Amazon mit Stellungnahme zu Kontosperrungen

Am gestrigen Abend berichteten wir an dieser Stelle über die E-Mails einiger Leser, die davon berichteten, dass ihre Amazon-Konten ohne Vorwarnung gesperrt wurden, da sie angeblich über die Maße heraus Waren retourniert hätten. In den Kommentaren meldeten sich in der Zwischenzeit sowohl Betroffene, als auch Händler zu Wort und äußern sich zum Geschehnis. Amazon hat mittlerweile auch ein Statement zur Thematik veröffentlicht.

Amazon-Logo

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So heißt es: „Amazon.de ist eine Website für Verbraucher, also Personen, die haushaltsübliche Mengen bestellen. Dies kommunizieren wir in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie auf unseren Hilfeseiten. Maßnahmen wie eine Kontoschließung nehmen wir nur in Ausnahmefällen nach eingehender umfassender Prüfung vor, wenn eindeutig feststeht, dass bei dem betroffenen Konto kein Einkaufs- und Retourenverhalten eines Verbrauchers vorliegt.

Persönliche Meinung? Amazon hat das Einkaufsverhalten vieler Menschen verändert. Beim lokalen Händler wird nur noch ausprobiert, man lässt sich beraten und man bestellt für ein paar Euro weniger bei Amazon. Nein, das ist natürlich nicht auf alle Kunden gemünzt, doch ich habe ganz viele Menschen erlebt, die so verfahren.

Auch ist es mittlerweile hipp, mal „eben“ was zum Ausprobieren zu bestellen und dieses wieder zu retournieren. Kunden, die so etwas dauerhaft machen, möchte sicherlich kein Händler haben. Ich selber kenne ganz viele Menschen, die im Support arbeiten und solche Fälle bearbeiten – es ist nicht feierlich. Schade, dass von Amazon keine Retourenquoten der betreffenden Kunden genannt wurden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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84 Kommentare

  1. Michael Raab says:

    Seit dem inkrafttreten des Fernabsatzgesetzes ist das „mal eben Ausprobieren“ sehr einfach gemacht worden. Ein Bekannter von mir, dessen Website ich gestaltet habe, musste wegen dieses „mal eben ausprobieren“ seine Website schliessen. Denn wenn ein Kunde eine Ware bestellt, muss diese eingekauft werden. Nach wenigen Monaten hatte mein Bekannter jede Menge totes Kapital zu Hause rum liegen.

  2. Im Grunde müssten die durch Retouren entstehenden Kosten (vor allen Dingen die faire Bezahlung der Lieferdienste und der armen Schweine in den Lagen von Amazon) in den Preisen drinstecken, und alle könnten zufrieden sein. Denn es ist ja wirklich so, dass man online nichts ausprobieren kann. Und damit man das nicht mit schlechtem Gewissen beim nächsten Mediamarkt machen muss, regelt das Teleabsatzgesetz – oder wie auch immer das heute heißt – das auch ja recht kundenfreundlich.

    Leider aber sorgt Geiz-ist-Geil dafür, dass keiner der Onlinehändler die Preise auf diese Weise anpasst.

    (Sagt jemand, der eher selten bestellt-ausprobiert-zurücksendet.)

  3. Diese Aktion ist in meinen Augen absolut nachvollziehbar. Die Kunden, die eine Plattform wie „Amazon“ missbrauchen nur um Sachen „auszuprobieren“ und am Endes des Tages nichts kaufen, sollten sofort ohne Ankündigung gesperrt werden. Diese Leute machen den Einzel- und Großhandel kaputt. Da geht es nicht nur um ein paar Euro, sondern um Beträge die sich kein Mensch vorstellen kann. Ganz nebenbei muss ich als Normal-Besteller unter diesen Menschen leiden, da Online-Shops durch deren Verluste die Rahmenbedingungen bzw. den Service automatisch runter-schrauben muss, um die Verluste einzudämmen.

  4. Ist doch der standard RTL-Trick. Die haben das vor 10 Jahren schon so empfohlen in Ihren tollen Magazinen. Einfach nur assi.

  5. Und ich bleibe dabei: Richtig so!
    Genau wie bei Versicherungsbetrug, Steuerhinterziehung, usw. hab unter dem Fehlverhalten einiger, alle anderen ehrlichen Menschen zu leiden.
    Und sind wir ehrlich, da können mir die „betroffenen“, ich nenne sie lieber „erwischten“, erzählen was sie wollen, Amazon wird sicher keine Kunden, die in irgendeiner Form wirtschaftlich tragbar sind, rausschmeissen bzw. als zukünftige Kunden ablehnen.

    Wenn jetzt wieder Leute fragen „warum sollten die Betroffenen denn lügen?“. Ganz einfach, weil es inzwischen offensichtlich „zum guten Ton“ gehört sich eigene Fehler nicht einzugestehen, geschweige denn zuzugeben.
    Wenn ich z.B. sehe mit welchen hanebüchnenen Aussagen manche Kunden versuchen Ihre vermeintlichen Garantieansprüche geltend zu machen dreht sich mir der Magen um. Da kommen Kunden mit einem Handy an das aussieht als wäre ein Leopard II drüber gefahren und die Aussage dazu ist. „Als ich es aus der Tasche geholt habe, hat es so ausgesehen, das ist mir nicht runtergefallen.“
    Solche Personen sind es die dann hinterher über den ach so schlechten Service jammern und sich ja keiner Schuld bewusst sind.
    Das selbe trifft auf Leute zu die sich andauernd Dinge „zur Ansicht“ bestellen. Oder die noch schlimmere Form, das Abendkleid fürs Wochenende wo man das ja mal braucht, oder die Navi für den einen Urlaub und danach wieder zurückschicken.

    Wer sich ein wenig mit dem Elektronikhandel auskennt kennt die geringen Margen die dort herschen. Nicht umsonst gehen immer mehr Händler und Hersteller Pleite. Siehe vor einiger Zeit KM-Elektronik oder heute Chips & More (Cn Memory, usw). Wenn dann auch noch massenhaft zurückgesendete, geöffnete oder gebrauchte Ware zu reduzierten Preisen verkauft werden muss bleibt am Ende nur noch ein Minus in der Kasse.

  6. Der Webshop hat Kosten wegen der Retouren, das klassische Ladengeschäft wegen des Lokals und des Lagers. Im Prinzip fair, wo ist das Problem? Ich würde mir das von Amazon nicht bieten lassen, aber ich habe aus genau solchen Gründen auch keinen Kindle.

  7. Die werden den teufel tun und eine Zahl nennen.

    Und natürlich ist das Retourenverhalten hoch, im Laden begegnet man den Leuten 1:1 man sieht sie direkt, und man weiß im voraus wie sie reagieren – pampig!

    und ja, ist leider so auch ich bestelle immer dort wo es am günstigsten ist. mit ausnahme von foto zubehör, da habe ich meinen laden in köln gefunden. 🙂

  8. @Stefan W.:

    Ich arbeite im Verkauf (B2B) bzw. teilweise auch im Kundenservice und kann mich deiner Meinung nur anschließen. Es ist immer die Rede von der „Servicewüste Deutschland“, dies ist aber oftmals nicht der Fall. Wenn ich sehe wie dreist die Kunden teilweise sind, da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Am Endes des Tages ist der Händler der „GEARSCHTE“, da er auf den Kosten sitzenbleibt.

  9. Amazon täte gut daran, die Kunden vorab zu informieren, dass sie aus Amazon Sicht zu häufig retournieren und dass diese und jene Konsequenzen daraus resultieren werden. Dann hat der Kunde wenigstens noch die Möglichkeit, sich darauf einzustellen.
    Einfach und ohne Vorwarnung die Kunden zu entsorgen ist doch arg überzogen.
    Zumal uns als Kunden ja ein Rückgaberecht zusteht.

  10. @Axel
    Genau Du hast ein Rückgaberecht. Wenn Du dies nicht in einem für den Händler nicht mehr tragbaren Rahmen ausreizt wird auch keiner was sagen / machen.

    Aber der Händler kann sich eben auch aussuchen wem er was verkauft. Keiner ist gezwungen jemandem etwas zu verkaufen. Also jammer nicht darüber was DIR ZUSTEHT, das nimmt Dir ja keiner, der Händler, in dem Fall Amazon, nimmt halt nur sein Recht war das IHM ZUSTEHT!
    Wie ich vorhin schon sagte, Amazon wird sich sicher keiner Kunden entledigen an denen sie auch nur wenig verdienen. Nur ein Kunde bei dem ich, auf Grund seinem Verhaltens mir gegenüber, immer nur drauf zahle, wird wohl oder übel damit leben müssen das ich in Zukunft auf ihn als „kunden“ verzichte.

    @Dennis
    Jepp, wird immer schlimmer. Aber es wird den Kunden ja von Schmierblättern wie der BLÖD und analog dazu von Sendern wie RTL ja immer eingebläut welche Rechte sie haben und wie man dieses Recht auch ja bis zum letzten fitzelchen ausnutzt und dabei weit über die angedachten Grenzen ausreizt.
    Natürlich ist das Rückgaberecht im Versandhandel eine gute Idee, aber die Idee dahinter war sicher nicht sich Sachen zu bestellen, sie zwei Wochen zu nutzen als wären es die eigenen und danach fröhlich wieder zurückzugeben.
    Und an die Fraktion „soll ich jetzt zu Saturn & Co fahren dort ausprobieren und dann online bestellen?“ Schon mal drüber nachgedacht das Produkt dort zu kaufen wo ihr es ausprobiert? Ne lieber 3 Euro Benzin verfahren um dann zu Hause vllt 10 Euro günstiger (minus Benzin) zu bestellen und noch drauf warten zu müssen! Echte Füchse!

  11. Ich denke es wird häufig vergessen, dass der Online-Handel an sich nie und nimmer so erfolgreich geworden wäre, gäbe es das Fernabsatzgesetz nicht. Ich hätte sicher einige Produkte nicht online bestellt, wenn ich nicht die Sicherheit hätte, es problemlos zurückzuschicken. Tatsächlich genutzt habe ich das Umtauschrecht dagegen fast garnicht, weil die Artikel in Ordnung waren.

    Weil in unserer Gesellschaft ein Entgegenkommen – sei es dieses Gesetz oder Preisaktionen von Händlern (z.b: das Towandschießen vom MM, oder Angebote werden gleich zigfach anderen Interessenten weggekauft ums sich dann per Ebay daran zu bereichern) immer mehr Ausgenutzt wird, kann ich der Aktion von Amazon nicht wirklich negativ gegenüberstehen. Man sollte sich einfach wieder über ein Schnäppchen freuen und nicht noch mehr mehr mehr wollen.

