. Das ZDF erhält nur rund ein Drittel der Gebühren. Die Verschwendung liegt in der „Vielfalt“ der ARD-Anstalten. Zu viele Landesanstalten, Regionalsender und -büros sowie Spartenkanäle und Einzelprogramme. Da läge unglaublich viel Einsparpotential. Allein wenn man sich ansieht, wie die Teilnehmenden an einer Talkshow über 3 bis 4 Wochen von Sender zu Sender weitergereicht werden und überall das gleiche erzählen. Zumal man heutzutage im Grunde jedes 3. Programm bundesweit sehen kann. Aber in jeder Kandesanstalt sitzen kleine Landesfürsten, die ihre Pfründe verteidigen und da öffentlich-rechtlicher Rundfunk Ländersache ist, kommt man kaum dagegen an. Wir fordern als Bürger Sparmaßnahmen, andererseits fördern wir den Unsinn durch übertriebenen Föderalismus, an dem ja auch alle festhalten wollen. Ist doch beim Thema Bildung nicht anders.

    • ARD und ZDF sind direkte Konkurrenten, die nur in einigen Bereichen kooperieren.

      • Wir Bürger zahlen im Prinzip die Duale Berichterstattung der ARD und ZDF, und der ganzen Dritten Programme mit dem kompletten Kosten, die noch daran hängen. Alles doppelt und dreifach….
        Prima. Ich sage es immer wieder. Endlich weg mit den hohen Rundfunkgebühren.
        Gerade in Zeiten, wo jeder kleine Bürger sparen muss. Leistet sich der Staat ein viel zu großes aufgeblähtes, doppeltes, TV Angebot mit extremen hohen dauerhaften kosten.
        Daher Halbierung der Öffentlich Rechtlichen, und die Halbierung des Rundfunkbeitrags für alle Beitragszahler ist längst überfällig.

        • …wenn ich schon wieder „kleiner Bürger“ lese…

        • Hallo Flori und alle, guck Dir doch mal die „Privaten“ an: auch da gibt es RTL , SuperRTL, RTL-Metro und und und. Bei der SAT1/Pro7-Familie das gleiche – da hat man wunderbar die von Dir kritisierten „Mehrgleisigkeiten“ der ÖR-Veeranstalter kopiert. Auch da weerden Soaps, Serien & Co. auf den Spin-Off-Kanälen zweit- und drittverweertet. Also nix Anderes. Nur : mit Ausnahme von Werbefenstern zu bestimmten Tageszeiten gibt es die Hauptprogramme von ARD und ZDF werbefrei. Die Dritten sind komplett werbefrei, und auch die sind ja inzwischen Vollprogramme. Gleiches bei Arte und Phoenix: keine Drittanbieter-Werbung . Übrigens auch im Hörrundfunk: Hier im Norden NDR II mit Werbung, die Landesprogramme – früher erste Hörrundfunkprogramme – ohne Werbung , gleichermaßen das Kulturprogramm , wie es mit der Jugendwelle EnJoy ist weiß ich nicht die höre ich wegen zu mir nichtkompatibler Musik nicht – .. Ich habe fast ausschließlich ÖR-Sender am Laufen . Einfach weil mir die Werbeunterbrechungen auf den Keks gehen. Ich möchte einen Film, eine Doku oder was auch immer am Stück sehen und hören können. Selbst wenn sie blockbuster im Angebot haben: die Privaten nerven mit ihren Werbeunterbrechungen. Daher : bitte weiter ÖR , möglichst ganz ohne Werbung, auch in den Hauptprogrammen , dafür würde ich sogar noch ein bisschen mehr Rundfunkbeitrag zahlen. Sozusagen mein „Add-Blocker“ im TV-Gerät. Und nicht die Programmauswahl und vielfalt der Programme kostet viel, sondern das Verwaltungspersonal, also die Leute die in den ÖRs nicht produzieren , sondern das Produzieren verwalten. Ja da kann und muß man abspecken. Aber nicht bei Redaktionen , künstlerischen Mitarbeitenden und so. Gerade die Vielfalt der Angebote und redaktionellen Umsetzungen hat hizulande vielleicht mit dazu beigetragen politische Mißstände aufzuklären und Dinge wie einen Berlusconi oder die rechtsruck-Bewegungen selbst in einst vorbildlichen Demokratien wie den Niederlanden, Schweden oder Dänemark zurückzudrängen. Wehe uns wenn diese Stimmen verstummen und Kultur : wo sind die Rundfunksymphonie-Orchester, Big-Bands, Jazz-Combos von RTL und SAT1/Pro7? Solche Klangkörper und damit gelebte Kultur werden nämlich auch aus dem Rundfunkbeiträgen aufrechterhalten und von den Landesrundfunkanstalten der ARD unterhalten. Teilweise mit Besetzungen von Weltruf, die auf Konzertreisen rund um die Welt Kultur made in Germany representieren. Von mir ein klares Ja für den Rundfunkbeitrag und die ÖRs.

