Amazon will die Kosten senken: Möglicherweise Veränderungen bei Alexa

Amazon nimmt aktuell einige Geschäftsbereiche genauer unter die Lupe, in denen zuletzt viel Geld verbrannt worden ist. So steht auch der Online-Riese unter Druck in der aktuellen Wirtschaftskrise. Einer der verlustreichsten Bereiche ist offenbar die Sparte für die digitale Assistentin Alexa. CEO Andy Jassy könnte hier die Schere ansetzen, wenn man The Wall Street Journal Glauben schenkt.

Es soll aber nicht nur um Alexa im Speziellen gehen, sondern um die übergeordnete Abteilung für Hardware im Allgemeinen, die dann wohl auch die Smart-Speaker der Reihe Echo einschließt. Mit seiner Devices-Sparte habe Amazon zuletzt ca. 5 Mrd. US-Dollar Verlust pro Jahr gemacht. Überraschend wäre dies wohl nicht so ganz, schließlich verkauft Amazon seine Hardware immer wieder zu extrem aggressiven Preisen in seinen Angeboten. Da war durchaus erkennbar, dass der Händler Verluste in Kauf nimmt, um Nutzer in sein größeres Prime-Ökosystem zu locken. Die Hoffnung ist da sicherlich, dass die Hardware nur als Einfallstor dient und die Käufer am Ende viel Geld in Inhalte wie E-Books, Filme und Serien, Musik oder generell Artikel bei Amazon investieren.

In Bezug auf Alexa soll nun zur Debatte stehen, ob Amazon wirklich den Funktionsumfang der digitalen Assistentin fortwährend erweitert. Das erfordert immer größere Investitionen, deren Sinn unklar ist. Denn das Gros der Kunden nutzt die digitale Assistentin wohl nur für wenige Kernfunktionen. Offiziell haben Sprecher Amazons aber nur mitgeteilt, dass man natürlich wegen der aktuellen Wirtschaftslage Kostenoptimierungen durchführe, Alexa aber ein wichtiger Fokus des Unternehmens bleibe.

Generell ist Amazon mit seiner angepassten Herangehensweise nicht allein: Auch andere Tech-Unternehmen wie Google, Meta und Microsoft stellen weniger neue Leute ein und haben Projekte eingestampft, die sich finanziell nicht tragen ließen. Unter anderem ist der Schere dieses Jahr auch das Cloud-Gaming-Angebot Stadia zum Opfer gefallen.

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39 Kommentare

  1. aktuell sind die Systeme noch zu ungenau, wobei Alexa deutlich besser läuft als SIRI, die Entwicklung ist ja am Voranschreiten und gerade erst am beginnen, habe auch vor Zeiten damit begonnen wo ich das überhaupt brauche und wo ich dann doch lieber auf den klassischen Bewegungsmelder lieber wieder zurück greife als durch die Gegend zu brüllen „Alexa macht Licht im Flur an/aus“. Glaube auch das die Spracherkennung und Verarbeitung dann eher wie man es jetzt z.B, in Teams ausprobieren kann, in live Übersetzung, live Protokollierung von Meetings sein Heil finden wird.

  2. Das Handelsblatt schreibt auch nur auf Basis vom Wall Street Journal. Der Artikel davon ist hier oben bereits verlinkt.

  3. Blacky Forest says:

    Also handelsblatt.com meldet folgendes:
    „Amazon stellt Sparten auf den Prüfstand – auch Alexa
    Allein das Geschäft mit dem Sprachassistenzsystem hat zuletzt einen operativen Jahresverlust über fünf Milliarden gemacht. Dennoch sei der Konzern zuversichtlich Alexa halten zu können.“
    Den Text habe ich nicht gelesen und bin bei handelsblatt.com auch vorsichtig, da man dort auch nicht alles glauben darf.

  4. Das steht so nicht im Handelsblatt, sondern nur, dass sich Mitarbeiter einiger (!) Bereiche umschauen sollen. Es steht auch nirgendwo, dass Amazon Alexa dicht machen will.

  5. Ich interpretiere den Handelsblattartikel anders.

    „Den Mitarbeitern einiger Bereiche habe Amazon empfohlen, sich nach Stellen anderswo im Unternehmen umzusehen“. Da steht nicht „die Alexa-Mitarbeiter“ sondern „einiger Bereiche“.