    Eine Verwarnung oder zeitliche Befristung hätte dem Ruf von Amazon aber gut getan. Ich denke so bleibt ein fader Beigeschmack. Den Zugang zur gekauften online-Musik und die Streichung der Möglichkeit, E-books fürs Kindle weiterhin zu beziehen, wird gerichtlich wohl nicht haltbar sein. Auch eine Stellungnahme, wie es sich bei Kleidungskauf verhält, fehlt leider. Denn Kleidung passend online zu kaufen ist praktisch nicht möglich, daher verstehe ich Leute, die hier mehrere Größen bestellen. Das war zu Katalogzeiten (Otto & Co) meines Wissens eh üblich. Alleine bei der Schuhgröße hat man je nach Marke und Modell schon 3-4 Größen Variation. Für mich persönlich war der Onlinekleiderkauf daher bisher kein Thema. Und wenn man nun noch sein Amazonkonto damit riskiert, lässt mans besser gleich bleiben.

    Vielleicht sind solche Kontoschließ-Aktionen auch die Rettung der lokalen Läden und Händler. Wenn diese aus Kulanz das gleiche Umtauschrecht einräumen …

  12. möglicherweise machen einige Kunden den Fehler, sämtliche Probleme – neben Nichtgefallen also insb. auch schadhafte oder defekte Ware – als Widerruf abzuwickeln. Auch im Internet ist davon zu lesen, Marke „Widerruf und neu bestellen geht schneller und ist bequemer als eine Mail an den Support aufsetzen zu müssen“.

  13. O si tacuisses, philosophus mansisses! says:

    Es ist interessant, dass die Betriebe, beim Verarschen der Kunden sich immer darauf berufen, dass ja alles Gesetzeskonform sei. Aber in diesem Falle plötzlich meinen. das Fernabsatzgesetz zu umgehen.
    Natürlich sollte es nicht so sein, dass 50 Sachen bestellt werden und 49 davon zurückgeschickt wird, aber das Gesetz erlaubt das nun mal.

  14. Marco Grzondziel says:

    LH: Nicht dein Ernst, oder? Versandhändler haben natürlich KEIN Lager!

    Naja… und im Versandhandel ist es, wie überall… der Händler kann sich aussuchen, mit wem er Geschäfte macht. Und wenn der Kunde schädlich für mich ist, wieso sollte ich dann noch mit ihm Geschäfte machen?

  15. Christoph says:

    Wird man nun gesperrt, wenn man als Firma IT-Zubehör und Büromaterial bestellt? Oder was versteht Amazon unter Verbraucher?

  16. AmazonKunde1998 says:

    @Stefan und @Dennis

    Niemand zwingt Euch doch, online Euer Zeug zu verramschen. Wenn Euch die Kunden so ärgern, dann sucht Euch doch nen anderen Job?!?

    Ich versteh das alles nicht…

    Ich habe letztes Jahr eine Küche gekauft, bei der eine Tür falsch geliefert wurde. Auch die Nachlieferungen waren drei Mal falsch. Dann hat mich der Händler angerufen und mich beschimpft, er habe noch anderes zu tun als nur meine Reklamationen zu bearbeiten. HALLO?! Wenn ich keine Kunden mag, sollte ich auch keinen Handel treiben.. Ich habe doch die Tür nicht falsch bestellt, sondern der Händler. Aber der hat meine Einwände nicht mal verstanden…

    Es gibt wenig Intelligenz in Deutschland.

  17. Marco Grzondziel says:

    @StefanW: Es gibt kein Rückgaberecht…. zumindest kein gesetzliches. Dir bleibt lediglich bei im Internet oder per Telefon bestellten Sachen das Widerrufsrecht von 14 Tagen nach Erhalt der Ware und Information über die Widerufsrechte.

  18. Hajo Schmidt says:

    Also entgehen vielen Kommentaren hier, die ich so lese, bin ich ein guter, netter und freundlicher Kunde.
    Im echten Laden umme Ecke, wie auch online.
    Ich bestelle Ware, von der ich das angepriesene erwarte.
    Stimmt etwas nicht überein, z.B. ist ein Kratzer auf dem Bild nicht zu sehen, der aber auf der Ware ist, oder funktioniert ein Gerät nicht wie (vom Hersteller) beschrieben, oder geht nach X-Zeit einfach kaputt oder bricht an Sollbruchstellen, dann geht es halt zu Amazon zurück, mit der freundlichen Bitte um Umtausch.
    Bis dato wurde immer und kulant für mich entschieden. Recht so!
    Ich habe sogar einen gebrauchten/benutzten Toilettendeckel zurückgeschickt, dessen Funktion (Soft-Close) von heute auf morgen nicht mehr vorhanden war.
    Alles kein Problem.
    Ich schicke viele Waren zurück, kaufe aber auch viele, die ich behalte.
    Es hält sich nicht nur die Waage, ich meine, Amazon verdient gut an mir.
    Ergo bin ich reinen Gewissens. Nicht, weil ich für guten Umsatz sorge, sondern weil mein gesunder Menschenverstand mir sagt, das alles zurückkommt. Wenn auch mit anderen Lieferunternehmen 🙂

    Ich empfinde das Verhalten von Amazon für mich als unwesentlich, denn ich merke nichts davon.

    Das Amazon mein Kaufverhalten verändert hat, kann ich nicht genau bestätigen, ich habe schon lange vor Amazon meine Waren geprüft und dort gekauft, wo das Preis-/Leistungsverhältnis mir am besten gefallen hat. Also war der Verkäufer freundlich und zuvorkommend, der Artikel aber teurer, spielte es keine Rolle für mich, für 20 Euro einen anderen Verkäufer zu finden.
    Bei Billiganbietern wie Saturn, MediaMarkt und Co verhalte ich mich genauso. Der Fachhandel ist ja leider etwas ausgestorben….

  19. ist der server wegen dieser amazon artikel überlastet?

  20. Mich hat die recht einfache Möglichkeit Sachen zurückzugeben eigentlich eher dazu bewegt mehr zu kaufen. Einfach weil ich mir denke, naja wenn es doch nicht so ist wie ich es gerne hätte kann ich es wieder zurückschicken und fast nie werde ich enttäuscht.
    Sind dann vllt mal kleinigkeiten bei denen ich aber erst schaue ob es eine andere Lösung als zurückschicken gibt.
    Wenn ich so drüber nachdenke hab ich glaube ich noch nie etwas zurückgeschickt.

    Aber es ist natürlich schon ärgerlich, wenn das ganze Missbraucht wird.
    Irgendwie kann ich auch nicht verstehen warum man sowas machen muss. Es ist doch auch einiges an Aufwand, die Sachen zurück zur Post zu bringen.

  21. @AmazonKunde
    Danke, weder verramsche noch verkaufe ich Waren im Internet. Aber ich muss auch keine Kuh sein um zu merken das Milch sauer ist.
    Ich habe an keiner Stelle behauptet das auch bei den Händlern Idioten gibt. Äussert sich meist darin indem sie keinen / schlechten Service bieten. Sollte sich der Fall so wie beschrieben zugetragen haben kann ich Deinen Ärger nachvollziehen.
    Aber lass mich raten, Du wirst bestimmt nicht nochmal bei diesem Händler eine Küche Kaufen oder? Warum? Ich denke mal weil der Händler Dich Nerven und im Zweifelsfall Geld gekostet hat. Genau so geht es eben einigen Händlern die sich mit Kunden rumschlagen müssen die sie Nerven und Geld Kosten aber keines einbringen. Und jetzt mal ein Geheimnis: „Händler verkaufen meist Waren weil sie damit Geld verdienen wollen / müssen“
    Verrückt oder?

    @Marco
    Danke für Deine Korrektur. Aber in einem Text schreibt sich „Rückgaberecht“ halt einfacher als „Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen nach §355 BGB“ und wunderweise wissen trotzdem alle was gemeint ist. Wow!

  22. Ich denke auch, dass Amazon hier mit mehr Transparenz handeln sollte. Ich könnte mir hier die Anzeige der Retourenquote in Prozenten oder notfalls als Ampel vorstellen.

    Sperrungen ohne Vorwarnung führen natürlich zu Empörung und Verständnislosigkeit.

  23. @AmazonKunde1998:

    Alsoooo……..

    1. Ich verramsche nichts, schon gar nicht online.

    2. Warum sollte ich mein Job wechseln? Ich bin mit meinem Job absolut zufrieden und außerdem hat JEDER Job seine gewissen Mankos bzw. eine Schattenseite. Wenn es danach geht, müsste wohl jeder sein Job wechseln weil es immer Dinge gibt die ein persönlich nicht passen.

    3. Ich habe nie gesagt das mich alle Kunden ärgern, zum Glück gibt es auch noch sehr nette und tolle Kunden, die ein jeden Tag auf’s neue bestätigen, das man den richtigen Job ausgewählt hat.

    4. Zu deiner Küchen-Geschichte kann man nur sagen, dass das wirklich DUMM gelaufen ist, aber leider hast du immer schwarze Schafe in der Branche und zwar auf beiden Seiten……..Händler und Kunden.

    Gruß
    Dennis

  24. Ich finde es schon dreist wie manche Menschen das sogenannten „Rückgaberecht“ missbrauchen. Nur weil Amazon ohne Beanstandungen Artikel zurück nimmt, heißt es nicht das man das bis zum Dammbruch ausnutzen sollte. Wie heißt es so schon: „Gib jemandem den kleinen Finger, und er nimmt die ganze Hand“.

    Ich kenne genug Leute die sich bei Amazon 10 Artikel bestellen, 1 Artikel behalten (wenn überhaupt) und die restlichen Artikel zurücksenden. Jeder Mensch sollte so viel Hirn besitzen, um zu merken dass das System mit so ein Kaufverhalten nicht Dauer überleben kann.

  25. Ich finde es richtig so von Amazon, diesen „Ich bestells mir mal und schick es zurück“-Assis mal das Handwerk zu legen.

    Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie viel Geld ich bei denen gelassen habe und Amazon kann die Retouren von meiner Seite an einer Hand abzählen. Und alles was zurück ging war für mich auch einfach nicht nutzbar. z.B. Schuhe, die ich in der Größe bestellt habe, die normal immer passt aber hier zu klein waren. Genau für sowas gibt es das Rückgaberecht. Und da wird sich auch niemand bei Amazon drüber aufregen.

    Aber es gibt halt leider auch eine Menge Menschen, die einfach ohne Rücksicht auf Verluste erst einmal alles bestellen und dann die Hälfte oder alles zurücksenden – mit System und dem ganz klaren Willen dies zu tun schon während der Bestellung.

    Ne Arbeitskollegin hat sich mal den Einkaufswagen mit Klamotten im Wert von 600 € bei Zalando voll gepackt. Da habe ich sie auch gefragt, ob sie ne Gehaltserhöhung bekommen hat, von der ich als ihr Vorgesetzter nichts wusste. Die Antwort war nur lapidar „Ich schick eh das zurück was mir dann nicht gefällt“. Und genau für solche Menschen wurde das Fernabsatzgesetz NICHT erfunden. Sowas ist nur asozial und verursacht der Allgemeinheit kosten.