          • Das, was er sagt. *daumenhoch

          • Ich kann mich da jetzt recht kurz fassen:
            Was RTL oder SAT1 Pro7 an zusätzlichen Angeboten bietet ist mir egal. Es kostet den kleinen Bürger wie mich kein GELD! Kein Cent!
            Aber ARD, ZDF und die ganzen Dritten Programme kosten uns alle TV GEZ Zwangsabganbenzahler extrem viel.
            Da jeder Monatlich oder vierteljährlich als TV Besitzer dafür zahlen muss.
            Durch die Staatlichen GEZ, darf ich das wohl mal erwähnen. Alle wollen und müssen sparen.
            Aber die ÖR sind viel zu teuer und breit aufgestellt. Und der Bürger muss es Zahlen. Dann Besser ARD oder ZDF und Dritte privatisieren. GEZ auf 1/3 senken. Wer dann was anders schauen möchte, muss sich dann halt eine CI Karte in den Fernseher schieben. Und alle sind danach glücklich.

            • Hallo Flori, „Was RTL oder SAT1 Pro7 an zusätzlichen Angeboten bietet ist mir egal. Es kostet den kleinen Bürger wie mich kein GELD! Kein Cent!“ da bist Du im Irrtum. Du zahlst sogar zweimal: Was glaubst Du weer die Kosten für die Fernsehwerbung in den Privaten zahlt? Die werbenden Firmen müssen viel an die Sender abdrücken für jede Sekunde Werbung – das wird natürlich nicht von den Aktionären oder Inhabern der werbetreibenden Firmen bezahlt, sondern von _Dir_ – diese Kosten fließen in die Kalkkulation der VerbraucherInnenpreise ein. Und dann zahlst Du noch mit Deiner Zeit (und den nerven) die Dich diese ständigen, teilweise im Viertelstunden-Rhythmus den Sendungsfluß unterbrechenden Werbeclips kosten. Rechne das mal aus was da bei einem Monat TV-Konsum der privaten an Zeit für diesen Null-Inhalt draufeht , und stelle eine Rechnung , sagen wir mal nur mit dem Mindest-Stundenlohn auf. Glaube mir das weerden mehr als die Euros die Dich der Rundfunkbeitrag kostet. Daher wäre ich persönlich für einen total weerbefreien ÖR – dann fiele die Rechnung noch eindeutiger zugunsten der ÖR auf- deren Zeit, die sie Dich für Werbung kosten , ist aber ein Bruchteil dessen, was Dich die Privaten kosten und kommt auf den Rundfunkbeitrag oben drauf. Außer den beiden hauptprogrammen von ARD und ZDF bekommst Du alle anderen Sender dieser Anbieter werbefrei – viele Stunden im Monat incl. Mediatheken wo Dir Inhalte on-Demand angeboten werden. Das ist jetzt schon sehr preisweert – und wenn man bei Verwaltung und nicht-produzierendem Personal noch einspart ein echt nicht zu teures Vergnügen.

              • Kaum mit der Realität konfrontiert, kommt von Flori nichts mehr.

                Lustig

              • So ganz richtig ist auch das nicht unbedingt. Immerhin kann jeder Verbraucher gezielt Unternehmen vermeiden, die hohe Werbebudgets haben und etwa auf No Name Produkte setzen. Es gibt keine Zwang im Fernsehen beworbene Produkte auch zu konsumieren. Diese Rechnung ist doch eher künstlich und alles andere als zielführend. Wer würde mir denn Lohn für diese Zeit bezahlen? Gehe ich weniger arbeiten, weil ich Werbung sehe? Ebenso könnte man argumentieren, dass man die Werbepausen auch produktiv nutzen kann, indem man sich um den Haushalt kümmert oder andere Erledigungen macht. Wer keine Werbung sehen möchte, dazu zähle ich auch mich, hat auch am freien Markt jede Menge Auswahl, etwa bei Streaming Anbietern. Ob etwas dann zu teuer ist oder nicht, kommt sicherlich auf die Perspektive an. Jemand, der ohnehin schon am Existenzminimum lebt, schnalzt sicher nicht mit der Zunge, dass hier Kosten von über 200 Euro jährlich zusätzlich auf ihn zukommen.

            • Es kostet dich täglich Geld, was RTL etc. machen – mit jedem Produkt, welches du kaufst und das beworben wird. In dem Preis stecken immer auch die Kosten für die Werbung mit drin. Du gibst so im Monat mehr für Werbung aus, als du es für die Gebühren machst.

