Amazon Smile wird eingestellt

Amazon hat die Einstellung eines Dienstes bekannt gegeben. Amazon Smile ist ein 2013 gestartetes Programm von Amazon, bei dem Kunden beim Einkauf einen Teil des Kaufpreises an eine von ihnen ausgewählte gemeinnützige Organisation spenden können. Kunden müssen sich nur bei smile.amazon.de anstatt der regulären Amazon-Website anmelden und eine Organisation auswählen, an die sie spenden möchten. Jeder Kauf, den sie dann tätigen, trägt dazu bei, eine kleine Spende an die ausgewählte Organisation zu leisten.

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Nach fast einem Jahrzehnt hat das Programm jedoch nicht die Wirkung erzielt, die man sich ursprünglich erhofft hatte. Bei so vielen teilnahmeberechtigten Organisationen – mehr als 1 Million weltweit – waren laut Amazon Möglichkeiten, etwas zu bewirken, oft zu gering. Amazon Smile wird ab dem 20. Februar nicht mehr verfügbar sein. Amazon selbst wolle aber auch weiterhin spenden – in Bereiche, in denen man nachweislich etwas bewirken kann.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook und Instagram. PayPal-Kaffeespende.

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85 Kommentare

  1. Schade, habe das bei jeder Bestellung genutzt. Und ich denke, auch kleine Beträge bewirken etwas …

    • sehe ich auch so. Gerne andere dabei unterstutzt

      • Dann nutzt WeCanHelp und kauft nicht bei Amazon. AmazonSmile war deren vorgeschobenes Instrument, um allen Charity-Diensten die Verträge zu kündigen – nichts anderes. Hast du über Amazon Smile eine Organisation unterstützt, bekam diese absurd lächerliche 0,5%. Kaufst du via WeCanHelp bei buecher.de, erhält die Organisation mal eben das 20-fache: 10%.

        • Wenn man mal nicht bei Amazon bestellt, geht das immer in die Hose. Immer. Das ist also keine Option. Dann lieber selbst ab und zu an die Organisation der Wahl spenden.

    • nicht nur an Sie, sondern an alle die hier schreiben „Schade, habe ich immer genutzt“. Was hindert sie denn daran anderweitig zu spenden? und wo liegt das Problem? Ist es zu schwierig einen Dauerauftrag einzurichten? verstehe ich nicht.

      • Smile war halt einfach zusätzlich.
        Ich spende natürlich darüber hinaus, aber wenn ich etwas Geld lukriere indem ich einfach mache was ich sowieso gemacht hätte sage ich wirklich nicht nein dazu.

        So gesehen ist es einfach schade. Das sollte wirklich einfach zu verstehen sein.

      • Wer sagt, dass man gehindert würde?
        Das Verständnisproblem beruht offensichtlich allein auf einem Verstehensproblem der Aussagen hier.

        Es wurde ein Teil des Einkaufs/Gewinns an gemeinnützige Organisationen gespendet und das völlig unabhängig davon, was man sonst noch privat macht.

  2. Schade..Hab das immer aktiviert gehabt.

    • Christian M. says:

      Das sind doch faule Ausreden. Die wollen einfach nicht mehr zahlen. Dass der Dienst nicht sonderlich erfolgreich war, ist nicht gross verwunderlich. Er wurde nie aktiv beworben, er ist nirgends wirklich verlinkt, und es gibt keine Möglichkeit, ihn fix zu aktivieren. Um ihn zu nutzen musste mal jedes Mal bei der Bestellung daran denken, die URL einzutippen. Bestellt man über die normale Website oder über die App gibt es keine Spenden.

      • Über die iOS-App geht es. Natürlich auch da etwas versteckt:
        – unten rechts auf das Icon für das Burger-Menu
        – Auswahl: Geschenke & Gutes tun
        – etwas nach unten Scrollen und „AmazonSmile“ auswählen.

        Bei der Bestellung per App erscheint zum Kaufabschluss auch, dass man unterstützt hat, IIRC

        LG Markus

        PS: bei der zurückhaltenden Bewerbung der Aktion bin ich zu 100% Deiner Meinung!

        • Gunar Gürgens says:

          Ja schön, dass ich das jetzt weiß. Leider habe ich in letzter Zeit nur noch die App genutzt und nicht mehr den Browser, da war das Standard. Bei der App war natürlich kein Smile eingestellt.
          Schade, dass das jetzt weg ist. Aber okay, dann kaufe ich einfach weniger bis nichts bei Amazon, USP ist ja jetzt weg, und spende das gesparte Geld direkt.

