Apache OpenOffice: 100 Millionen Downloads

Es ist für viele bei einer Neuinstallation des Systems mit die erste Software, die auf den Rechner kommt: OpenOffice. Das kostenlose Office-Paket, zu haben für Windows, Linux und OS X ist für viele definitiv eine ausreichende Büro-Suite, was den nun vermeldeten Rekord erklärt: 100 Millionen Downloads zählt man derzeit bei Apache Open Office.

apache open office

Writer, Calc, Impress, Base, Draw und Math sind mittlerweile in 32 Sprachen zu haben. Einst als StarOffice von StarDivision an den Start gegangen (danach OpenOffice.org), ist die Software seit 2011 unter dem Apache-Dach zu finden und entwickelte sich dort zum Top-Projekt mit der nun kommunizierten Downloadzahl. Wir in Deutschland gehören übrigens zu den großen Fans des kostenlosen Office-Paketes, nach Amerika und Frankreich sind wir auf dem dritten Platz der Apache OpenOffice-Downloader zu finden. Hierzulande feierte auch das große Feature der Version 4.0 sein Debüt, die Sidebar wurde in Hamburg entwickelt. In diesem Sinne: Glückwunsch zur Downloadzahl und an dieser Stelle vielen Dank an all die Helfer, die die Suite seit Jahren unterstützen!

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

37 Kommentare

  1. Abu Yahya Mika'il Al-Almany says:

    Erster… 😉

    Mich würde interessieren, wie es im Verhältnis zu den Download-Zahlen mit LibreOffice steht. Meines Erachtens nach hat LibreOffice in einigen Dingen die Nase vorn als OpenOffice.

  2. @abu…… – Ich hab versucht Downloadzahlen zu LibreOffice zu finden (bei der Überschrift 😀 ) – bisher noch nix gefunden.
    OpenOffice ist für mich seit dem nur noch Apache dahinter steht quasi ganz aus dem Blickfeld verschwunden.

  3. Ein oder zwei Worte zur Spaltung in der OpenOffice-Szene wären schon angebracht gewesen. So klingt das nach von Apache gekaufter Werbung.

  4. Alexander says:

    Ich habe mal nach einem aktuellen Vergleich von LibreOffice und Apache OpenOffice gesucht und oft nur schlecht recherchierten Kram gefunden. Bei AskUbuntu bin ich fündig geworden:
    http://askubuntu.com/questions/315224/why-libreoffice-is-default-instead-of-openoffice-org

    Und hier noch etwas zu Oracles Verhältnis zu Open Source:
    http://www.bitblokes.de/2013/10/oracle-whitepaper-besagt-dass-open-source-teuer-und-unsicher-ist/

    Ich benutze LibreOffice und da ich günstig an Microsoft Office 2010 gekommen bin, auch das. Der Nachfolger Office 2013 kommt mir nicht ins Haus; schon alleine weil ich SCHREIENDE MENÜS nicht leiden kann. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass ich es auch so günstig bekomme.

  5. Wie kompatibel sind OpenOffice und LibreOffice eigentlich zur Zeit mit Dateien von Microsoft Office?

  6. Herr Hauser says:

    „Es ist für viele bei einer Neuinstallation des Systems mit die erste Software, die auf den Rechner kommt: OpenOffice.“

    Bei mir nicht.

  7. „Bei mir nicht.“

    Bei mir schon, und da bin ich ja wie gesagt nicht der einzige. OpenOffice ist einfach nur gut in dem was es kann. Und für das es kostenlos ist, ist es einfach top!
    Glückwunsch Apache OpenOffice – verdient.

  8. Glückwunsch!!! Nach wie vor ganz gut und wichtig, damit überhaupt jemand MS Konkurrenz macht, aber in vielem doch leider noch immer hinten dran. Bei meinem letzten Versuch im Sommer immer noch Probleme mit Serienbriefen aus Tabellen (vergessene Daten und schlechte Auswahl und Sortierung), zudem die Optik…. Auch wenn Office seine Macken hat, für mich führt nichts dran vorbei.

  9. @Alexander Danke für die Links!!!

    Ich bin auch irgendwann von OpenOffice auf LibreOffice gewechselt und bereue es nicht 😉

  10. Openoffice ist großartig.
    Und seit MS auf die tolle Idee mit den 365 Tage-Versionen gekommen ist, ist Openoffice sogar noch interessanter geworden.
    Habe damit eine komplette Abschlussarbeit geschrieben und alles hat super funktioniert.