    Und ich will gar nicht wissen, wie viele sich für den Urlaub mit Elektronik wie Kameras und/oder Objektiven ausstatten, um diese nach dem Urlaub wieder zurückzuschicken. Das kanns ja wohl nicht sein.

    Meinetwegen kann Amazon also noch viel mehr Konten sperren und die anderen Händler dürfen gerne nachziehen!

    Sehe jetzt schon die ersten ob meines Beitrags wieder rumheulen.

  26. Um es übrigens mal klar zu stellen das Gros der Kunden ist eben nicht so. Sondern kauft etwas und erwartet dazu, verständlicher weise, eine vernüftige Beratung und eben auch einen guten After-Sales-Service. Und diesen sollte man dem Kunden gegenüber nicht bringen weil man dazu gezwungen ist sondern weil man es gern macht um den Kunden zufriedenzustellen und damit auch zu halten. Damit der Kunde eben gern wieder einkauft. Denn genau das ist doch eines der wenigen Dinge bei denen man sich im Handel noch von anderen Absetzen kann. Günstige Preise kann doch jeder.
    Das Problem ist halt das die Zahl der Kunden die unmögliches Verlangen und laut „servicewüste“ schreien wenn man Ihre unangemessenen wünsche nicht erfüllt immer mehr steigt.
    Natürlich möchte auch ich für ein Produkt nicht mehr Geld ausgeben als nötig, aber andererseits bin ich auch bereit für einen besseren Service / Beratung / Versand etwas mehr Geld auszugeben. Meine LAUFschuhe würde ich z.B. nie Online kaufen, geht gar nicht. Dafür habe ich hier einen Händler in der nähe der sich beim letzten Schuhkauf sage und schreibe eine Stunde Zeit genommen hat die für mich perfekten Schuhe auszusuchen. Da käme ich gar nicht auf die Idee die Onlien zukaufen, selbst wenn die dort möglicher Weise, viel billiger wären. Denn wenn dieser Händler mal pleite geht habe ich ein Problem wirklich passende Schuhe zu finden. Ausserdem käme ich mir sogar schäbig dabei vor ihn die Zeit gekoset zu haben und dann noch über den Preis zu feilschen oder gar wo ander zu kaufen.
    Durch die Geiz ist Geil Mentalität erwarten die Leute aber leider immer mehr das alles billig, billig billig ist aber wollen trotzdem den selben Service wie beim teureren Händler. Und das geht eben nicht.

  27. Ich verstehe jeden der bestellt, im gesetzlich geregeltem Rahmen ausprobiert und dann die Ware zurück sendet!
    Das war schon bei Katalogen wie Quelle, Otto oder Neckermann so! Ich darf die Ware in dem Umfang testen wie es im Laden möglich wäre. Und das ist sehr gut so! wie viele Anzüge teste ich bevor ich einen Kaufe… oder Schuhe…
    Genauso ist es bei Handy oder anderen technischen Geräten… verschiedene Fotoapparate… usw… Das Begutachten von Ware ist wichtig!

    Aber wie im Artikel geschrieben… interessant wäre die Zahlen der gelöschten Accounts

    vg
    taco3000

  28. Ziemlich schizophren. Auf der einen Seite die Vine Produkttester, auf der anderen Leute, die ohne Vorwarnung digitales Hausverbot bekommen auf Lebenszeit, weil sie ein paar mal Ware zurückgesendet haben.

    Ich persönlich habe noch kein einziges Produkt zurückgeschickt. Aber was soll man als Kunde bitte machen, wenn man z.B. im Zuständigkeitsgebiet eines schussligen DHL-Manns wohnt, der die Pakete fallen lässt?

    Naja, Amazon ist für mich ohnehin schon seit 2 Jahren die absolute Notlösung. Ich verschaffe mir abundan eine Übersicht bei Amazon. Wenn der Preisunterschied nicht ZU groß ist, dann kaufe ich immer lokal VOR ORT. Doch selbst für das „sich Umsehen“ taugt Amazon nicht. Mich hat schon immer das rückständige Interface von Amazon genervt und die schlechte Sortierung. Nur ein Beispiel für die schlechte Sortierung: Als ich kürzlich nach Festplatten mit einer bestimmten Speicherkapazität gesucht habe (sowohl über Suchbegriffe als auch über die Attributsliste auf der linken Seite), hatte ich trotzdem mehr Festplatten in den Ergebnissen, die das Kapazitätskriterium nicht erfüllten.als solche, auf die es zutraf.

    Obendrein hatte Amazon dreist Bewertungen von älteren Platten von gleichen Herstellern auf deren neue Platten in die Gesamtbewertung einfließen lassen, so dass der (falsche) Eindruck entstand, dass eine Festplatte, die erst seit kurzem auf dem Markt ist, schon 860 Bewertungen mit einem Schnitt von ca. 4,5 Sternen hatte. Was auch immer eben den Verkauf ankurbelt. Eine Festplatte, die vielleicht nur 5 Bewertungen hat, die vielleicht auch nur auf einen Schnitt von 3-4 Sternen gekommen wären, würden ja auch weniger Leute kaufen.

    Leute, lasst euch nicht von Amazon verarschen.

  29. @Axel: nope, da liegst du komplett falsch. das widerrufsrecht ist gesetzlich garantiert. amazon darf also nicht versuchen den kunden dazu zu bewegen, davon kein gebrauch zu machen.

    ergo: werden die konten ohne vorankündigung geschlossen. was anderes bleibt amazon gar nicht übrig.

    punkt, aus, ende.

  30. „Beim lokalen Händler wird nur noch ausprobiert, man lässt sich beraten und man bestellt für ein paar Euro weniger bei Amazon.“

    Das mag es geben, es gibt aber genauso das Gegenteil. Gerade bei Technik informiere ich mich immer vorher im Netz, weil man dort viel mehr Anbieter vergleichen und hin und wieder sogar unabhängige Testberichte bekommt.
    Diese Produkte suche ich dann gezielt dort, wo sie angeboten werden. Den Store mag ich sogar lieber, weil man dort die Produkte sofort bekommt und zumeist äußerliche Mängel direkt erkennt.

  31. stefanWü says:

    Was Amazon hier tut ist erstaunlich. Die Kunden haben das recht bestellte Ware binnen 14 Tagen zurück zu senden. Dabei dürfen sie die Ware so ausprobieren wie dies auch im Geschäft möglich wäre. Wenn Amazon der Meinung ist, ihnen entstünde durch das Ausprobieren durch die Kunden ein Schaden, steht es dem Unternehmen frei zu versuchen hierfür einen Schadenersatz zu erstreiten – allein der Verweis der Kunde würde zu häufig Ware zurück senden ist schlichter unsinn. Das Problem besteht schließlich nicht darin, das Kunden Waren bestellen ansehen und zurück senden, sondern darin, dass die zurück gesandten Waren teilweise unverkäuflich geworden sind – das aber kann man anders lösen.
    Das dann auch noch die Funktionsfähigkeit eines Kindle, mit dem Verweis auf das Rücksendeverhalten des Kunden, unverhältnismäßig eingeschränkt wird ist schlicht dreist. Damit kommt ein Kindle für mich nicht mehr in Betracht.

  32. Ich verstehe nicht, warum Amazon:
    1. Nicht vernünftig Vorwarnt
    2. Jetzt bei diesem PR GAU so schlecht kommuniziert
    3. Warum die kompletten Amazon Konten kaufunfähig gemacht werden. Warum keine Einteilung in physische und digitale Güter, so dass man weiterhin Musik kaufen, seinen Kindle mit Büchern befüllen, Audible und LOVEFILM vernünftig weiternutzen kann.

  33. Wie wär’s denn mit folgendem Szenario: jemand kaufetbei einer der vielen Amazon Schnäppchenaktionen Ware günstig ein und biette sie mit entsprechendem Aufschlag bei Ebay oder gar Amazon Marketplace wieder an. Was nicht schnell genug weg geht schickt er wieder an Amazon zurück.

    Oder das hier: Der Kudne ist mit seinem Notebook nicht ganz zufrieden. Lüfter rappelt, Lautsprecher summen, egal. Er fordere Amazon nicht zur Nachbesserung auf sondern bestellt sich ein neues und gibt dann das erste kommentarlos zurück. Amazon muss das Gerät bevor es auf Warehouse Deals landet überprüfen, das vorinstallierte Betriebssystem neu aufspielen(streng genommen sogar die ganze Festplatte nullen, da könnt ja sonst was drauf sein) und kann es dann nur mit Abschlag verkaufen. Hätte er es korrekt reklamiert hätte Amazon es einfach an den Hersteller zurücksenden können.

    Ich hatte mal bei Warehouse Deals ein defektes Radio gekauft. Der Fehler war eindeutig nachvollziehbar: Nach ca. 40 Minuten ging es aus und ließ sich erst wieder einschalten nachdem man den Netzstecker gezogen und neu eingesteckt hat. Klar, sowas fällt bei der Kontrolle eines Rückläufers nicht auf. Ich habe den Fehler genau beschrieben und problemlos Ersatz bekommen. An meinem Ärger und Amazons Kosten war aber wohl der Vorkäufer schuld.

  34. Was ihr ganzen Nörgler nicht kapiert: Jeder Händler kann immer noch bestimmen, wem er etwas verkauft und wem nicht. So einfach ist das. Und man kann halt nicht die ganze Zeit über die Stränge schlagen und sich dann wundern, wenn der Händler entsprechende Methoden ergreift, sich vor offensichtlichem Missbrauch zu schützen. Denn um nichts anderes geht es als dem Missbrauch der aktuellen Gesetzeslage.

    Aber im Unrecht zu sein und denken Recht zu haben scheint ja „in“ zu sein heutzutage.

  35. so genug hier gelesen , ich geh jeze erstmal bei Amazon einkaufen *löölleee

  36. Ich finde auch, das Verhalten von Amazon ist nachvollziehbar. Was ich nicht gut finde, das ohne Vorwarnung einfach der Zugang gesperrt wird.

  37. Wolfgang D. says:

    Letztens bei Nortex zwölf Jacken anprobiert, aber nur eine gekauft: bekommt man dafür jetzt Ladenverbot?

  38. Letztlich hat man hier, wie so oft, viel zu wenig Hintergrundinformationen.
    Klar, dass der „Gesperrte“ sich nicht ausführlich zu seinem Bestellverhalten äußern will.
    Und von wie vielen Kontosperrungen sprechen wir denn hier überhaupt?
    Ich finde, das Verhalten von Amazon hätte man mit einer Verwarnung einleiten können, aber letztlich betrifft es vermutlich 0,001% der Amazon-Kunden.

