Aldi testet erste Filiale ohne traditionelle Kassen in London

Supermärkte kämpfen mit harten Bandagen um Kunden. Besonders in Deutschland ist der Wettbewerb hart und die Margen klein. Da sucht man Einsparpotenziale, wo man nur kann. Aldi experimentiert deswegen bereits mit einer kassenlosen Filiale – allerdings nicht in Deutschland, sondern in Großbritannien.

Genau genommen geht es in London los. Dort könnten Kunden beim Betreten des Ladens mit ihrer Smartphone-App eine Anmeldung durchführen und am Ende auch über diese auschecken, um ohne einen traditionellen Kassiervorgang zu bezahlen. Kurz nach dem Einkauf erhalten sie ihren Kassenbon per E-Mail. Die Waren werden über ihr hinterlegtes Zahlungsmittel abgerechnet. Während des Tests soll die spezielle Filiale aber nicht weniger Mitarbeiter beschäftigen als andere Stores.

Das erinnert natürlich stark an Amazons Just Walk Out. Aldi führte jedenfalls erst Tests mit Mitarbeitern durch und weitere Tests sollen nun mit regulären Kunden stattfinden. Man erhofft sich viele Lerneffekte von dem Experiment. Inwiefern man solche Experimente breiter und womöglich auch in Deutschland starten könnte, ist aber noch komplett offen.

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30 Kommentare

  1. Ich finde diese Selbstbedienungskassen ja schon ein zweischneidiges Schwert. Wir nutzen diese bei uns im Rewe so gut wie immer (sofern sie geöffnet sind).
    Vorteil für mich als Kunde: in aller Regel bin ich damit schneller aus dem Supermarkt wieder raus. Zwar dauert der eigentliche Kassiervorgang damit länger (vor allem, weil nach dem Abscannen jeder Artikel auf die Waage gelegt werden muss und der nächste Artikel erst gescannt werden kann, wenn sich die Waage eingependelt hat, das bremst am meisten), aber meistens ist die Wartezeit dort wesentlich kürzer, meistens ist noch mindestens eine Station frei und wir können direkt mit dem Abkassieren beginnen.
    Auf der anderen Seite mag ich den Gedanken nicht, dass der Konzern seine Aufgaben auf den Kunden abwälzt und so seine eigenen Gewinne steigert. Und gleichzeitig kommen diese höheren Gewinne eben nicht den Arbeitskräften vor Ort zu Gute, nein, diese werden im Gegenzug ja sogar noch abgebaut/entlassen!
    Wiederum könnte man dagegen halten, dass diese Arbeitskräfte ja an anderer Stelle (dann auch höher qualifiziert) gebraucht werden. Nämlich für die Entwicklung dieser Systeme…

    • Da stimme ich Dir voll zu, das ist ein zweischneidiges Schwert. Denn nicht jede Person kann Softwareentwickler oder Elektrotechniker werden. Vor allem dann oft nicht, wenn es vorher um einen ungelernten Beruf ging. So zerstört man bei Automatisierung oft simpel und einfach die Einkommensmöglichkeiten für die Leute, die den Job vorher manuell gemacht haben. Und nur wenige können danach umgeschult werden.

      Oft wird der Gedanke, dass die Leute doch von ihre eintönigen Jobs befreit werden und nun höherwertigere Jobs annehmen können, nicht zu Ende gedacht. So habe ich viele Leute kennengelernt, die ihren „eintönigen“ und manuellen Job sehr gemocht haben. Und auch sehr gut darin waren. Auch sind die Leute, die höherwertigere Jobs annehmen, oft nicht jene, die vorher „freigesetzt“ wurden. Das ist meist ein gesellschaftlicher Transitionsprozess, bei dem der Wandel über einen oder mehrere Generationswechsel geschieht. Und da Fortschritt immer stattfindet, muss man eben aufpassen, dass man nicht in jeder Generation Heerscharen von Arbeitnehmer einfach abhängt.

