Amazon Blink XT2: Neue Sicherheitskamera soll mit aggressivem Preis locken

Amazon hat die neue Sicherheitskamera Blink XT2 vorgestellt. Sie eignet sich jetzt sowohl für den Betrieb in Innenräumen als auch im Outdoor-Bereich. Dabei will Amazon neue Kunden mit einem um 25 % gesenkten Preis, verglichen mit der Blink XT, sowie verbesserten Akkulaufzeiten und optimierter Bewegungserkennung locken.

Zwei AA-Batterien benötigt die neue Blink XT2 und soll damit bis zu zwei Jahre auskommen. Durch die verbesserte Bewegungserkennung sollen sich Fehlalarme im direkten Vergleich mit der ersten Generation reduzieren. Amazon stellt zudem eine verdoppelte Nutzungszeit bei der Videoaufnahme in den Raum. Falls ihr nochmal zurück auf die erste Generation blicken und vergleichen wollt: Caschy hat sie hier getestet.

Die Blink XT2 ist zu Amazons digitaler Assistentin Alexa kompatibel. Über sie soll sich der Livestram etwa an den Echo Spot, Echo Show oder über die Fire TV aufrufen lassen. Als Preis nennt der Online-Riese 89,99 US-Dollar – mit kostenfreiem Cloud-Speicherplatz und ohne monatliche Gebühren. In den USA ist die Kamera ab sofort vorbestellbar. Das Veröffentlichungsdatum ist der 22. Mai 2019. Zu Deutschland liegen noch keine Informationen vor.

Als Features bietet die Sicherheitskamera 1080p-Video plus 2-Wege-Kommunikation, also Mikrofon und Lautsprecher. Es wird ein Blink Sync Module benötigt – mit dem Modul im Bundle steigt der Preis dann auf 99,99 US-Dollar. Es wird auch Bundles mit  beispielsweise zwei (179,99 US-Dollar) bzw. drei Kameras (249,99 US-Dollar) geben. Eine Übersicht über die verfügbaren Optionen findet ihr bei Amazon.com direkt hier. Der Link war allerdings noch nicht freigeschaltet, als ich hier am Tippen gesessen habe. Sollte er noch nicht funktionieren, schaut mal bei den Kanadiern rein.

Technische Daten der Blink XT2

  • Field of view: 110°
  • Maße: 71 x 71 x 34 mm
  • Gewicht: 89 g
  • CPU: Immedia Proprietary – AC1002B, 4 cores / 200 MHz
  • Power: 2 AA 1.5V lithium
  • Laufzeit: bis zu zwei Jahre
  • Wi-Fi
  • Videoauflösung: 1080p bei bis zu 30 fps
  • Infrarot-Nachtsicht
  • Schutzklasse: IP65
  • 2-Wege-Audio (Mikrofon und Speaker)
  • LEDS. Blaue LED
  • Farbe: Schwarz
  • Voraussetzungen: Apple iOS 10.3 oder neuer, Android 5.0 oder neuer, Fire OS 5.1 oder neuer
  • Blink App: Blink Home Monitor App
  • Lieferumfang: Blink XT2, 1 Sync-Modul, 2 AA 1.5V Batterien, Mounting Kit, User Guide, USB-Kabel, Netzteil

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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26 Kommentare

  1. Es ist schon eine Sache, dass ich mir echos geholt habe, denn ich halte Amazon für eine widerlicherere Datenkrake als Google. Aber Kameras hole ich von denen bestimmt nicht, selbst wenn ich die kostenlos nachgeworfen bekomme. Da kann ich mein Privatleben ja gleich an die NSA streamen.

    • Herr Hauser says:

      Achtung, Dein Schatten verfolgt Dich.

    • Die NSA ist jedoch nicht bereits zweimal bei mir eingebrochen – natürlich bevor ich mich endlich dazu entschieden habe solche Kameras aufzustellen

    • Wenn die Videoqualität genauso schlecht ist wie beim Vorgänger dann erkennt man eh nichts 😉

    • Find ich gut..
      Dann haben die die Amazon Mitarbeiter endlich die passenden Bilder, wenn sie die, via Alexa abgehörten Gespräche, mitlesen.
      PS: wo bleibt eigentlich der, bei solchen Themen obligatorische „aber dein Smartphone/Laptop haben auch Cam/Micro und könnten theoretisch, bla bla… 1 drölf“, Vollpfosten?
      😎

      • Siehe Hauser, war schon da, nur neue Form 😉

      • In Supermärkten wirst du auch gefilmt und Amazon bekommt die Videos um dein Kaufverhalten auswerten zu können und dir dann am Smartphone/Laptop personalisierte Werbung zukommen zu lassen. Na und? Du lässt doch auch zu, dass dein Smartphone/Laptop mit ihrer Cam/Micro dich filmen und belauschen.
        Darum geht es dir doch so gut. Kauf dir doch die Blink xt2 um es Amazon leichter zu machen. Amazon wird es dir auf Dauer mit günstigeren Produkten danken. Sei DAFÜR!

