Agenda: macOS-App für Notizen und Projekte veröffentlicht

Es vergeht kaum ein Monat, der nicht mindestens eine neue App aus dem Bereich der Produktivität mitbringt. Kalender-Apps, To-Do-Apps, Editoren und Notiz-Werkzeuge. Sie alle haben noch immer Hochkonjunktur, versuchen Grundsätzliches anders zu machen um so den Kunden für sich zu gewinnen. Ich selber schaue mir Apps aus dieser Sparte immer gerne an, bin ich doch jemand, der ausschließlich am Desktop, dem iPad oder dem Smartphone arbeitet.

Und so habe ich natürlich einen ersten Blick auf Agenda geworfen, eine neue App, die erst einmal nur für macOS zu haben ist. Agenda ist allerdings nicht nur Notiz-App, kann zudem zur To-Do-App werden, denn die einzelnen Notizen lassen sich auch mit Terminen versehen. Bevor das Interesse groß wird, bremse ich erst einmal aus: Bisher ist die App nur in englischer Sprache zu haben.

Falls euch das nicht bremst, kommt vielleicht die gute Nachricht: Grundsätzlich ist Agenda kostenlos, die Premium-Version kostet 19,99 Euro und erlaubt beispielsweise das Erstellen von Terminen in externen Kalendern, eine Möglichkeit, vergangene Suchen anzuzeigen, Kopieren und Export von Markdown und letzten Endes verschwinden dann Wasserzeichen von PDF-Dateien. Grundsätzlich werden viele Menschen also auch mit der kostenlosen Variante klarkommen.

In der App selber kann man Projekte anlegen und diese befüllen. Privates, Berufliches und so. Dem Nutzer stehen im Editor diverse Formatierungsmöglichkeiten zur Verfügung und wer den Spaß auf mehreren Macs nutzen will, der nutzt iCloud Sync. Damit wird man dann später auch in der Lage sein, die iOS-App synchron zu halten, die sich in der Entwicklung befindet.

Innerhalb von Agenda kann man übrigens nicht direkt Dateien anhängen wie in Evernote, Google Keep oder Apple Notizen, stattdessen wir lediglich ein Link zur Datei aufgenommen, wenn man per Drag & Drop ein Bild in eine Notiz zieht. Verschlagworten und Verlinken von Notizen untereinander funktioniert auch.

Muss man schauen, ob man damit was anfangen kann, ob es in den eigenen Workflow passt. Für das reine Schreiben oder Verfassen von Notizen sehe ich Agenda nun nicht, eher für Projektarbeiten. Wer schreibt, dem stehen ja unfassbar viele Editoren zur Verfügung, beispielsweise iA Writer oder die zahlreichen kostenlosen Lösungen, die wir im Blog hatten, des Weiteren gibt es natürlich Evernote, das hervorragende Bear oder eben Apple Notes, OneNote oder Google Notizen.

Agenda hat noch ein Forum für die Community eingerichtet, da kann man sich bei Interesse mal einlesen oder noch hinterfragen.

Agenda – A new take on notes
Agenda – A new take on notes
Entwickler: Momenta B.V.
Preis: Kostenlos+
  • Agenda – A new take on notes Screenshot
  • Agenda – A new take on notes Screenshot
  • Agenda – A new take on notes Screenshot
  • Agenda – A new take on notes Screenshot
  • Agenda – A new take on notes Screenshot

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

7 Kommentare

  1. Sehr sehr geil.
    Genau sowas benötige ich für Windows, da ich auf der Arbeit mit Windows Laptops arbeite.
    Das ist extrem passend.

  2. Ich weiß nicht so recht, aber reichen denn Bordmittel da nicht aus?

    Ich experimentiere gerade mit Microsoft To-Do rum – zusätzlich zu Outlook – und bin ganz positiv überrascht, wie gute die Zusammenarbeit z.B. mit meinem iPhone funktioniert. Die bei iOS mitgelieferte „Erinnerungen“-App synchronisiert vorzüglich mit Outlook und To-Do. Bislang reicht mir das völlig. Für eine Fremd-App sehe ich da ehrlich gesagt wenig Hoffnung.

  3. Sieht aus wie jede errinerungs app sonst auch. Es fehlen nur sinnvolle Funktionalität wie ortsabhängige Benachrichtigung. Nicht nur Zeit wie oben.

  4. Kommt immer drauf an, was man möchte. Ich z.B. benötige „schon immer“ lediglich ein Tool, mit dem ich alphabetische Kategorien von A bis Z bilden kann, die dann die eigentlichen Notizen enthalten. Zudem sollen diese Kategorien ein- und ausklappbar sein, so dass man nicht alle Notizen unübersichtlich und ewig scrollbar vorfindet. Weiterhin sollen die Kategorien und die Überschriften der Notizen in einer Spalte untereinander erscheinen. Die einzelnen Notizen sollen nach dem Auswählen der Überschrift im Hauptfenster daneben erscheinen und zu bearbeiten sein. Das Ganze soll sich gut editieren lassen (also Schriftarten, Farben usw.) und eine einfache, aber effektive Suchfunktion haben.

    Nix Großes also – und trotzdem habe ich bis jetzt nur Scrivener gefunden, die das auf dem Mac ermöglichen (zu meinen Windows-Zeiten nutzte ich dafür das geniale Tool cuecards). Ist nun mit Kanonen auf Spatzen geschossen, daher bin ich für solche Tipps immer dankbar. Leider erfüllt Agenda auch nicht meine (geringen) Anforderungen.

  5. @Chris
    Möglicherweise ist ein Outliner was für dich. Allerdings sind die eher für listenbasierte Anforderungen, nicht so sehr für umfangreiche Notizen.
    https://outlineedit.com

  6. @Kalle: Danke für den Tip. Scheint mir allerdings etwas zu spartanisch bzw. ohne die benötigte Aufklappfunktion der Kategorien.

  7. @chris: vielleicht ist es für dich etwas. Ich muss auch häufig auf verschiedene Notizen zurückgreifen. Dafür benutze ich SnippetsLab und zur Suche Alfred mit dem PowerPack. Dann kann man von überall über ein shortcut suchen und direkt in die Notiz springen. Ist zwar nicht ganz so für gedacht, aber finde es für mich perfekt.

    Für Aufgaben benutze ich Good Task. Sieht sehr übersichtlich aus und kann es über den exchange laufen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.