AirPods Pro 2: Diese Bilder sollen sie zeigen

Apple hat mit den AirPods der dritten Generation seinen „Basis“-TWS-Kopfhörern ein Upgrade verpasst. Kostenpunkt? 199 Euro und damit doch in ähnlichen Preisregionen, wo sich auch die AirPods Pro im Angebot des Öfteren herumtreiben. Zu denen gibt es nämlich zahlreiche Gemeinsamkeiten – und auch ein paar Unterschiede. Seitens MacRumors hat man nun Bilder aus „Apple-internen-Quellen“ zugespielt bekommen, die eine zweite Generation der AirPods Pro zeigen sollen. Eine Revision der ersten AirPods Pro hat ja nun auch die MagSafe-Kompatibilität erhalten. Weitere Informationen zum neuen Modell liegen derzeit nicht vor. Die AirPods Pro der zweiten Generation sollen 2022 auf den Markt kommen.

Anders als es Apple-Analyst Mark Gurman behauptet, setzen wohl auch die neuen AirPods Pro nicht auf ein stielloses – nicht zu verwechseln mit „stilloses“ – Design. So zumindest die aktuell vorliegenden Bilder, die durchaus mit gewisser Skepsis betrachtet werden sollten. Auch sonst gibt es im Design kaum Unterschiede – wenngleich die Gerüchteküche von „kompakteren“ Kopfhörern sprach. Möglich, dass man derartige Pläne aber auch über Bord geworfen hat. Der optische Sensor fehlt, da ist man aber auch bei den AirPods 3 nun zu einem Hauterkennungssensor übergegangen – wäre entsprechend logisch, dass die Pro-Generation da ebenfalls mitzieht.

Die (offensichtlichen) Unterschiede zur derzeitigen Generation? Die finden sich sonst vor allem im Gehäuse. Jenes hat wohl nun Lautsprecherlöcher, die ab iOS 16 einen Ton zur Lokalisierung über Apples Find-My-App abspielen können sollen. Zudem weist das Gehäuse eine Metallschlaufe auf, in der man ein Armband oder dergleichen befestigen kann.

Bleiben wir gespannt, inwieweit sich da die Gerüchte – auch zu den zusätzlichen Sensoren – bewahrheiten. Neuen AirPods wird ja unter anderem ein Temperatursensor nachgesagt. Zudem wird bereits seit langem gemunkelt, dass in neuen AirPods auch Sensoren zum Fitness-Tracking stecken könnten. Spannende Neuerungen für ein Produkt, welches Apple seit 2019 nicht mehr überarbeitet hat. Da hatte man nämlich die erste Pro-Generation auf den Markt geworfen. Ein Thema, welches ebenfalls im Argen liegt: Sämtliche Apple-Kopfhörer sind nicht im entferntesten bereit für hochauflösende Musik, wie Apple Music sie inzwischen anbietet.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Kann irgendein iPhone über Bluetooth verlustfrei übertragen? Falls ja ist es sehr fragwürdig das es dann selbst die neuen EarPods nicht drauf haben.

    • Nein, das ist ein Button. Des gibt es bei den aktuellen Pros auch und wird z.B. zum Zurücksetzen der Airpods benötigt.

    • soweit ich weiß ist es technisch aufgrund der Beschränkungen von Bluetooth nicht möglich verlustfrei zu Übertragen, darum können das ja die großen AirPods Max auch nicht

  2. Ist das TouchID auf dem ersten Bild?

  3. Würde Apple aptX Lossless unterstützen ja…tun sie aber nicht.

    • Warum wäre das bei den kleinen Ohrstöpseln wichtig? Die wenigsten würden da einen Unterschied zum AAC wahrnehmen, aber dafür gewaltig draufzahlen da Apple Qualcom Chips verbauen und Lizenzen abdrücken müsste.
      Für Alltags In Ears mit winzigen Treibern ist Lossless übertrieben und ohne Mehrwert.
      Eine längere Akkulaufzeit ist da deutlich mehr wert.
      Wenn meine alten Pro verschlissen sind, kaufe ich mir dann die neuen.
      Sie erledigen ihren Job und mehr brauche ich nicht.