  39. Caschy du hasts geschafft, jetzt berichtet sogar die Bild über deine Beiträge bzw. klaut sie 😉

    http://www.bild.de/digital/internet/amazon/amazon-sperrt-umtauscher-aus-31607314.bild.html

  40. @caschy Zitat: Beim lokalen Händler wird nur noch ausprobiert, man lässt sich beraten und man bestellt für ein paar Euro weniger bei Amazon.
    ********************************
    da gebe ich vollkommen recht, aaaber beispiel aus der real world. habe bei conrad ein tablet gekauft. die werben damit dass man bei nichtgefallen umtauschen kann. beim zurückgeben wurden dann allerdings 20% einbehalten weil der plastikschutz der displayverpackung (also der, den man sofort bei inbetriebnahme abzieht) knittrig war. wohlgemerkt bereits beim filialleiter denn der mitarbeiter an der theke wollte das gerät deshalb gar nicht zurücknehmen. das argument: so kann man das gerät ja nicht als neugerät weiter verkaufen. also werden hier zurückgegebene waren normalerweise als neu verkauft wenn gut genug getarnt. bei amazon ist es meines wissens so dass zurückgesendete geräte nicht mehr als neu verkauft werden und laut amazon-hotline sogar zurückgenommen wird selbst wenn die original-verpackung fehlen würde. so werde ich conrad eben in zukunft nr noch zum ausprobieren benutzen müssen. festplatten habe ich dort zum üblichen preis übrigens ohne hinweis als oem bekommen. da scheint also bei so manchem etwas im argen zu liegen, wobei conrad ja nicht mal der kleinste ist.

  41. Leider ist komplett intransparent, wann wer warum gesperrt wird. Amazon ist Händler, was wenn ich Artikel zuschicken muss, weil sie falsch deklariert sind oder Mängel aufweisen?
    Hier müsste Amazon den Hersteller und nicht den Kunde in die Pflicht nehmen.

  42. normanddd says:

    Ihr flamed alle im luftleeren Raum. Amazon gibt keine Retourenquote der Gesperrten an und ihr pickt euch einfach die worst-customer-cases raus und hackt einzig darauf (zurecht) rum. Keiner weiß, ob darunter auch Leute fallen, die einfach bei Klamotten zur Auswahl (bzgl. Farbe, Größe) bestellen oder bei größeren Anschaffungen (zurecht) erwarten, dass der Artikel einwandfrei ist, also bzgl. des Verhaltens nicht vorsätzlich und betrügerisch handelt und dennoch gesperrt wurde. Es gibt mehr als nur schwarz-weiß im Leben. So wie hier diskuttiert wird, wird jedoch jeder Gesperrte gleich mit den eigenen worst-case Stories in eine Tüte gepackt, einfach nur undifferenziert.

    Fakt ist, dass Amazon genau mir der Retourementalität (shoppen ohne Nachdenken -> 1Click-Button) die Leute an sich gebunden hat und zum Marktführer geworden ist, mit immer noch saftigen Gewinnen. Ihr kommt dann immer mit dem trostlosen Kleinhändler, der von solchen Asis Pleite gegangen ist. Hier gehts um Amazon, nicht um den armen Minihändler.
    Und der vllt. entscheidende Grund des Erfolgs des Onlineshoppings ist nun mal das Fernabsatzgesetz. Bei bisher jedem Problem mit einem Artikel von Amazon kam vom Service wie aus der Pistole geschossen „Einfach retournieren und neu bestellen. Kein Problem.“

    Was Amazon fehlt ist einfach die Transparenz.

  43. Besucherpete says:

    Amazon verweist auf das normale Einkaufs- und Retouren des Verbrauchers. Das aber sieht heutzutage nun mal genau so aus, dass Artikel bestellt und dann wieder zurück geschickt werden. Insofern versucht man hier das zu unterbinden, was den Onlinehandel zum großen Teil ausmacht.
    Ich kann schon verstehen, dass das ein Ärgernis und auch ein erheblicher Kostenfaktor für den Händler ist. Aber das ist nun mal so, und wenn einem das nicht passt, ist man einfach nicht im passenden Business.

  44. „Beim lokalen Händler wird nur noch ausprobiert, man lässt sich beraten und man bestellt für ein paar Euro weniger bei Amazon.“ – genau aus dem Grund haben bei uns am Ort die Einzelhändler vor kurzen ein Wochenende lang ihre Schaufenster schwarz verklebt, als Protestaktion gegen so ein Kundenverhalten, welches die täglich zu spüren bekommen.

    Ehrlich gesagt, als Onlinehändler würde ich ähnlich reagieren wie Amazon, anderen Onlineversender wie Otto und Co machen das schon lange. Allerdings währe hier etwas mehr Feingefühl angebracht gewesen, z.b. eine Vorwarnung an die betreffenden Kunden.

    • das problem besteht darin, gute fachgeschäfte zu finden. mein post berichtete ja sicher nicht von einem einzelfall.

  45. Erfahrung mit Amazon
    1 Uhr gekauft ohne irgend welche Zusätze. Uhr kann bis 200 Meter Tauchtiefe benutzt werden. Sonst nichtts. Nach einem Jahr war die Batterie der Uhr alle. Kostenpunkt beim Uhrmacher 50 Euro mit neuen Dichtungsring und Dichtungsprüfung. Amazon hat die Uhr zurück genommen. Neue Uhr bestellt gleiches Model hier war nach 7 Monaten die Batterie alle. Amazon hat das Geld zurück geben. Brotherfarbdrucker gekauft nach 250 Seiten kamen Streifen beim Ausdrucken raus. Amazon hat das Gerät zurück genommen und das Geld wieder zurück erstattet. Im Augenblick habe ich ein Gerät für Blutdruckmessen gekauft. Soll an alle IPOD, IPAD und Iphone passen. Das stimmt nicht. Es passt nur an Gerät mit dem 30 poligen Stecker und Software 4.3 und höher. Wenn man ein Gerät zum Steuern hat was wie bei mir 3,13 hat und es für dieses Gerät nichts neueres hat hat man ein Problem. Ich will damit sagen das die Probleme Amazon selber entschuld ist. Beschreibungen falsch oder im Fall der Uhren alte Warelager verkauft

  46. Es wäre gut, wenn einige hier mal den Unterschied zwischen einer Rückgabe wegen Widerruf und einer Reklamation defekter Ware verstehen und leben würden.

    Um Fälle mit Reklamation geht es ja gar nicht. Leider schicken Leute aber Ware auf Widerrufbasis zurück.

    Dass Amazon Kunden bei Missbrauch sperrt, ist seit Jahren so und nichts neues.

    Außer der von Caschy unbestimmt genannten Anzahl „einiger“ und einem ungeprüfzen Zitatausschnitts eines Kunden liegen keinerlei Fakten vor.

    Da wird hier viel zu viel die Welle gemach, für mich nicht so seriös.

  47. ex-Amazon-Kunde says:

    Bevor hier einige Leute Amazons Holzhammer-Methoden gutheißen, sollte man sich erstmal die Erfahrungen der betroffenen Kunden ansehen. Es wurden Leute gesperrt, die jedes Jahr sogar vier- bis fünfstellige Beträge dort ausgeben. Es sind NICHT nur Leute betroffen, die das Widerrufsrecht mißbrauchen!

    Amazon beweist mit diesem Vorgehen mal wieder Starrsinnigkeit und absolute Unflexibilität.

    Alle Leuten, die „richtig so mit den Sperrungen“ schreien, sollten mal folgende Dinge bedenken:

    1. Amazon sperrt nach irgendeiner schwammigen Vorgabe von einer „haushaltsüblichen Menge“, das scheint ja das neueste Lieblings-Schlagwort dieser Customer Relations Abteilung zu sein. Wie soll die bitte aussehen? Daß man selbst in der Presse nur solch schwammige Phrasen abgibt, ist doch lächerlich. Was ist, wenn ein Haushalt fünf oder mehr Personen umfaßt? Der darf dann wohl nicht mehr zurückschicken als ein Haushalt mit zwei oder drei Personen? Obwohl er möglicherweise mehr bestellt? Amazon sollte vielleicht mal realisieren, daß nicht jeder Haushalt sich in irgendwelche Statistiken einordnen läßt, bei denen man denkt, die wären repräsentativ oder gar ein Argument für das Vorgehen.

    2. Wenn es zu Rücksendungen kommt, warum arbeitet man nicht daran, daß diese reduziert werden, indem man Artikelbeschreibungen besser prüft, oft mangelhafte Produkte aus dem Programm nimmt oder die Artikel besser verpackt? Zu den Retouren zählen nämlich auch Artikel, die schlecht verpackt werden und die man dann wegen möglicher Schäden, die erst später auftreten können, gleich zurückschickt. Etwa die Festplatte, die in einem kleinen Plastik-Behälter im 50cm langen Paket herumfliegt und nur durch ein Stück Papier „gepolstert“ ist – gibt es nämlich immer noch!

    3. Das Stichwort „Vertragsfreiheit“ ist gefallen. Da wird übersehen, daß Amazon dem Kunden die Nutzung von Waren erschwert, die er bereits vertragsgemäß erworben und bezahlt hat. Stichwort Kindle. Ohne die Kaufmöglichkeit von neuen ebooks oder der Nutzung von kostenlosen Büchern, von denen der Kunde auch ausgeschlossen ist, ist das Ding wertlos.

    4. Die Sperrung des Kundenkontos verhindert nicht nur den Einkauf, sondern auch den Verkauf, der damit gar nichts zu tun hat. Da man sich nicht mehr einloggen kann, kann man keine Verkäufe verwalten und Artikel einstellen. Dies ist rechtlich mehr als fragwürdig.

    5. Niemand sollte Amazon moralisch in Schutz nehmen. Wenn man dem Kunden suggeriert, daß die auf 30 Tage erweiterte freiwillige Rücknahmefrist zur Ausrichtung als angeblich „kundenfreundlichstes Unternehmen der Welt“(so wirbt man ja immer) ja ein Alleinstellungsmerkmal ist, kommt es logischerweise auch zu mehr Rücksendungen. Dann soll man diese Erweiterung halt lassen und dann reduziert sich das von ganz allein.

    6. Wenn man Kosten sparen möchte, warum verschickt man Artikel im Wert von wenigen Euro mit DHL Express an Prime-Kunden, weil man die erst am Abend losschickt – warum nicht mit der normalen Post? Welche Logik steckt dahinter, daß ein Kabel im nicht verfolgbaren Pappumschlag als Briefsendung kommt, das andere mit einer Versandart, die das Mehrfache des Wertes beträgt? Hier wäre mal dringender Optimierungsbedarf vorhanden. Der Prime-Betrag kann unmöglich die Sendungskosten decken, die durch solch eine schlechte Logistik entstehen! Ich habe nie um DHL Express für einen kleinpreisigen Artikel gebeten, trotzdem verschickt man ihn so. Übrigens schon mehr als einmal passiert.

