6 Millionen Deutsche streamen Musik

Im Auftrag des BITKOM wurden Deutsche vom Meinungsforschungsinstitut Forsa zu Musikstreaming befragt. 6 Millionen Deutsche nutzen Musikstreaming-Angebote bereits, immerhin 16 Millionen kennen es zumindest. Von den 6 Millionen sind allerdings nicht alle zahlende Kunden bei Spotify & Co, auch diverse Online-Radios fallen darunter, also Services, bei denen man nicht einen bestimmten Titel auswählt, sondern sich von einem Genre berieseln lässt.

Spotify

[werbung] Je jünger der Hörer, desto wahrscheinlicher hört er Musik aus einem Streaming-Angebot. 28% der 18 – 29-jährigen geben an, Musik im Stream zu hören, bei den 30 – 44-jährigen sind es gerade einmal 12%. Dafür gibt es viele Wiederholungstäter. Jeder Zweite hört mehrmals pro Woche Musik aus dem Netz, 27% immerhin noch mehrmals pro Monat. Streamt Ihr gezielt bestimmte Alben oder lasst Ihr Euch auch schon einmal von Genre-Radios mit Musik versorgen?

Für die Erhebung der Daten wurden 1.003 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt. Die Daten sind repräsentativ.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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17 Kommentare

  1. Ich habe schon vor vielen Jahren begonnen, auf Jango eigene Radiostationen zu erstellen und konfigurieren. Dann habe ich festgestellt, dass die Zahl der so hörbaren Liedern sehr beschränkt ist – das trifft übrigens auch auf andere Anbieter wie Pandora oder Songza zu. Ganze Alben streame ich nicht über Spotify oder vergleichbare Dienste, denn Musik die mich sehr interessiert, kaufe ich mir eher.

    Heute ist der Musik-Konsum bei mir eine bunte Mischung aus der eigenen Sammlung, normalen Radiosendern (sowohl Internet-only Streams als auch traditionelle Sender) und zwischendurch auch immer wieder gerne eine Stunde des Spotify oder Jango Radios.

  2. Ich streame meine Listen bei Spotify, manchmal auch einzelne Alben.
    Wenn ich was neues brauche dann nutze ich Soundrop über Spotify (auf der Arbeit zb. den Raum Working). Selten auch mal Internetradios wie #Musik.

    Hat meine lokale Musiksammlung fast ersetzt. Allerdings fehlen einige meiner Lieblingskünstler oder sind nur teilweise vorhanden.

  3. ok ich bekenne mich schuldig, ich höre nur noch Musik über Spotify 😀

  4. Edit: Diese werden dann auch meistens gekauft, mann möchte ja was fürs Regal 🙂 (ist wie mit den ebooks und der Büchersammlung).

  5. Also ich streame fast täglich über Simfy, mittlerweile ist die App für Smartphones auch richtig gut geworden.

  6. So lange immer mehr Künstler Spotify und Co. verlassen und die wirklich relevanten Musikgruppen (King Crimson, Pink Floyd, die Beatles, …) nicht mal aufgeführt sind, kann ich Kunden nur belächeln.

  7. Ja herzlichen Glückwunsch… mit dem Erfolg der Streaminganbieter ist es gelungen, uns das DRM dann doch noch aufzubinden. Und jetzt finden es alle ganz toll 😉

  8. @tux.
    Seit kurzem ist auch Pink Floyd bei Spotify vertreten :-).

  9. Währenddessen ist Thom Yorke wieder ausgestiegen. 😀
    (Nicht schlimm, ich mag den eh‘ nicht.)

    AC/DC, Led Zeppelin?

    Und KC und die Beatles fehlen immer noch. 😉

  10. Ich habe Digitally Imported Premium abboniert und höre da diverse Sender recht häufig.
    Ansonsten kaufe ich mir häufig Alben/Compilations (als mp3)
    Spotify & Co mag ich nicht so, da zum einen einfach viele Songs fehlen und man zum anderen auf deren Player angewiesen ist…

  11. Johannes Neu-Tse says:

    benutze google music mit meiner eigenen sammlung ergänzt.
    support your fav bands mit cds ftw

  12. Dank T-kom Spotify Tarif täglich mit Spotify unterwegs. Alben, Neuvorstellungen aber meistens Radio und

    @tuxy1 „relevante“ Musik ist ja zum Glück sehr subjektiv. Und solange sogar echte Klassik von Beethoven, W.A.Mozart etc. verfügbar ist, wird man ein paar Bands für Leute 40+ nicht wirklich vermissen.

  13. Das nehm ich als Mensch unter 30 jetzt mal persönlich, Croaker

  14. Früher habe ich mir gaaanz gaaanz viele CDs gekauft. Dann kam das Usenet (und Napster) und ich habe jahrelang nur noch „raubkopiert“. Seit Spotify zahle ich wieder für Musik. Ich bin kein fanatischer Fan von irgendwem – deswegen sind die 10€ monatlich in meinen Augen genug.

  15. @ zhet Was Musik betrifft, war DRM früher aber ganz anders:

    x) Es gab Musik-CDs, die nicht mit jedem Gerät abgespielt werden konnten.
    x) Es gab Musik-CDs, die einen eigenen Player oder andere Software enthielten, sobald man die CD auf dem PC abspielen wollte.
    x) Es gab (fast ausschließlich) DRM-geschützte MP3/WMA/M4A Dateien, die man dem Kopierschutz wegen nicht auf allen Geräten abspielen konnte.

    Spotify, Simy und die ganzen anderen Anbieter verfolgen heute ein komplett anderes Konzept. Für einen monatlichen Fixbetrag erhält man unbeschränkten Zugriff auf die komplette Musiksammlung des Anbieters. Man kann Titel auch offline verfügbar machen, allerdings mietet man den Zugriff nur und hat nach dem Ende des Abonnements/Vertrags nichts in der Hand.

    Ich denke nicht, dass man die beiden Lösungsansätze von früher und heute so gut vergleichen kann. Am Ziel des DRM hat sich zwar nichts verändert, mit der Einführung von Apps für mobile Geräte und LTE mit zum ersten Mal akzeptablem Transfervolumen ist DRM aber zum ersten Mal einigermaßen kundenfreundlich geworden! Dass Spotify und Co. nicht für jeden die richtige Wahl sind möchte ich gar nicht erst unterstellen, es gibt ja immer noch herkömmliche CDs, die in manchen Fällen auch heute noch die bessere Wahl sind (ich kenne immer noch keinen Shop, wo man Musik in Lossless-Formaten kaufen kann).

  16. Stephan Lipphardt says:

    Ich bin schon länger bei Wimp.com – vorher Simfy + Spotify. Ich bin sehr zufrieden, da ich reiner Albumhörer bin. 10 Euro im Monat gebe ich gerne dafür aus. CDs und Platten möchte ich nicht haben. Die Verteilung der Gelder könnten von Spotify&Co vielleicht noch etwas gerechter sein…

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