            • Das glaubt jemand wirklich, dass die bei den Privaten für lau arbeiten.
              Die Kosten der Privaten zahlen wir selbstverständlich ebenfalls alle mit.
              Durch höhere Preise bei den Artikeln des täglichen Bedarfs.

            • Frag mal einen Höreingeschränkten wie er die Programme von RTL etc findet…
              95% der Sendungen im ÖR sind untertitelt, Nachrichten häufig mit Gebärdendolmetscher dargestellt.

              • Hallo Jochen, ja und beim Thema Audiodeskription , also Begleitton für sehbehinderte und blinde Menschen ist es noch krasser: das bieten als separaten Tonkanal , also extra-Audiospur als Teil des Standard-Tonsignals nur die öffentlich-rechtlichen. Es gibt wenige Versuche das z. B. bei „The Mask Singer“ ebenfalls im Privatfernsehen einzubinden, dann aber nur über eine separat downzuloadende App und nicht als Teil des Standard-Fernsehtonsignals. Weiß nicht ob es bei den Privaten überhaupt mehrere Tonspuren – vielleicht auf den Satelliten-Kanälen – z. B. auch für Originalfassungen , gibt. Auch das ist ein Teil von Kultur und Sprachbildung, den Zuschauenden neben der synchronisierten Fassung z. B. auf Arte auch die Originalfassungen anzubieten.

  2. Kulturangebot, hört sich gut an!
    Aber dann:

    >Fashion
    >True Crime
    >Metaverse

    🙁
    Naja, mal abwarten.

    • Vermutlich wird das die Lindenstraße von ARTE?!
      Weia, ich trauen der deutschen Kultur einfach nicht uber den Weg. Zu groß die Enttäuschung seit den 70er Jahren.

  3. Der Sparwille ist da, bei der Umsetzung hapert es etwas.

  4. Man bläht die Öffis weiter auf, wahrscheinlich mit eigener Verwaltung, Vollzeit Redakteure, Technik usw, kann man das nicht auf einen gemeinsamen bundesweiten und 4 regionalen nord, ost, West uns Süd Sender + einen Doku, Kinder und Kultur Sender reduzieren im Radio und TV ? Denke mit 16 tv / Radio Sender wären wir mehr als gut aufgestellt und wäre um einiges günstiger….

  5. Schnell neue Angebote schaffen, die keiner braucht, man wir mehr Geld bekommen.

  6. Gibt ja noch nicht nicht allzu viele öffentlich-rechtliche Sender – schön, dass in die richtige Richtung gearbeitet wird.

  7. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Springen die bei der Telekom schon im Dreieck? Bezüglich der lustigen Farbe …

  8. Mal sehen was die Telekom zur Farbwahl zu sagen hat…. 😀

  9. Die Federführung …. liegt beim Mitteldeutschen Rundfunk. Das lässt auf Schlimmes schließen, denn ist es nicht der Sender welche alle abgehalfterten Moderatoren und Schlagerfuzzis im Einklang mit dem DDR-TV-Archiv versendet?

    • Wow, so viele unreflektierte Klischees in einem Satz habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich empfehle dringend mal eine Reise z. B. nach Leipzig oder Erfurt, um dir mal anzusehen, wie progressiv, modern und kreativ eine Region sein kann, die für dich offenbar noch unter dem „Dunkeldeutschland“-Klischee segelt.

      Aber ist vermutlich einfacher, am Schubladendenken und Dissen festzuhalten, als mal über den eigenen Tellerrand zu gucken…

  10. Es sollte nicht mehr, sondern weniger Sender geben und die Zwangsgebühren entweder abgeschafft oder massiv reduziert. Ich sehe nicht fern und höre kein Radio, muss aber dafür zahlen.

    • Es wird ja auch kein Sender sondern eine Zusammenfassung mehrerer Inhajn einer Kategorie.

      • Das Programm hört sich spannend an. Ich freue mich darauf. Ich schätze die deutschen und europäischen Produktionen sehr, da selbst im PayTV meist nur amerikanische Produktionen laufen.

      • aha weist aber schon, dass die Inhalte für ARD Kultur neu produzuiert werden und nicht Archivmaterial ist.

    • Danke für den Link. Schon das erste Thema „Raubkunst“ ist sehr aktuell und interessant. Die Frage ist nur, warum ein solches Thema nicht schon durch die zahlreichen anderen Sender bearbeitet werden kann. Ich habe in zahlreichen ör Sendern bereits Beiträge gehört und gelesen.

  11. Das schlimme ist, alle regen sich hier über angebliche Propaganda beim ÖRR auf, nur dabei vergessen sie, dass Berlusconis „Media for Europe“ gerade dabei ist ProSiebenSat1 zu übernehmen. Und eine Abschaffung des Rundfunkbeitrags eben wirklich zur Einführung eines Staatssender zur Folge haben würde. Und es gibt eben einen Grund, wieso öffentlich-rechtlicher Rundfunk vor allem von Rechts angegriffen wird.