      • NanoPolymer says:

        Ich halte das ganze Thema für eine Luftnummer die allein dem Zweck dient mit der Konkurrenz gleich zu ziehen. Nützlich oder gar brauchbar ist das für den Großteil nicht. Wenn ich das halt ohne Mehrkosten mitnehmen kann gerne, schaden tut es nicht. Der Aha Effekt ist meiner Ansicht nach aber nicht vorhanden.

        Die aller meisten verwenden Kopfhörer in Umgebungen wo der qualitative Unterschied ohnehin nicht wahrnehmbar ist. Das Equipment daheim gibt es auch nicht her. Wie gesagt nehm ich das gerne mit dann sind auch die 0,1% glücklich. Aber die Werbung um das Thema ist größer als es tatsächlich ist.

        Und noch was zu Den Dolby Atmos Songs. Die bringen auch mehr Probleme als Vorteile mit sich. Aktuell sind die Titel nur hochgerechnet und klingen meist schlechter als die Stereo Version. Da ich jetzt nicht für jeden Song das an und abschalten will bleibt es generell aus.
        Und auch die meisten Stereo Songs klingen mehr noch Mono. Die sollen erst mal wieder Stereo richtig ausnutzen bevor wir einen Schritt weitergehen.

        • Woher weißt Du wie und wo die meisten hören? Zudem hat doch Apple immer den Anspruch die Besten zu sein, was man ja auch im Preis ausdrückt. Im Jahr 2021 immer noch nicht losless ist schlicht peinlich. Ich bin übrigens Apple-User.

          • NanoPolymer says:

            Ich fahre mit dem ÖPV seit knapp über 20 Jahren und dort sieht man so den einen oder anderen mit Kopfhörern jeglicher Art. Mir ist noch keiner in geschlossenen Räumen mit derartigen Kopfhörern entgegen gekommen in der Zeit. Egal ob Kabel oder nicht. Falls das bei dir anders ist schreib mir das gerne.

            Ansonsten gehe ich jetzt weiterhin davon aus das tragbare Kopfhörer genau dafür benutzt werden wozu sie gedacht sind. Und in dieser Umgebung ist das alles Quatsch. Zur Erinnerung der Artikel geht um die AirPods.

            Damals mit MP3 (128 kbit) gab es in A/B Test schon ein recht deutliches Ergebnis zu Gunsten MP3. Heute haben wir AAC (256 kbit) und MP3 (320 kbit). Ich gehe jetzt mal von aus das ist nicht schlechter geworden.

            Eine positive Entwicklung im HiFi Bereich sehe ich auch nicht. Auch hier sind schon länger Smarte Lautsprecher oder irgendwelche Soundbars im Vormarsch. Vielen reicht das halt aus.

            • Lossless ist auch auf einer ausgewachsenen Anlage nutzlos. Das haben genügend Doppelblindtests bewiesen. Es ist wirklich so, dass das unbedingt auf die Feature-Liste muss, wenn man auf Kundenfang geht.

              • Natürlich. Da kommt der Faktor Mensch ins Spiel der dann glaubt irgendetwas verpassen zu können.
                Den In-Ears die mit ihren Treibern die rausgerechneten Frequenzen, die ein normaler Mensch nicht wahrnehmen kann, nicht wiedergeben können, vorzuwerfen Losseless nicht zu unterstützen, hat einen Hauch von Esoterik.
                Die Frage ist, liefern diese In-Ears eine gute Wiedergabe im normalen Alltag?
                Da denke ich, ja das werden sie.

        • Grundsätzlich stimme ich dir schon zu, besonders was Dolby Atmos angeht.. selbst bei den speziell dafür optimierten / produzierten Songs klingt es in fast allen Fällen „kacke“. In meinen Ohrenklingen die AirPods Pro bei Atmos Songs z.B. eher etwas „ausgewaschen“. Oder sagen wir „auf Teufel komm raus räumlich klingend, während die allgemeine Wiedergabequalität im Bereich der Tieftöne und Höhen spürbar leidet“. Das neue Migos Album finde ich da als Referenz ganz gut.. Werden die Songs von Stereo in „3D Sound“ umgerechnet, klingt es in aller Regel einfach nur zum davonlaufen. Dachte nach dem Installieren der iOS15 Beta kurz meine AirPods wären kaputt.. stellte sich raus, dass Apple das Verschlimmbesserungs-Feature einfach kommentarlos im Hintergrund aktiviert hat..