    „Der Konzern erklärte, selbstverständlich prüfe er angesichts des wirtschaftlichen Umfelds Möglichkeiten zur Kostensenkung. Amazon sei aber zuversichtlich, was die Zukunft von Alexa angehe. Die sprachgesteuerte Assistenzfunktion sei ein wichtiges Geschäft und Investitionsfeld für Amazon.“.
    Das ist nicht „wir reduzieren auf 0“.

    Quelle: https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/medienbericht-amazon-stellt-sparten-auf-den-pruefstand-auch-alexa/28803046.html

  6. Prime wird immer unattraktiver und dennoch teurer. Offenbar kuckt Amazon da schon länger hin und zieht die Schrauben an. Erst die Prime-Preiserhöhung, dann immer weniger Inhalt bei Prime Video, indem man vieles in kostenpflichtige bzw. werbeverseuchte Kanäle verschiebt. Und dann ging es Prime Music an den Kragen. Erst wurde das Abo verteuert und dann das kostenlose Inklusivangebot derart verschlechtert, dass es für die meisten schlicht uninteressant geworden ist.

    Vermutlich gibt es bald noch Versandkosten für Prime-Kunden und nen jährlichen Abo-Preis für Alexa. Spätestens bei einem von den letzten beiden Punkten würde ich alles kündigen. Ich bin Prime-Kunde seit Anfang an. Aber die Verschlechterungen in der letzten Zeit kotzen mich derart an, dass ich eigentlich nur noch wegen den Versandkosten nicht kündige. Die einstige Attraktivität hat Prime inzwischen größtenteils verloren.

    • Prime versucht doch mit der Ausweitung seiner Dienste in Sachen Musik sich irgendwie quasi in Besänftigung des Kunden. in den Staaten kostet Amazon Prime noch mehr und die Produkte sind durchaus eng mit Alexa verwoben. bei Google hoffe ich darauf das die Spracherkennung bei den Home Geräten besser wird. aktuell ist das echt miserabel, sowohl Ausführung der Aktionen als auch das verstehen an sich (Faktoren Internetverbindung und Sensibilität schon geprüft alles müsste passen)

    • „…Erst wurde das Abo verteuert und dann das kostenlose Inklusivangebot derart verschlechtert, dass es für die meisten schlicht uninteressant geworden ist…“

      Unverständlich wie man sich bei einem „kostenlosen Inklusivangebot“ derartig beschweren kann. „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“, sagte man früher. Heute muss alles kostenlos und von allerbester Qualität sein, sonst wird gemeckert. Schon allein wegen der Versandkosten ist Amazon Prime immer noch interessant. Für „Wenigbesteller“ lohnt es sich nicht. Aber wer sich mal die Mühe macht für alle Sendungen die er von Amazon bekommt die Versandkosten zu errechnen, der wird sagen das sich die Versandkostenflatrate lohnt und die „kostenlosen Inklusivleistungen“ ohne zu lamentieren mitnehmen.

      • Heute muss alles kostenlos und von allerbester Qualität sein, sonst wird gemecker

        Prime ist aber nicht kostenlos.

        • TierParkToni says:

          Aber für den aufgerufenen Preis bereits bei 2 Paket-Versendungen (aktuell bei DHL 5,5€) bereits monatlich wieder interessant.
          Wir haben es hier aber anders gelöst : Als Familie (mein Vater, meine Lebensgefährtin und ich) teilen uns einen Account. Da er eh zu 99% zu Hause ist, kann er quasi als Poststelle fungieren, und die Empfänger-Adresse ist eh die gleiche. Die Geräte haben wir alle einzeln im Netz, geht bei bis zu 4 Geräten wunderbar.
          Und wenn die älteren Nachbarn (größtenteils noch komplett ohne Internet) mal was von Amazon benötigen, schauen die wie einst früher beim Quelle-Sammelbesteller bei uns vorbei und überweisen uns den Kaufbetrag (aber erst dann, wenn das Bestellte da bleibt – wäre ja ein hin und her bei Retouren, das brauchen wir nicht).
          Damit sind die 8,99 € sinnvoll investiert und mehr als ausgereizt – was will man mehr ?

