Android N-Preview erhält bessere Bedienbarkeit für Menschen mit Sehbehinderung

artikel google logoDas Thema Bedienungshilfen für Menschen mit Sehbehinderungen ist auf Mobilgeräten immer noch ein wichtiges. Unsere Smartphones werden immer mächtiger und funktionaler, doch was die meisten Nutzer nicht mitbekommen, ist die konstante Verbesserung der Bedienungshilfen unter der Haube des Systems. So können auch blinde Menschen dank Screen Reader und Spracherkennungssoftware Texte lesen und verfassen. Auch Google ist bemüht, solche Features immer weiter auszubauen. Deshalb präsentiert man nun Entwicklern von Software für Sehbehinderte ein paar neue Features der Android N-Preview, mit der sie ihre Apps besser machen können. Auch die finale Version des Systems wird schließlich von Haus aus Verbesserungen in der Anzeige erhalten.

Diese beginnen bereits bei der ersten Aktivierung eines Android-Smartphones auf dem „Willkommen“-Bildschirm. Hier findet man unten, nebst einem Notruf-Button, künftig auch einen Ansichtseinstellungs-Button vor. Einmal draufgetippt, öffnet sich ein Untermenü mit Einstellungen für die vergrößerte Darstellung von Bildschirminhalten.

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Entwickler erhalten zudem ein neues Tool namens Accessibility Scanner, welches Empfehlungen für die entwickelte App ausspricht. Diese Empfehlungen können beispielsweise lauten, dass man zu kleine Buttons vergrößern oder den Kontrast zwischen Text und Hintergrund eventuell anheben sollte.

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Das Voice Access Feature ermöglicht Menschen, die paralysiert sind oder an einem Tremor leiden, die erleichterte Bedienung von Touchscreens. Mit dem Voice Access setzt man eben – wie der Name andeutet – auf eine reine Sprachführung des Smartphones. So kann man beispielsweise Befehle wie „öffne Chrome“ einsprechen und auf dem Bildschirm weiternavigieren, indem man „klicke weiter“ sagt.

Auch Chrome OS wird verbessert. Jedes Chromebook wird mit einer eingebauten Screen Reader-Software namens ChromeVox ausgeliefert. Hiermit können Sehbehinderte über den Bildschirm dank Sprachausgabe navigieren. Die neuste Version „ChromeVox Next Beta“ beinhaltet Tastaturkürzel, Braille-Output, neue Navigations-Sounds und mehr.

Docs voice

Auch Google Docs hat das Tippen, Editieren und Formatieren durch Spracheingabe erlernt. Befehle wie „Kopieren“ oder „Tabelle einfügen“ können nun einfach mit der Stimme befohlen werden. Die Funktionen werden mit der neuen Entwicklerversion verfügbar sein. Wann genau diese ausrollt, verrät Google nicht.

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Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien... Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

6 Kommentare

  1. Für Menschen mit Sehbehinderung sollte man zuerst einmal das ultradämliche kontrastlose design ändern. Hellgraue Schrift vor weißem Hintergrund ist „Augenkrebs.“ Apple hat damit angefangen und alle machen es nach. Man schaue sich nur die Oberfläche von Skype auf einem iPhone 6 an. Grauenhaft! Zumindestens sollte bei allen aps ein „black theme“ einstellbar sei (wie z.B. bei dem twitter-client „Echofon“)

  2. Da kann ich Peter nur zustimmen!!!
    Es gibt zwar eine Funktion Namens Native Farben, aber dadurch wird leider alles invertiert, woduch dann Schriften auf Farbigen Hintergründen noch schlechter lesbar werden.
    Mir fehlt eine Funktion wie bei Windows (hoher Kontrast) das währe mal eine echte Verbesserung und Erleichterung für Sehbehinderte wie mich!

  3. Ich fand es klasse, wenn Google in dem Zuge auch direkt mal eine Farbänderung bei der Verkehrsdarstellung in Maps vornehmen würde. Ich als Mensch mit einer Rot/Grün Schwäche kann immer raten was auf machen Straßen los ist. Leider hat Google trotz einer Rückmeldung mit dem entsprechenden Hinweis nie reagiert.

  4. Leider hat Google trotz einer Rückmeldung mit dem entsprechenden Hinweis nie reagiert.

  5. Funktion wie bei Windows (hoher Kontrast) das währe mal eine echte Verbesserung und Erleichterung für Sehbehinderte wie mich!

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