Apache OpenOffice: 100 Millionen Downloads

Es ist für viele bei einer Neuinstallation des Systems mit die erste Software, die auf den Rechner kommt: OpenOffice. Das kostenlose Office-Paket, zu haben für Windows, Linux und OS X ist für viele definitiv eine ausreichende Büro-Suite, was den nun vermeldeten Rekord erklärt: 100 Millionen Downloads zählt man derzeit bei Apache Open Office.

apache open office

Writer, Calc, Impress, Base, Draw und Math sind mittlerweile in 32 Sprachen zu haben. Einst als StarOffice von StarDivision an den Start gegangen (danach OpenOffice.org), ist die Software seit 2011 unter dem Apache-Dach zu finden und entwickelte sich dort zum Top-Projekt mit der nun kommunizierten Downloadzahl. Wir in Deutschland gehören übrigens zu den großen Fans des kostenlosen Office-Paketes, nach Amerika und Frankreich sind wir auf dem dritten Platz der Apache OpenOffice-Downloader zu finden. Hierzulande feierte auch das große Feature der Version 4.0 sein Debüt, die Sidebar wurde in Hamburg entwickelt. In diesem Sinne: Glückwunsch zur Downloadzahl und an dieser Stelle vielen Dank an all die Helfer, die die Suite seit Jahren unterstützen!

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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37 Kommentare

  1. Erik Lautenschlaeger says:

    @Antares
    Sollte man nicht gerade deshalb vergleichen? Wenn beide gleich oder annähernd gleich wären, dann wäre ein Vergleich wohl nicht zielführend

  2. @ Erik: Momentan lohnt sich das aber noch nicht, weil LO immer noch „auf der Reise“ ist und da man auch wegen der Lizenzprobleme bei Apache nicht so genau weiss, wo die Reise von OO hingeht. LO kann ohne Probleme Code von OO übernehmen, andersrum geht das nicht. Das einzige, was man momentan sagen kann, ist, dass TDF bei LibreOffice ne sehr hohe Schlagzahl geht und Apache nen eher konservativen Ansatz zu haben scheint.

    Ich glaub schon, dass sowohl LO (für de Leute, die schneller neue Funktionen haben wollen) als auch OO (für die, die eher längere Updateintervalle und ausgereiftere Implementierungen bevorzugen) ihre Daseinsberechtigung behalten werden. Wie weit wegen der Lizenzen LO am Ende so in 1-2 Jahren aber wirklich von OO weg ist, muss sich noch zeigen. Ich selber würde aber (zumindest derzeit) weiterhin OpenOffice bevorzugen und da steht ja auch mit Version 4.1 wohl für den Sommer wieder eine neue Version an.

  3. @Peter
    Voll auf dem Punkt gebraucht, besser kann man es gar nicht ausdrücken.

    Wie oft hört man das etliche Leute hier und dort Probleme haben mit dem Programm, auch sind die Foren teilweise voll von Leuten die nach antworten suchen. Trotz alledem sehen sie OpenOffice besser als Microsoft, hier kann man sich nur an den Kopf fassen. Würde Microsoft sein Office kostenlos anbieten würden solche Programme wie OpenOffice und co. morgen vom Markt verschwinden. Bei vielen Usern geht es bei Programmen nach wie vor nur um eines, „Geiz ist geil“ und um sonst nichts.
    Persönlich habe ich auch mal eine Zeit lang mit OpenOffice gearbeitet, Kompatibilitätsprobleme hatte ich sehr oft. Sicherlich, wer nur ab und an einen Brief schreibt für den reicht sowas, wer aber 100 % kompatibel zu MS Office sein muss der sollte die Finger von so etwas lassen. Im übrigen, diese altbackene Oberfläche scheint bei der Jahrtausendwende hängen geblieben zu sein.Mich persönlich spricht so etwas überhaupt nicht mehr vom unübersichtlichen und versteckten bzw. verschachtelten Menüs wollen wir erst gar nicht reden.

  4. Ich habe auchal eine Zeit lang Open Office eingesetzt, aber es halt da doch noch an einigen Stellen und spätestens wenn man auf einen sauberen und zuverlässigen Austausch mit Microsoft Office Dokumenten angewiesen ist dann ist es sowieso vorbei.

    Wobei ich aber auch eine altere Version von Microsoft Office nutze ich müsste schon ziemlich wahnsinnig sein für eine privat genutzte Office Software ein Abo mit jährlich hohen Kosten abzuschließen.

  5. @Harry
    Es gibt im Daheimbereich nahezu keinen Grund auf MS Office zu setzen.
    Die zahlreichen Funktionen brauch zu Hause meistens niemand und wenn man „normale“ Dinge schreibt (Bewerbung, Kündigung …) reicht Open/LibreOffice.
    Da wird man nicht eine Funktion vermissen und so Fehlerbehaftet wie hier alle Tun ist nicht.

    Bzw logisch das OO die Kompatibilität mit MS Office nicht so hin bekommt, da MS ja kein vernünftiges Dateiformat hat. Aber selbst MS Office zu MS Office ist öfters mal nicht 100% Kompatibel.