    • ist die Packstation für dich keine Alternative? Dahin geht der Versand in den meisten Fällen auch ohne Prime kostenlos. Bei mir ist die praktisch am Supermarkt gelegen und einmal die Woche komme ich da auf jeden Fall vor ein.

  7. Per WSJ ist das falsch.

    Die Alexa Sparte wird auf Weiterentwicklung hin untersucht.
    „Amazon is currently considering whether it should focus on trying to add new capabilities to Alexa“

    Mitarbeiter anderer unprofitabel angesehener Sparten stehen auf dem Prüfstand.
    „Amazon also has told employees in certain other unprofitable divisions to look for jobs elsewhere in the company because the teams they were working on were being suspended or closed“

  8. dann ist die Frage was mit Alexa und der ganzen Hardware passiert, Server abschalten und Elektroschrott? Den Shitstorm kann sich nicht Mal Amazon leisten.

    • Wer nutzt denn noch Hallo Alexa? Das war mal mit den Dots Lautsprechern vor mehr als 5 Jahren hip, als alle das haben wollten.

      Heute stehen die Teile verstaubt in der Schrankwand oder an der Straße beim Sperrmülltag.

      • Ich zB.
        In der Küche schnell einen Timer stellen beim Kochen oder im Arbeitszimmer Erinnerungen weil man sich in die Arbeit vertieft hat.
        Musik abspielen und reagieren wenn der Hund wieder Stress hat und bellt, weil die Nachbarn streiten.
        Ich nehme meine Alexa auch für die Beleuchtung in manchen Zimmern, da die Schalter nicht sind wo sie sein sollen bzw. im Gang gibt es nur einen Bewegungsmelder. In einem Haushalt mit Hunden und Katzen wäre der aber immer an.

      • Das ist Blödsinn.
        Ich nutze 1x Cube, 2x Echo Studio, 2x Dot, 2x Echo Flex mit Bewegungssensoren, 1x Echo Show 5, 1x Echo Show 8 und steuere damit das Licht in jedem Raum, Heizungen, Rollladen, nutze die Geräte als Wecker, Timer und Informationsquelle und natürlich zum Abspielen von Musik.
        Selbst meine 80+ Mutter nutzt 4 Geräte und steuert damit Licht und spielt Musik.

        Das Einzige, was mich nervt, ist das ständige Verschlimmbessern der Software, sodass die Geräte teilweise über Monate schlecht reagieren, bis der nächste Patch kommt. Die seit Jahren versprochene „K.I.“, mit der man richtige Unterhaltungen führen kann, wird wohl auch nicht mehr realisiert werden. Dass Alexa dank Nutzung von Bing statt Google kaum Fragen beantworten kann, ist auch bescheuert und ein Grund dafür, dass ich mir zusätzlich einen Google Nest Hub holen werde. Dank der neuen Protokolle können ja bald alle Geräte vernetzt werden.

  9. Wir nutzen Alexa ausschließlich für ein paar Lampen und zum Musikstreaming. Zu allen anderen sind diese „digitalen Assistenten“ unserer Meinung und Erfahrung nach nicht zu gebrauchen. Da könnte ich durchaus verstehen, wenn Amazon das Ganze runterfährt oder gar ganz abschaltet.
    Das ganze Thema KI ist halt längst nicht soweit, wie man der breiten Masse durch das Marketing in den letzten Jahren glauben machen wollte. Wer in diesem Bereich arbeitet oder sich tiefer mit „den Algorithmen“ beschäftigt weiß wovon ich rede. Der Sprung im letzten Jahrzehnt ist primär durch mehr Rechenpower entstanden und nicht weil man den heiligen Algorithmus-Gral gefunden hätte. Letztendlich beruhen auch die heutigen Verfahren auf jahrzehntealten Verfahren.

  10. Dann sollen die halt die Geräte nicht immer verramschen und wie jede andere Firma auch, mit Gewinn verkaufen.

    Und für Leute, die die wie ich fast ausschließlich für Smart Home einsetzen weiterhin ein ganz günstiges Gerät mit „schlechtem“ Lautsprecher produzieren.

  11. Seit Amazon den „Amazon Prime Muisc“ Dienst verkrüppelt hat nutzten wir die 2 Dots nur noch als hausinterne Rufanlage….