          • Hätte man aber wissen können, wenn man die Mails von Amazon liest. Ich wurde da mehrfach drauf hingewiesen.
            Ich habe es bei der ersten Mail in der App aktiviert und gut wars.
            Wenn ich via Preisjäger Artikel gefunden habe, die ich über die Webseite hinzugefügt habe bin ich anschließend in die App gewechselt um den Kauf mit dem Smile-Bonus abzuschließen.

      • Doch, über die App konnte Smile dauerhaft eingestellt werden. Ich hab es irgendwie mal aktiviert bekommen. Keine Ahnung wie das damals war.

        • Und genau das ist das Problem: Es ist nicht dauerhaft, sondern nur für 6 Monate. Danach muss man es wieder aktivieren. Die App sagt, man wird vorher benachrichtigt. Ist bei mir wohl untergegangen, daher habe ich das leider in letzter Zeit nicht mehr genutzt.

      • Über die URL „smile.amazon….“ auf Amazon zugreifen und es läuft (lief) voll automatisch.

      • nicht korrekt!
        in den einstellungen ist es möglich jeden kauf für smile zu verwenden!! also noch schnell einstell u jeden kauf nutzen!! 😉

        find es auch sehr schade u eine augenauswischerei!!

      • Doch funktionierte auch über die Android-App. Habe immer darüber bestellt.

      • So so … die wollen also nicht mehr zahlen …
        Da kennt sich ja jemand ganz besonders gut aus. Unser Naturschutzverein bekommt jedes Jahr Zuwendungen von Amazon – ganz ohne Smile, wofür wir sehr dankbar sind.
        Amazon ist in Sachen Spenden aus dem deutschen, ehrenamtlichen Umfeld kaum wegzudenken … wäre schön wenn deutsche Unternehmen ähnlich engagiert wären.

  3. deafdumbblind says:

    Die Einstellung von Smile ist sehr schade.
    Insgesamt gesehen kamen da schon ganz ordentliche Summen zusammen, die auch wirklich etwas bewegt haben.

  4. Sorry aber das ist doch Schwachsinn. Gerade was spenden anbelangt zählt jeder Euro. Ich würde mir wünschen die Firmen hätten mal den arsch in der Hose ohne Marketing blabla, klartext zu reden. So finde ich das maximal abstoßend.

    • Da bin ich bei Dir, aber dank der Shitstormcommunity, die nur darauf wartet jederzeit jemanden niederzuschreiben, wird das leider nicht passieren.

  5. Gewinnmaximierung für weitere Flüge ins All.

    • Like.

      Das hab ich auch gedacht. Gewinnmaximierung pur!

      Ich Frage mich immer, ob die Unternehmen wirklich glauben, dass man so dumm ist, das zu glauben.

    • Ich hab das schon weiter oben geschrieben. Der Umfang in dem Amazon in Deutschland spendet – ohne darum Aufhebens zu machen – ist gar nicht mehr wegzudenken. Mir ist das auch tausendmal lieber, als Greenwashing-Plakate mit Marketing-Bla bla vieler deutscher Unternehmen – die letztlich gar nichts für das gesellschaftliche Umfeld tun.
      Davon abgesehen kann man auch weiterhin für viele Gemeinnützige Vereine direkt via Amazon spenden …

      • das ist lächerlich. in Summe kamen laut letztem Bericht rund 360Mio€ zusammen. das ist doch super… aber Amazon steckt sich das lieber selbst in die Tasche.

  6. Schade, hatte das immer genutzt. Nur ich denke mal, dass ein Großteil der Leute es nicht genutzt hatten, denn man musste es separat aktivieren.
    Oder waren es mittlerweile doch zu viele Leute die es genutzt hatten und es dadurch teuer wurde für Amazon?

    • Zu teuer kann es für Amazon nicht geworden sein. Schließlich bezahlen sie ja auch weiterhin für Ref-Links. Das dürfte mindestens der selbe Vergütungs-Prozentsatz sein.

      Wenn Smile nicht mehr geht, dann muss man halt von einem seiner Lieblings-Blogs aus auf die Amazon-Seite gehen, damit wenigstens dort was ankommt. Interessant wäre nur: gelten Ref-Links wie hier bei Cashy immer nur für direkt verlinkte Produkte oder alle Einkäufe?

