Apple soll ab 2020 eigene Chipsätze statt Intel-Hardware in seinen Macs verbauen

Auch wenn ein offizielles Statement oder weiteres seitens Apple logischerweise fehlt, soll das Unternehmen angeblich ab 2020 Prozessoren aus eigener Produktion in seinen iMacs und MacBooks verbauen, anstatt weiterhin auf Hardware von Intel zu setzen. Hierüber informierten laut Bloomberg einige Personen, die nicht weiter genannt werden möchten, wohl aber „mit der Materie ausreichend vertraut“ sind.

Hintergrund sei der Wunsch von Apple, unabhängig von Zulieferungen oder Neuvorstellungen durch Drittanbieter, zu jeder Zeit neue Hardware veröffentlichen zu können. iPads, iPhones und natürlich auch die Macs sollen am Ende wie eine Einheit wirken und demnach auch nahezu vollständig aus einer Schmiede kommen. Das trifft auch auf die Software zu, denn wie man schon seit geraumer Zeit immer wieder lesen kann, plane Apple, sämtliche Geräte-Kategorien mit denselben Apps ausstatten zu können. Hierfür bedarf es natürlich zahlreicher Änderungen im Betriebssystem, denn bisher setzten die Macs noch immer auf eigene Apps und einen eigenen App Store (und natürlich ein eigenes OS).

So arbeite das Unternehmen an einer neuen Plattform mit dem Projektnamen „Marzipan“, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden könnte und es erlaubt, iPhone- und iPad-Apps auf dem Mac nutzen zu können. Hierzu werden wir mit Sicherheit schon bald mehr erfahren.

Die Ankündigung seitens Apple, auf eigene Chipsätze setzen zu wollen, dürfte bei Intel für allerlei Kopfzerbrechen sorgen. Seit 2005 war der Hersteller in Partnerschaft mit Apple und konnte seine Marktposition damit natürlich deutlich stärken. Der Wunsch nach Unabhängigkeit aus Cupertino ist mehr als nachvollziehbar und dürfte am Ende auch in Hardware resultieren, die nicht nur noch harmonischer zusammenarbeitet, sondern vor allem auch batterieschonender als bisher funktioniert.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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44 Kommentare

  1. Sebastian says:

    Ich bin gespannt, was das für die Interoperabilität zwischen Mac/Windows bedeutet, sollte sich Apple damit vielleicht sogar von der x86/x64-Architektur verabschieden. Das eine oder andere Wine-Programm bzw. Windows auf einem Mac zu installieren ist zwar fast eine Todsünde, jeodch habe ich dafür noch immer einige Anwendungsfälle. Ich hoffe, dass dies nicht zu noch mehr Abschottung digitaler Art führt.

    • Microsoft arbeitet doch gerade auch an der ARM Version von Windows 10… inkl x86 emulation, wenn das dann auch auf der Apple Basis läuft, warum nicht 😉

  2. Vernünftiger Schritt. Die Offenheit der letzten Jahrzehnte hat uns Zillionen nutzloser und teilweise gefährlicher Software gebracht (Windows), frickelige Bastelsysteme ohne Sinn (Linux) und dann auch noch denselben Schrott für Mobilsysteme (Android). Wenn ein Hersteller endlich anfängt sein Öko-System abzuschotten und sicherer zu machen, zudem Richtlinien aufzustellen und diese von Softwareproduzenten einzufordern finde ich das nur gut.

    • April, april!

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Ja der fakeram – immer sehr meinungsstark unterwegs… Immer sehr ausgewogene Kommentare – völlig frei von Pauschalisierungen. Immer ein großer Gewinn.

      Ernsthaft: Apple ist schon jetzt eine große Insellösungen ohne Ausweg: proprietäre Hardware, eingelötete Komponenten, ein sehr eng kontrollierter Markt. Wenn es dich glücklicher macht, als Wahlfreiheit… Für mich ist das nix, aber jedem das Seine.

    • Wegen solcher Leute konnen Mac-Viren über Jahre unbemerkt für Unheil sorgen. Apple benötigt von den großen OS-Herstellern am längsten zwischen bekanntwerden einer Sicherheitslücke bis zum Patch.

      Naive Kunden + Schlechte Patchentwicklung = Ein sehr unsicheres System!

  3. Wieso sollen Chips von Apple per se batterieschonender arbeiten als die von Intel? Ich finde den Schritt von Apple verständlich aber auch risikoreich.

