Amazon Visa: Offizielle Android-App durch Landesbank Berlin veröffentlicht

In der letzten Woche überraschte die LBB (Landesbank Berlin), die – ohne Vorankündigung – mit einer iOS-App für die beliebte Amazon Visa aufwartete. Nun ist auch eine App für Android-Nutzer im Google Play Store verfügbar, die sich ein klein wenig länger gedulden mussten:

Amazon.de VISA Karte
Amazon.de VISA Karte
Entwickler: Landesbank Berlin AG
Preis: Kostenlos

Von der Funktionalität her bietet man neben Push-Benachrichtigungen in Echtzeit dieselben Möglichkeiten, wie man sie auch von der neuen Web-Oberfläche kennt. Wie bei der iOS-App, so entfällt auch unter Android die Passworteingabe. Die Verifizierung mittels Fingerabdruck reicht in der App aus.

Alle App Funktionen auf einen Blick:

  • Aktueller Finanzstatus und absolute Kostenkontrolle
    Sehen Sie in Echtzeit Ihre bereits gebuchten oder vorgemerkten Umsätze ein, informieren Sie sich über Ihr Kreditkarten-Limit und rufen Sie Ihre Kreditkartenabrechnungen ab.
  • Amazon Punkte
    Haben Sie jederzeit Einblick auf Ihre gesammelten Amazon.de Bonuspunkte.
  • Benachrichtigungen verwalten
    Erhalten Sie in Echtzeit Push-Benachrichtigungen zu Umsatzaktivitäten Ihrer Amazon.de VISA Karte.
  • Login via Fingerabdruck (falls verfügbar)
    Melden Sie sich regulär mit Ihrem Benutzernamen und Passwort in der App an – oder nutzen Sie den einfachen und sicheren Login per Fingerabdruck.
  • Abrechnungsart ändern
    Wechseln Sie schnell und einfach zwischen flexiblen Rückzahlungsmöglichkeiten Ihrer Rechnung – entsprechend Ihres finanziellen Bedarfs.
  • Karte temporär deaktivieren oder sperren
    Deaktivieren Sie Ihre Karte vorübergehend oder sperren Sie Ihre Karte endgültig im Falle eines Verlusts oder Diebstahls.
  • Einsatzmöglichkeiten Ihrer Amazon.de VISA Karte verwalten
    Aktivieren oder deaktivieren Sie je nach Bedarf den Einsatz Ihrer Karte im Ausland, im Internet sowie am Geldautomaten.

Eigentlich verwunderlich, wieso man nun doch so lange brauchte, denn für die ADAC-Branding-Karten steht die App – mit nahezu identischer Oberfläche – bereits seit längeren im Apple App Store und dem Google Play Store bereit. Die Push-Funktionalität kündigte man bereits mit dem neuen Kreditkarten-Banking an – eine App war also damals schon absehbar. Features wie Apple Pay und Google Pay sucht man für die Amazon Visa bislang leider vergeblich – für Apple Pay gibt es immerhin die Abkürzung über Curve um 0,5 Prozent Cashback auch beim mobilen Bezahlen zu sammeln. Hoffentlich kommt für Curve zumindest bald mal die Google-Pay-Unterstützung hierzulande an, sodass auch Android-Nutzer in den Genuss dieses Workarounds kommen.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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38 Kommentare

  1. SchaedelDX says:

    Wurde in den Suchergebnissen im PlayStore nicht angezeigt. Ich habe dann über die ADAC App den Herausgeber angeklickt und dann die Amazon App auswählen können.
    Echt seltsam.

    • …ging mir genauso…der Rest war dann aber unproblematisch. Ich hoffe, die App hilft jetzt dabei, etwas den Überblick zu behalten. Bisher hatte mich die Monats(un)übersicht immer heillos überfordert, weil wir das mit Erstattungen und Rücksendungen gar nicht mehr so richtig nachvollziehen konnten.

      Insofern aber herzlichen Dank für den guten Tipp.

  2. Ob die Abkürzung über Curve auf für Google Pay in Deutschland funktioniert hängt anscheinend von der konkreten Curve Karte ab, meine funktioniert einwandfrei mit Google Pay und ist natürlich auf meine Amazon Visa eingestellt 🙂 Also einfach mal ausprobieren, wenn man eine Curve Karte hat, ob sie von Google Pay akzeptiert wird.