    Übrigens bevor das ZDF eingeführt wurde, wollte die Regierung Adenauer ein „Deutschland Fernsehen“ aufbauen, dies wäre ein „privater“ Fernsehsender gewesen, wo die Bundesregierung erheblichen Einfluss gehabt hätte. Dies wurde verhindert und das doch damals recht konservative ZDF wurde gegründet. Sucht mal nach „ZDF Magazin“ ohne Royal.

    Wo es wirklich Veränderungen geben muss ist in der Führung und Kontrolle der Anstalten, wieso kann eine Intendantin alles allein Entscheiden. Aber eben nicht im Programm.

  12. Kultur? Gerne. Brecht. 😉

  13. Genau, weg mit dem ÖRR in der BRD.
    Es reicht, wenn es einen Sender gibt, der z.B. FOX News Germany heisst. Völlig kostenfrei für das Zielpublikum. Das sollte reichen, um die Massen mit den Informationen zu versorgen, die sie haben sollen. Und wäre es nicht fair: Wer das Programm finanziert, darf bestimmen, welche Inhalte verbreitet werden. Ist doch schon immer so: Wer zahlt, bestimmt die Musik. Nur keine Gewissensbisse bei der Verbreitung der neuen Wahrheiten. Da bieten sich Marktchancen, die für Investoren interessant werden könnten.

    Hat sich in anderen Ländern schließlich schon bewährt. Da ist unsere Bundesrepublik wieder hinten dran. Schließlich wollen wir auch zu den Vorbildern aufschließen: Z.B. die USA, wo die Presse so frei ist, dass sie schreiben/senden kann, was der Finanzier des Senders möchte und alles andere Fake News sind.
    Wenn es nur noch einen Sender/eine Wahrheit gäbe, würde es die blöde Polarisierung und Radikalisierung nicht geben, die die USA grade nicht so ganz glatt erscheinen lässt. Es gäbe dann keine Alternativen mehr zu den präsentierten Fakten. China hat uns da echt abgehängt.

    —– Ironie off ——

    • Herrlich. Dem ist nichts hinzuzufügen.
      Ich denke, den meisten ist einfach nicht bewusst, was kommerzielles Fernsehen in Wahrheit ist.

      • Naja, wenn man selbst gerne in die gleiche Richtung polarisiert, muss man einer solchen Meinung natürlich nichts hinzufügen. Aber auch die ÖR in Deutschland sind nicht frei von politischem oder anderweitigem Einfluss. Zudem gibt es auch und trotz ör Sender eine Polarisierung in Deutschland. Da wird ganz laut „Lügenpresse“ gerufen und darauf hingewiesen, dass man sich „die echten Informationen“ auf Facebook, Instagram und Co besorgt habe. Wie unterscheidet sich das von den USA? Zudem gibt es auch dort gute Pressearbeit, auch ohne ÖR. Siehe NYT oder Washington Post. Das Problem ist nicht, ob ÖR besteht oder nicht, sondern ob die Vielfalt der Quellen unabhängig besteht und wie Bürger mit diesen Informationen umgehen, d.h. ihre Meinung bilden. Hier sehe ich in Deutschland trotz ör Sender en masse keinen Grund, hochnäsig auf vermeintlich schlechtere Länder wie die USA zu verweisen. Hier fehlt ebenso oft die Medienkompetenz, da ändert auch ein weiterer Sender wie der hier diskutierte leider nichts.

        • Da bin ich bei Dir.
          Es ist wurscht, ob wir 2 öffentliche Sender haben oder 20. Wichtig ist, dass die einigermassen gute Arbeit machen. Und nenne mir ein Land, in dem es bessere Medien (ÖRR+Private) gibt als Deutschland. Mir fällt keines ein, bin da aber auch kein kosmopolitischer Fachmann.

          Aber wie Du sagst, ist das kein Grund arrogant ggü. anderen Ländern zu sein. Wir sollten versuchen diese im Vergleich gute Situation in der BRD weiter zu verbessern. Uns an den besten messen und nicht solange die Augen zumachen, solange es noch ein schlechteres Land gibt.

          Dass dazu Geld für die Medien notwendig ist (you get, what you pay for), ist klar. Dass dazu aber vor allem auch die Offenheit der Menschen notwendig ist, ist noch wichtiger. Sich unabhängig zu informieren bedeutet mitzudenken und das ist anstrengend. Und das mache ich selbst zu wenig.

  14. Und noch ein ARD-Programm – irgendwie muss die nächste Gebührenerhöhung zur Zahlung der Luxuspensionen ja begründet werden.

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