AnkerMake M5: 3D-Drucker ab heute für 849 Euro vorbestellbar

Anker hat im Frühjahr die Marke AnkerMake ins Leben gerufen. Man möchte nun ebenfalls im 3D-Druck-Segment Fuß fassen und neben Haushaltsgeräten, Sicherheitskameras, Powerbanks und Co auch 3D-Drucker für den Heimgebrauch anbieten. Mit dem Anker M5 war das erste Produkt bereits kurze Zeit später vorgestellt, aber bis dato nicht verfügbar. Anker bot jenen nur im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne zum Crowdfunding an. Mit über 11.000 Unterstützern und knapp 9 Millionen US-Dollar auf alle Fälle eine erfolgreiche Kampagne. Anker gab nun bekannt: Die Marktreife ist erreicht, Vorbestellungen für den 3D-Drucker können ab sofort erfolgen und der Marktstart ist auf Mitte Dezember datiert.

Der M5 soll sich zudem einfach aufbauen lassen, Ziel ist es da quasi in viele Haushalte vorzupreschen. 3 Schritte und nur 15 Minuten seien für den Zusammenbau notwendig. Man setzt da vonseiten Anker auf ein Aluminium-Gehäuse bei Abmaßen von 502 x 438 x 470 mm mit integriertem, 4,3 Zoll (ca. 11 cm) großen, Touchscreen ein. Der Drucker zeichnet sich durch seine Geschwindigkeit, bei vollem Detailgrad, aus. Anker gibt eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 250 Millimetern pro Sekunde an, im Fast-Mode sei eine Beschleunigung von bis zu 2.500 Millimeter pro Quadratsekunde möglich. Das alles auf einer Druckfläche von 235 x 235 x 250 Millimeter. Im Rahmen der IFA 2022 habe ich mir da am Messestand von Anker bereits ebenfalls einen Eindruck davon machen können.

Zu den weiteren Details: Anker bewirbt den Drucker mit 7×7-Auto-Leveling und Pausefunktion. Zudem sei eine RGB-Statusanzeige vorhanden. Status-Benachrichtigungen gibt es zudem via App. Der Drucker ist hierfür via Wi-Fi angebunden.

Im AnkerMake M5 steckt zudem eine Kamera, die mittels eingebauter HD-Kamera und künstlicher Intelligenz Fehldrucke verhindern soll. Diese lässt sich zudem auch für Zeitrafferaufnahmen einsetzen. Weitere technische Schmankerl? Per Amazon Alexa und Google Assistant sei zudem eine Sprachsteuerung möglich.

Kostenpunkt des 3D-Druckers? 849 Euro. Für Vorbesteller bis zum 1. November 2022 über AnkerMake.com packt man zwei Kilogramm des eigenen Filaments sowie einen USB-Stick (64 GB) mit 3D-Dateien obendrauf. Wer da im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne mit umgerechnet 390 Euro zugeschlagen hat, der kann sich wohl glücklich schätzen.

Für 2023 hat man bereits die V6 Color Engine (voraussichtlich 499 US-Dollar Marktpreis) zum mehrfarbigen Drucken in bis zu sechs Farben sowie weiteres optionales Zubehör für den AnkerMake M5 angekündigt.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Bin mal gespannt wann meiner eintrudelt, habe meinen inkl. Color Engine und Transport mit Schiff 798$ bezahlt.
    Jetzt warte ich nur noch das er ankommt. Die Engine kommt eh erst nächstes Jahr.
    Status ist shipped from China.

  2. Sascha Bürk says:

    Die 2500mm/s (Hoch 2) sind die Beschleunigung, nicht die Geschwindigkeit.

  3. Ich habe noch keine Erfahrung mit 3D Druck, wollte aber mit einem Prusa Mini starten.
    Dieser Anker ließt sich aber auch spannend.
    Hat jemand Erfahrung in dem Bereich?

  4. Für einen Bettschubser mit der Bettgroße sind 849€ und (wenn ich nichts übersehen habe) proprietärer FW ist das aber mal eine Ansage. Zielgruppe ist hier wohl weniger der 3D-Druck Enthusiast, sondern vielmehr der Ready2Go-User.

    • Also im Vergleich zu anderen Druckern, die man mühsam selber aufrüsten muss, ist das schon ne Nummer. Das Leveling an meinem Ender 3 Pro ist echt nervig.
      Bin gespannt, wie sich der Anker schlägt – und wann er ankommt… Unterwegs isser schon.

      • Es ist wie immer: You get what you pay for. Einen Prusa muss man auch nicht zusammenbauen, außer man will es so. Da muss man nichts mühselig aufrüsten, aber man zahlt im Vergleich zum Ender 3 kein Taschengeld dafür. Ich würde einen Prusa dem Anker jederzeit vorziehen, auch wenn der Anker sicher nicht schlecht ist. Einen Ender würde ich nur kaufen, wenn ich Basteln will und kein Geld ausgeben.

  5. Ui, da hat wohl jemand in Physik und Englisch nicht aufgepasst. mm/s2 (hoch2) ist Beschleunigung, mm/s ist Geschwindigkeit. Als Techblogger sollte man den Unterschied schon kennen. Einen Hinweis hätte schon das abgebildete Datenblatt geben können, in dem von Acceleration geprochen wird, was im Artikel zum denglischen „Fast Mode“ wird.

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