  7. Schade. Hab die DKMS – Knochenmarkspende unterstützt. Laut Amazon Übersichtsseite hat die DKMS allein 2,2 Mio Euro an Spenden erhalten. Den Wert finde ich gar nicht so niedrig und fehlt den Organisationen……

  8. Habe ich regelmäßig genutzt. Stetig kamen auch immer die Meldungen, welche Beträge durch alle User zusammen kamen. Wenn ich überlege, dass ich mich von Beginn an für DKMS als zu unterstützende Organisation entschieden hatte und sah, wie Spendensummen im sechsstelligen Bereich erbracht wurden durch alle Nutzer, hat das natürlich etwas gebracht. Die Aussage von Amazon diesbezüglich finde ich Unsinn, jede Spende bringt etwas!

  9. Schade, habe ich immer genutzt.

  10. Also das finde ich schon in zweifacher Hinsicht ärgerlich.

    Einerseits war es mit dem smile-Programm möglich, damit ortsansässige Vereine (in meinem Fall einen Förderverein der Schule) auf einfache Art und Weise zu unterstützen; Vereine, welche Amazon sicher nicht im Blick haben wird, wenn dort künftig über Spenden nachgedacht wird.

    Andererseits ärgert mich die Kurzfristigkeit dieser Ankündigung, denn es sind – das weiß ich zufälligerweise auch von dem besagten Förderverein – vor kurzem erst hunderte Flyer für das Jahr gedruckt worden, die eigentlich nach und nach verteilt werden sollten und natürlich auch auf die Unterstützungsmöglichkeit via Amazon hingewiesen haben (z.B. durch QR-Code). Und nun werden offenbar innerhalb kürzester Zeit Maßnahmen ergriffen, auf die man nur noch mit (Kosten-)aufwand reagieren kann. Kosten, die gerade kleinen Vereinen auch mal wehtun könnten. Hier hätte ich mir eine bessere Kommunikation und vor allem eine längere Vorlaufzeit gewünscht.

  11. Mick R. Osoft says:

    Alles dummes Marketinggewäsch. Bei Smile gab es wenigstens immer eine Übersicht, wie viel an die jeweilige Organisation gespendet wurde. Aus meiner Sicht ist das Amazon zu teuer geworden und nun versucht man sich mit dem Statement, man würde ja auch weiterhin spenden, reinzuwaschen. Nur kontrollieren kann es niemand. Die Welt der Gewinnmaximierung und der Weltraumflüge lässt schön grüßen. Ich werde jedenfalls versuchen, soweit es geht, Amazon ab sofort zu meiden.

  12. „With so many eligible organizations—more than 1 million globally—our ability to have an impact was often spread too thin.“
    Das war auch mein spontaner Verdacht: die erzielten Erträge haben sich auf zu viele Organisationen aufgeteilt. Auf Bitten meiner Schwägerin hatte ich den Förderverein der Grundschule meines Neffens eingetragen, der nach einem Jahr ca. 25 Euro erhalten hat. Nun ja, besser als nix, aber auch nicht wirklich hilfreich. Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte ausschließlich zwischen 100 gemeinnützigen Organisationen auswählen können und diese hätten dann wirklich hohe Erträge erhalten.

    • Der von mir unterstützte Tierschutzverein hat so 1600€ erhalten. Der ist zwar bundesweit tätig, kann aber immer noch als klein gelten. Die Euros, die zusätzlich zu den privaten Spenden angelaufen kamen, werden uns fehlen :-/

  13. Immer Freifunk supported.
    Schade, aber dafür gibt es jetzt PayBack Punkte ‍♂️

  14. Die Aussage von Amazon ist nicht an den Haaren herbeigezogen. Ich habe selber miterlebt, dass das Essener Tierheim nichts mit den Spenden anzufangen wusste und diese ablehnte, worauf alle Smile-Nutzer die dieses unterstützen, ein neues Spendenziel auswählen mussten. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das kein Einzelfall ist. Der Beissreflex auf Amazon herumzuprügeln kenne ich nur zu gut, aber hier muss ich dem großen A leider Schützenhilfe leisten.