    Fazit: Amazon hat einfach unüberlegt gehandelt und nicht nur Leute gesperrt, die mehr zurücksenden als behalten, was ja nachvollziehbar wäre, sondern auch langjährige Kunden, die dem Unternehmen zu seinem heutigen Stand verholfen haben. Für Leute, die sich zehn Sachen zur Anschauung bestellen und davon neun zurückschicken, habe ich mit Sicherheit kein Verständnis, ich gebe solchen Leuten sogar die Schuld daran, daß man auf die Idee gekommen ist, diese fragwürdige Methode einzuführen. Es trifft aber mal wieder die Falschen.
    Vielleicht sollte man weitern das Angebot einfach mal wieder aufs Wesentliche reduzieren und sich nicht zum Ziel setzen, alles vom Deoroller über den Fernseher bis hin zu Kaffee und Staubsaugern anzubieten, wenn man das logistisch nur mit Mühe stemmen kann. Gerade Kleidung ist bedingt von der Beschaffenheit her etwas, was öfters zurückgeht, warum bietet man dann Kleidung an? Nur damit die Leute nicht in einen Modeladen gehen oder bei Otto bestellen?
    Nein, ernsthaft, niemand muß sich auf die Seite eines Konzernes stellen, der solche Monopol-Bestrebungen hat und dessen Chef zu den Bilderbergern gehört. Für die sind alle nur Nummern – egal ob Kunden oder Mitarbeiter.

  48. Das problem ist die unangekuendigte und damit willkuerliche sperrung aller
    eingekauften dienste, vor allem in verbindung mit dem Kindle und
    dessen inhalten.

    Amazon soll die bedingungen offen legen und die gekauften cloud dienste bestehen lassen. Oder zumindest warnen.

    Alles andere ist betrug am kunden. punkt.

  49. Das ein Kindle aufgrund einer Sperrung nicht mehr nutzbar sei, ist ein Gerücht, was einfach zu widerlegen ist. Was mit den gekauften Büchern passiert, ist recht einfach: sie verbleiben auf dem Kindle. Denn nach einer Sperrung findet das Gerät den Account nicht mehr und das Gerät verbleibt mit dem auf dem Gerät gespeicherten Inhalt. Es stimmt allerdings, dass bei einem Kindle mit 3G-Eigenschaft, diese 3G-Eigenschaft nutzlos wird. Das ist ärgerlich, aber wenn man im Hinterkopf behält, dass diese 3G-Eigenschaft von amazon bezahlt wird, dann sollte klar sein, dass amazon bei einer Sperrung diese nicht einfach weiter finanziert.
    Das Kindle-Gerät kann nach einer Account-Sperrung sehr wohl noch mittels dem Buchverwaltungsprogramm und dessen Formatumwandlungsfähigkeiten „Calibre“ weiterhin verwendet werden. Somit stellt das propretäre Kindle-Format keine Hürde da. Freilich sind DRM-Bücher (meiner Meinung nach eine Seuche und kein Segen für Autoren) Tabu. Aber bei anderen Readern stellt sich auch das Problem dar, dass Vertreiber deren Reader an deren Shop anbinden (nicht alle sind so, aber viele), um Kunden zu binden und in deren Buchvertriebswelt einzubinden. Sicherlich verkompliziert eine Account-Sperrung die Verwendung und Verwaltung eines Kindles, aber eben die Unkompliziertheit ist eine von Amazon erbrachte Dienstleistung, die bei einer Beendigung des Geschäftsverhältnisses ebenfalls ihr Ende findet. Das führt bei manchen sicher zur Schnappatmung, ist aber ein Teil der vom Kunden im Falle eines bestehenden Geschäftsverhältnisses eine mit erkauften Funktionalität des Gerätes. Fällt das Geschäftsverhältnis weg, hat der Kunde vertragsgemäß auch keinen Anspruch mehr auf diese Vereinfachung der Bedienung.

    Bezüglich der Rückgabementalität bei kindle-Büchern:
    Als kindle-Bücher-Autor habe ich mich auch schon darüber geärgert, dass Bücher Elektronikbücher binnen einer Woche einfach zurückgegeben werden können (ohne Begründung). Einerseits ärgert es mich, andererseits muss ich berechtigterweise zugestehen, dass in Büchereien wie Hugendubel oder Mayersche der Leser sich problemlos hinsetzen kann und binnen eines Nachmittags (oder nach Lust und Laune an mehreren Tagen) ein Holzbuch kostenlos durchlesen kann. Trotzdem hat das manchen Holzbüchern mit geringem Seitenumfang bei deren Verkaufserfolg und Popularität keinen Abbruch getan (s.a. Stephane Hasselts Buch „Wehrt Euch!“).

    Was allerdings bei Kindle ärgert, sind die Leser, die sich Bücher „kaufen“ und dann zurückgeben. Es gibt die Kindle-Nutzer, die das systematisch bei Büchern durchführen, die binnen einer Woche zu lesen sind. Ihre Argumentation ist, dass sich der Kauf eines Kindle-Gerätes armotisieren müssen. Das ist dummdreistes Schnorren und nicht im Sinne des Erfinders der Rückgabe (Gesetzgeber). Und mit solchen Leuten habe ich kein Mitleid, wenn die gesperrt werden. Ganz im Gegentum. Und ich hoffe, dass damit jene Nutzer endlich weg aus dem amazon-Kindlebereich sind, die sich einen Sport daraus gemacht haben (es gab jene und sie haben sich z.T. in einschlägigen Foren stolz dazu geoutet …)

    Nebenbei auch hierzu eine Anmerkung über die geänderte Kundenpolitik von AMAZON:
    Günstlingskommentare und Verrisse werden inzwischen bei Amazon gelöscht, wenn die Kommentatoren in Zusammenhang wie Facebook, Twitter und Adressenliste mit des Autor stehen oder auch Neu-Kommentatoren sind, um das künstliche Pushen oder willkürliche Niederschreiben eines Buches zu verhindern.

  50. Mal Butter bei die Fische: Weder wissen wir, ob es tatsächlich stimmt, dass ohne Vorwarnung gesperrt wird, zweitens, wie viele Nutzer davon betroffen sind und drittens wie das Bestell- und Retourenverhalten derjenigen aussieht. Ich bin davon überzeugt, dass Amazon einen Teufel tun wird und Kunden sperrt, die Kleidung zur Auswahl bestellen. Bestellt man allerdings hochpreisige Technik und schickt diese nach dem Ausprobieren wieder zurück, wird man auf der roten Liste schon ein paar Plätze nach oben rutschen.

  51. @Dirk
    Auch im Onlinehandel muss man eventuell dafür bezahlen, wenn man z.B. die Folie vom Display abzieht oder etwas anderes ausprobiert.

    Das nennt sich Wertersatz.

    http://dejure.org/gesetze/BGB/312e.html

    Amazon ist da in der Regel sehr kulant. Doch auch Amazon wäre dazu berechtigt Wertersatz zu verlangen.

    • @2244ffddChristian du hast recht. sie wären berechtigt, machen es laut amazon hotline aber eben nicht. also ein punkt für den onlinehandel. um das gerät zu prüfen musste man im vorliegenden fall die folie abziehen. amazon verlangt nicht mal die originalverpackung. und solange ich im fachhandel frage ob das neue nexus 7 schon da ist, dann die antwort erhalte: wir haben noch keine info von apple, dann frage ich mich warum ich den fachhandel nutzen soll. zuzudem ist das eher die regel als die ausnahme. deshalb…..fachhandel leben lassen auch für etwas mehr geld finde ich ok, aber doch nicht untet den genannten umständen

  52. @2244ffddChristian: Liest du, was du verlinkst? Um die Qualität eines Displays zu beurteilen zu können, muss man die Folie entfernen. Das ist durch die „Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise“ abgedeckt.

  53. Das Problem sind auch viele „private“ Blogs, dort wird das neueste Gadget bestellt. Kurzer Testbericht und dann zurück zum Händler.
    Der Blogger hat einen neuen Test, keine Kosten und der Händler den Ärger.
    Genau solche Power-Zurücksender werden hier wohl betroffen sein.

  54. Hab hier „fast“ alle Kommentare gelesen und muss sagen das der von „Axel 31. Juli 2013 um 17:38 Uhr“ der meiner Meinung nach einzige richtige Weg ist – ohne Vorwarnung geht gar nicht! Man stelle sich nur einmal vor man übersieht eine rote Ampel, es gebe das Punktesystem nicht und der Führerschein würde sofort flöten gehen. Super, oder? Aber bei Amazon werden ja bekanntlich die Kunden noch am Besten behandelt… – http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/hr/13022013-ausgeliefert-leiharbeiter-bei-amazon-100.html – Gewinnmaximierung auf dem Rücken von unter Vorwand hergelockten Billigarbeitern (die dann bei Subunternehmern arbeiten und auf einfachste Weise und ohne sich die Finger schmutzig zu machen ausgetauscht/entlassen werden können). Das alles Dank Globalisierung und immer schnellerer Prozesse. Und idealerweise so, dass die Öffentllichkeit nichts mitbekommt. Fairerweise muss man sagen das Amazon hier nicht alleine steht! Und was den Service betrifft, zähle ich Amazon zu den 3 besten Unternehmen in Deutschland!

  55. Ich finde es wirklich lustig, wie viele sich hier um Amazon und deren Kosten sorgen machen. Kennt Ihr deren Gewinne? Viele unterschätzen bei weitem die Margen auf den angeblich so günstigen Angeboten und wie gut die Einkaufsbedingungen für Amazon sind.

    Eine Firma die in Deutschland so gut wie keine Steuern zahlt und ständig wegen unzumutbaren und rechtlich fragwürdigen AGBs auf sich aufmerksam macht. Von den Arbeitsbedingungen will ich gar nicht reden.
    Mir tut Amazon hier nicht leid. Die müssen die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland ja bestens kennen. Ist also Amazons geschäftliches Risiko hier einen Versandhandel zu betreiben.

    Hat sich schon mal jemand angesehen, was Amazon mit seinen Marketplace-Händlern so alles treibt? Einfrieren von Konten und Preisparität usw.. Mit der A-z.-Garantie unterhält Amazon eine Art eigene Gerichtsbarkeit. Fragt mal einen Marketplace-Händler über die schier unglaublichen Bedingungen und AGBs.

    Macht euch lieber mal Gedanken, welche Marktmacht Amazon mittlerweile hat. In letzter Zeit fand ich viele Artikel nur noch auf amazon.de. Quasi konkurrenzlos. Viele der kleineren Konkurrenten haben den Kampf gegen Amazon anscheinend schon verloren. Für uns Verbraucher keine gute Entwicklung. Aber viele hier wollen ja anscheinend einen Monopolisten haben, der dann die Preise diktieren kann.

    Hier wird auch vergessen, dass Amazon die Kunden in vielerlei Hinsicht an sich bindet. Sei es mit Kindle, Cloud, Kreditkarte usw. Hier ist eine Kontosperre dann wirklich sehr fragwürdig und ich hoffe, dass Amazon in diesen Fällen richtig eine auf die Kappe kriegt.