    • Weil Apple wohl relativ sicher auf ihre Custom ARM Chips setzt die sie schon in den iPads verwenden – und die sind entsprechend stromsparender als x86 Chips 😉

        • Martin, bist du dir da wirklich sicher? Ich bin kein Experte, aber ich lese nun halt immer wieder wie leistungsstark zb ein iPad Pro ist, wenn es um Videobearbeitung geht im Vergleich zu einem Macbook. Und Videobearbeitung/Rendering ist ja wohl unter anderem das Anspruchsvollste was ein Chip zu bewältigen hat. Und dann muss man auch die sehr starke Weiterentwicklung bedenken, die die Apple Prozessoren durchgemacht haben und auch noch machen werden in den nächsten Jahren. Daher wäre ich mir nicht so sicher, dass x86 Prozessoren in einigen Jahren noch deutlich Leistungsfähiger sind.

          • Videobearbeitung wird nicht mehr über die CPU gemacht, sondern über die GPU.
            Weil das MacBook schlechte Hardware hat, muss das iPad nicht unbedingt ein Leistungsriese sein.

            Für den Blogger wird aber auch ein ARM-Gerät reichen, da würde ja selbst ein Chromebook für reichen.

          • Apple’s ARM-Chips können gleichwertigen Intel-Chips schon seit längerem das Wasser reichen. Hier kommt es eher darauf an ob das Gerät für den Workflow geeignet ist. Und das sie keine Systeme mit 1080 Ti oder Radeon RX Pro-Karten ersetzen können sollte auch jedem einleuchten der halbwegs klar denken kann.

            • Was spricht dagegen neben Apples ARM Chips eine AMD anzusteuern?
              Mein MBP nutzt aktuell 3 Grafikeinheiten:
              -Intel HD Graphics 630
              -Radeon Pro 560
              -Radeon RX 480
              alle werden genutzt für verschiedene Zwecke.
              Ein ARM Chip wird auch externe Grafikschnittstellen nutzen können.

        • Ist vergleichbar wenn der Benchmark von vornherein darauf ausgelegt und gewichtet ist. Geekbench 4 wird selbst von Chipherstellern wie AMD und ARM eingesetzt.
          GFXBenchmark spricht die gleiche Sprache:
          https://cdn.arstechnica.net/wp-content/uploads/2015/11/iPad-Pro-charts.009-980×735.png
          https://cdn.arstechnica.net/wp-content/uploads/2015/11/iPad-Pro-charts.008-980×735.png
          „Power in der Breite.“ Sieh dir mal Videos mit 4k Workflows auf dem iPad Pro an.

        • Schaue dir mal genau an welche Prozessoren verwendet werden. Der Intel in dem Laptop war damals schon ein paar Generationen alt. Die Aussage in dem Test ist somit, ein brandneuer ARM kann mit einem Jahre alten x86 mithalten. Wow!

  4. Deliberation says:

    Ein guter Schritt. 2005 kündigte Steve Jobs an, dass der Wechsel auf Intel-Prozessoren die nächsten zehn Jahre Entwicklung befördere. Diese Zeit ist rum und der Markt muss sich neu sortieren. Vor allem Mobility und Stationär muss endlich vereint werden. Wie schwer das ist, konnte man an Windows Mobile sehen. „Produkte aus einem Guss“ ist schon mal die richtige Stoßrichtung. Nun muss Apple den Worten nur noch Taten folgen lassen. Dass es nicht wie bisher weiter gehen kann, merkte man leider nicht nur an der Software, sondern an der fehlenden Produkthomogenität der verschiedenen Apple-Produkte.

  5. > So arbeite das Unternehmen an einer neuen Plattform mit dem Projektnamen „Marzipan“, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden könnte und es erlaubt, iPhone- und iPad-Apps auf dem Mac nutzen zu können.

    Das ist wieder der Mist den sich Gurman von Bloomberg zusammenreimt weil er ein paar Gerüchte gehört hat und sonnst keine Ahnung von nix hat. Und den liest man dann überall. iOS-Apps wurden für Multitouch entwickelt. Es macht keinen Sinn, die auf nem Mac laufen zu lassen, den bedient man mit Mauszeiger/Trackpad und Tastatur.