  11. Also bei mir schon…
    Selbst nutze ich LibreOffice – hatte damit aber letztens auf einem PC von Bekannten Probleme – ist beim Bearbeiten/Anpassen von alten Vorlagen ständig abgestürzt. Also OpenOffice installiert.
    Habe vor paar Wochen mal kleinen Test gelesen – keine Ahnung wo und wie realitätsnah der war. Fazit war im Grunde, dass in LibreOffice schon mehr Feature drin oder besser aktiv sind – aber z.T. einfach nicht (richtig) funktionieren.
    Müssen wohl Dinge sein, die ich nicht nutze, bis auf o.g. Problem hatte ich noch kein Ärger mit LibreOffice.

  12. Wer Probleme mit der zugegeben schlechten Umsetzung der serienbrief Funktion hat sollte sich einmal wollmux ansehen.
    Schade das dieses Projekt nicht in Open Office oder libre Office übernommen wird.

  13. Mit was sich die Leute alles herumplagen nur weil es Gratis ist xD

  14. @Peter, Danke für Deinen sinnvollen Beitrag, ich denke M$ wird Dich in den nächsten Jahren noch intensiver mit Jahresabos und ausschließlichem Arbeiten in der Cloud erfreuen, auch wird Dir das lästige lokale Speichern von Daten abgenommen. Hurra & Viel Spass damit und ein weiterhin plagenfreies Leben.

  15. Es soll ja noch etliche Menschen geben, die kennen nur OpenOffice, weil LibreOffice einfach ein marketing-technisch schlechterer Name ist fuer eine freie Office Suite.

  16. Erik Lautenschlaeger says:

    Das was Peter schreibt. (Bin natürlich trotzdem ein großer Fan von Open Source Software!)

    Ansonsten finde ich auch, dass LibreOffice in so einen Beitrag mit reingehört. Ich würde LibreOffice jeder Zeit OpenOffice vorziehen und ich kenne kaum jemanden, der das nicht tun würde.

  17. @svenp Danke, sinnvoller Hinweis
    @wl2010 – Jahresabos werden in den Vordergrund rücken, das sicher. Aber ausschließliches Arbeiten in der Cloud hätten sie bei MS zwar gerne, aber wer zahlt denn wirklich für die Office-Pakete? Unternehmen, und hier ist ein Abwandern in die Cloud bei ganz vielen aus diversen Gründen noch ganz weit am Horizont. Microsoft hat da glaube ich viel Lehrgeld gezahlt nicht Dinge durchzusetzen, die die Kundschaft nicht will. Bestes Beispiel ist die wiedergeborene Konzentration auf den Destop neuerdings…

  18. Ist schon fast egal, wofür man sich entscheidet. LibreOffice bringt aufgrund der kürzen Release-Zyklen schneller neue Funktionen raus, dafür läuft OpenOffice etwas performanter. Die Unterschiede sind in beiden Fällen aber so gering, dass sie kaum als Entscheidungshilfe dienen können.

  19. Ich glaube, man sollte Vergleiche zwischen OpenOffice und LibreOffice unterlassen, die beiden werden ja immer unterschiedlicher. Außerdem lassen sich die Entwickler bei Apache viel mehr Zeit bei der Weiterentwicklung (die aktuelle Version 4.0.1 stammt von Ende September), während die Document Foundation ein viel höheres Tempo geht und Ende dieses Jahres noch Version 4.4 erreichen will (aktuell ist 4.2.3).

    Ich benutze selber hauptsächlich Microsoft Office 2010, gleiche Ausgangslage wie bei Alexander. Allerdings benutze ich es primär und ich finde OpenOffice bisher besser als LibreOffice. LO geht mir zu hastig vor, bei einer Installation geht das Single Image von MS Office kaputt und muss erst nach der Deinstallation von LO wiederhergestellt werden, die Updates nach einem Major Release nerven (erst kam 4.2.1, dann 4.1.5….) und LO kann zum Teil trotz Stable immer noch ganz schön buggy sein (bei 4.2 stürzte Draw beim Aufruf immer ab). Apache hat in knapp drei Jahren 3 Versionen rausgebracht, lässt sich also viel mehr Zeit und das Single Image bei MS Office bleibt erhalten. Ich würde mir nen neuen Installer wünschen, ansonsten lasse ich auf OpenOffice nix kommen. 😉

  20. Mag sein, dass OpenOffice viel zu bieten hat. Ich frage mich nur, warum dabei so wenig Wert auf das Design gelegt wird. Opensource ist auch meist gleichbedeutend mit „ziemlich hässlich“!