    • Das ist aber dann nicht die Schuld von Amazon, wenn Kunden generell nicht bereit sind, für Musikstreaming zu bezahlen. Wenn wir alle so denken und nur Gratisangebote mitnehmen würden, gäbe es irgendwann gar keine neue Musik mehr, weil die Künstler schlicht nicht mehr davon leben können.

      • „Amazon Prime Music“ ist aber nicht kostenlos …. es wurde bisher schon etwas dafür gezahlt von mir.

        Und zwar für genau die Songs, die es bisher gab!

        Daß es jetzt MEHR Songs gibt, ist nicht meine Schuld. Hatte ich nicht verlangt.

        Amazon hätte ohne Probleme „Prime Music“ so lassen können – mit der Restriktion auf die bisherige Anzahl von Liedern….. und dem Kunden per Einstellung im Konto die Wahl geben können.

        Dann hätten jeder Prime-Kunde entscheiden können, ob ihm die bisherigen 200.000 Songs mit selbst bestimmbarer Reihenfolge reichen – oder ober das Modell mit den 2 Millionen Songs will, die dann nur „so ähnlich sind“ wie das, was man Alexa gerade angewiesen hat zum Abspielen

        Für einen Tech-Konzern wie amazon dürfte das ein Fingerschnippen sein, so etwas IT-technisch abzubilden…

        —-> es ist eigentlich Abschaffung von „Prime Music“ – keine Verbesserung

        Meine Tochter hat sich bei mir schon beschwert.

        Die hört eigentlich immer die 20 gleichen Lieder auf ihrem Echo Dot. Die braucht keine 2 Millionen Songs …. und wenn sie jetzt sagt „Alexa, spiele Sweet but a psycho von Ava Max“, dann kommt das nicht mehr. Vorher kam es immer. Das Prime Abo ist aber nicht günstiger geworden …

        … dafür ist der Echo Dot, den wir ihr als letztes Weihnachstgeschenk gekauft haben, im Prinzip nutzlos geworden.

        • Bei mir funktioniert der Song auch weiterhin?

          Amazon Music Prime ist kostenlos und enthält nur etwa 2 Millionen Lieder, wenn ich mich richtig erinnere. Amazon Prime Unlimited hat über 100 Millionen Songs.
          Ich vermute darum funktioniert das weiterhin bei mir.

          Wenn man immer die selben Lieder abspielen möchte kann man aber diese auch via Plex oder andere Dienste via Echo-Gerät abspielen.

          • Die Zahlen der Songs waren nicht die echten – nur Beispiele zur Verdeutlichung.

            Prime Music hatte bisher immer viel weniger Songs als „Music unlimited“ (was man früher kaufen musste, um mehr Songs zu bekommen – und jetzt, um ALLE Songs frei zum Abspielen wählen zu können.

            Hätte amazon beim prime Music die bisherigen Songs frei wählbar gelassen und die zusätzlichen SOngs nur mit Zufallswidergabe gemacht – hätte keiner etwas gesagt.

            So aber wurde ein bestehendes Produkt (prime music) zum Nachteil viele Kunden verändert – sogar unbrauchbar gemacht.

            Doppel schlimm, weil sich einige ja die Hardware (echo-Geräte) gekauft hatten, weil sie damit unkompliziert „prime music“ nutzen wollten – weil ihnen die geringere Zahl an Songs reichte – aber sie davon ausgingen, daß sie aus dieser geringeren Zahl dann auch frei einen wählen können. Ansonsten ist das ja mehr oder weniger ein Radiosender…

            Und zum Thema Plex oder andere Dienste:
            1. haben sie die Kunden deshalb einen echo dot gekauft, weil sie damit unkompliziert das bereits bezahlte Prime Music Angebot nutzen können …. ohne vorher irgendwelche Nerd-Dinge wie „Plex-Server installieren“ machen zu müssen …. und ohne nochmal extra für andere Dienste wie Spotify zahlen zu müssen

            … denn sie zahlten ja bereits für Prime Music mit weniger Songs und freier Abspielmöglichkeit … und hätten sich den Echo Dot evtl. gar nicht gekauft, wenn man da dann nur eine Art „Ungefähr“ im Stil eines Genre-Radios gehabt hätte….

