Activision Blizzard: Aktionäre nicken Übernahme ab

Activision Blizzard hat bekannt gegeben, dass seine Aktionäre dem Vorschlag von Microsoft, Activision Blizzard zu übernehmen, auf der heute abgehaltenen außerordentlichen Aktionärsversammlung zugestimmt haben. Inhaber von mehr als 98 % der Aktien stimmten für die vorgeschlagene Transaktion mit Microsoft. Am 18. Januar 2022 kündigte Microsoft Pläne an, Activision Blizzard für 95 Dollar pro Aktie in einer Bar-Transaktion zu übernehmen. Vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen und des Abschlusses der behördlichen Prüfung wird erwartet, dass die geplante Transaktion in Microsofts Finanzjahr, das am 30. Juni 2023 endet, abgeschlossen wird.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. Vorab:
    Ich spiele nichts von denen.

    Wenn man geistig wach ist und nur halbwegs Ahnung von IT hat weiß man – wie schlimm Marktkonzentration in der IT ist. Wollen wir mehr davon? Also ich sicher nicht.

    Seit der Beendigung der direkten Kontrolle über AT&T gibt es keine Wettbewerbsaufsicht mehr. War übrigens unter Präsident Reagan. Dann kamen die UNIX-Kriege, Inkompatibilität, BSD wurde Jahre lang verklagt. Microsoft fand das sicher nicht so unvorteilhaft 😉

    Seit dem gibt es bestenfalls hinterher eine Millionenstrafe statt Kontrolle. In Europa wird gelegentlich verlangt, dass eine API hinterher veröffentlicht wird – bei Exchange und SMB hilfreich für Linux. Für Konkurrenten wie Novell, IBM und Sun war das freilich zu spät.

    Jetzt haben wir mehr als zehn Jahre den geschlossenen App Store von Apple und Google hat unter Android überall die PlayServices. Da hätte sofort etwas passieren müssen. Keine Ahnung warum die noch weniger zu Befürchten haben als Microsoft – vermutlich weil sie das Narrativ erzählen sie wären besser als Microsoft und Ihre jeweiligen Monopol- und Duopolstellungen wären harmlos.

    Der Markt regelt nichts.

    PS: Schaut euch an was wir AT&T zu verdanken haben. C, UNIX, offener Quellcode, Lehrbücher, Multitasking- und Multiprozesssysteme und Speicherschutz. Alles nur weil AT&T keine neuen Geschäftsfelder betreten durfte – letztendlich viel besser als Geldstrafen. Man stelle sich so etwas heute vor?

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