    In Xcode kann man bereits iOS-Apps auf dem Mac laufen lassen. So können Devs schneller Funktionen testen und für Geräte entwickeln, die sie nicht besitzen. Hauptgrund für „Marzipan“ wäre, dass Entwickler nur einmal Code schreiben müssten. iOS und macOS teilen sich mittlerweile sehr viele Frameworks. So würde man an nur einer App schreiben die sich viel Code teilt, aber deren UI immer noch plattformspezifisch ist (für macOS und iOS). Ausserdem bräuchte man nur eine Binary zum App Review einreichen und es würde nebenbei auch noch den Mac App Store pushen. Zur Zeit konzentrieren sich viele auf iOS und vernachlässigen ihre Mac Apps.

  6. „… soll das Unternehmen angeblich ab 2020 Prozessoren aus eigener Produktion in seinen iMacs und MacBooks verbauen, anstatt weiterhin auf Hardware von Intel zu setzen…“

    So produziert man Fake News. Man nimmt ein unbestätigtes Gerücht als Quelle und setzt noch eine Falschmeldung oben drauf.

    Dass die Chips „aus eigener Produktion“ wären, steht noch nicht mal im Originalartikel. Apple hat weder die Fabriken noch die Patente noch das Know-how für so was. Bestenfalls macht Apple als Lizenznehmer ein „eigenes“ proprietäres Design basierend auf der ARM-Architektur. Und hergestellt wird das dann wieder von Auftragsherstellern, die das wirklich können. Produziert wird dann z.B. von TSMC oder Samsung.

    • Naja, nur wenn man es sehr genau nimmt, kann man das nicht sagen. Aber auch ein Mercedes besteht größtenteils aus Zulieferteilen und wird sogar manchmal von Auftragsfertigern gebaut (Finnland, Österreich) und man würde dort auch nicht auf die Idee kommen, die Aussage „aus eigener Produktion“ zu kritisieren.

      • Mercedes hat aber eigene Produktionsanlagen und schraubt die Mehrzahl der Fahrzeuge selber zusammen.
        Hier wird aber über die einzelnen Komponenten gesprochen und da wird von der Presse schon erwähnt, dass die Getriebe z.B. zugekauft sind. Der Opel Ampera-E wird z.B. haufig kritisiert, weil der Powertrain von LG kommt.

      • Man nennt das Fertigungstiefe und die ist bei Mercedes bei weitem höher als bei Apple. Ganz kurzes googeln brachte mir Zahlen von 3-5% bei Apple und 15-30% bei Mercedes (falls jemand gute Quellen mit genaueren Zahlen hat, her damit :-).

    • Apple entwickelt die Chips basierend auf der ARM-Architektur. Gefertigt werden sie natürlich von anderen. Würde für Apple auch wenig Sinn machen da Fabriken hochzuziehen.

      Sie sind aber insoweit aus eigener Produktion, da Apple sie wie gesagt selbst entwickelt.
      Wenn Sie nur Know-How von anderen abgreifen würden, würden sie nicht die derzeit leistungsstärksten Chips auf ARM Basis herstellen. Samsung hauseigener Chip des S9 kommt da nicht dran genauso wenig wie der Snapdragon 845. Obwohl diese später releast wurden.

      • „ARM-Architektur“ das sind Baupläne die man von ARM kauft und die werden etwas anders umgestaltet.

        Und mit den leistungsstärksten Chips ist doch auch so ein Märchen. Die Benchmarks werden nicht unter gleichen Voraussetzungen durchgeführt. Sie sind erst mit einem gleichen OS vergleichbar.
        Das dann nicht nach einem halben Jahr die Leistung runter regelt, weil sie zu übertaktet für die verbaute minderwertige Hardware laufen.

  7. Apps auf allen Systemen. Hat das nicht MS vorgemacht, auch wenn Windows Mobile nicht von der Masse angenommen wurde. Das nächste grosse Apple Ding ist ein Mac mit Touchscreen. Irgendwie rennen die nur noch hinterher.

    • Eben. Die Verschmelzung von Desktop, Touchscreen und Mobil ist seit Jahren da. Nur Apple hechelt mal wieder als letzter hinterher.

