Amazons „Herr der Ringe“ verlagert die Produktion von Neuseeland nach Großbritannien

Amazon hat mit „Herr der Ringe“ eine interessante Serie in der Mache. Ja, am Ende wird das Ergebnis einen anderen Titel tragen, aber den kennen wir ja aktuell noch nicht. Was wir nun wissen, ist, dass die Produktion von Neuseeland nach Großbritannien verlagert wird. Davon ist man in Neuseeland, wo auch Peter Jacksons Filmtrilogie sowie „Der Hobbit“ entstanden sind, offenbar enttäuscht.

So berichtet der Deutschlandfunk, dass die zweite Staffel der Serie in Großbritannien produziert werden soll. Neuseeland will nun seinen fünfprozentigen Finanzierungszuschuss für die Produktion zurückziehen. Bis Juni 2022 werde die Postproduktion der ersten Season noch in Neuseeland laufen, danach stehe der Wechsel an. Fünf Staffeln plant Amazon insgesamt für die Fantasy-Serie. Die erste Staffel soll im Herbst 2022 bei Amazon Prime Video anlaufen.

Warum der Wechsel? Genaueres erklärte Vernon Sanders, Kopf der Amazon Studios, leider nicht. Die Entscheidung sei gefallen, da man allgemein große Investitionen in Studioflächen in Großbritannien plane. Da werden sicherlich schlichtweg finanziell Abwägungen dahinterstehen. Vermutlich wird man nach Staffel 1 auch sehr viel mehr im Studio drehen, statt Außenaufnahmen zu verwenden. Das spart natürlich dann auch massiv Kosten ein – mittlerweile gibt es da ja auch neue Technologien für LED-Hintergründe, wie sie etwa Samsung kürzlich hervorgehoben hat.

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9 Kommentare

  1. Wenn ich das schon lese, da wird wieder genkausert und im Studio gedreht um Kosten zu sparen. Glauben die ernsthaft, die Herr Der Ringe Trilogie wäre auch so gut angekommen und erfolgreich gewesen, wenn man im Studio statt in der Natur Neuseelands gedreht hätte? Man konnte doch gut bei Der Hobbit sehen, wie sich das auf die Qualität auswirkt. Das wird definitiv floppen, wenn vielleicht auch nicht finanziell.

  2. Die sehr strengen Covid-19-Bestimmungen zB bei der Einreise machen sicherlich so ein Engagement in Neuseeland auch noch einen Tacken komplexer. Am Ende zählt das Geld & vielleicht gab es anderswo noch mehr Zuschüsse

  3. Ich hoffe nur, dass das Tolkien Estate der Kreativität der Showrunner von Amazon vertraglich enge Grenzen gesetzt hat. Nach den jüngsten Verlautbarungen aus dem Hause Amazon, darf man ja in Zukunft keine Film oder Serienperlen der angeschlossenen Studios mehr erwarten.

  4. Ich dachte man hat auch in Neuseeland nur im Studio gedreht.
    Ist ja null bekannt. Bei Außendrehaufnahmen hätte es schon längst Bilder gegeben.

  5. Wenn ich diese Landschaft (Artikelfoto) sehe, erwarte ich jeden Moment Teletubbies zu sehen…

  6. …wenn die Elben mit ihren Segelschiffen in Richtung Britannien steuern, kann’s gut sein, dass ein gewisser Farage mit einem Kanonenboot die Einreise dieser Fremdlinge unterbindet 😉

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