Aperture Gallery: So ordnen Minimalisten ihre Fotos

aperture galleryFoto-Freunde können sich ganz frisch über den offiziellen Play Store die neue Fotogalerie „Aperture Gallery“ herunterladen. Es handelt sich um eine Open-Source-Galerie, die ganz bewusst auf ein extrem schlichtes Material Design setzt. Das Ziel sei laut den Machern, Fotos ohne jegliche Ablenkungen zu präsentieren. Das hat nicht nur den Vorteil einer schnörkellosen Ansicht, sondern verkürzt zugleich Ladezeiten und beschleunigt insgesamt die Performance. Anwender können allerdings die Hintergrundfarben anpassen oder in einem „Dark Mode“ sozusagen das Licht ausknipsen.

Nett: Ab Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Android 5.0 und höher, wenn die Herstelleroberflächen es zulassen, passt sich sogar die Benachrichtigungsleiste den in der App eingerichteten Farben auf Wunsch an. Bei meinem Honor 6 Plus mit Android 5.1 und EMUI 3.1 hat dies reibungslos funktioniert. Ansonsten macht die „Aperture Gallery“ genau das, was sie verspricht: Zeigt in einer simplen Oberfläche Fotos und Videos an.

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Man kann auch die Größe der auf dem Screenshot zu sehenden Kacheln verändern, die Bilder in einer Liste anzeigen lassen oder über den File-Explorer Ordner durchkämmen. Auch das Filtern, um nur Fotos oder nur Videos zu sehen, ist selbstverständlich möglich. Sortieren kann man die Aufnahmen sowohl auf- als auch absteigend nach Namen und Fotodatum.

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Die Entwickler weisen darauf hin, dass sich die „Aperture Gallery“ immer noch in der Betaphase befindet und somit noch Bugs und Probleme auftreten können. Fehler habe ich während des Experimentierens zwar keine gefunden, aber die Performance ist noch verbesserungswürdig. So sind die Ladezeiten nach meinem Eindruck auch nicht kürzer als bei meiner integrierten Foto-App von Honor / Huawei. Sollten die Entwickler an jenem Punkt noch schrauben, könnte die „Aperture Gallery“ aber sicher für Foto-Puristen eine sehr benutzerfreundliche Alternative werden.

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Wer sich an den Diskussionen der Community beteiligen möchte, erhält hier die Gelegenheit. Dort kann man auch Fehler berichten und Verbesserungsvorschläge machen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

9 Kommentare

  1. (Jetzt schon) ein würdiger Quickpic-Nachfolger?

  2. Nette Galerie, könnte endlich der gewünschte Nachfolger für QuickPic sein. Hat aber offensichtlich noch so ihre leichten Probleme.
    Z.B. ist die Überischt nicht korrekt, wenn ein teil der Fotos auf der SDcard liegen, ebenso funktioniert bei SDcard die zurück Funktion nicht.
    Aber sonst nett. Ich schreib mal beim Entwickler, das könnte wirklich gut werden.
    Was ich aber immer wieder merkwürdig finde, warum kann man neuerdings in den ganzen GalerieApps den Namen der Bilder nicht mehr ändern?

  3. Für eine Beta nicht schlecht, Ordner zuweisen, öffnen und Bilder zb. löschen, copieren usw.
    Die App kann nur noch besser werden

  4. Kann man Ordner ausblenden oder verdtecken wie in Quickpic?

  5. @Tom Ordner markieren und dann die drei Punkte oben drücken -> exclude -> bestätigen und schon wird der Ordner nicht mehr aufgelistet.

  6. Der Top Tipp des Monats! Endlich habe ich meinen QuickPic Nachfolger. Danke!

  7. Kann man auch Bilder kopieren und verschieben? Habe ich irgendwie nichts gefunden.
    Gerade das Sortieren wäre noch wichtig….

  8. Najaaa, so richtig rund läuft das noch nicht. Und wofür um alles in der Welt muss eine Galerie auf die Konten zugreifen können? Irgendwie habe ich noch keinen wirklichen QuickPic-Nachfolger gefunden.