    • Felix Frank says:

      Dann hast du wohl ne Early-Adopter-Karte mit britischer BIN 😉 Was anderes ist hierzulande leider noch nicht lauffähig.
      Für den 2. Ziffernblock mit 9000 oder 9020 (GB) funktioniert das wohl inzwischen.
      Für 9020 (DE) wohl leider noch nicht 🙁

  3. Kostet das über Curve nicht mittlerweile Gebühren?

    • Die kostenfreie Karte unterstützt nach wie vor Apple-/Google-/Samsungpay

      Src.: curve.com/en/cards

      • …aber weiter oben scheint jemand mehr zu wissen: Neue(?) Karten ohne britische BIN scheint das offenbar nicht zu funktionieren.

        • Felix Frank says:

          Da geht es nur um die Google-Pay-Funktionalität – zum derzetigen Zeitpunkt! Auch Samsung Pay ist hierzulande so weit mein Kenntnisstand nicht gestartet.
          Apple Pay sowie sonstige Curve-Features sind davon unberührt

  4. Florian P. says:

    Die LBB sollte ihre Karte lieber mal in Google Pay zur Verfügung stellen. Wäre ganz gut beim Einkaufen die 0,5 % in Amazon-Punkten zu erhalten.

  5. Wow, nach über einem halben Jahr lang erfolglos versuchen, die LBB wegen einer fälschlich gesperrten Amazon-Visa-Karte zu kontaktieren (Support-Hotline immer, also _immer_, besetzt bzw. nicht erreichbar), haben wir in der Firma aufgegeben, und die Karte gekündigt.

    Dass jetzt eine App das fehlende Personal wett machen soll halte ich für zynisch und nicht Erfolg versprechend.

    • Felix Frank says:

      Ich weiß ja nicht wo du sonst so angerufen hast, aber bei der hier angerufenen Nummer komme ich meist auf Anhieb – ohne Wartschleife! – durch:
      https://www.lbb.de/landesbank/de/hidden/kontakt/index.html

    • Also mir wird über das Kontaktformular immer in wenigen Stunden geantwortet. Gestern, am Sonntag Abend habe ich meine Kontoverbindung darüber ändern lassen, war nach einer viertel Stunde per SMS bestätigt.

      Der Service bei der Amazon Visa ist der bisher schnellste und unkomplizierteste, den ich bisher bei einer Bank erleben durfte. Einfach einloggen, im Account auf Kontakt gehen und kurz was schreiben. Deshalb zahle ich auch mittlerweile alles damit, weil ich im Problemfall nicht erst die Hotline Pin, den Telefonjoker oder das Passwort fürs Passwort raussuchen muss, damit da einer was bearbeitet.

  6. Das wird auch immer komplizierter mit der LBB…

    Vor dem „neuen Kredtikartenbanking“ brauchte man KK-Nummer, Pin zum einkaufen im Laden und Passwort.

    Jetzt braucht man Nutzername nach bestimmten Kriterien (nicht KK-Nummer), Passwort nach bestimmten Kriterien, eine Online-Pin in bestimmter Länge und Zeichenart für manche Online-Käufe (zusätzlich zu einer TAN per SMS) und jetzt schlussendlich eine SMART-PIN mit bestimmter Länge und Zeichenart für die App. Sicherheit ist super aber das ist super umständlich und das kann sich doch keiner mehr merken…

  7. Ich habe offenbar Tomaten auf den Augen, mir wird die App im Play Store nicht angezeigt. Auch nicht über die Suche nach Landesbank Berlin….

    • Einfach im Artikel auf das eingebettete Play Store-Element klicken.

      • Ja, danke, das habe ich gemacht, hat dann auch funktioniert. Ich konnte dann vom Browser in die Play Store App springen und landete gleich auf der richtigen Seite. Trotzdem merkwürdig, das Ganze …

  8. Nachdem die Website ein technisches Desaster war und teilweise nicht einmal Rechnungen abgerufen werden konnten, also nun eine App, bei der man hoffen muss das die Kompetenz groß genug war um zumindest halbwegs ausrechend sicher zu sein.

    Das klassische Banken extreme Schwierigkeiten haben der Welt in das 21 Jahrhundert zu folgen und mehr auf Security by Obscurity setzen als auf echte Sicherheit ist nichts Neues. Die LBB ist aber selbst da ein trauriges Schlusslicht.

    • Die App ist letztlich nichts anderes, als die Webseite (ist alles identisch), nur das man jetzt noch eine Smart PIN vergeben muss. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir die Installation gespart, denn da ruft man die Webseite schneller per Browser ab. Der momentan einzige Vorteil der App sind die kostenlosen Umsatzbenachrichtungen in Echtzeit. Wofür auch immer man diese gebrauchen kann…

      • Felix Frank says:

        Ich weiß ja nicht wie du dich sonst einloggst, aber das Einloggen mittels Fingerabdruck ist doch fix – schneller geht es doch nicht und die Smart PIN – wieso auch immer diese notwendig war – wird zum Login nie gefragt?