    An alle, die hier meinen, Amazon würde sich schon genau Gedanken machen, wenn sie sperren und wen nicht. Wer schon mal ernsthaft mit dem Amazon-Kundenservice zu tun hatte, der weiß, wie schrecklich Inkompetent die Mitarbeiter im Ernstfall sind, dass die Ansprechpartner eigentlich nichts entscheiden dürfen, meist nur mit Textbausteinen arbeiten und wie unglaublich hochnäsig Amazon im Streitfall werden kann. Siehe nur die Textpassage „Unsere Entscheidung, Ihr Konto zu schließen, ist daher endgültig“ und das im ersten Email über die Kontosperre. Von der Tarnung die Amazon im allgemeinen treibt ganz abgesehen.

    Ist noch keinem aufgefallen, dass Amazon nicht zu greifen ist, wenn es darauf ankommt? Im Impressum verweisen sie nur auf ihre Standorte in Luxemburg, die deutschen Niederlassungen werden nicht erwähnt. Ob das so in Ordnung ist? Wer traut sich schon gegen eine Firma im Ausland vorzugehen?

    Schaut mal Euren Schriftverkehr mit Amazon durch. Findet Ihr hier auf den Emails die Pflichtangaben, wie genaue Firmenbezeichnung, Handelsregistereintragung, Name der Geschäftsführer, Kontaktdaten usw. usw. Die Angaben muss jeder Händler zwingend in jedem Schriftstück und Email machen. Im übrigen auch aus dem Ausland wenn gezielt in Deutschland geworben wird. Ich habe alle meine Emails von Amazon durchgesehen. Nicht eine erfüllt die gesetzlich verbindlichen Informationspflichten auch nur annähernd. (siehe §35a GmbH-Gesetz) Amazon ist die einzige Firma, die mir bekannt ist und sich das traut.

    Versucht doch einfach mal auf die Schnelle eine normale Email-Adresse, Telefon-, Faxnummer oder Postanschrift von amazon.de in Erfahrung zu bringen, über die Ihr direkt Kontakt aufnehmen könnt. Wisst Ihr, wo die Service-Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen sitzen? Alles gut getarnt, um sich möglichst wenig mit dem Störfall Kunden auseinandersetzen zu müssen. Und wenn Kontakt, dann bestimmt Amazon das Wie, warum und mit wem.

    Nur noch was witziges am Rande. Einigen werden die Konten ohne Vorankündigung gesperrt und ich versuche nun schon seit Wochen erfolglos eine Sperrung meines Kontos zu erreichen. Zum xten Mal fragt mich Amazon gerade (während ich das hier schreibe) wieder nach, ob ich das wirklich möchte. Natürlich fehlen auch diesmal wieder alle Angaben, von wo das Schreiben kommt. Nur eine Name der Mitarbeiterin ist einfach zu wenig! Die sind unglaublich. – Ich werde die nicht los. –

  56. @Heinz
    Nicht alles was hinkt ist ein vergleich. Eine rote Ampel kann man tatsächlich mal übersehen, keine Frage eine Sache die nicht passieren sollte denn sie kann Leben kosten, aber es kann passieren.
    Aber ich glaube kaum das man AUS VERSEHEN 9 von 10 Produkten zurückschickt die man bestellt.

    Und noch einmal. Der Algorithmus der berechnet wer „fliegt“ wird sicher nicht einfach nur die Bestell- zur Rücksendequote setzen. Da wird sicher geschaut um welche Produkte es in welchem Zeitraum geht und ggf sogar mit einbezogen in welchem Zustand die Waren bei Rücksendung waren. Amazon wird sicher keine Kunden „rauswerfen“ an denen sie auch nur marginal Geld verdienen.
    Aber mal an die, die ja gern mit dem Spruch „von wegen Kundenfreundlichstes Unternehmen“ kommen. Was bitte habt Ihr von einem Kunden der euch langfristig kein Geld bringt sondern im Gegenteil kosten verursacht? Würdet ihr weiter mit einem solchen Kunden Geschäfte machen wollen? Slebst wenn Ihr das freundlichste Unternehmen der Welt haben wollt.
    An die, die die Margen im Elektronikbereich für Händler ja ach so gut kennen, dürfte ich mal fragen woher? Selbst im Elektronikhandel tätig? Gar als Unternehmer? Oder sind das die Infos die der Friseur des Onkels des Schwippschwagers mütterlicher seits aus der BLÖD hatte?

  57. Um übrigens mal was klarzustellen. Ich arbeit nicht für Amazon, ich habe von allen Dingen die ich meinem Leben schon online gekauft habe nur 3 insgesamt bei Amazon bestellt und ich würde mir im leben keinen Kindle kaufen, eben wegen der Bindung an ein Unternehmen, in dem Fall sogar eins mit dem ich Persönlich lieber weniger als mehr zu tun habe.
    Ich verurteile die Arbeitsbedingungen bei Amazone, ich verabscheu die Steuerspartricks die sie anwenden. Ich finde die Amazon Webseite ist der am schlechtesten Programmierte und unübersichtlichste Onlineshop der mir seit 1990 untergekommen ist.
    ABER diesen Schritt kann ich von Amazones Seite gesehen vollkommen nachvollziehen und verstehe die Jammerei darüber nicht…

  58. Letztendlich scheitert es doch hier am Mangel der Transparenz seitens amazon. Ich bestelle da z.B. nur technische Dinge oder Sachen, worüber ich mich vorab ausreichend informieren kann, um Fehlkäufe meinerseits möglichst zu vermeiden. Kleidung kaufe ich fast gar nicht online, weil ich dann in Shops kaufen müsste, bei welchen ich jedes Teil erst bezahlen müsste und später leider statt Geld zurück evtl. nur eine Gutschrift bekäme. Bei einer Jeans für 50€ und mehr würde ich u.U. So erst einmal 150€ bezahlen müssen, die ich gar nicht bezahlen will.
    Anders herum macht es aber auch durchaus Sinn. Meine Frau bestellt oft bei einem Kleiderversandhaus Hosen in drei Größen. Die Größe, die sie gewöhnlich braucht, + je eine Größe drunter und drüber. Sie hat auf Grund ihrer kleinen Größe meist in Geschäften wie C&A das Problem, dort einfach keine Hosen zu finden. So kommt oft ein Paket im Wert von 200-300€ für sie bei uns an. Da sie vor Ort einfach zu selten passende Kleidung findet, ist das für sie eine gute Möglichkeit, die sie entsprechend nutzt. Und meist kauft sie die Teile in der passenden Größe dann auch. Dennoch gehen so rein rechnerisch 2/3 der Waren innerhalb der 14 Tage wieder zurück. Sogar portofrei. Im Schnitt wäre sie daher für amazon sicher auch ein solcher Kunde. Andererseits kauft sie genau aus den Gründen auch noch im Versandhaus ein: Bestellung auf Rechnung und portofrei zurück. Hier ist also das vonn amazon bemängelte Verhalten durchaus der Kundenbindung zuträglich.
    Der aufmerksame Leser stellt also fest: Solange amazon keine Begründung dem Kunden gegenüber angibt, können wir alle uns die Finger wund diskutieren.
    Der eine Anbieter sieht sich damit ausgenutzt – was ja auch durchaus berechtigt sein kann – der andere Anbieter baut genau darauf sein Geschäftskonzept auf. Es bleibt also nur, jeden Fall für sich zu betrachten.
    Mein Fazit: amazon steht das Recht durchaus zu, Kunden zu sperren, wenn diese das System nur ausnutzen. Ob das der Fall ist, lässt mich wieder bei der Transparenz seitens amazon seinen Kunden gegenüber anknüpfen.

  59. @Stefan W.
    Woher ich das mit den Margen weiß ist ganz einfach. ich kenne halt einige Leute, die selber Handeln und Geschäfte haben. Auch die rücken mit der Wahrheit über die Einkaufspreise – wenn überhaupt – meist erst nach dem dritten Bier und dann ganz leise und vorsichtig raus.

  60. @Stefan W.
    Stimme Dir zu. 9 von 10 ist echt nicht zu vertreten und ich persönlich kenne niemanden der diese „Quote“ hat. Sehr wohl aber kenne ich Damen (z.B. meine Freundin) die sich hier und da z.B. ein Kleid für eine Hochzeit aussuchen und „sicherheitshalber“ 2 Größen (exakt das selbe Kleid – einmal das schöne „enge“ und einmal die eine Nummer größere „Sicherheitsvariante“) bestellen. Die kann ich auch verstehen, Quote 50%.
    Auch hast Du vollkommen recht wenn es um das „WIE“ etwas zurückgesendet wurde geht. Je nachdem um welche Artikel es geht, kann es durchaus zu einem beachtlichen Wertverlust kommen. Was die Margen gerade von gut vergleichbaren Elektroartikeln betrifft sind liegen diese bei den im Preivergleich vorne mitspielenden Anbietern im Euro- oder gar Cent-Bereich und sind zudem teilweise stark von den aktuellen Tagespreisen abhängig. So, weiterarbeiten 😉

  61. ex-Amazon-Kunde says:

    „Das ein Kindle aufgrund einer Sperrung nicht mehr nutzbar sei, ist ein Gerücht, was einfach zu widerlegen ist. “

    Es hat auch keiner behauptet, daß das Kindle auf einmal den Dienst verweigert. Es geht um den Kauf neuer Bücher und das Herunterladen kostenloser Inhalte. Davon ist man nämlich auch ausgeschlossen. Ich habe einige Ebooks gekauft und dabei mit Sicherheit nicht an Rückgabe gedacht, so daß auch keines retourniert wurde.
    Da das Kindle nur noch mit Bestandsinhalten nutzbar ist, ist es nun in der Tat ein ganzes Stück entwertet worden.

    @Mike
    Schön, daß es noch Leute gibt, die das auch so sehen. Warum einige hier noch meinen, den Laden verteidigen zu müssen, da weiß man nicht, ob man drüber lachen oder den Kopf schütteln soll. Wir reden hier nicht von einem hart arbeitenden kleinen spezialisierten Online-Händler, der mit kleinen Gewinnmargen arbeitet und dem jede Rücksendung tatsächlich Verluste bringt, sondern um ein Konzernmonster, welches sich eine Alleinstellung(im Guten wie im Schlechten) aufgebaut hat.
    In der Tat sind die Strukturen mittlerweile undurchschaubar – der Support wurde anscheinend über den halben Globus outgesourced, so daß man Antworten aus Indien, osteuropäischen Ländern oder wer weiß woher bekommt. Lediglich diese „Customer Relations“-Abteilung scheint ja in Deutschland zu sitzen. Gesichtslos und unpersönlich ist sie jedoch im gleichem Maß.
    Es geht auch nicht nur darum, ob Sperrungen gerechtfertigt sind oder nicht – sondern darum, daß hier ein Weltkonzern schaltet und waltet wie er will, ohne daß der Kunde durch die undurchschaubare Struktur da wirklich was machen kann. Es zeigt, daß man als Kunde dort nur eine Zahl ist, die verwaltet wird, sonst nichts. Das Märchen von angeblichen Preiserhöhungen wegen Rücksendungen ist unwahr. Wenn Amazon es will, paßt es die Preise beliebig an – und wenn dann irgendwann der Einzelhandel oder selbst die Fachmärkte weniger Produkte anbieten oder eingehen, hat man auf bestimmte Sachen ein Monopol. Was das bedeutet, muß wohl nicht weiter erklärt werden…

  62. @Heinz
    Ja, und diese Praxis ist im Bereich Kleidung seit Jahren, wenn nicht sei Jahrzenten üblich. Grad im Kleidungssektor sind, vor allem bei Markenartikel, die Margen entsprechend hoch das die Rückläuferquote schon mit eingerechnet ist.
    Aber wie Du schon sagst sind die Margen im Elektronikbereich verschwindend gering. Selbst große Händler haben da in Teilbereichen mit niedrigen einstelligen Prozentzahlen zu rechnen. Wenn dann Produkte entsprechend verschlechtert zurückkommen und sie mit Abschlägen von 10-20% weiterverkauft werden müssen siehts böse aus.

