Apple App Store: App-Namen und Screenshots dürfen keinen Hinweis auf Preis mehr haben

Apple verwehrt einmal wieder Apps den Zugang zum App Store. Das kommt immer wieder einmal vor, gerne auch einmal, um bereits bestehende Regeln für Entwickler dann doch einmal durchzusetzen, die vorher nicht durchgesetzt wurden. Im aktuellen Fall geht es um die Namen von Apps. Diese dürfen künftig – ebenso wie Screenshots zu einer App – keine Hinweise mehr auf Preise enthalten. Heißt bei Screenshots zum Beispiel, dass man keine „In-App-Preise“ anzeigen darf.

Und für den Namen einer App bedeutet dies, dass er keine Zusätze wie „free“ mehr haben darf. Das ist aktuell noch nicht der Fall, wie man gut am prominenten Beispiel Google Drive sehen kann, der App Name trägt den Zusatz „free online storage“. Reicht man aber nun eine App ein, die „free“ im Namen trägt, erhält man folgende Nachricht von Apple:

„Your app’s name, icons, screenshots, or previews to be displayed on the App Store include references to your app’s price, which is not considered a part of these metadata items.

Please remove any references to your app’s price from your app’s name, including any references to your app being free or discounted. If you would like to advertise changes to your app’s price, it would be appropriate to include this information in the app description. Changes to your app’s price can be made in the Pricing and Availability section of iTunes Connect.“

Gegenüber VentureBeat bestätigte Apple die Änderung, erklärte allerdings nicht, warum diese Regelung nun durchgesetzt wird. Für den Nutzer sind solche Änderungen in der Regel vorteilhaft, da der App-Name durchaus auch die Suchergebnisse beeinflusst, was die Entwickler natürlich ausnutzen. Im Fall der App-Namen ab sofort eher nicht mehr, ob man dadurch aber tatsächlich wieder bessere Ergebnisse im App Store angezeigt bekommt, bleibt abzuwarten. Ich hab ja so den Eindruck, dass es mit jeder Verbesserung noch schwieriger wird, Apps im App Store abseits von den von Apple platzierten und beworbenen zu entdecken.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. > Ich hab ja so den Eindruck, dass es mit jeder Verbesserung noch schwieriger wird, Apps im App Store abseits von den von Apple platzierten und beworbenen zu entdecken.

    Der grösste Teil der Downloads im App Store wird nicht von platzierten Features oder den Kategorielisten generiert, sondern durch die Suche. Ich denke diese Initiative soll die Suche besser machen. Ebenso wie diese hier: http://stadt-bremerhaven.de/gut-oder-schlecht-apple-raeumt-im-app-store-auf/

  2. Viel schlimmer ist doch die selbstgerechte Zensur von Apple im App Store:

    Gerade wurde wieder eine App politisch zensiert, die über die US-Drohnenangriffe informiert hat.

    Oder die Zensur von Apple, wenn ein Entwickler irgendwo Android erwähnt (und sei es nur in einer FAQ).

  3. Am Ende des Tages muss ein Artikel über Apple ganz oben stehen…

  4. Damit die Trolle auch nochmal Gelegenheit bekommen was zu schreiben. Die können dann besser schlafen.

  5. So’n Quatsch… Bei Android gibt’s von zig Apps eine „free“-Version (weniger Features und/oder Werbung drin) und eine „Premium“, die kost dann eben… Ich sehe nicht, was an dieser Aufteilung verwerflich ist.

  6. Stadt Bremerhaven Fan says:

    Screenshots dürfen keinen Hinweis auf In-App Preise haben? Wieso das denn nicht? Damit Kunden nicht sehen können was das für ne Abzockerei teilweise ist?

  7. Solang es sich bei solchen Festlegungen nur um apple handelt, ist das doch eh vollkommen Wurscht ……….

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