      Was Dein Beispiel der Rewe-Kassen anbetrifft, so denke ich nicht, dass Aldi hier so vorgehen will. Denkbar wäre, dass man sich per Smartphone-App registriert, über diese App dann auch die Waren scannt und ebenfalls bezahlt. Das ist ein Konzept, das vor vielen Jahren mit Scannern am Einkaufswagen versucht wurde. Das hat natürlich den Vorteil, dass man die Ware nicht unsinnig rein- (Einkaufen), raus- (Bezahlen) und wieder rein- (Supermarkt verlassen) und danach wieder rausnehmen muss (ins Auto verfrachten). Ich war kürzlich im Nahen Osten unterwegs und da gab es auch schon den ein oder anderen Supermarkt, der Handscanner am Eingang hatte. Damit scannt man seine Ware und kann dann entweder selber bezahlen oder mit dem „Ergebnis“ zu einem Kassierer gehen.

      Bei allen Verfahren würden mich jedoch die Kalkulationen interessieren. Denn ich bin mir sicher, dass man hier wie von Dir beschrieben mit Einsparungen kalkuliert, die dann aber wahrscheinlich auch gegen die potenziellen Verluste durch Diebstahl gegengerechnet werden. Ich denke, dass gerade bei kleinen Artikeln viele Kunden in Versuchung kommen…

    • Ich gebe dir recht im Bezug auf das abwälzen der Arbeit auf den Kunden. Allerdings muss ich sagen, dass ich großer Fan von den SB-Kassen bin. Unserer Rewe bietet inzwischen nicht nur die SB-Kassen an sondern auch eigene Handhelds oder per Smartphone. Dort scannst du die sachen selbständig direkt ein, bevor du sie in dein Korb/Einkaufswagen legst. Am Ende scannst du nur noch einen QR Code an der SB Kasse. Dort wird dann deine Einkaufsliste (gescannte Artikel) übertragen, bezahlen, tschüss. Kein wiegen mehr. Und das geht für mich deutlich schneller.

      Allerdings benötigt man dafür eine PayBack Karte.

      • Ja, diese Handscanner gibts bei uns auch schon seit einer Weile, aber wie du schon sagst: dafür ist eine Payback-Karte nötig. Und das kommt für mich garnicht in Frage.
        Ich verstehe nicht, warum dafür unbedingt Payback vorhanden sein muss…?

        • Von der Verwaltung her: Du gehst in dem moment einen Mietvertrag ein, weil du das Gerät benutzt. Sobald du die PayBack Karte scannst, haben die die Kundeninfos, falls es z.B zu einem Diebstahl kommt oder das Gerät defekt in irgendeiner Ecke liegt mit z.B einem kaputten Display. Anhand der zuvor gescannten PayBack Karte lässt sich schnell herausfinden, wer dafür verantwortlich ist.

      • Ja, diese Scanner gibt es bei uns auch schon seit einer Weile.
        Aber wie du schon sagst, ist dafür eben Payback notwendig und das kommt für mich nicht in Frage.
        Ich verstehe auch nicht, warum Payback dafür Voraussetzung ist und das nicht einfach für alle Kunden verfügbar ist?

    • Die Arbeitskräfte werden entlassen?
      Seit wann?

    • Wie Du schon geschrieben hast, dauert der einzelne Kassenvorgang länger, wenn es der Kunde selbst macht und das bedeutet, wenn es alle Kunden selbst machen, dass auch jeder einzelne länger warten muss. Einziger Weg dies zu kompensieren, wäre die Kassenanzahl entsprechend vergrößert, was aber aufgrund entsprechender Kosten und fehlender Flächen eher nicht der Fall sein wird.
      Somit gibt es bei dem Modell Selbstbedienungskassen zwei Verlierer:
      – Der Kunde verliert Zeit und muss selber arbeiten
      – Die Kassierer/Kassiererinnen verlieren Ihren Job
      Insgesamt betrachtet dürfte es der Volkswirtschaft eher schaden. Daher sind Geschäfte mit reinen Selbstbedienungskassen meiner Meinung nach der falsche Weg.

  2. wird viele arbeitsplätze kosten, aber ich finds gut. noch besser würde ich einen lieferservice nach hause finden (auf dem land).