  21. Erik Lautenschlaeger says:

    @Antares
    Sollte man nicht gerade deshalb vergleichen? Wenn beide gleich oder annähernd gleich wären, dann wäre ein Vergleich wohl nicht zielführend

  22. @ Erik: Momentan lohnt sich das aber noch nicht, weil LO immer noch „auf der Reise“ ist und da man auch wegen der Lizenzprobleme bei Apache nicht so genau weiss, wo die Reise von OO hingeht. LO kann ohne Probleme Code von OO übernehmen, andersrum geht das nicht. Das einzige, was man momentan sagen kann, ist, dass TDF bei LibreOffice ne sehr hohe Schlagzahl geht und Apache nen eher konservativen Ansatz zu haben scheint.

    Ich glaub schon, dass sowohl LO (für de Leute, die schneller neue Funktionen haben wollen) als auch OO (für die, die eher längere Updateintervalle und ausgereiftere Implementierungen bevorzugen) ihre Daseinsberechtigung behalten werden. Wie weit wegen der Lizenzen LO am Ende so in 1-2 Jahren aber wirklich von OO weg ist, muss sich noch zeigen. Ich selber würde aber (zumindest derzeit) weiterhin OpenOffice bevorzugen und da steht ja auch mit Version 4.1 wohl für den Sommer wieder eine neue Version an.

  23. @Peter
    Voll auf dem Punkt gebraucht, besser kann man es gar nicht ausdrücken.

    Wie oft hört man das etliche Leute hier und dort Probleme haben mit dem Programm, auch sind die Foren teilweise voll von Leuten die nach antworten suchen. Trotz alledem sehen sie OpenOffice besser als Microsoft, hier kann man sich nur an den Kopf fassen. Würde Microsoft sein Office kostenlos anbieten würden solche Programme wie OpenOffice und co. morgen vom Markt verschwinden. Bei vielen Usern geht es bei Programmen nach wie vor nur um eines, „Geiz ist geil“ und um sonst nichts.
    Persönlich habe ich auch mal eine Zeit lang mit OpenOffice gearbeitet, Kompatibilitätsprobleme hatte ich sehr oft. Sicherlich, wer nur ab und an einen Brief schreibt für den reicht sowas, wer aber 100 % kompatibel zu MS Office sein muss der sollte die Finger von so etwas lassen. Im übrigen, diese altbackene Oberfläche scheint bei der Jahrtausendwende hängen geblieben zu sein.Mich persönlich spricht so etwas überhaupt nicht mehr vom unübersichtlichen und versteckten bzw. verschachtelten Menüs wollen wir erst gar nicht reden.

  24. Ich habe auchal eine Zeit lang Open Office eingesetzt, aber es halt da doch noch an einigen Stellen und spätestens wenn man auf einen sauberen und zuverlässigen Austausch mit Microsoft Office Dokumenten angewiesen ist dann ist es sowieso vorbei.

    Wobei ich aber auch eine altere Version von Microsoft Office nutze ich müsste schon ziemlich wahnsinnig sein für eine privat genutzte Office Software ein Abo mit jährlich hohen Kosten abzuschließen.

  25. @Harry
    Es gibt im Daheimbereich nahezu keinen Grund auf MS Office zu setzen.
    Die zahlreichen Funktionen brauch zu Hause meistens niemand und wenn man „normale“ Dinge schreibt (Bewerbung, Kündigung …) reicht Open/LibreOffice.
    Da wird man nicht eine Funktion vermissen und so Fehlerbehaftet wie hier alle Tun ist nicht.

    Bzw logisch das OO die Kompatibilität mit MS Office nicht so hin bekommt, da MS ja kein vernünftiges Dateiformat hat. Aber selbst MS Office zu MS Office ist öfters mal nicht 100% Kompatibel.

  26. Softmaker aus deutschen Landen (incl. 3 Lizenzen) und eM Client Professional 6 erfüllt die meisten meiner Wünsche:
    http://www.softmaker.de/office.htm

  27. Wieso haben eigentlich so viele Leute Probleme bei der Kompatibilität von Dateiformaten? Ich speichere mit MS Office 2010 meine Dokumente auch alle in einem OpenDocument-Format ab und zum Beispiel egal ob Writer oder Word, keiner der beiden hatte bei mir je Probleme ne odt-Datei zu öffnen, zu bearbeiten und zu speichern.

