Apple zeigt kommende Funktionen für mehr Zugänglichkeit

Zugänglichkeit ist ein wichtiges Thema. Ich finde es extrem gut, wenn (technische) Dinge einfach von jedem Menschen benutzt werden können. Und was da bei Apple mit watchOS 8 und iOS 15 kommen wird, das kann man nun erahnen.

Später in diesem Jahr – wohl nach den Updates auf die neuen Softwareversionen – werden Menschen mit Einschränkungen in der Lage sein, mit AssistiveTouch auf der Apple Watch zu navigieren. Mithilfe von eingebauten Bewegungssensoren wie dem Gyroskop und dem Beschleunigungssensor, zusammen mit dem optischen Herzfrequenzsensor und geräteinternem maschinellem Lernen, kann die Apple Watch subtile Unterschiede in der Muskelbewegung und der Sehnenaktivität erkennen, was es dem Benutzer ermöglicht, einen Cursor auf dem Display durch eine Reihe von Handgesten, wie z.B. einem Zusammenpressen, zu navigieren. Schaut euch das Video an:

Das iPad wird Eye-Tracking-Hardware von Drittanbietern für eine einfachere Steuerung unterstützen; und für blinde und sehbehinderte Menschen wird Apples Bildschirmleser VoiceOver noch intelligenter werden, indem er geräteinterne Intelligenz nutzt, um Objekte in Bildern zu erkunden. Zur Unterstützung der Neurodiversität führt Apple auch neue Hintergrundgeräusche ein, um Ablenkungen zu minimieren, und für Gehörlose und Schwerhörige wird Made for iPhone (MFi) bald neue bidirektionale Hörgeräte unterstützen.

Am Donnerstag, dem 20. Mai, führt Apple außerdem einen neuen Dienst namens SignTime ein. Dieser ermöglicht es Kunden, mit AppleCare und dem Retail Customer Care zu kommunizieren, indem sie die amerikanische Gebärdensprache (ASL) in den USA, die britische Gebärdensprache (BSL) in Großbritannien oder die französische Gebärdensprache (LSF) in Frankreich direkt in ihrem Webbrowser verwenden. SignTime soll in Zukunft auf weitere Länder ausgeweitet werden.

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Zu den zusätzlichen Funktionen, die im Laufe des Jahres kommen, gehören:

Sound Actions for Switch Control ersetzt physische Tasten und Schalter durch Mundgeräusche – für Benutzer, die nicht sprechen und in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Die Einstellungen für die Anzeige und Textgröße können in jeder App für Benutzer mit Farbenblindheit oder anderen Sehbehinderungen angepasst werden, um den Bildschirm besser erkennen zu können. Die Benutzer können diese Einstellungen für alle unterstützten Apps einzeln anpassen.

Neue Memoji-Anpassungen stellen Benutzer mit Sauerstoffschläuchen, Cochlea-Implantaten und einem weichen Schutzhelm als Kopfbedeckung besser dar.

Ich weiß jetzt schon, dass irgendwelche Vögel im Netz kommentieren, dass so etwas ja nicht sein müsse, da es ja schon alles Mögliche gibt, um sich auszudrücken – aber ehrlich: Es gibt wichtigeres als irgendwelche Memojis oder Emojis, über dass man diskutieren kann. Ich bin froh, dass sich jeder repräsentiert weiß und ausdrücken kann. Man kommt dabei doch als Nutzer nicht zu kurz.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Ich glaub über die Emojis wird hier weniger diskutiert, weil es nicht das einzige ist. Bei der Menge an Funktionen merkt man das Apple das ernst meint und nicht nur mit Emojis etwas vortäuschen möchte

  2. Zum letzten Absatz:
    Die Personen, die sich über die Memojis aufregend, würden ohne Blogbeiträge wahrscheinlich nicht mal merken, dass es sie gibt 😀

  3. Ich musste erstmal googlen was ein Memoji ist…

  4. Gendern, Barrierefreiheit etc. ist schon alles richtig und wichtig. Zeiten ändern sich, Sprache ändert sich und allgemein sollte niemand benachteiligt werden oder sich benachteiligt fühlen. Wir sind als Gesellschaft auch schon zu weit, um das jetzt nicht entsprechend umzusetzen.

    Aber klar. Stammtischgelaber und Gemecker ist immer einfach. Egal ob es um Emojis oder um Gendern geht, man hat da schnell wieder die ewig gestrigen, die auch noch Kohle und Aatomstrom wollen und den Klimawandel verleugnen.

    • Im letzten Satz lese ich wieder die typische Verallgemeinerung zur Energieversorgung.
      Auch diese Aussage ist Stammtischgelaber ohne die näheren Umstände zu kennen.

      In Deutschland wollen wir den Atomausstieg. Das Defizit in der Energieversorgung ist aber schwer auszugleichen, da die erneuerbaren Energien nicht durchgängig zuverlässig sind oder nicht in ausreichendem Maße zwischengespeichert werden können.
      Was bleibt als Alternative? Billigen Atomstrom aus Frankreich importieren oder die Energieerzeugung aus Kohle verlängern. Das Thema ist nicht einfach und lässt sich auch nicht durch eine pauschale Aussage mit einem einzigen Satz abhandeln…..

    • Ich verstehe nicht wieso Progression jemanden abgesprochen werden soll, wenn es keine Übereinkunft zu einem Thema gibt. Ist man progressiv wenn man , unabdingbar einem konkreten Zeitgeist folgt oder muss es ein gewisser Katalog sein, darf man Verständnis für das eine fordern und etwas anderes als unnötig abtun? Ist es eine „Stammtisch-Meinung, weil es den eigenen Vorstellungen nicht folgt?

    • Gendern verhunzt die Sprache und erschwert Kommunikation. Atomstrom ist bis zur stabilen Kernfusion ein Grundpfeiler der weltweiten Energieversorgung, Wind und Solar können das nicht leisten, Stichwort Grundlastfähigkeit.

      Man kann jetzt versuchen sich das alles schön zureden und über die „ewig Gestrigen“ zu schimpfen, wird aber letzten Endes an der Realität scheitern. Spätestens dann, wenn die Leute die eigene Sprachdiktion nicht nutzen oder der Strom ausfällt.

  5. Hallo Caschy,

    für das, was du als „Zugänglichkeit“ bezeichnest, gibt es übrigens einen eingeführten, sogar gesetzlich verankerten Namen: Barrierefreiheit.
    Barrierefreiheit wird in § 4 BGG (Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen) definiert.

    Mir persönlich gefällt der Ausdruck Barrierefreiheit auch nicht, das englische „accessibility“ klingt in meinen Ohren wesentlich besser.
    Aber Barrierefreiheit ist nun einmal im deutschen Sprachraum der offizielle Begriff, und wenn du den benutzt, dann weiß jeder, was gemeint ist.
    Alternative Wortschöpfungen wurden zuhauf versucht, und haben sich alle nicht durchgesetzt.
    Zugänglichkeit könnte z.B. auch das sein, was uns allen in den letzten Monaten gefehlt hat: Die Zugänglichkeit zu Konzerten, Theatern, Kinos; Restaurants usw.

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