        • Bin mir gerade nicht sicher, ob das ironisch gemeint ist…
          Falls nicht, erkläre doch mal bitte, wie angebliche Filmaufnahmen aus Supermärkten zu Amazon kommen und wie dort wiederum die Verbindung zur personalisierten Werbung auf dem PC hergestellt wird.
          Falls doch: Du hast mich erwischt 😉

    • Ist das nicht ein Denkfehler? Meine Kameras sind alle Außen, z.B. zur Überwachung des Stellplatzes ohne Strom. Und wenn ich da ins Auto einsteige kann mich auch jeder Nachbar beobachten. Privatleben wäre für mich nur richtig, wenn man Kameras ins Haus innere einbaut.

  2. Grundsätzlich interessante Hardware.
    Gibt es so etwas von einem anderen Hersteller ohne cloud gelumpe?

  3. Bei Blnkgeräten sollte durchauch in Artikeln die Problematik dieser zumindest verlinkt werden.

  4. Kostenloser Cloud-Speicherplatz ohne Gebühren. Wie lange? Dass das ganze nicht dauerhaft kostenlos bleibt, kann sich jeder selbst ausrechnen, der irgendwann in den letzten Jahren einen Clouddienst benutzt hat. Und soweit, dass man sich für seine cloudgebundenen Geräte den Dienstanbieter selbst aussuchen kann, sind wir noch lange nicht. Das liegt auch gar nicht im Interesse der Hersteller, die wollen ein klares Vendor-lock-in mit möglichst proprietären Protokollen und Schnittstellen. Nee danke, ich mach da nicht mit.

  5. (Sicherheitskamera +Wifi)+Scrambler =Quatsch

    • Die Kameras nutzen kein Wifi.

      • Steht oben im Artikel und steht in der Inbetriebnahmeanleitung auf der verlinkten Amazon Seite (Kanada). Kann natürlich alles falsch sein, was nutzen die Kameras denn sonst zur Datenübertragung?

        • Wifi wird für die Einrichtung und den Zugriff auf die Kamera genutzt. Die Kameras selber nutzen einen proprietären Funkstandard zur Verbindung mit dem Sync Modul.

          • Ok, allerdings hilft das auch nicht gegen einen Scrambler, der macht einfach die verfügbaren Funkbänder mit Rauschen dicht. Und unabhängig davon: proprietär und Sicherheit passt einfach nicht zusammen, ich würde es deshalb nicht benutzen.
            Edit: Ich habe gerade etwas im Internet recherchiert. Die Datenübertragung erfolgt anscheinend doch über WLAN, nur das Wecken der Kamera erfolgt nicht über Wifi sondern über das sync Modul.

  6. whoppereu says:

    gibt es für diese Geräte oder auch für die Google Nest Teile eine alternative Firmware?
    bei den Xiaomi Teilen läuft ja die Firmware ja nicht sauber?

    gruß whoppereu

  7. Kamera + Cloud = Scheiße. Es sei den die „Cloud“ befindet sich im eignen Netzwerk. Ob billige China-Kamera vom Discounter oder Kamera von Amazon, wer sich so eine extern Cloud basierte Lösung in die Bude holt ist verrückt oder zumindest sehr naiv. Und nein, ich trage kein Alu Hut, aber ich traue weder „Rotchinesen“ noch amerikanischen Gierhälsen. Leider wird es immer schwieriger gute Kameras zu finden, die bezahlbar sind und nicht auf „Cloudlösungen“ setzen.

  8. Das A&O ist die Bewegungserkennung. Ich kenne keine Kamera ohne PIR Sensor die zuverlässig eine Push-Nachricht sendet. Die Meisten machen das über Bildvergleich angeblich mit KI. Da bekommst du jede Meldungen schon wenn der Baum im Wind wackelt. Vernünftige Kameras sind die Reolink Eco mit besserem PIR-Sensor und besserem WLAN als die Argus 2. Oder ganz edel: die Instar 9008, kostet allerdings Schweinegeld, ist aber auch schweinegut.

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