Affinity 1.8.6: Kreativ-Suite ist bereit für macOS Big Sur auf M1-Prozessoren

Nächste Woche erscheinen drei neue Geräte mit Apples neuem M1-Chip. Das MacBook Air, das MacBook Pro sowie der neue Mac mini. Da bin ich als (mobiler) Arbeiter sehr gespannt drauf. Was ich mir natürlich wünsche, das ist möglichst wenig Einschränkung beim Umstieg bei den Nutzern und Entwicklern. Denn Nutzer mit Intel-Maschinen möchten sicherlich den bekannten Software-Support „ihrer“  Entwickler haben, während die Anwender mit M1-Maschine möglichst native Software wünschen.

Klaro, Office ist natürlich vorne mit dabei auf der ARM-Plattform, aber auch Parallels, TeamViewer und viele andere haben schon angeklingelt und zugesagt, bald nativ mit ihrer Software auf der M1-Plattform vertreten zu sein. Schöne Sache: Auch die Entwickler der Affinity-Software haben bereits angekündigt, dass man die Suite dort starten wird. Serif (so heißt das Unternehmen) macht echt einen tollen Job, zumal die Software wirklich erschwinglich ist.

Da die Anwendungen jetzt für diesen Übergang vorbereitet sind (mit Affinity 1.8.6), können Mac-Kunden mit M1 laut der Entwickler ein reaktionsschnelleres Benutzererlebnis in Bezug auf Malen, Pixelbearbeitung, Filtereffekte, Dokument-Rendering und mehr erwarten. Darüber hinaus können viele weitere Elemente wie Anpassungsebenen und Live-Filter beibehalten werden, bevor die Leistung darunter leidet, sodass selbst bei den komplexesten Dokumenten ein reibungsloser Arbeitsablauf möglich sei.

Die Affinity-Entwickler sagen, dass die Anwendungen auf dem M1 schneller, flüssiger und reaktionsschneller laufen als je zuvor (auf dem neuen MacBook Air habe man bereits Geschwindigkeitssteigerungen von mehr als 3x schneller gesehen).

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10 Kommentare

  1. Ich habe den neuen Mac mini (256 GB) bestellt und hoffe, dass ich macOS endlich ruckelfrei bei 4K erleben darf.

    • Dito! Ich bin es auch leid…der 2018er mac mini mit i5 und 16GB RAM ruckelt nur so vor sich her…
      Leider ist das Produkt alternativlos. Schade, dass der neue nur noch silber ist. Aber das nehme ich in kauf für die Performance des neuen

  2. Ich hoffe, dass “Kreativ-Suite” nicht die Bezeichnung von Affinity / Serif ist? Das wäre ja mega-peinlich.

    • Wie nennst du das? Mal-App?

      • Grafik-Suite? DTP-Anwendungen? Grafik- und Layout-Sammlung? Denn ganz egal, was man von Adobe hält: die “Creative Suite” gehört ihnen.

        Aber wenn es nicht von Affinity kommt, weil sie dadurch im Kielwasser von Adobe schwimmen wollen, ist ja auch nichts peinlich. Alles gut hier. 🙂

        • Ich glaube, Adobe legt auf den Begriff „Creative Suite“ keinen Wert mehr, seit ihr Produkt „Creative Cloud“ heißt.

      • Es ist keine Suite. Eine Suite ist ein Komplett Paket. Das hier sind einzelne Produkte. Und Adobe benutzt die Bezeichnung schon.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Serif verkauft Einzel-Applikation, die zwar aufeinander abgestimmt sind, aber nicht als „Suite“ vermarktet werden.

  3. Die Affinity Programme sind der einzige Grund, warum ich immer noch eine zweite SSD mit Windows besitze. Aber das wird wahrscheinlich niemals für Linux portiert.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Für mich sind die Affinity Programme der entscheidende Kipp-Punkt. Falls sie ihre Meinung doch noch ändern sollten und eine Linux Version veröffentlichen, habe ich den letzten Baustein, um auf Linux umzusteigen zu können.

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