  15. Bei mir gingen die Spenden an ein lokales Kinderheim. In dem Kontext ist für mich „es lohnt sich nicht“ das Eingeständnis, dass man sich eher kommerzielle Publicity erhoffte, als der Gesellschaft was zurückzugeben. Wenn die autistischen Controller was zu sagen kriegen, zeigt der Kapitalismus sein hässliches Gesicht.
    Vielleicht hätte man nicht jeden kleinen Schützenverein unterstützt, dann wäre es auch sinnvoll und effektiv geblieben.

  16. Ich habe fast immer via smile eingekauft – in der android-app auch fest eingestellt und über die website meistens dran gedacht. ging an einen lokalen verein für eichhörnchenhilfe – es waren aber auch nur 35 € obwohl ich nicht wenig kaufe. schade, dass smile eingestellt wird.
    naja, man kann jetzt drüber nachdenken, direkt zu spenden, z. B. dauerauftrag mit kleine betrag oder 1x im jahr was mehr. an den förderverein der schule, an die eichhörnchenhilfe etc.

    • Eichhörnchenhilfe? Echt jetzt?

      • Welches Problem hast du damit, dass Menschen einen Naturschutzverein spenden, der sich um eine inzwischen bedrohte einheimische Tierart kümmert, die für das Ökosystem auch noch relevant ist?

        Selbst wenn dich diese Zusammenhänge nicht interessieren, kann es dir doch maximal egal sein. So ganz ohne doofen Kommentar..

  17. Der Münchner Tafel werden die Spenden sicherlich sehr fehlen.
    Amazon enttäuscht mich immer mehr wenn solche Sozialaktionen nun beendet werden.

  18. Ich verstehe das, wenn die Überweisung von ein paar wenigen Cents oder Euro einfach sinnlos sind, weil die Verwaltung in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht.

    Und an die Amazon-Kritiker hier: Ihr habt bei diesem Dienst nie etwas selbst gespendet, sondern es einfach Amazon überlassen. Und jetzt seid Ihr sauer, weil Ihr Euch nicht mehr als Philanthropen aufspielen könnt?

  19. Laut Amazon: Alle Organisationen in Deutschland und Österreich haben bisher erhalten:
    27.301.443,30 € Stichtag: Dezember 2022 Alle Organisationen weltweit haben bisher erhalten:
    446.088.633,00 € Stichtag: Dezember 2022
    27 Milliönchen für de/at, nicht schlecht, oder wie Amazon meint, praktisch nichts.

  20. Dave Bowman says:

    Das wirklich Schlimme ist, dass die großen Unternehmen es wirklich einfach haben, diese Dinge zu kommunzieren. Klar, es war freiwillig von amazon, das Programm war kein Muss, sondern einfach ein feiner Zug (auch Reputationsgewinn und so, klar), aber amazon ist ja nicht verpflichtet, das in alle Ewigkeit weiterzuführen. Sie können das also auch einstellen, was natürlich schade ist.
    Aber das sie als Begründung offenkundig Schwachsinn erzählen, so offensichtlichen, dass es einem die Haare sträubt, hinterläßt nicht mehr als lediglich ein Achselzucken bei den meisten. Absolut jeder weiß, dass das Unsinn ist, sowohl faktisch als auch argumentativ, und sie wissen, dass es alle wissen, und dennoch bringen sie das. Ein Multimilliarden-Unternehmen kommunziert mit seinen Kunden, als wären die ein bißchen doof. Das ist das eigentliche Problem mMn. Ich zumindest fühle mich als amazon-Kunde gerade so richtig ernstgenommen.

    • Weil Dave Bowman es behauptet, stimmt es und weil er behauptet jeder würde so ticken wie er, tickt auch jeder wie er … Ich frage mich gerade wer hier mehr Schwachsinn erzählt. Amazon oder Du?

      Abgesehen davon hat zum Beispiel die Verbraucherzentrale NRW von der Benutzung von Smile abgeraten. Wird der Reputation des Angebots sicher nicht zuträglich gewesen sein.

