Android-Verteilung Februar 2017: Lollipop stärkste Kraft (nicht bei uns)

Die zweiten Zahlen des Jahres zur Verteilung von Android sind eingetroffen. Über einen Zeitraum von sieben Tagen wurden die Besuche des Play Store durch die einzelnen Versionen des Betriebssystems untersucht, dieser endete am 6. Februar. Die Zahlen geben daher keine genaue Auskunft, wie die Verteilung in der realen Welt aussieht, aber schon einen sehr guten Anhaltspunkt, vor allem über regelmäßig genutzte Geräte. Fangen wir mit der aktuell am meisten verbreiteten Android-Version an.

Android 6.0 Marshmallow konnte noch sich einmal steigern und ist inzwischen auf 30,6 Prozent aller Geräte installiert. Android 7.0 Nougat kommt auf 0,9 Prozent, die Variante 7.1 auf 0,3 Prozent. Zusammen erreichen beide Nougat-Geschmacksrichtungen also 1,2 Prozent, immerhin 0,5 Prozent mehr als letzten Monat.

Weiterhin wird Android 7.1.1 nicht gelistet, da es unterhalb der magischen 0,1 Prozent-Grenze liegt. Den größten Anteil macht weiterhin Android Lollipop aus.

Die zwei Versionen 5.0 und 5.1 bringen es zusammen auf 32,9 Prozent, sind also immer noch auf rund einem Drittel der genutzten Android-Geräte vorhanden.

Das ist leicht weniger als letzten Monat, sollte sich theoretisch jedoch nicht mehr steigern, auch wenn heute immer noch Android-Geräte mit Android 5.1 ausgeliefert werden.

Android 4.4. KitKat ist mit 21,9 Prozent ebenfalls noch stark vertreten, aber auch hier sind die Anteile rückläufig. Insgesamt 13,3 Prozent Anteil entfallen auf die Versionen Jelly Bean, Ice Cream Sandwich und Gingerbread. Froyo wird nicht mehr gelistet.

Hier im Blog? 61,47 Prozent kommen mit Android 6.0 oder Android 6.01 zu uns, 18,11 Prozent mit Android 7.0 oder Android 7.1.1. Die älteste Android-Version in den Top 10 ist Android 4.4.2, 3,74 Prozent nutzen diese,

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Solche Tests sind leider nicht aussagekräftig, wenn man die wahre Verteilung wissen will, weil ja gerade ältere Geräte nicht von Intensivnutzern in Verwendung sind. Wer eine neues teures Smartphone hat, surft viel häufiger auf solchen Seiten und lädt sich viel öfter neue Apps herunter. Das Handy meiner Eltern taucht in der Statistig deshalb genausowenig auf, wie mein Handys im Auto, wo dauerhaft Blitzer.de aktiv ist.

    Wenn man also wissen will, wie viele potentiell unsichere alte ungefixte Android-Versionen noch im Netz sind, kann man solche Statistiken nicht heranziehen.
    Vermutlich gibt es noch viel mehr alte Androiden, die gehackt werden können.

  2. @Matze
    In der Statistik von Google sind alle Geräte aufgenommen, die sich am Play Store gemeldet haben. Das tun die Geräte schon, wenn sie sich nur ein App-Update ziehen.
    Entsprechend ist die Statistik schon ziemlich genau.

  3. kennt jemand eine quelle wo ich die androidversion mit verkaufszahlen vergleichen kann. verfügbares update bedeutet ja nicht auch dass update gemacht werden kann. hersteller und provider bremsen ja ebenfalls.

  4. @Micha:
    Ältere 2.2 / 2.3er sind oft nicht angemeldet, weil es eh keine kompatiblen Updates mehr gibt und die vorhandenen Updates die Installation teilweise zerschießen, weil die Kompatibilität nach unten von den Entwicklern oft nicht überprüft wird. Bei Blitzer.de ist das so, deshalb ist mein Handy im Auto dauerhaft nicht im Playstore angemeldet.