    • Was genau findest du denn gut? Das es Arbeitsplätze kostet? Na schönen dank auch, da freuen sich diejenigen, die dann vielleicht wirklich wegen sowas ihren Arbeitsplatz verlieren.

  3. Bei unserem Supermarkt hat man 6 von 8 SB-Kassen wieder abgebaut und normalen und Halbe-SB Kassen draus gemacht – Grund ware einfach, die Kunden haben die nicht angenommen.
    Die halben-SB Kassen ( Kassiererin scann, Kunde zahlt an einem Terminal sollen wohl auch weg.

    Ich persönlich nutze die SB-Kassen auch nicht, das ist mir zu umständlich. Eine Kassiererin mit Scanner ist erheblich schneller.

    • Finde auch das ich im Vergleich „selbst an SB-Kasse scannen“ gegen „Kassierer*in scannt“ selbst nicht schneller bin. Im Gegenteil. Man muss ja die evtl. Wartezeit an einer normalen Kasse rausrechnen. Klar, bin ich bei uns an einer SB-Kasse schneller dran. Aber auch nur weil die bei uns keiner nutzen will. Sollen demnächst auch komplett alle wieder abgebaut werden.

  4. Ein echter Mehrwert für Kunden entsteht nur wenn das Warenhandling vereinfacht wird. Aus dem Warenregal in den Einkaufswagen, an der Kasse wieder alles raus aus dem Einkaufswagen und nach dem scannen alles wieder in den Einkaufswagen und den Bezahlvorgang vollziehen, ist nicht mehr zeitgemäß. Abhilfe sehe ich nur darin, wenn die Kunden die Artikel selbst scannen bevor sie in den Einkaufswagen verfrachtet werden, Der Bezahlvorgang wird automatisch, digital und bargeldlos, beim verlassen des Marktes oder beim passieren der Kassenzone abgewickelt. Das an den Kassen nicht mehr benötigte Personal kann sich um Ordnung, Sauberkeit, Regal auffüllen und stichprobenartige Kontrollen kümmern. Kontrollen werden leider notwendig sein. Auch aufgrund gesetzlicher Bestimmungen (Ware ab 18 usw.). Auf jeden Fall sollten in solchen Märkten aber weiterhin Servicetheken für Fleisch, Wurst, Fisch und Käse vorhanden bleiben.

    • Und ehrlich gesagt glaube ich nicht das man mit dem System gut hinkommt. Es gibt einfach immer genug Leute die irgendwelche Lücken oder sonst was ausnutzen.

  5. wenn man eine Payback Karte benötigt, dann ist die Sache tot für mich.

  6. Ich bin kein Fan der SB Kassen. Ab und zu mal einen Plausch an der Kasse, mit einer netten Kassiererin, ist nie verkehrt. In Läden mit SB Kasse suche ich mir immer die mit Kassiererin aus. Mich nervt das regelrecht, mich erstmal mit dem Kassensystem auseinanderzusetzen. Es fallen außerdem unglaublich viele Arbeitsplätze weg. Die Leute kann man nicht umschulen. Warum geht jemand in den Verkauf? Hätte er das Köpfchen dazu würde er mir Sicherheit von vornherein etwas anderes lernen. Wo sollen die Leute alle arbeiten? Im Lager bei Amazon?

    • @Legomio
      Du gefährdest das Arbeitsverhältnis deiner Kassenfee. Die wird nämlich danach bewertet wie schnell sie beim kassieren ist und wie viele Kunden sie während ihrer Arbeitszeit abfertigt. Der Plausch mit einem netten Kunden ist nicht Bestandteil ihres Arbeitsverhältnis. 😉 Dein Verhalten ebnet den Weg ins Lager bei Amazon. Wobei das nicht der schlechteste Job sein muss? Amazon bietet nämlich durchaus Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten. Auch wenn das Einige nicht gerne hören…

      • Sebastian Veit says:

        Wenn nix los ist, ist es ziemlich egal ob man einen Plausch hält oder nicht. Man kann auch während des Arbeitens miteinander reden.