      • Ihr verwechselt die Bedienung des Gerätes mit dem Betriebssystem. Auf Macs und iPhones läuft schon immer das gleiche OS (Darwin), nur die oberste Schicht ist anders. Auf iOS ist das Cocoa Touch, weil man da eben direkt auf dem Bildschirm rumschmiert und nicht mit Tastatur, Mauszeiger und separatem Eingabegerät arbeitet. Vollwertiges Desktop OS und Touch lässt sich eben schlecht kombinieren. Siehe die Geschichte von Windows in den letzten 10-15 Jahren.
        Universal Windows Platform ist genau das gleiche Konzept. Die Apps dafür müssen aber auch erstmal geschrieben oder von Metro portiert werden und für Win 10 Mobile braucht es genügend extra Code.

    • Apple macht oft Dinge nicht als erster, sondern macht etwas, wenn es Sinn macht bzw macht etwas spät dafür besser als andere.
      Wie du selber schreibst, ist Microsoft mit seinem Versuch gescheitert Platform-übergreifende Apps zu etablieren. Und auch Pcs und Laptops mit Touch-Display haben sich absolut nicht durchgesetzt. Ich glaube nicht dass Apple derzeit irgendwie ernsthaft einen Touch-iMac plant… und wenn es mal soweit kommen sollte, wird es sicherlich ein Erfolg werden, weil das Konzept durchdachter sein wird und aus einer Hand.

      • Das ist doch nur das gebetsmühlenhafte Fanboy-Geplapper, das jedesmal kommt, wenn Apple irgendwo hinterher hinkt. Weitere Beispiele:

        Smartphones größer als 4 Zoll,
        Tablets mit Stiftbedienung,
        drahtloses Aufladen,
        wasserdichte Phones,
        etc etc…

        Da war nichts davon „durchdachter“, sondern Apple war einfach nur Nachzügler und Copycat. Doch bis Apple so weit war, wurden alle diese Dinge von der Apple-PR schlecht geredet und die Fanboys haben das nachgeplappert.

        • Mehr als 4 Zoll …. da hast du recht, Apple war sehr spät dran.. das war noch ein Erbe von Steve Jobs („alles mit einem Daumen bedienen“).

          Tablets mit Stift….. da ist Apple sehr viel besser als Microsoft oder Samsung. Hast du mal mit dem Apple Pencil gemalt bzw bezeichnet? Ich habe alle drei Hersteller durch… Windows Surface und Android Tablets sind dafür unbrauchbar (nur ein Beispiel: die Eingabeverzögerung wenn man eine Linie zieht). Ich kenne professionelle Sketchnote Zeichner, die damit ihr Geld verdienen. Niemals würden die was anderes als ein iPad Pro nutzen.

          Drahtloses Aufladen… Apple hatte dem Thema wohl keine hohe Priorität gegeben und gewartet welcher Standard sich durchsetzt, es ist Qi geworden. Drahtlos macht zuhause auch wenig Sinn (wie ich selber derzeit feststelle) sondern macht im Auto und zb im Restaurant/Hotel mehr Sinn (daher war ein einheitlicher Standard wichtig). Ein anderer Grund könnte sein dass man sich nicht so gerne vom Alubody Design verabschieden wollte, welches man 2012 eingeführt hat.

          Wasserdichte Phones… ja, da waren andere GROSSE Hersteller 1-2 Jahre schneller.

          Man muss auch immer bedenken, dass ein kleiner Hersteller Dinge schneller umsetzten kann, wenn man nur eine Million Geräte baut. Es gibt jedoch keinen Hersteller der Ansatzweise so viele Geräte von einem Modell baut wie Apple. Wenn Apple zb ein OLEDs verbauen will, dann muss der halbe Markt leer gekauft werden (bzw Produktionskapazitäten) und das mit einer längeren Vorlaufzeit.

        • In einigen Punkten hast du Recht, scheinst mir aber auch genauso zu sein wie die Fanboys die du kritisiert. Gerade in punkto Stiftbedienung von Tablets hat Apple vorgelegt. Die einzigen, die da rankommen was latency, tilt und input angeht sind Wacom und der neue (nach dem Apple Pencil vorgestellte) Surface Pen. Und dieser ist von deutlichen jitter geplagt. Dementsprechend gibt es unter Windows derzeit leider keinen vergleichbaren Pen (Ich nutze ein Pro 5).

          • Das Wacom dran kommt ist einfach, die Apple-Lösung ist ja ein Zukauf daher und keine eigene Entwicklung.