    Aber ich gebe zu, dass das nicht alle machen und die Statistik nicht allzusehr beeinflusst wird. Zumindest nicht, wenn man sich die Marktführerschaft betrachtet. Betrachtet man potentiell als Zombies missbrauchbare Geräte im Netz, sind vermutlich deutlich mehr unterwegs, als die Statistik angibt. Auch all die Geräte, deren Nutzer sie nie komplett eingerichtet haben, weil sie ihr Smarphone fast nur zum Telefonieren nutzen. Das sind auch eher die älteren Geräte.

  5. @Matze
    Klar, irgendwelche Geräte fallen immer durch’s Raster.
    Dasselbe gilt ja auch für die handvoll Geräte mit Custom-ROMs und ohne Google Apps. Ich denke aber nicht, dass deren Zahl so groß ist, dass sie die Statistik maßgeblich beeinflussen.

    Wenn man mal auf die Zahlen[1] der Konkurrenz schaut:
    – aktuelles Major-Release: 87,16%
    – vorheriges Major-Release: 10,12%
    – ältere Versionen: 2,73%

    braucht Google auch gar nicht sonderlich genau zu sein. Die Fragmentierung ist auch so sehr deutlich und im direkten Vergleich nahezu absurd.
    Das Prinzip „Alles kann, nichts muss.“ ist für nen Swingerclub okay, aber nicht wenn es um IT-Sicherheit geht.
    Die Hersteller von Android-Geräten sollten sich dringend zusammenraufen und sinnvolle, langfristige Update-Strategien auf die Beine stellen. Muss ja nicht immer ein Major-Release sein, aber Sicherheitspatches sind essentiell. Es spräche ja prinzipiell nichts dagegen, auch ein Android 4.4 auf einen aktuellen Patchlevel zu heben. Dazu müssten aber auch seitens des AOSP ältere Releases jahrelang weitergepflegt werden.

    Jedes Jahr ein neues Smartphone kaufen, um ein Mindestmaß an IT-Sicherheit gewährleisten zu können, kann doch kein ernsthaftes Konzept sein.

    [1] https://mixpanel.com/trends/#report/ios_10/from_date:-70,report_unit:week,to_date:0

  6. Was ich mich immer wieder frage ist, warum schafft es Microsoft PCs mit Windows mit Updates zu versorgen egal von welchem Hersteller auch immer. Und bei Android haben wir dieses Update Theater? Ich weiß ein PC ist jetzt kein Smartphone aber ein Smartphone ist ja im Grunde wie ein Mini PC…

  7. @oliver

    Denke doch einfach mal nach. Ein Windows ist immer Windows sieht immer auf jedem Gerät gleich aus.

    Jeder Android Hersteller macht sein eigenes Design. Es sind andere Apps vorinstalliert usw.
    Das ist eben viel stärker Individualisiert. Daher muss bei jeder neuen Version der Hersteller neu Individualisieren.

    Nun kannst Du sagen warum. Weil das Google, Firmen und Kunden so wollen. Daher wird das nicht geändert.

    Es gibt ja eine Core Android Version. Die wird bewusst nicht eingesetzt.

    Im übrigen ist das Sicherheitsgejaule auch so eine Sache. Immer wieder sind angeblich Milliarden Devices betroffen. Eigentlich dürfe es gar keine ungekaperten Androiden mehr geben. Das Gegenteil ist der Fall wenn man mal die Länder weglasst wo das Raupkopieren also Apps aus Unbekannten Quellen normal ist.

    Das ist auch der Grund warum es 95% der Android Nutzer scheiß egal ist. Sturm im Wasserglas.

  8. @John

    Theoretisch könnte man Windows ebenfalls ziemlich verändern und „individualisieren“. Skins überziehen, neue Zusatzfunktionen hinzufügen und es mit Bloatware vollstopfen. Die Updates würden trotzdem weiterlaufen. Sicherheitsupdates wären davon ebenfalls nicht betroffen. Auch wenn es den meisten egal ist, finde ich es sinnvoll ein gepatchtes System zu haben.

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