        • Wenn nix los ist werden die Kassen nicht besetzt und das Personal anderweitig eingesetzt oder sogar nach Hause geschickt. Erinnere mich grad an den Bericht der ALDI-Kassiererin die auf Abruf beschäftigt war und zuhause angerufen wurde wenn Bedarf war.
          Bei manchen Jobs, meist solche bei denen volle Konzentration gefordert ist, sinkt die Arbeitsleistung wenn bei der Arbeit gequatscht wird. Für Privatgespräche unter Mitarbeitern sind ja die Pausen da…

  7. Hier empfehle ich einen Vortrag von Richard David Precht, welcher diesen 2019 auf dem Freiburger Mittelstands-Kongress gehalten hat. Zwar etwas länger mit knapp 1 Stunde, aber dafür umso interessanter. Precht skizziert hier die Probleme auf, welche unweigerlich auf unsere Gesellschaft – u. a. aufgrund von Automation, Digitalisierung in Zusammenhang mit KI – auf uns zukommen und wie diese ggfs. lösbar sind.

    https://www.youtube.com/watch?v=UQrmNRxJv6I

  8. SB Kassen sind asozial. Aber so ist unsere Gesellschaft. Beim Impfen wird Solidarität gefordert und wenn es um den Erhalt von Arbeitsplätzen für nicht so hoch Qualifizierte geht, zeigen sich
    unsere so auf Solidarität bedachten Mitbürger plötzlich unsolidarisch und nutzen SB Kassen. Bleibt zu hoffen das diesen Egoisten eines Tages auch der Job wegrationalisiert wird. Oder ist hier wirklich jemand so naiv und glaubt den Aussagen der Konzerne, dass aufgrund der Einführung von SB Kassen keine Arbeitsplätze verloren gehen?

    • Gegenargument: Moderne personalbediente Kassensysteme sind asozial. Diese Systeme fördern nicht mal mehr auch nur rudimentär vorhandene kognitive Fähigkeiten des Bedienpersonals. Sie summieren die Preise der gescannten Artikel. Sie geben Handlungsanweisungen und spucken sogar bei Barzahlung den Betrag des Rückgeld aus. Das Bedienpersonal wird zum vollkommen fremdbestimmten Systemanteil. Na wenn das sozial sein soll, dann weiß ich nicht was für solche Systeme und gegen SB-Kassen spricht.

      • Okay, ich bin Oktarina Mechalowa, spreche Deutsch mit Russischem Akzent, bin ungelernt, 37 Jahre alt, alleinerziehend und weil meine Kinder wenigstens zeitweise aus dem Haus sind, möchte ich halbtags arbeiten. Was für Jobs könntest Du mir empfehlen?

        Machen wir uns nichts vor. Die Leute, die Immigranten Bärchen am Hauptbahnhof geben, haben en gros doch in Wirklichkeit keinen Bock auf Verantwortung. Und die haben wir nun mal, wenn wir als Gesellschaft Menschen immigrieren lassen. Wir müssen ihnen eine Perspektive geben. Und weil das oftmals eben nicht gemacht wird, gibt es einen steigenden Bedarf an Jobs für Leute, die nichts gelernt haben oder aus sonstigen Gründen keine Chance auf dem qualifizierten Arbeitsmarkt haben. Zum Beispiel der Arzt, der mich kürzlich in Berlin zum Flughafen gefahren hat. Der kam halt blöderweise aus einem Land, dessen Abschlüsse und Berufserfahrung in Deutschland nichts gelten.

        D.h. Gegenargument: solange wir diese Bevölkerungsschicht haben, ist es asozial, wenn man ihnen a) nicht die Chance auf bessere Berufe gibt, ihnen aber b) auch noch die vorhandenen nimmt. Mit der Snob-Begründung, es gäbe doch bessere Jobs. Insofern stimme ich Bonbon zu.

