Adobe Photoshop: Diese neuen Funktionen erhalten Desktop- und iPad-Version

Adobe hat ein neues Update für Photoshop auf Desktop und iPad parat. Nach wie vor bietet die Desktop-Version einen wesentlich größeren Funktionsumfang gegenüber dem iPad. Mit dem Reparatur-Pinsel zieht beim iPad nun aber auch das bekannte Tool der Desktop-Anwendung ein. Zum Ausbessern und Korrigieren von Unebenheiten könnt ihr auf dem iPad den Apple Pencil heranziehen. Textur, Beleuchtung sowie Transparenz werden dann Pixel für Pixel angepasst, um sich in den Rest des Bildes einzufügen. Wie vom Desktop bekannt, stehen auch sämtliche Einstellungsmöglichkeiten (Diffusion, Mischmodi und Pinselwinkel) bereit. Der Reparaturpinsel findet sich in der Werkzeugleiste – wie soll es anders sein – bei den Reparaturwerkzeugen:

Ähnliches gilt für das Zauberstab-Werkzeug. Jenes ermöglicht das schnelle, KI-gestützte Auswählen. Auch die Optionen „Motiv auswählen“ sowie „Kante verfeinern“ sind vorhanden. Der Zauberstab eignet sich insbesondere für das schnelle Auswählen von Objekten vor einem flachen Hintergrund. Ausgewählt wird auf Grundlage von Farbton, Farbe sowie Toleranz. Dieses neue Auswahlwerkzeug findet sich ab sofort im passenden Bereich der Werkzeugleiste auf dem iPad wieder.

Neu auf dem iPad sind zudem die Canvas-Projektionen. Hierfür wird das iPad via USB-C bzw. HDMI (mittels Adapter) an einen externen Monitor angeschlossen. Die Leinwand eures Photoshop-Projekts wird dann ganz ohne Benutzeroberfläche projiziert. Zu finden ist das Feature Canvas Projection im erweiterten Bereich der allgemeinen Einstellungen.

Auch für den Desktop verspricht Adobe Neuerungen für Photoshop. Da habe man das „Himmel-Austausch“-Feature verbessert. Jenes biete nun die Möglichkeit zum Import von über 5.000 „spektakulären“ Himmel-Vorlagen. Jene könnt ihr euch einfach herunterladen, um Bilder neu in Szene zu setzen.

Erweitert hat man auch das Verform-Werkzeug. Jenes bietet eine neue Transformationsfunktion mit individuellen Bézier-Steuerpunkten. Dies sei optimal um beispielsweise Flaschenetiketten zurechtzubiegen. Kombinierbar ist jene neue Funktion mit einer Farb- und Deckkraftanpassung für Verformungshilfslinien. Ihr könnt neben einer Farbe, die sich besser vom Bild abhebt, auch anpassen, wann und wie viele Linien gezeigt werden sollen.

Mit „Entdecken“ erhält Photoshop zudem einen neuen Reiter. Hier werden für euch passende Optionen, Werkzeuge sowie Menüelemente für den aktuellen Workflow hinterlegt. Zudem hat man die „Quick Actions“ parat. Jene führen komplexere Aufgaben, wie das Entfernen des Hintergrunds, per Mausklick durch. Neues zu entdecken gibt es auch im Photoshop-Beta-Programm. Jenes steht ab diesem Monat für CC-Abonnenten parat.

Die Neuerungen in kompakter Form:

  • Photoshop auf dem iPad
    • Der Reparatur-Pinsel und das Zauberstab-Werkzeug sind jetzt auch in Photoshop auf dem iPad verfügbar.
    • Die neue Canvas Projection ermöglicht die nahtlose gemeinsame Nutzung oder Live-Zusammenarbeit mit anderen auf einem größeren Bildschirm.
  • Photoshop auf dem Desktop 
    • Die Himmel-Austausch-Funktion bietet jetzt viele neue, spektakuläre Himmel zur Auswahl und die Möglichkeit, bis zu 5.000 Himmel auf einmal zu importieren.
    • Eine neue Transformieren-und-Verformen-Funktion mit individuellen Bézier Steuerpunkten ermöglicht es Designer:innen, bisher nicht umsetzbare Transformationen zu erstellen.
    • Das neue Entdecken-Bedienfeld in Photoshop ermöglicht eine einfache Suche nach
      Werkzeugen, Menüelementen sowie häufigen Arbeitsschritten und praktischen Tutorials.
    • Photoshop Beta eröffnet kreativen Cloud-Nutzer:innen nun die Möglichkeit dem
      Photoshop-Team direktes Feedback zu geben.
  • Fresco auf dem iPad
    • Neue Farbkorrekturebenen ermöglichen es Künstler:innen, Farben zu ändern und anzupassen, ohne die Pixelwerte dauerhaft zu ändern.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. Bitte nicht die Deutsche Sprache zerstören. Bis eben fand ich den Blog sehr gut als Alternative zum mittlerweile zum „Tracking“-Blog verkommenen Newsletter von Heise und Co.