        • Ja, das ist ja das Problem, dass die nicht abgefragt wird. Die habe ich dann wahrscheinlich vergessen, wenn sie doch mal abgefragt wird. Das Problem habe ich auch bei anderen Logins, die man selten braucht. Sicherheit gut und schön, aber ein Passwort und meinetwegen SMS/Authenticator App muss reichen.

  9. Kosten da die Pushnchrichten zu Umsätzen auch extra? Das ging ja bislang schon per SMS, war aber kostenpflichtig.

    • nee…die sind for free.

    • Da kein Hinweis dazu kommt, können sie auch nichts abrechnen. Abgesehen davon kosten die SMS, weil das eben ein kostenpflichtiger Versandweg ist. Die Pushnachrichten kommen ja einfach übers Internet und sind somit „kostenlos“.

      • Felix Frank says:

        In den entsprechenden App-Einstellungen wo man die aktiviert ist das auch explizit als „kostenlos“ ausgewiesen, die SMS mit den entsprechenden Kosten ebenso

  10. Marc Albrecht says:

    Und NOCH eine extra App. Bald braucht man zum Starten von Apps auch eine App. Ach, braucht man ja schon … die Launcher App ^_^
    Zu meinen negativen Erfahrungen mit der LBB und den bislang, klopf auf Holz, positiven mit der Amazon-Abteilung der LBB schreibe ich nur bei Bedarf mehr. Dass man aber für alles und jedes eine extra App braucht, finde ich grausam – Passwörter verwalten (nein, ich installiere mir nicht noch eine App zum Passwörterverwalten!), die richtige bei Bedarf SOFORT finden (also sich daran erinnern, wie sie heißt), sich durch hunderte verschiedene Bedienungen wurschteln, bei Nicht-Internet-Verfügbarkeit gar nichts tun können … es reicht.

    Für die Amazon-LBB-Karte habe ich, genau wie für meine anderen Kreditkarten, vor einiger Zeit finanzblick installiert. Das funktioniert (hat auch über den Systemwechsel bei der LBB hinweg funktioniert), ich habe in EINER App mehrere Karten im Überblick und also immer in der gleichen Optik, ich habe eine parallel dazu funktionierende Webseite mit Exportmöglichkeiten …
    Es wäre schön, wenn ich 90% meiner Apps ähnlich „zusammenfassen“ könnte. Für jede Steckdose, jede Kamera, jeden Schrittzähler eine extra App … ich hör‘ ja schon auf.

  11. Ich habe mir die App eben erst installiert. Weiß jemand, ob die Echtzeit-Push-Benachrichtungen bei getätigten Umsätzen wirklich ankommen? Die App schmeißt einen ja automatisch nach einer gewissen zeit wieder raus, was auch eigentlich ok ist.

    • Felix Frank says:

      Das klappte bisher bei mir. Müssen aber erstmalig auch aktiviert werden – ist nicht standardmäßig an

      • Danke Dir. Hört sich gut an. Das habe ich natürlich schon gemacht 🙂

        • Ich hab diese Benachrichtigungen gleich wieder abbestellt. Daß ich im Laden grad für 5 Euro bezahlt habe, weiß ich ja, da brauch ich nicht noch eine Push-Nachricht dazu.

          • @arghmage
            Darum geht es mir nicht in erster Linie. Im Falle eines Missbrauchs kann jedoch durch die Echtzeit-Benachrichtigung (die wirklich hervorragend klappt) schneller reagiert werden 😉 …in diesem Sinne.

            • Ja, das ist aber auch das einzig halbwegs Sinnvolle, was mir dazu einfällt.
              Wenn man die monatliche Rechnung prüft, braucht man das aber auch nicht unbedingt.
              Heutzutage bekommt man ja für fast wirklich jeden Mist Benachrichtigungen, da stumpft man schnell ab und übersieht was. Ich habe mittlerweile auf meinem Handy nahezu alle Benachrichtigungen abgeschaltet. Lebt sich ruhiger, da man nicht alle paar Sekunden nachschaut, was denn jetzt wieder war und es fehlt auch sonst nix (99,9% der Sachen haben doch Zeit).
              Aber ist halt Geschmackssache, ist doch gut, daß es das gibt. Wer es nicht braucht, deaktiviert es eben. 🙂

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