Amazon Alexa: Skill-Entwickler erhalten neue Möglichkeit, Nutzer zur Kasse zu bitten


Amazon Alexa ist nicht nur zur Steuerung des Smart Homes zu gebrauchen, Amazons Assistent kann auch mit zahlreichen Skills von Entwicklern aufwarten. Auch aus dem Unterhaltungsbereich. Aktuell noch schwierig ist für die Entwickler allerdings, diese Skills auch zu Geld zu machen. Sie konnten bislang schon Abos anbieten oder eben Einmalkäufe. Das ändert sich aber bald, denn Amazon ermöglicht so eine Art In-App-Käufe, also Skill-Features, die immer wieder vom Nutzer gekauft und verbraucht werden können.

Ums ich das besser vorstellen zu können: Es gibt ja diverse Spiele-Skills, gerne im Bereich „Trivia“. Hier kann man sich dann zum Beispiel Hinweise erkaufen. Oder auch weitere Frage-Kategorien. Bald verfügbar werden auch Joker im „Wer wird Millionär“-Skill von Sony Pictures zu kaufen geben. Verbraucht man diese Boni, muss man erneut kaufen.

Die Implementierung unterscheidet sich dabei kaum von Einmal-Käufen oder Abos, Entwicklern wird es also erneut leicht gemacht. Die Frage ist allerdings, ob der Nutzer schon bereit ist für solche Ausgaben. Ich habe oft den Eindruck, dass diese ganzen Smart Speaker noch in ihrer Ausprobierphase stecken. Man spielt als Nutzer zwar gerne damit rum, aber ist man wirklich schon bereit, für Skills Geld auszugeben? Wie sieht es da bei Euch aus?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. wenn es denn wirklich gute und sinnvolle Skills gäbe, wäre ich auch bereit, dafür zu bezahlen

    ich bezeichne mich selber als Power-User aber bis auf den Harmony-Skill nutze ich keine Skills auf meinen Echos

  2. Alexa steuert bei uns das Licht, macht ab und zu Musik und verschickt -sehr elegant übrigens- kurze Voicemails durch die ganze Welt. Für’s Entertainment schnappe ich mir meinen Hund und gehe in den Garten oder spiele „Buchstaben YOLO“ mit der Familie. Um über Alexa zu spielen bin ich nicht vereinsamt genug…

  3. Bitte nicht, abzocke incoming, es reicht ja schon, das des im Play Store und im App Store immer mehr Überhand nimmt und qualitative Einmalkäufe immer rarer werden und man immer mehr mit VIP/InApp Zeug zugedröhnt wird, gerne auch im Abo, on top noch mit Werbung und selbst wenn man VIP/Abo hat, bekommt man um etwas extra zu bekommen noch Werbung aufgebrummt durch Videos.

    Ich habe letztens Ready Player One gesehen und dort gab es mal wieder diese lustige Horror Vision von 80% der Bildfläche als permaneter Werbeblock, bevor die Leute einen Schaden erleiden sind machbar. Darauf läuft das ja bald alles hinaus samt dem Melksysdtem InApp. Ich habe nicht dagegen Geld zu bezahlen für ein Spiel und zwar wenn es Qualität aufweist (The Room anyone?) aber das was zur Zeit überall los ist. Und dann am besten Joker oder Tipps im 10er Pack zu 9.99€.

  4. Nein, danke! Genauso wenig wie inApp Kram oder Software-Abos! Dann werden halt nur noch Musik und Nachrichten gehört und nach defekt die Hardware nicht mehr ersetzt!

  5. Die Entwicklung ist doch logisch. Warum sollte Amazon die Teile sonst billig absetzen, wenn nicht um auf lange Sicht für mehr Umsatz zu sorgen?

  6. Für Skills Geld ausgeben?

    Mal überlegen.

    Mmhhhhh?

    Muuuuuuuaaaaaahhhhhhhhahhaahhahhhhhaaaaaaaa!

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