    Es gibt keine Bäumin und keinen Eicher.

    Daher gibt es auch keine „Nutzer:innen“ [*%&;; oder sontiger unaussprechlicher Zeichen in Wörtern] oder Analoges. Für alle Deutsch-Legastheniker empfehle ich https://www.belleslettres.eu/content/deklination/gender-nubling-lobin-sueddeutsche.php

    Es gibt kein Erfordernis, das Geschlecht bei „Nutzern“ anzusprechen. wo es irrelevant ist. Nutzer sind Nutzer. Es kommt auf das Geschlecht überhaupt nicht an; alles andere wäre „Diskriminierung“, vor der uns die politisch Gleichgeschalteten, denen die Themen ausgegangen sind, „bewahren“ wollen. Ich bedarf nicht der aufoktroyierten Sprachvergewaltigung.

    Übrigens: die Deutsche Sprache kann nicht von oben verordnet werden, jedenfalls grundsätzlich. Es gibt also grundsätzlich keinen Zwang, unlesbar schreiben zu müssen, so wie man ein Wort wie „Nzuer:innen“ auch gar nicht sprechen könnte, ohne zu würgen. Genderismus ist in die Sprache gewaltsam – ohne Not – hineingetragen, aus politischer Langeweile, seitdem sich nur noch zwei Wahlprgrogramme unterscheiden lassen, das der Grünen (Roten, Schwarzen, Gelben, etc.) von dem der verfemten Blauen.

    Nur dem Unsinn, bei Stellenausschreibungen sich dem Genderismus zu beugen, sollte man Beachtung schenken: weil der (schwach gewordene) Gesetzgeber im AGG auf das Geschlecht – überbetonend – mehr wert als auf Sachlichkeit gelegt hat und Genderisten die „Gleichbehandlung“ verletzt sehen und dieser Unsinn daher Gesetz geworden ist, sollte man zur Vemeidung unangehmer Klagen (von sich ungleich behandelt Fühlend:innen;-) die Stelle für alle sexuellen Neigungen ausschreiben.

    Es können nur Beamte „angewiesen“ werden, die Deutsche Sprache zu vergewaltigen, weil sie als solche weisungsgebunden sind. Sie, lieber Autor, sind es nicht, ich bin es nicht, kein Bürger ist es. Adobe, Apple und alle Genderfähnchenschwenker mögen das anders sehen. Das ist deren streitbare Freiheit, der wir, die wir die Sprache nicht verhunzen wollen, uns nicht anschließen müssen, auch im Zitat der Leistungsmerkmale nicht.

    Darauf möchte ich respektvoll hinweisen!

    Für eine offene Diskussion, einen Kommentar, der direkt auf die Form zum Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren klar denken zu lassen. ichmöchte, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, – ohne Missbrauch der Deutschen Sprache – so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird, die klar denken können. Dies macht sicherlich den Großteil Ihrer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte – gerne auch mit Humor – aus.

    Danke

    • Für dich mal eben: Wir gendern hier nicht absichtlich. Die Tabelle unten kommt vom Hersteller. Und wenn du schon respektvoll hinweist: Ja, alles richtig. Doch Sprache ist auch steter Wandel. Sollte man auch mal drüber nachdenken (unabhängig von oft falsch ausgeführtem Gendern von Medien). Das Gute ist: Eine kommende Generation wird alle Menschen in die Sprache einschließen – und die, die es als Problem sehen, werden aussterben.

  2. Martin Müller says:

    Ich komme von unten und finde gendergerechte Sprache geboten, auch wenn wir bisher noch kein Weg gefunden wie das in der Sprache Deutsch umzusetzen. Gott* ist kein Mann, wer es nicht weiß bemühe sich der Bibel, deswegen hat das Gendersternchen hier Sinn.

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