  28. Nur zu Openoffice greifen wegen „Geiz ist geil-Mentalität“?
    Das ist nicht lache!
    Ich habe mich bspw. bewusst für Openoffice entschieden, da, falls man Dokumente im eigenen .odt-Format speichert die Kompatibilität zwischen Windows- und Mac gegeben ist. Bei MS Office hat sich mir alles zerhauen.
    Das es zusätzlich noch gratis und vor allem ohne nerviges Jahresabo zu haben ist, ist nur ein weiterer Pluspunkt.

  29. Für den privaten Nutzer, so wie oben dargestellt, reicht auch das kostenlose Ms Office online (oder auch Google docs) vollkommen. Kein Grund, sich mit OO oder LO auseinanderzusetzen.

    Und kommt mir nicht mit Datenschutz Paranoia…

  30. der andere Peter says:

    @Antares: Der offene OpenDocument-Standard ist ja auch nicht das Problem, sondern Microsofts proprietäre Dateiformate.
    Wenn man solche Dateien mit einem anderen Programm oder auch nur mit einer anderen Programmversion öffnet, kann es sehr leicht zu Kompatibilitätsproblemen kommen. Das geht los mit einseitigen Formularen, die plötzlich nicht mehr auf eine Seite passen, und endet bei Powerpoint-Präsentationen, die völlig zerschossen sind, und Makros, die schlicht nicht funktionieren.

  31. @ der andere Peter: Achso, es geht im Formate wie .doc oder .rtf, verstehe. Gibts da nicht Konverter für, mit denen man die umwandeln kann? Ich speichere jedenfalls grundsätzlich im OpenDocument-Standard und habe deswegen nie Probleme.

  32. @ Michael:
    Genau! Kommt mir ja nicht mit Argumenten; ich habe mir mein Vorurteil schon gebildet.

  33. Name (erforderlich) says:

    Egal ob Open oder LibreOffice, beide leisten im Prinzip das Gleiche. Daher ist es wohl eine Glaubens- und Geschmacksfrage was man verwendet.
    Heute braucht eigentlich keiner mehr Microsoft Office, jedenfalls nicht im privaten Bereich.
    Für den geschäftlichen Bereich fehlt oft Outlook, sodass man hier praktisch automatisch MS Office einsetzt.
    Leider – so meine Erfahrung, bleibt aber die Rechtschreib- und Grammatikprüfung bei Open und LibreOffice der von Microsoft weit unterlegen.
    Für „Teilzeit-Legastheniker“ wie für mich, ist eine gute Rechtschreib- und besonders Grammatikprüfung allerdings unumgänglich. 😉
    Zu schnell schleichen sich sonst kleine Fehler ein, die ich einfach übersehe.

  34. In der c’t war vor einiger Zeit mal ein Artikel über die neue OpenOffice-Version zu finden. Wenn ich mich recht erinnere, schnitt OO im Vergleich zu LibreOffice nach Meinung des Autors etwas besser ab, weil es stabiler sei, da in LibreOffice oft noch unausgereifte Funktionen zu finden seien. Jetzt weiß ich allerdings nicht, ob der Vergleich sich auf die Stable-oder die Fresh-Version von LO bezog.

    Schöne wäre es natürlich, wenn die Kräfte wieder gebündelt werden könnten. Ich bleibe bis dahin bei LO. MSO muss ich auch beruflich verwenden. Privat spielt es keine Rolle.

  35. Tchoee, heute schon einen Alu-Hut gebastelt?

  36. Benutze selbst auch nur LibreOffice, aber da hat man ja keine Kompatibilitäts-Probleme zu OpenOffice, von daher wer lieber das nutzt, auch kein Ding.

  37. Gernot Biskupek says:

    Trotz 100 Millionen Downloads für mich – auch mit dem Apache vornedran – noch immer nicht praktikabel (ebensowenig wie LibreOffice im Übrigen), weil ich ständig mit Word-Dokumenten und Excel-Tabellen zu hantieren habe und die Kompatibilität zu Microsoft Office auch in den aktuellsten Versionen nicht akzeptabel ist.

    Das einzige alternative Officepaket, das einen reibungslosen Datenaustausch mit Microsoft Office gewährleistet, ist nach meinen Erfahrungen SoftMaker Office (das im Übrigen auch funktionell und von der Bedienung her deutlich überlegen ist).