          Zum Lossless Sound: Bei den AirPods Pro würde ich behaupten, dass es schon „irgendwie besser“ klingt. Ein bisschen lauter, ein bisschen knackiger, ein bisschen räumlicher.. nicht viel, aber eben „einen Ticken besser“. Besonders wenn man zwischen Spotify auf höchster Qualität und Apple Music Lossless hin & herwechselt fällt es auf. Zusätzliche (Abo-)Kosten rechtfertigt das nicht, aber bei mir hatte es ausgereicht, dass ich unterbewusst nur noch Apple Music und nicht mehr Spotify verwendet habe.. Am Apple TV mit meiner Klipsch Reference Premiere HiFi-Anlage fällt der Unterschied relativ ähnlich aus. Wobei mir Klangbühne bei Lossless-Versionen deutlich mehr zusagt.. Allgemein klingt die hohe Qualität in Spotify und Apple Music „gut“, Lossless klingt „einfach ein bisschen besser“.

          Ich weiß, alles subjektives Geblubber und einen echten Blindtest habe ich nicht durchgeführt. Vielleicht wurde mein Hirn auch nur darauf trainiert „Apple Dienste besser zu finden“.. 😉

    • Low Latency würde ich mir bei den Dingern eher wünschen.

  4. Haben die Ladecases dann nur noch MacSafe und kein Lightning mehr … dann könnte man das ja als Wink mit dem Zaunpfahl verstehen: Lightning wird verschwinden … aus immer mehr Produkten – noch im iPad 9, den iPhones , aber sonst ? ‚Vermutlich wird das iPad 10 vielleicht auch mehr nach 10 “ Zoll iPad Air mit „Basisinnereien“ mutieren und USB C … und dann die iPhones .. nur noch Laden mit macSafe oder doch eendlich USB C?

  5. Witzige Diskussion. Als Tontechniker grinse ich bei sowas nur. Den möchte ich sehen, der mit solchen Kopfhörern zwischen z.B. AAC mit 128 kbps oder höher und lossless unterscheiden kann. Zumal bei den Inhalten, den die meisten hören. Wenn die Musikindustrie nur noch Presskohlen veröffentlicht (extrem komprimierte Musik), muss man sich über die Technik daheim keine vertieften Gedanken machen. Wer einen Radiostream hört, ohnehin nicht. Dort wird die Presskohle nochmal zusätzlich durch einen Optimod (Sendekompressor) gejagt und anschließend mit niedriger Bitrate codiert. Am Ohr kommt dann nur noch Müll an, auch bei guten Kopfhörern.

    Nicht diskutiert wurde hier aber ein viel wichtigeres Problem bei Bluetooth. Die meisten Übertragungsstandards haben eine adaptive Datenrate. Wenn das Signal schwach ist oder gestört wird, bricht die Datenrate teils drastisch ein. DAS hört man dann tatsächlich. AptX unterstützt hingegen im Gegensatz zu SBC und AAC feste Datenraten. Wenn diese Datenrate hoch genug ist, ist die Qualität vermutlich nicht von der kabelgebundener Kopfhörer zu unterscheiden. Da die Datenrate fest ist, bedeuten schlechte Funkverbindungen jedoch auch harte Abbrüche. AAC und SBC würden hier einfach einen Gang runterschalten und noch funktionieren.

    Und wer glaubt, Bluetooth sei gut gegen Funkstörungen geschützt, irrt. BT sendet auf dem 2,4 GHz ISM-Frequenzband und teilt sich dieses mit WLAN und vielen anderen lizenzenfreien Funkdiensten. Störungen sind in dem Frequenzbereich also regelmäßig zu erwarten. Wer wirklich gut hören will, verwendet keine Funkkopfhörer, sondern ordentliche mit Kabel. AKG K-702 oder Beyerdynamic DT-990 zum Beispiel.

  6. Noch was:
    Falls das Foto echt ist, werden die Löcher nicht nur für einen Ton bei Verlust dasein, sondern vermutlich stereo (2x 3 Löcher) Musik abspielen können. Das Ladecase wird dann zur Aktivbox.

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