    Übrigens an diejenigen die jetzt schon öfters den Wertersatz bei verschlechterter Ware angesprochen haben. Ja diese Möglichkeit bietet das BGB in §375. Das Problem ist Abs 3, 1. Als Beispiel sei dieses Urteil erwähnt: http://www.shopbetreiber-blog.de/2010/11/18/kein-wertersatz-fur-befulltes-wasserbett-urteil-des-bgh-im-volltext/
    Für alle die keine Lust haben zu lesen. Der Verkäufer wurde verurteilt ein Wasserbett das vom Kunden bereits befüllt und benutzt wurde zum vollen Kaufpreis zurückzunehmen ohne Wertersatz geltend zu machen. Ein befülltes und benutztes Wasserbett, wenn nicht mal das zählt um eine Verschlechterung der Ware geltend zu machen, was dann?

  63. §357 natürlich, nicht 375

  64. ich glaube dein Beitrag wurde gerade bei uns in Österreich in den Nachrichten Zib Magazin angesprochen… grats ^^

  65. Mal ganz ehrlich. Manche übertreiben es aber auch! Wenn ich nicht sicher bin welche Größe ich z.B. brauche dann gehe ich in ein Geschäft und kaufe dort. Dieses in zig Größen bestellen und fast alles zurückschicken kann ja auf Dauer für niemanden effektiv sein. Würde es als Händler auch so halten, wenn ich einen Online-Shop hätte.

  66. @ex-Amazon-Kunde: Amazon hat dir seine Dienstleistung in Sachen Kindle ebenfalls genommen und damit wird der Kindle zu der Hardware, die er zuvor auch war: ein USB-Speichergerät mit einen OS, welches u.a. auf das Lesen vom Amazon azw3-Format ausgerichtet ist. Darüber hinaus versteht ein Kindle-Gerät DRM-freie pdf-Daten (z.T äußerst unkomfortabel zu lesen) und Mobi-Dateien. Im Internet gibt es viele Drm-freie Buchquellen, welche ohne Probleme in entsprechende Formate umgewandelt werden können. Es stimmt, dass dieses Vorgehen ungewohnt ist und gewöhnungsbedürftig ist. Das hatte ich bereits geschrieben, wenn du alles gelesen hättest. Nur wen Amazon seinen Service für bestimmte Anwender geschlossen hat, dann merkt man erst, was das Kindle wirklich für ein Gerät ist: Hardware plus Service-Dienstleistungen. Ob du an Rückgabe deiner Ebücher gedacht hast oder nicht, ist hier völlig unerheblich, weil du aus anderen Gründen aus dem Amazon-Universum gestoßen wurdest. Amazon will mit dir als Geschäftspartner nichts mehr zu tun haben und das ist wohl Fakt, egal, ob die Ebücher liest oder bei denen kaufen möchtest. Damit ist dann auch der Anspruch auf kostenlose Amazon-Offerten für dich geschäftlich negiert worden.

  67. Ich möchte den Leuten die meinen man hätte das gleiche „Ausprobier Recht“ wie in einem Ladengeschäft folgendes zum überlegen mitgeben.

    In einem Ladengeschäft, sagen wir MM gibt es EXTRA zum Testen Testgeräte, die können den ganzen lieben langen Tag von zig Leuten befummelt und getestet werden. Beim Kauf gibt es ein neues Gerät, selbstverständlich.

    Der Onlinehändler aber verschickt jedesmal Neuware die eben NICHT dazu gedacht ist nur zum ausprobieren Bestellt worden zu sein, was für eine irrwitzige Annahme. Wäre so als wenn MM jedem Kunden ein Neugerät zum Test zur Verfügung stellt.

    Fällt der Groschen?

    BTW:
    Angestellte möchten doch auch nicht nur zum Testen eingestellt werden, oder?
    Generation Praktikum das Stichwort, findet auch keiner richtig.

    Das Fernabsatzgesetzt ist für den Kunden als „Notfalllösung“ eingeräumt worden. Also wenn es wirklich komplett von den Bildern abweicht oder Tatächlich einen Defekt hat, und nicht um mal aus einer Laune heraus etwas zu Bestellen und dann darauf beharren das Rückporto erstattet zu bekommen. Als Händler ist man den Kunden ausgeliefert, er kann jederzeit schlecht Bewerten, völlig Grundlos. Amazon würde so eine Bewertung niemals Löschen, egal ob es der Wahrheit entspricht oder nicht.

    Dazu mal ein paar Kommentare von Amazon Kunden, die man keinem Händler wünscht:
    http://www.amazon.de/forum/k%C3%BCche%20und%20haushalt/ref=cm_cd_pg_pg1?_encoding=UTF8&cdForum=Fx2XWOND36K9EA0&cdPage=1&cdThread=Tx2SD9Y3CS9UO1F

    Und wie hier auch schon geschrieben wurde, NATÜRLICH kann Amazon die Kunden nicht vorher vorwarnen, das haben die „ich bin Kunde König und darf alles“ Fraktion selbst eingebrockt, die immer nach noch mehr Verbraucherschutz geschrien haben, der Grundsätzlich richtig ist, aber sich wie ein Krebstumor ungesund ausgebreitet hat.

  68. @Mike 1. August 2013 um 15:32 Uhr,

    Sie haben mit Ihrer Aussage vollkommen Recht, nur geht es in diesem Fall doch darum das es einige Kunden gibt die einen tollen Service, und den bekommt man tatsächlich bei Amazon, extrem ausreizen und sich dann auch noch im Recht sehen. Diese Leute sehen es auch nicht ein, das Sie Gesperrt wurden, wie kann sich eine Firma das Recht rausnehmen und mich „Kunde König“ rauszuwerfen, Skandal!

    Aber wie schon sehr oft hier beschrieben, das werden Einzelfälle sein.
    Es gibt bisher nicht EINEN der Gesperrt wurde und bewiesen hat, das es zu Unrecht geschehen ist, also tatsächlich zigtausend Euro UMSATZ Generiert und nur 2-3 Artikel zurück geschickt hat.

    Aber wie gesagt, ich stimme Ihnen in vielen Punkten zu.
    Gerade die Marketplace Händler haben nicht viel zu Lachen bei Amazon, ich habe über 8 Jahre als Mitarbeiter von einem Marketplace Händler gearbeitet, die Geschichten reichen für mehrere Bücher, ernsthaft.

    Mein Favorit bei Rücksendungen war immer:
    „Aus versehen Bestellt“ und gerne noch einen Artikel für 4€, Porto will man natürlich! zurück Erstattet haben, und die Rücksendung wird als Paket geschickt, man will ja auf der sicheren Seite sein.

    Ablehnung nicht möglich, sonst schlechte Bewertung.

    Eins noch @Mike 1. August 2013 um 15:32 Uhr,

    Sie meinen also, weil Ihnen ein paar „Kumpels“ mal gesagt haben das sie doch eine krasse Spanne haben, Wissen Sie was alle Einzelhändler VERDIENEN? Oder meinen Sie den UMSATZ? Damit prahlen Leute nämlich auch gerne, bzw kennen wirklich nicht den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn, die sind dann meist nach 2-3 Jahren Pleite, spätestens wenn das Finanzamt die erste Prüfung macht.

    Ich kann 1 Trillion Umsatz machen, wenn meine Rechnungen für die Waren aber ebenfalls eine Trillion beträgt habe ich ein minus Erwirtschaftet. Als Selbstständiger lernt man schnell, von einem € Umsatz bleiben ca. 10-20 cent übrig. Also was in die Tasche des Unternehmers geht, und manchmal auch nichts!

    Ich kann Ihnen mal ein Beispiel nennen, bei einer X360 die ganz normal bei einem Großhändler (zb Vitrex) Bestellt wird, hat man einen GEWINN von ca. 4€. Bei einem 250€ Gerät! Bei Spielen hat man ca. 8-12€ Gewinn. Nicht selten Bestellen Händler bei Amazon und Verkaufen Sie dann zum normalen eVP.

  69. die Rücksendequote bei der man gesperrt liegen kann liegt bei 5 Rücksendungen pro Jahr, wenn das mehrere Jahre in Folge war fällt man in das Raster, gezählt werden hier die Widerrufe, nicht die Rücksendungen wegen techn. Defekte, amazon zählt aber nicht nur die eigenen sondern auch die von ev. Mietern im Haus und Familenangehörigen, es kann sich also jeder selbst ausrechnen, wie leicht man gesperrt werden kann, wenn auch weitere Faktoren wie Gewinn hohe Versandkosten, Nichtnutzung der amazon Kreditkarte im Rahmen einer ABC Analyse einen schlechten Kundenscore ergeben wird man von allen amazon Firmen übrigens auch den zukünpftigen lebenslang ausgeschlossen.
    Bislang wurde man vorgewarnt, das läuft schon einige Jahre so, seitdem die warehouse Lager sich gefüllt haben, fliegt man mittlerweile ohne Vorwarnung heraus, auch wurde der Kundenkreis auf den man verzichten möchte erweitert. Da hilft auch keine Diskussion mehr, ohnehin wird die Mail dann von einem Callcenter Mitarbeiter bearbeiter der nach Arbeitsende seinen deutschem Namen wieder gegen seinen indischen tauscht

  70. besucherpete says:

    Dennoch bleibt bei allem Verständnis für den Online-Händler der fade Beigeschmack der fehlenden Transparenz und der fehlenden Vorabinfo der betroffenen Kunden. Sowas gehört einfach zum guten Ton. Wenn hier tatsächlich Accounts ohne vorherige Information gesperrt wurden, ist das schlicht und einfach kein professionelles Verhalten, wie man es von einem Händler wie Amazon durchaus erwarten kann.

