Amazon Echo: Alexa-Skill für PONS-Übersetzungen vom Deutschen ins Englische nutzbar

„Alexa, frage PONS was heißt „Schinken“ auf Englisch“ Diese und andere Übersetzungs-Fragen vom Deutschen ins Englische können Eigentümer von Amazons Echo oder Echo Dot ab sofort ihrer Assistentin Alexa stellen. Denn PONS hat einen eigenen kostenlosen Skill hierfür veröffentlicht. Aktuell funktioniert die Übersetzung aber eben „nur“ in Sprachrichtung Deutsch -> Englisch. Dafür kann man aber nach oben dargestelltem Muster nach über 500.000 Wörtern und Redewendungen fragen und Alexa kann anschließend sogar per Befehl „Weiter“ verschiedene Ergebnisse durchschalten, sollte eine Anfrage einmal mehrere Optionen zugelassen haben.

Die Übersetzungen sollen in muttersprachlicher Genauigkeit vorgelesen werden, heißt es in der Meldung von PONS. Der Skill kann darüber hinaus an die Alexa-App den vollständigen PONS Wörterbuch-Eintrag übermitteln, damit der Anwender selbst noch einmal nachlesen und lernen kann. Den Skill könnt ihr hier bekommen. Der Umfang des Skills soll in der nächsten Zeit auch noch weiter zunehmen.

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8 Kommentare

  1. Wer stellt sich das bitte freiwillig ins Haus? Die totale Überwachung..

  2. Es ist doch in jedem Kommentar zu Echo das gleiche. Es wurde doch schon festgestellt, dass Sprachdaten erst dann an Amazon übermittelt werden, nachdem der Echo das Aktivierungswort „Alexa/Echo/Amazon/Computer“ versteht. Zusätzlich lassen sich die Mikrofone vollständig abschalten per Taste. Wem auch dem nicht traut, der kann das Gerät kurz ausstecken.
    Um die Funktionen zu bieten, müssen Daten übermittelt werden, ist nun mal so.

  3. @HansF,

    das ist ja nur die eine Seite. Weiter wichtig ist ja, was dann mit den Daten geschieht, sobald die bei Amazon sind.
    Was daran so kritisch ist ist hier sehr gut zusammengefasst:
    https://privacyinternational.org/node/1037

  4. Bin da ganz bei HansF – meine Güte, wenn Ihr wollt, dann kauft eben keinen Echo. Juckt keinen, aber bitte nicht JEDESMAL die gleiche Leier…bei Smartphones wurde damals genauso rumgenölt. Heute ist es nicht mehr wegzudenken.

  5. Also ich bräuchte diesen PONS-Skill ja eher in die andere Sprachrichtung, weil mir oft die englischen Worte schneller einfallen als die deutschen, und ich mir denke „gäbe es da nicht eigentlich auch ein schönes deutsches Wort dafür?“. Muss ich halt weiter dict.leo.org bemühen (immer noch die beste Quelle für sinnvolle Übersetzungen), dann halt ohne Echo.

    Apropos Echo – wer’s noch nicht mitgekriegt hat: Man kann jetzt neuerdings nach Firmware-Update auch mit dem Original-Echo und nicht nur mit dem Dot andere Bluetooth-Lautsprecher verbinden. Läuft hier gerade mit meinem SB Roar 2 mit dem rein Echo-basierten Music Unlimited (für 3,99) mit deutlich besserem Sound als mit dem internen Echo-Lautsprecher. Irgendwo hab ich noch so einen Bluetooth-Empfänger zum Anschluss an alte analoge Stereo-Anlagen rumfliegen; mit dem probier ich das auch gleich nochmal, dann kann meine fast schon historische „Hifi“-(Prologic-II)-Anlage mal wieder ordentlich bespielt werden.

  6. Wer bitte steckt sich ein Smartphone in die Tasche? Sprache, Bewegungsprofile, Nutzungsverhalten, …

  7. @Ballo, @me,

    dieser Argumentation kann ich gerade nicht folgen: Man soll eine blöde Sache nicht blöd finden, weil es etwas anderes gibt, das auch blöd ist?
    Was hat das eine da mit dem anderen zu tun? Hat beides einen Prozessor und Speicher?

    Das klingt für mich schon arg Slippery-Slope’isch..

  8. Die Bewertungen vom Skill sprechen mehr als der Skill selber 😉

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