      • Dave Bowman says:

        ’ne Quelle zu Deiner Behauptung wäre hilfreich gewesen. Ich habe mal recherchiert, und die hat Verbraucherzentrale hat 2017 argumentiert (https://www.verbraucherzentrale.nrw/pressemeldungen/presse-nrw/stichprobe-zu-amazons-neuem-spendenportal-smile-9851), dass es besser wäre, günstiger als bei amazon zu kaufen und dann den Differenzbetrag zum amazon-Preis zu spenden; dann würde bei der Spende mehr bei rumkommen. Theoretisch ja, und Du praktisch ganz sicher auch, bist Du doch anscheinend gewohnt, dass Du das Geld, dass Du sparst, wenn Du nicht bei amazon kaufst, spendest. Ich tue das in der Form nicht, daher bleibe ich mal bei meiner Aussage, dass wenig Spenden besser sind als gar keine.

        Und wenn Du nicht spendest, arbeitest Du vielleicht an wenig an Deinen Umgangsformen. Experte Du.

        • Pauschalisieren, unterstellen und für seine persönliche Meinung ungefragt vereinnahmen, aber Umgangsformen bejammern – genau mein Humor – ein Meister der ergebnisoffenen Diskurses …

      • Auch mal gelesen warum davon abgeraten wurde? Wenn ein Artikel woanders mehr als 0,5% billiger ist, kann man auch mehr spenden. Klar, das ist einfache Mathematik. Aber wenn es auf Amazon am günstigsten ist, dann kann man auch ohne Probleme Smile nutzen. Und bzgl. Steuer: Man spendet ja nichts selber, wenn ich bei Amazon bestelle, dann habe ich den gleichen Preis mit oder ohne Smile, also warum nicht 0,5% vom Umsatz spenden lassen? Totaler Quatschartikel von der Verbraucherzentrale.

      • Eskönntallessoeinfachsein... says:

        In einem Punkt hat er definitiv Recht. Wenn man der Meinung ist, dass die Beträge teilweise zu gering seien, könnte man auch einfach „Smile“ reformieren. Nicht mehr jeden kleinsten Verein zu unterstützen, sondern eine Auswahl an zu unterstützenden Institutionen bereitstellen. Einfach zu beenden, ist eine schwache Kür, egal wieviel Trolle das jetzt verteidigen. Anstelle von freiwilligen Spenden könnte Amazon ja anfangen, in Europa Steuern zu zahlen, dann bräuchte es keine Almosen mehr verteilen.

    • verstrahlter says:

      Natürlich halten uns Unternehmen größtenteils grundsätzlich für völlig Banane, sieht man an jeder Ecke:

      – lachhaftes Greenwashing („klimaneutral“, bei nie aufzuholend verursacht + weitergeführtem Raubbau)
      – Aufforderung an Käufer für Fremdschaden (z.B. CO2) extra zu zahlen
      – Werbung mit Gesetzestreue (RoHS / Kükentöten) plötzlich
      – schlechtes Gewissen durch Freunde/Babys o.Ä.
      – sinnloses Rumgesinge/tanze/zappel ohne jegliche Message zum eigentlichen Produkt
      – Rückgriff auf Inflatulenzer allgemein und andere abwegige ´Promis´
      etc. …

      Die anvisierte Schafsklientel lauert aber leider wirklich, um sofort sinnlos shitzustormen, damit die Unternehmen weiterhin ohne jede Rücksicht und Moral verlogenen Profit um jeden Preis fahren.
      Erkennt man immer prima am argumentlos beleidigenden Rumgetrolle, nur auf Randale gegenüber Mitmenschen abzielend; maximal mit nachgeplapperten Konzernargumenten, wie sonst nur von lobbymässig dauerbefeuerten und gut geölten Politikern vernommen (die wenigstens noch Profit ziehen).
      Immer tapfer „weiter so / haben wir immer so gemacht / ändert sich eh nix / sind wir nicht schuld / andere machen das aber auch und sollen anfangen … etc.“.
      Gern auch gepaart mit Unwissen & -willen sich überhaupt mit Themen oder Mitmenschen auseinanderzusetzen.
      Die Hobby-pro bono-Unternehmensanwälte ohne jeglichen Auftrag sind dafür oft sehr religiös und ´glauben´ Vieles einfach nicht bzw. bewerten für sie völlig fremde Dinge anhand nicht vorhandener bzw. spezifisch absolut unpassender Lebenserfahrung.

      Also ja … wir – der Mensch an sich – sind das Problem; ob nun versteckt und feige aus dem Hinterhalt auf leichte aber völlig falsche Opfer eindreschen und/oder durch Schwarmbildung den GesamtIQ unter Messtoleranz drücken … uns damit nur selbst zu schaden haben wir richtig gut drauf. ;o)

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