  71. @Heinz B. 2. August 2013 um 07:06 Uhr,

    gibt es Quellen für Ihre Behauptungen oder ist nur wieder son „Bauchgefühl“?
    Amazon selbst gibt dazu verständlicherweise keine Informationen raus, woher also Wissen Sie das was Sie schreiben?

    @besucherpete 2. August 2013 um 07:06 Uhr,

    ok, auch für Sie noch mal.
    Würde Amazon vorwarnen das man aufgrund von Rücksendungen gesperrt werden könnte, hätte Amazon klagen von einigen Anwälten zu erwarten, auf so einen Klausel warten diese Haie doch nur! Somit ist das sogar höchst professionell nichts zu sagen und direkt zu Sperren, Sie können auch jederzeit ohne Vorwarnung Leute aus Ihrer Bude schmeißen.

    Und meinen Sie nicht das Amazon eine kompetente Rechtsabteilung wie auch eine sicher gute Marketingabteilung haben, das ist ein Megakonzern! Die werden sich das gut überlegt haben wie sie das öffentlich machen, und die wussten ganz sicher das versucht wird das wieder als Skandal aufzuziehen, siehe BILD Überschrift „Amazon sperrt Konten“.

    So als wenn die das aus jux und dollerei machen würden, besser die Überschrift hier:
    „Amazon räumt auf und sperrt Kundenkonten von notorischen Rücksendern“

    Damit ist eigentlich alles gesagt!
    „von notorischen Rücksendern“

    • besucherpete says:

      @Thraex: Amazon hätte bei einer entsprechenden Vorab information nicht mehr Klagen zu erwarten gehabt wie jetzt – eher im Gegenteil. Aber unabhängig von der rechtlichen Seite ist so eine Sperrung allein auf Grund der Tatsache, dass die Kunden die Ihnen zustehenden Rechte wahrnehmen, vielleicht bei einem Wald- und Wiesenhändler zu erwarten, nicht jedoch bei einem weltweit agierenden Unternehmen in der Größenordnung von Amazon. Das gilt umso mehr, da gerade Amazon ein Rückgaberecht weit über das gesetzliche Maß hinaus bei den Verbrauchern etabliert hat.
      Um das noch einmal deutlich zu machen: Ich finde auch nicht gut, dass viele diese Möglichkeiten ausreiten oder auch missbrauchen, ebenso verkenne ich nicht, dass das auch für ein großes Unternehmen einen wesentlichen Kostenfaktor bedeuten kann. Letztlich aber nutzen die Kunden nur, was ihnen vom Gesetzgeber, aber vor allem auch von Amazon selbst zugebilligt wird – seit vielen Jahren. Und da wäre eine vorherige Information das Mindeste gewesen.

      Im Übrigen bedeutet eine große Rechtsabteilung nicht unbedingt, dass die auch an derartigen unüberlegten Schnellschüssen beteiligt wird bzw. dass dort nur fähige Leute beschäftigt sind.

  72. Ohne genaue Kenntnisse der Sachlage bleibt es wie so oft bei reiner Spekulation – aber es ist ja ohnehin beliebt, auf den Menschenschinder Amazon einzudreschen.

    Amazon sperrt Kunden, die groben Schindluder treiben – und in Bloghausen gerät der Bestand des Abendlandes in Gefahr.

    Vermutlich sind es die einschlägigen ‚Sparfüche‘ und Dealprofis, die jetzt einen vor den Latz bekommen haben (von professionellen Betrügern einmal abgesehen) – in der Tat ja alles Unschuldslämmer, die lt. Eigenauskunft über die Jahre bei Amazon für tausende von Euro bestellt haben und ‚ab und an‘ mal – immer berechtigterweise wohlgemerkt! – etwas zurückschicken mussten, weil es benutzt war oder von der Beschreibung abwich.

    Sicherlich würde keine Selbstauskunft dieser ‚Unschuldslämmer‘ einer genauen Prüfung der Faktenlage standhalten, denn Amazon sperrt mit Sicherheit keine Kunden, mit denen auf längere Sicht Gewinn zu erzielen ist.

    Und Morgen füllt ein neues Thema das Sommerloch. 😉

  73. Thraex 2. August 2013 um 00:44 Uhr

    Nur so viel zu den Margen. Von krass habe ich nicht geredet. Dies Spannen sind aber nicht so klein, wie uns „Geiz ist Geil“-Strategien das glauben machen möchten. Wenn 10 bis 20% Gewinn vom Umsatz über bleiben – wie Du schreibst -, ist das schon nicht so schlecht. Rechne das mal auf den Amazon-Umsatz hoch.

    Dass langjährige Geschäftsleute – teils in 2. und 3. Generation – Umsatz und Gewinn auseinander halten können, kann man vermutlich voraussetzen. Dei neigen meist auch nicht zum Prahlen, sondern stapeln nach Außen eher tief.

    Dass gerade Marketplace-Händler unter die Räder kommen können, wenn die Großen in bestimmten Segmenten mal wieder zum Preiskampf blasen, glaub ich sofort. Das ist ja Teil der Strategie sich lästiger Konkurrenz zu entledigen.

    Aus meiner eigenen Geschäftswelt kenne ich aber die Rabattstaffelungen von Herstellern und Großhändlern bezogen auf die Abnahmemengen. Das ist jetzt tatsächlich nur meine Annahme. Aber ich glaube nicht, dass Amazon hier schlechte Einkaufsbedingungen hat.

    Auf das Thema bezogen will ich damit nur sagen, dass Amazon – und ich meine jetzt Amazon und nicht die Marketplace-Händler – die Rücksendungsquoten locker drin hat. Es geht hier meiner Meinung nach nur um weitere Gewinnmaximierung.

  74. @Stefani
    He he, sorry aber Du scheinst ein Leben lang mit dem selben Kleid rumzulaufen meine Liebe. Noch nie der Fall gewesen dass eine „40“ mal ausfällt wie eine „39“, bei einem anderen Hersteller wie eine „38“ und beim Dritten wie eine „41“???? Hier scheint es jemanden gehörig an Erfahrung zu fehlen, bevor hier losgetippt wird – Das verstehe sogar ich als „Mann“ 😉

  75. Viele von Euch wissen gar nicht, was tatsächlich abläuft:
    Hier z. B.(keine Einzelfälle):
    1. Artikel für 55,00 € incl. Versandkosten bestellt und geliefert bekommen. Nach Ansicht sich für eine andere Farbe entschieden, unfrei zurückgesandt (Kosten 15,00 €). Neuen Artikel erhalten (5,00 € Versand ohne Berechnung(Service)). Sich wieder für vorherige Farbe entschieden, unfrei zurückgesandt.Artikel erhalten, jetzt will man doch keinen Artikel mehr, unfrei zurückgesandt Kosten für den Händler: 60,00 € nur Versand, denn nach dem Fernabsatzgesetz sind ja auch die Versandkosten zu erstatten.
    2. Artikel für 1200,- € bestellt, benutzt für mehrere Turnierveranstaltungen, wiederzurückgesandt.
    3. Artikel für 200 € mit angegebener Lieferzeit von 10 Tagen nach 5 Tagen erhalten, zurückgesandt da es zu lange dauert.
    4. Artikel zurückgesandt, Bestellung irrtümlich aufgegeben, irrtümlich bezahlt.

    Wir haben Gottseidank nur eine Rücksendequote von 20 %.
    Trotzdem werden viele Artikel verschmutzt, ohne Verpackung oder auf andere Weise entwertet zurückgegeben.

    Irgendeiner muß es bezahlen, oder? Schließlich muß ja sowohl der Schaden als auch die Ware, die extra bestellt werden muß, finanziert werden.
    Also müssen wir unsere Artikel eben teurer anbieten, damit die vernünftigen Kunden die unvernünftigen mitfinanzieren, denn sonst könnten wir als Händler nicht überleben.
    Leider sind die Leidtragenden des fernabsatzgesetzes die anständigen Kunden.

  76. Die ganze Aktion hat für mich nur einen Haken: Die Sperrung des Kontos hinsichtlich digitaler Güter. Warum Amazon das nicht unterscheiden möchte/kann ist aber auch wieder eine reine Spekulationsfrage. Es könnte ja auch sein, dass es technisch schlicht nicht möglich ist.

    Alles andere ist im Versandhandel doch schon längst gängige Praxis. Ich habe lang genug in der Kreditabteilung eines großen deutschen Versandhandels (mit 4 Buchstaben) gearbeitet, um davon ein Lied singen zu können. Bei überirdischen Retourenquoten ist der Kunde wirtschaftlich schlicht nicht mehr tragbar. Bei Amazon kommt erschwerend hinzu, dass es sich hier wohl auch viel um Technik handeln wird. Da sind die Gewinnmargen so klein, dass man ein geöffnetes Gerät nur noch mit Verlust als gebraucht kann. Das kann für Händler nicht Sinn und Zweck der Übung sein.

  77. xlschneider says:

    Also ich war auch jahrelang treuer Kunde bei Amazon und habe über solche und ähnliche Artikel (Bloggerin wird Kundenkonto gesperrt, keinen Zugriff auf eBooks/Audible/Lovefilm) nur geschmunzelt. Bis man selbst Opfer von Amazons übertriebener Geschäftspolitik geworden ist. Wehe dem Amazon kann einen Betrag von 40€ nicht fristgerecht abbuchen (dies ist ein sehr geringer Prozentsatz von meinem Jahresumsatz) und sich zwar direkt am nächsten Tag meldet zwecks Begleichung, man wird zum Schwerverbrecher. Da nützt einem kein Lovefilm Konto welches bezahlt ist, kein Audible Konto oder auch einer der zwei Kindle bei Amazon was. Meine Rücksendequote müsste bei unter 10% liegen aber selbst das hilft eine nichts am nächsten Tag direkt gesperrt zu werden. Und mit Sperrung meine ich Alles was mit dem Amazonkonto zu tun hat, auch Lovefilm.
    Man kann chatten, anrufen, sich ärgern, abgewürgt oder verstanden werden, keiner will oder kann einem helfen.
    Natürlich gibt Amazon dort keine Quoten an, denn ein bisschen übertriebene Willkür wird dabei sein und dann müsste Amazon seine Entscheidung begründen bzw rechtfertigen.

    In meinem Fall bereue ich das Geld direkt überwiesen zu haben, hätte ich gewusst das ich kurz darauf so behandelt werde, hätte ich dies am letzten Tag der Frist getan… aus Prinzip!

    Man ist nur eine Nummer und wenn ein Praktikant anstatt einer 9% Quote eine 90% Quote liest, ist man eben dran. Alles. Entgültig!

  78. Amazon hat zudem auch keinen Humoer und kennt auch keine Freunde. Die ganze üble Geschichte hier:
    http://dirkmertens.de/wp/2013/09/19/mein-leben-ohne-amazon-und-es-geht-doch-teil-1/

  79. Da läuft wohl die nächste Welle von Amazon Sperrungen an:

    http://www.wortfilter.de/news15Q1/4917-Hunderte-Amazon-Haendler-suspendiert.php

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