  6. Softmaker aus deutschen Landen (incl. 3 Lizenzen) und eM Client Professional 6 erfüllt die meisten meiner Wünsche:
    http://www.softmaker.de/office.htm

  7. Wieso haben eigentlich so viele Leute Probleme bei der Kompatibilität von Dateiformaten? Ich speichere mit MS Office 2010 meine Dokumente auch alle in einem OpenDocument-Format ab und zum Beispiel egal ob Writer oder Word, keiner der beiden hatte bei mir je Probleme ne odt-Datei zu öffnen, zu bearbeiten und zu speichern.

  8. Nur zu Openoffice greifen wegen „Geiz ist geil-Mentalität“?
    Das ist nicht lache!
    Ich habe mich bspw. bewusst für Openoffice entschieden, da, falls man Dokumente im eigenen .odt-Format speichert die Kompatibilität zwischen Windows- und Mac gegeben ist. Bei MS Office hat sich mir alles zerhauen.
    Das es zusätzlich noch gratis und vor allem ohne nerviges Jahresabo zu haben ist, ist nur ein weiterer Pluspunkt.

  9. Für den privaten Nutzer, so wie oben dargestellt, reicht auch das kostenlose Ms Office online (oder auch Google docs) vollkommen. Kein Grund, sich mit OO oder LO auseinanderzusetzen.

    Und kommt mir nicht mit Datenschutz Paranoia…

  10. der andere Peter says:

    @Antares: Der offene OpenDocument-Standard ist ja auch nicht das Problem, sondern Microsofts proprietäre Dateiformate.
    Wenn man solche Dateien mit einem anderen Programm oder auch nur mit einer anderen Programmversion öffnet, kann es sehr leicht zu Kompatibilitätsproblemen kommen. Das geht los mit einseitigen Formularen, die plötzlich nicht mehr auf eine Seite passen, und endet bei Powerpoint-Präsentationen, die völlig zerschossen sind, und Makros, die schlicht nicht funktionieren.

  11. @ der andere Peter: Achso, es geht im Formate wie .doc oder .rtf, verstehe. Gibts da nicht Konverter für, mit denen man die umwandeln kann? Ich speichere jedenfalls grundsätzlich im OpenDocument-Standard und habe deswegen nie Probleme.

  12. @ Michael:
    Genau! Kommt mir ja nicht mit Argumenten; ich habe mir mein Vorurteil schon gebildet.

  13. Name (erforderlich) says:

    Egal ob Open oder LibreOffice, beide leisten im Prinzip das Gleiche. Daher ist es wohl eine Glaubens- und Geschmacksfrage was man verwendet.
    Heute braucht eigentlich keiner mehr Microsoft Office, jedenfalls nicht im privaten Bereich.
    Für den geschäftlichen Bereich fehlt oft Outlook, sodass man hier praktisch automatisch MS Office einsetzt.
    Leider – so meine Erfahrung, bleibt aber die Rechtschreib- und Grammatikprüfung bei Open und LibreOffice der von Microsoft weit unterlegen.
    Für „Teilzeit-Legastheniker“ wie für mich, ist eine gute Rechtschreib- und besonders Grammatikprüfung allerdings unumgänglich. 😉
    Zu schnell schleichen sich sonst kleine Fehler ein, die ich einfach übersehe.

  14. In der c’t war vor einiger Zeit mal ein Artikel über die neue OpenOffice-Version zu finden. Wenn ich mich recht erinnere, schnitt OO im Vergleich zu LibreOffice nach Meinung des Autors etwas besser ab, weil es stabiler sei, da in LibreOffice oft noch unausgereifte Funktionen zu finden seien. Jetzt weiß ich allerdings nicht, ob der Vergleich sich auf die Stable-oder die Fresh-Version von LO bezog.

    Schöne wäre es natürlich, wenn die Kräfte wieder gebündelt werden könnten. Ich bleibe bis dahin bei LO. MSO muss ich auch beruflich verwenden. Privat spielt es keine Rolle.

  15. Tchoee, heute schon einen Alu-Hut gebastelt?

  16. Benutze selbst auch nur LibreOffice, aber da hat man ja keine Kompatibilitäts-Probleme zu OpenOffice, von daher wer lieber das nutzt, auch kein Ding.

  17. Gernot Biskupek says:

    Trotz 100 Millionen Downloads für mich – auch mit dem Apache vornedran – noch immer nicht praktikabel (ebensowenig wie LibreOffice im Übrigen), weil ich ständig mit Word-Dokumenten und Excel-Tabellen zu hantieren habe und die Kompatibilität zu Microsoft Office auch in den aktuellsten Versionen nicht akzeptabel ist.

    Das einzige alternative Officepaket, das einen reibungslosen Datenaustausch mit Microsoft Office gewährleistet, ist nach meinen Erfahrungen SoftMaker Office (das im Übrigen auch funktionell und von der Bedienung her deutlich überlegen ist).

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