            und
            2. sind die fremden Dienste vermutlich nicht so gut integriert.
            „Alexa, spiele Mensch von Herbert Grönemeyer“ wird vermutlich immer versuchen, daß Ding auf amazon Music zu spielen …. und antwortet dann „Wir haben dir einen ähnlichen Song ausgesucht… Reinhard Mey mit Über den Wolken“

            Vermutlich muß man da dann jedes mal noch dazu sagen „über / in / mit Plex / Spotify / ….“ …. und erstens nervt das und zweitens klappt das vermutlich nicht immer

            Du kannst es drehen und wenden wie du willst:

            – Amazon hat ein Bezahl-Produkt zum Nachteil vieler Kunden verändert
            – Diese Kunden haben in Hardware investiert, weil sie dieses Produkt (Prime Music) zu diesem Preis bekommen hatten

            Dabei wäre das nicht notwendig gewesen. Man hätte eine neues Tarifmodell „Prime Music +“ einführen können, welches mehr Songs aber Zufallswidergabe bietet.

            —> man hat im Prinzip eine versteckte Preiserhöhung durchgeführt …weil man jetzt mehr Geld ausgeben muss, um in einer wesentlichen Eigenschaft des Produkts (freie Songwahl der bisher wenigen Songs) zu erhalten

            Das ist das gleiche, wie wenn VW beim Golf dem Motor 200 statt 80 PS gibt – aber gleichzeitig Lenkrad und Bremsen nur zu einem weiteren Aufpreis anbietet…

            • Was genau meinst du mit „du hast Prime Music bereits bezahlt“? Das ist immer noch kostenlos. Oder meinst du das allgemeine Prime-Abo? Das entfernt nur die Werbung aus dem kostenlosen Amazon Music.

              Es ist grundsätzlich so, dass man beim reinen Streaming nie ein Anrecht hat auf gewisse Songs, Serien oder Filme.
              Speziell wenn man’s kostenfrei nutzt verstehe ich die Aufregung nicht.

              Du kannst natürlich auch die fehlenden Songs kaufen und so abspielen ohne Plex und andere Sachen.
              Die eierlegende Wollmilchsau wird man nicht so einfach finden. Subventionierte Hardware günstig kaufen und ohne was auszugeben alles hören was man will ist halt nicht drin.
              Man bekommt was man bezahlt.

      • Meine Güte, wie manche hier denken, dass die Prime Zusatzdienste gratis sind. Die sind eingepreist in die Prime Gebühr und keineswegs GRATIS. Gratis Versand begann mal bei 19€. Die nächsten Steigerungen waren dann auf 29, 49, 69 hin zu 89 Euro. Und damit kamen dann die Zusatzdienste hinzu.

        • TierParkToni says:

          also ich habe erst gestern als Prime-Kunde für 11 € bestellt, Versand ist dabei immer noch kostenlos.
          War halt ein mit „Prime“ gekennzeichneter Artikel, aber das sind im Bezug auf eventuelle Retouren eh eigentlich die bessere Wahl …

  12. Da steht aber auch:
    „Der Konzern erklärte, selbstverständlich prüfe er angesichts des wirtschaftlichen Umfelds Möglichkeiten zur Kostensenkung. Amazon sei aber zuversichtlich, was die Zukunft von Alexa angehe. Die sprachgesteuerte Assistenzfunktion sei ein wichtiges Geschäft und Investitionsfeld für Amazon.“

  13. Mich würde mal interessieren, wie sieht es mit dem Kerngeschäft von Amazon aus. Ist das Onlinegeschäft profitabel. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Gerücht, dass es max. +/- Null ist, eher in den roten Zahlen. Weiß jemand genaueres?

    • Das Kerngeschäft ist AWS und das läuft ;).

    • Die Cashcow bei Amazon ist Amazon Web Services (AWS).

      Der normale Online Handel und Plattform Amazon macht wesentlich geringeren Gewinn und ist nicht viel profitabler als der normale Einzelhandel.

      Größten Verlustbringer sind Alexa sparte mit 5 Milliarden Verlust im Jahr und über 4 Milliarden Verlust die Elektroautosparte mit Rivian.

      Logistik/Transportsparte Schwarze 0.