        • @Tandeki
          Das Migranten auf dem sog. ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben hat leider andere Gründe. In meinen Augen ist das Politikversagen. Wer Migranten als grundsätzlich unterqualifiziert, bildungsfern, faul und nicht in die deutsche Gesellschaft integrierbar hält, sollte sein Bild von Migranten mal überdenken und sich für bessere Chancen einsetzen als den Job an der Supermarktkasse. Die deutsche Wirtschaft und ihr Wachstum wäre ohne Migranten ganz schön aufgeschmissen…

          • André Westphal says:

            Im Bezug auf Migration, muss man eh sehr genau hinschauen über was für eine Gruppe man spricht. Es gibt da je nach Herkunftsländern und damit verbundenen kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründen und auch Einwanderungsgrund enorme Unterschiede. Die Einwanderungspolitik ist in Deutschland allerdings meiner Ansicht nach sehr unausgegoren. Vielfach erschweren wir qualifizierten Fachkräften die Zuwanderung mit enormen bürokratischen und finanziellen Hürden, tun aber wenig um bereits vor Ort befindliche, unqualifizierte Menschen zu integrieren.

            • @Mr. T: dann habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Denn dass Politikversagen oder auch gesellschaftliches Versagen die Ursache ist, wollte ich eigentlich mit meinen Worten vermitteln.

              @André: da kann ich Dir nur zustimmen. Die Ablehnung gegen die klischeehaften, faulen Ausländer in der Politik ist meiner Meinung nach die Ursache für ein völliges Versagen auf diesem Feld. Und damit meine ich zunächst einmal die Unterscheidung von qualifizierter Zuwanderung und Asylrecht. Und dann die koordinierte Durchführung beider Verfahren und zwar MIT Perspektive.

  9. Es geht NICHT um SB-Kassen, sondern es geht um gar keine Kassen mehr. Aktuell gibt es dafür in Deutschland drei Zwischenmodelle:
    1. Decathlon. Alle Artikel sind getaggt. Man wirft sie an der Kasse in eine Box. Die Box ermittelt alle Artikel, man bezahlt. Ein Scan einzelner Artikel erfolgt nicht.
    2. Edeka: Der Scan erfolgt direkt am Wagen und das Produkt kann dann direkt eingepackt werden. Am Ende verwendet man eine separate Kasse nur für das Bezahlen. Es muss dort weder ausgepackt noch gescannt werden. Edeka entzerrt also die Warteschlangen und den Stau an der Kasse. Es ist für kleine Einkäufe auch möglich, direkt mit der App zu scannen, ohne den Spezialeinkaufswagen zu verwenden.
    3. Rewe: SB-Kassen, bei denen man die einzelnen Artikel selber an der Kasse einscannen muss. Drehen in der Regel schon durch, wenn man eine eigene Tasche hinstellt, da sie alles auch noch wiegen. Usability der UI katastrophal. Es steht immer ein:e Mitarbeiter:in zur Hilfe bereit. Worst of both worlds.

    Bei Edeka erfolgt die Bezahlung in der App oder klassisch (z.B. kontaktlos per Handy-Wallet). Es wäre auch möglich, den Bezahlvorgang an der Kasse gänzlich zu stoppen und nur noch die App zu verwenden. Dagegen spricht aktuell ein offensichtlicher Kontrolldruck seitens Edeka: Die App an sich ist anonym verwendbar, die Hinterlegung eines Zahlungsmittels erfordert allerdings persönliche Daten. Und die Wagen enthalten Kameras, die deine Taschen filmen, damit Diebstähle erkannt werden können. Irgendeine arme Seele beobachtet also im Hinterzimmer, was du in deine Taschen stopfst und ob das mit den Scans überein stimmt.

  10. Scan & Go wie es das bei Globus, Rewe und Edeka gibt ist perfekt, da es Zeit und Aufwand spart. Das Warenhandling fällt größtenteils weg und das zählt für mich. Die Digitalisierung wird sich da nicht aufhalten lassen. Der Mann der früher bei Edeka und Kaufland das Pfand angenommen hat wurde auch durch einen Pfandautomaten ersetzt. Wahrscheinlich macht er dort jetzt andere Sachen oder ist hinter dem Automaten tätig.

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