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Amazon erforscht Bezahlen per „Handschlag“

Amazon arbeitet angeblich an der Realisierung von Zahlungsterminals, an denen die Käufer ihre Kreditkarteninformationen mit ihrem Handscan abgeben können, um so quasi per „Handschlag“ (berührungslos!) zu bezahlen. Das Unternehmen plant, Dienstleistungen für Fast-Food-Restaurants, Coffee-Shops und andere Orte anzubieten, die häufige Stammkunden haben, berichtet das Wall Street Journal. Die Pläne für die Terminals befinden sich noch im Anfangsstadium, aber Amazon hat mit Visa begonnen, Transaktionen an den Terminals zu testen und ist auch in Gesprächen mit Mastercard. Laut WSJ stellt sich Amazon das so vor, dass Kreditkartendaten mit der Hand verknüpft werden, man später also so zahlt, ohne die Karte zu zücken. Amazon hat kürzlich ein Patent für ein „berührungsloses biometrisches Identifikationssystem“ angemeldet, das „einen Handscanner umfasst, der Bilder der Handfläche des Benutzers erzeugt“. Bestätigt wurden die Pläne durch das Unternehmen aber bislang nicht.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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30 Kommentare

  1. Handschlag….ekelhaft

  2. Also ich bin ja ehrlich, ich will meine Hand nicht auf irgendein Terminal oder einen Scanner legen, auf dem jeder Hin und Kurz schon seine Finger hatte. Es reicht ja eigentlich so schon, was man tagtäglich anfasst. *würg* Da bleibe ich lieber bei meiner kontaktlosen Karte.

  3. Totgeburt! KWT

  4. Vertragsabschluß per Handschlag ist nur in westlichen Kulturkreisen üblich und ist zudem heute ziemlich veraltet. Dazu kommt eine erhöhte Übertragungsrate bei Infektionskrankheiten. Auch gibt sich aus religiösen Gründen nicht jeder die Hand, etwa im Islam.

  5. Finde ich ziemlich sinnfrei. NFC Armbanduhren werden immer erschwinglicher für den Massenmarkt (Mi Band 5 30€ dies Jahr noch) und die hat wer drahtlos zahlen möchte auch immer dabei. Da braucht man nicht wie ein Schwerverbrecher seinen Handabdruck abliefern.

    Außerdem bedeutet das für alle unnötige Hardwarekosten. Einen wireless cardreader hat mittlerweile jede bargeldlose Akzeptanzstelle, weshalb soll man sich so einen Scanner zusätzlich anschaffen.

    Nicht zuletzt haben Behinderte ohne Hände nichts davon.

  6. Betrachtet man die Idee von Amazon mal von „jenseits des Tellerrands“, finde ich sie durchaus interessant. Mittels meines Handys bzw. meiner Smartwatch kann ich heute dem Bezahl-Terminal mitteilen, wer ich bin bzw. wie ich zahlen möchte. Es klingt verlockend, wenn ich diesen „Übersetzer“ nicht mehr brauche.
    Neben den mich eher zum Schmunzeln bringenden Argumenten „Hand ab“ und „Ansteckungsgefahr“ sehe ich beim Thema Datenschutz ein paar Herausforderungen: Kann das Terminal auf eine Datenbank mit ALLEN Kreditkartendaten samt Fingerabdrücken zugreifen? Und kann jeder, der meinen Fingerabruck irgendwo findet, theoretisch Geld von mir besorgen?
    Mein Fazit für Amazon: unbedingt weiterdenken

    • Denke mal die werden, wenn soetwas erstmal „ausgeforscht“ ist, es erstmal in ihren eigenen stationären Stores einsetzen. Da gibt es ja auch schon diese Technik mit „berührungslosen Bezahlen“ bereits…

  7. Ja lecker, genau das was ich vorm Essen will. Das ist genau so als würde man seine Hand auf eine Klobrille legen und sich kurz danach die Soße seiner Nuggets oder des BigMacs von den Fingern lutschen. Ich mag nicht einmal die Smartphones von anderen Leuten in die Hand nehmen.

  8. Ich sag da mal nur im Zuge der letzten Daten-Leak Skandale, betreffend alle möglichen Kreditkarten-/Ausweis- und Versicherungsnummern:

    Huch uns ist nun auch mal so die Datenbank von all Ihren Fingerabdrücken abhanden gekommen aber alles nicht so schlimm, wir schreiben Ihnen einen Monat Amazon Prime gut und sagen flapsig aber hipp & modern „sorry“. Und nun hat der Kleine Kunde gefälligst seine Augen scannen zu lassen, um weiter bei uns bezahlen zu dürfen.

    Ich mache bei sowas nicht mit, NFC ist genug. Mehr will und brauche ich nicht.

    • Jahrelang predigt man den Leuten, dass sie für jeden Account ein eigenes Passwort verwenden sollen und jetzt will man im Prinzip nur noch EIN Passwort, das man nicht mal ändern kann. Und das beste daran: Die Leute halten das nicht mal geheim, sondern schleppen es, für jeden sichtbar, durch die Gegend. Die Verblödung in der IT kennt offensichtlich keine Grenzen.

  9. Ich bin ja mehr fürs Küssen…

  10. Die Bargeldabschaffung schreitet weiter voran. Die Regierungen freuen sich über noch bessere Überwachung der Bürger, und die Unternehmen darüber, dass noch mehr Menschen die Kontrolle über ihre Ausgaben verlieren und sich im Konsumrausch überschulden.

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