Apple Music mit 11 Millionen zahlenden Nutzern, 782 Millionen iCloud-Nutzer

artikel_applemusicInteressante Gäste konnte John Gruber für seinen aktuellen Podcast gewinnen. Eddy Cue und Craig Federighi gaben sich ein Stelldichein und plauderten über Apple. So gab es auch interessante Informationshäppchen, die man bisher nicht erfahren hat. Apple Music hat nun 11 Millionen zahlende Kunden, eine Million mehr als vor rund einem Monat. Während der Bekanntgabe der Quartalszahlen verriet Apple außerdem, dass es aktuell mehr als eine Milliarde aktiver iOS-Geräte gibt. Da einige Nutzer mehrere Geräte haben, kommt Apple so auf 782 Millionen aktive iCloud-Nutzer, eine beachtliche Zahl, wobei die meisten sicher nur das automatische iCloud-Backup nutzen und iCloud sonst nicht weiter beachten.

Apple Music

Der ganze Podcast ist eigentlich sehr interessant, da er auch tiefere Einblicke gibt, wie zum Beispiel System-Apps umgestaltet werden, ohne den Nutzer zu sehr damit zu belasten. Falls Ihr eine Stunde Zeit mitbringt und Interesse an der Thematik habt, hört einmal rein. Es kommt nicht allzu oft vor, dass man hochrangige Apple-Mitarbeiter relativ frei sprechen hört. Den Podcast findet Ihr hier.

(via The Verge)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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17 Kommentare

  1. > wobei die meisten sicher nur das automatische iCloud-Backup nutzen und iCloud sonst nicht weiter beachten

    Sehr gewagte Aussage. iMessage, Mail, Sync von Kontakten, Kalender, Notizen, Erinnerungen, iPhone-Suche, etc ist auch alles iCloud. Ich würde sagen die einzigen Services die nicht von der breiten Masse genutzt werden sind die iWork Apps.

  2. War echt versucht, nach 1 Minute abzuschalten, da Gruber immer noch Werbung machte für den Sponsor des Podcasts. Schrecklich…

  3. @Sascha: Woher kommt die Aussage, dass iClud niemand beachtet?

  4. „wobei die meisten sicher nur das automatische iCloud-Backup nutzen und iCloud sonst nicht weiter beachten.“

    wat?

  5. iCloud Fotomediathek, Mail, Kalender, Kontakte, Einstellungen, Find my …, Safari sind nur ein paar Dienste die sicher eine Menge Menschen in iCloud nutzen. iCloud Drive ist wohl weniger verbreitet, weil es in vielen Fällen einfach nicht rund läuft und zu wenig Funktionen hat.

  6. 782 Millionen aktive iCloud-Nutzer…Das ist so verdammt viel!

    Naja man kann die ganzen Funktionen von ICloud auch unbewusst benutzen. Ich glaube schon dass Sasha mit dem „nicht beachten“ ganz richtig liegt.

  7. Ich nutze die ICloud nicht.
    Auch viele Andere, die ich kenne, tun dies nicht – jedenfalls nicht bewußt.
    Die große Zahl sind wohl eher die automatische Voreinstellungen auf Geräten, die der gewöhnliche einfach so stehen lässt.

    Die Zahl von nur 11 Millionen Nutzern des Musikdienstes ist erstaunlich gering, das sind ja gerade Mal 1 % derjenigen, die ein IPhone haben – angesichts der Tatsache, dass dieser auch defakto vorinstalliert ist. Ich selbst bleibe hier aber auch lieber bei Spotify.

  8. Ich finde die Bedienung der Apple Music App furchtbar unkomfortabel, da ist Spotify und Co deutlich besser. Wird wahrscheinlich auch ein Grund sein, wieso der Dienst nicht so gut angenommen wird.
    Aber den meisten werden auch einfach die 10 Euro pro Monat nur für den Konsum von geliehener Musik deutlich zu teuer sein.

  9. Henry Jones Jr. says:

    Ob 10€ nun zu teuer ist hängt ja von dem Nutzen des einzelnen Users ab. Wenn ich zwei drei mal im Monat Musik höre, dann steht das vielleicht nicht im Verhältnis. Wer aber viel Musik hört und gerne neues entdeckt (dazu zähle ich mich), für den sind 10€ lächerlich wenig.
    Ich finde 11 Mio Nutzer nicht wenig, zumal Apple damit auf dem zweiten Platz liegt, obwohl man in den Kommentaren sehr oft liest, dass die App nicht sonderlich komfortabel ist.

  10. 11 Mio klingt erst mal viel. Bezogen auf fast 800 Mio aktive iCloud Konten, ist es aber fast schon mikrig…

  11. Apple Music ist der größte Mist! Entweder funktioniert es nicht, Lieder in die eine Richtung oder dann in die andere Richtung zu synchronisieren. Automatische Playlisten funktionieren nicht. Das einzig gute an Musik über iTunes und wenn man dann dass Abo kündigt werden alle Lieder die in Apple Music vorhanden sind aus Jahre lang angelegten Playlisten gelöscht. Der Dreck! Man war ich sauer und ich werde es gerade schon wieder!

    Das einzig wahre wenn es um Streaming geht ist Spotify

  12. Henry Jones Jr. says:

    @Basti: Warum muss man aufeinander beziehen? Das eine hat mit dem anderen doch herzlich wenig zu tun. Zumal ein iCloud Konto im Gensatz zu Apple Music auch noch kostenlos ist.

  13. @Hermann: Komisch, alle von Dir angesprochenen Punkte funktionieren bei mir. Und soweit ich weiß, verschwinden nur die Titel aus den Playlists, die nicht schon vor dem Apple Music Abonnement Teil der Mediathek waren. Also logisch.

  14. Hardware von Apple ist zwar total überteuert, aber brauchbar (wahrscheinlich, weil sie eh von anderen gefertigt wird).

    Aber Software kann Apple einfach nicht, schon gar nicht in Form von Web-Services. Das ist einfach ganz großer Müll (iTunes, Apple Music, etc.).

    Da fragt man sich, was Apple mit dem ganzen Geld, das sie durch überteuerte Preise so anhäufen, überhaupt macht. Begabte Programmierer anheuern jedenfalls nicht.

  15. Ergänzung: Beats 1 ist ein Feature was ich nicht mehr missen möchte.

  16. @DC: Welche Software ist bei Dir etc? Mit iTunes und Music habe ich zumindest keine Probleme?

  17. @Henry:
    Weil der Service genau diesen Leuten, sagen wir mal, „sehr prominent“ angeboten wurde und sie ihn sogar für 3 Monate kostenlos nutzen konnten. Für ein Abo haben auch aber verhältnismäßig wenige entschieden.

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