  8. Zitat:
    Hintergrund sei der Wunsch von Apple, unabhängig von Zulieferungen oder Neuvorstellungen durch Drittanbieter, zu jeder Zeit neue Hardware veröffentlichen zu können.

    also Apple bekommt es ja jetzt schon nicht hin, von ihren Desktop und teilweise auch Laptops mal regelmäßig Updates/Upgrades rauszubringen ( ich sag nur MacMini , MacPro ). Ob das an Intel liegt, glaube ich nicht und dass das mit Apple-eigenen Chips besser wird auch nicht.

  9. Also ich bin jetzt auch nicht so Mega begeistert. Das würde ja auch bedeuten, dass sich Windows nicht mehr per Bootcamp installieren lässt. Manchmal brauche ich es doch …

  10. Mblaster 4711 says:

    Ist das neue MacBook dann nur ein iPAD 13″/15″ mit Tastatur und evtl. Touchscreen?

    Die AMR-Architektur hat schon ordentlich zugelegt, jedoch sind sie kein Ersatz für eine Intel Core CPU.
    Diese Win10 on AMR Notebooks sind auch nur gepimte Windows-RT Atom-Notebooks mit langer Laufzeit und LTE. Universal Windows Platform Apps laufen gut, aber alle x86 Apps sind nahezu unbenutzbar. Daher sind das auch nur zu groß geratene WindowsPhones mit Tastatur.

    Apple wird sicherlich nicht seine A Chips aus den i-Produkten in Macs einbauen, vergleicht die Apps die es für iPad und Mac gibt, was es hier für Unterschiede gibt.

  11. Apple wird’s schon richtig machen. Sie werden abwarten bis andere Hersteller ihre ARM Prozessoren vorstellen und dann wird einige Zeit später das Release von Apple erfolgen und wird wieder alles in den Schatten stellen. Das machen die schon lange so. Beobachten, Analysieren, Release. Nix voreiliges , die Erfahrung haben die schon gemacht und den Fehler machen die nicht wieder.
    Ich hab das Vertrauen das etwas tolles Erscheint, aber nicht 2020.

  12. Und ganz nebenbei wird man auch die lästigen Hackintosh-Gesellen los, die so viel Umsatzeinbußen bedeuten…

    • Und ganz nebenbei müssen die User dann neue ARM-Macs kaufen, weil die alten Intel-Macs nicht mehr weiter unterstützt werden. Das war beim Umstieg von PowerPC auf Intel bei den Macs auch schon so.

      Selbst als eingefleischten Apple-Fan würde ich mir jetzt auf keinen Fall mehr einen Intel-Mac kaufen. Das ist bald ein totes Pferd.

    • Nebenbei bin ich von einem Hackintosh erst auf Apple umgestiegen und dadurch hat Apple einen neuen Kunden gewonnen. Hackintosh ist Bastelarbeit, mit einem richtigen Apple kann man Arbeiten.

  13. Es gibt eine handvoll CPU Architekturen. In Frage kommen würde wohl eine eigene Variante von ARM, wie es Samsung und duzende andere Firmen auch machen. Damit würden wie beim PowerPC in 2005/2006 die derzeitigen x86-Programme nicht mehr lauffähig sein. Ein Portierung könnte in vereinzelten Fällen auch nicht möglich sein. Ich frage mich wie Apple ohne eine x86 Architektur zu nutzen an dessen CPU-Leistung und Fähigkeiten rankommen will um alle derzeitigen Anwendungsgebiete abzudecken. Hm, hauptsächlich bedient Apple Anwender die im Web surfen, Multimedia konsumieren, Multimedia kreiieren. Dafür reicht ARM. Für Leistung, große Entwicklung oder Spiele hats bei Apple schon allein wegen mangelnder Software bzw. Entwicklungsumgebungen nie dauerhaft gereicht. ARM taugt nicht für alle Anwendungen aber genau für deren Kundeschaft bzw. Anwendungsgebiet. Ob man die zukünftigen Macs dann überhaupt noch Computer nennen sollte? Vielleicht Multimedia-Station?

    Ich behaupte dass Apple nicht in der Lage sein wird ein x86 Equivalent zu erschaffen. Geld der Welt reicht hier nicht. Es fehlt an Wissen und Personal. Aber das wird Apple nicht vorhaben. Ich hoffe ein Platformwechsel wird nicht das Übel vom damaligen PowerPC-Wechsel mit sich bringen.

  14. Wenn hier alle von ARM reden, was macht euch so sicher das Apple ARM Prozessoren einsetzen wird?

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