  14. Amazon Basics liefert aber Gewinn. Amazon basics sind alles Produkte die Amazon durch deren Informationsmacht als Markt in die „Eigenproduktion“ genommen hat. Warum zich kleinfirmen sie Möglichkeit geben Batterien zu verkaufen wenn man gleich einen besseren Vertrag als Amazon mit dem eigentlichen Zulieferer all dieser Firmen aushandeln kann? Hier streicht Amazon die Zwischenhändler.

    • Tadeusz Poloriszcz says:

      Also Amazon Basics sind nun wirklich alltägliche Dinge von Batterien, die sie auch bei Aldi preiswerter und in besserer Qualität bekomme oder den 0815 Staubsauger von Russell Hobbs Staubsauger. Dazu braucht niemand Amazon Basics. In dem Bereich sind die Margen schon jetzt so gering ud. Der Wettbewerb so gross, dass Amazon damit keinen grossen Gewinn machen kann. Eher Verluste.

  15. Das glaube ich wiederum nicht… erst vor kurzem hat BMW bekannt gegeben, dass Alexa fest ins boardeigene Sprachdialogsystem einziehen wird. Amazon wird nicht nach wenigen Wochen dann ankündigen das Projekt Alexa einzustampfen. Außerdem sitzt Amazon mit im Matter-Lenkungs-Kreis. Und wie wenn nicht über Alexa sollen denn Produkte damit Matter-fähig gemacht werden? Über die Amazon-Shopping-App wohl kaum… 🙂

    Mit den Eigenmarken stimme ich wiederum überein. Das Geschäft lohnt sicher nicht, außer Amazon schmeißt haufenweise China-Hersteller aus seinen Regalen, um selbst einen höheren Anteil einzunehmen. Stellt sich dann immer noch die Frage, ob Kunden sich dann nicht an anderen Shops orientieren, wo diese Hersteller noch angeboten werden.

  16. Die Echos sind schon sehr gut, auch die Echo Buds, FireTV usw. Vor allem wenn man den Preis sieht.
    Alexa funktioniert schon ganz gut, aber es sind oft die Kleinigkeiten die dann sauer aufstoßen.
    Musik-Streaming uvm lässt sich nicht beenden wenn der Alexa-Server down ist. Mit „Alexa Stop“ sollte das Ding einfach alles abdrehen, auch wenn es offline ist. Die Alexa-App ist auch manchmal buggy, fragt z.B. derzeit auf iOS dauernd nach dem Nutzer-Setup.
    Die Alexa Suchergebnisse sind trotz KI-Marketing auch oft eine Enttäuschung: „Das habe ich zu dem gefragten Thema XY auf der Shit-Site YZ gefunden: bla bla… Bullshit bla…“
    Da müsste viel mehr Liebe bei der Entwicklung einfließen.

    Trotzdem bleibe ich dabei, die anderen sind ja nicht besser, oder sogar schlechter.

    • Interssanter wird die Frage, ob dass die Vorbereitung auf die drohende Aufspaltung des Amazon Konzerns ist aufgrund der marktbeherrschenden Stellung im Bereich Plattform und Cloudedienste.

      Die US Kartellbehörden ermitteln nicht umsonst und sind bereit Amazon zu zerschlagen. Bereits in den 1980er spaltete man damals Bell Communications auf. Des damals größten Telekommunikationskonzern der Welt.

      https://de.investing.com/analysis/amazon-konnte-aufspaltung-drohen–welcher-bereich-ist-hochprofitabel-200433791

      • Du hast aber schon bemerkt, dass der Bericht über die „drohende Aufspaltung“ von 2019 ist?

        Zum Thema selbst: Das Amazon mit der Hardware und Entwicklung von Softwareerweiterung Miese einfährt, wundert mich nicht.
        Die „Lockangebote“ für die Hardware werden zum Großteil von schon bestehenden Nutzern gekauft. Neukunden sind damit kaum noch zu akquirieren.
        Persönlich habe ich alle meine Echos, etc. zu unter 50% des Originalpreises gekauft.
        Umsatz-Generierung über die Alexa-Schiene scheint auch nicht zu funktionieren, kostenpflichtig Skills z.B., da fehlt es einfach an wirklich sinnvollen Einsatzzwecken.
        Einkaufen über „Alexa“? Jeder hat doch sein Handy ständig zur Hand, darüber geht es definitv gezielter.

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