2 Wochen ausprobiert: Fitness-Tracker Huawei Fit

Fitness-Tracker gibt es viele auf dem Markt. Viel zu viele um genau zu sein, sodass der Laie schon fast unterzugehen droht, wenn er da den Überblick behalten will. In diesen großen Markt wirft nun auch Huawei nach geraumer Zeit wieder ein Gerät in den Ring, welches mit schickem Design und Always On-Display die Käufer für sich gewinnen soll. Huawei Fit – so der Name – reiht sich ein in die Familie weiterer Fitness-Bänder des Herstellers, so wie das Huawei Band oder auch das TalkBand B3. Eines vorweg: Huawei Fit macht nichts wirklich anders als andere Fitness-Tracker, nur eben hier und da deutlich schöner und in einer Optik, dass man das Band auch gern als Alltags-Uhr am Arm behält.

Ich habe den Tracker kurz vor den Feiertagen Ende 2016 erhalten und ihn seitdem so gut wie nicht mehr abgelegt. Er begleitete mich als Armbanduhr-Ersatz mit Fitness-Funktionen durch den Tag und konnte schnell davon überzeugen, dass er wirklich bequem zu tragen ist. Die Verarbeitung des Gerätes ist durchweg hochwertig, das eigentliche Uhren-Case ist sogar aus einem einzigen Guss. Das Display wird außerdem geschützt durch Corning Gorilla 3 Glass, was das eigene Gewissen durchaus beruhigt, da man hier nicht mit einem hoch-sensiblen Glas hantieren muss. Wäre bei einem Fitness-Tracker aber auch irgendwie ungeeignet.

Neben der Uhr inklusive austauschbarer Armbänder lungern in der Verpackung noch ein Ladekabel Typ MicroUSB und eine Magnet-Ladestation herum. Ohne diese kann die Fit leider nicht geladen werden, was aber meiner Meinung nach kein Problem ist, da man das Gerät eh seltener laden muss als gedacht. Dazu aber gleich mehr. Kommen wir erst einmal zu den Geräte-Details:

Spezifikationen Huawei Fit
  • austauschbare Armbänder (breit / schmal)
  • Maße: breite Ausführung – 246,5 x 39,4 x 9,9 mm / schmale Ausführung 229,4 x 39,4 x 9,9 mm
  • Gewicht: < 35 g
  • 1,04 Zoll Memory LCD-Display mit Touch, 200 ppi
  • Always On-Display
  • Corning Gorilla 3 Glass
  • Metall-Case aus einem Guss
  • erhältliche Farben: (Armband/Case) – Schwarz/Grau, Blau/Silber, Orange/Silber
  • wasserdicht gemäß IP68 / 5ATM
  • persönlicher Lauf-Assistent
  • verschiedene mögliche Sport-Modi (Laufen, Gehen, Schwimmen, Radfahren, Laufband)
  • kontinuierliches Messen der Herzfrequenz
  • Schlaf-Monitoring
  • Aufwach-Alarm per Vibration
  • Benachrichtigung bei eingehenden Anrufen oder Nachrichten
  • Akku-Laufzeit „bis zu 6 Tagen“ laut Hersteller / voll aufgeladen nach 1,5 Stunden
  • App benötigt Android 4.4 oder höher bzw. iOS 8.0 oder höher

Der Tracker liegt vernünftig am Arm an und drückt auch trotz der dicken Wölbung an der Rückseite kein Stück. An den Enden der Bänder befinden sich zwei kleine Hebel, über die sich die Armbänder austauschen lassen. Das gelingt schnell und unkompliziert.

Mein persönliches Highlight ist das Always On-LCD Display, welches im „Ruhezustand“ lediglich die Uhrzeit anzeigt. Dreht man den Arm dann zum Ablesen des Displays oder bewegt den Arm zu sich hin, dann blenden automatisch auch die Anzahl gelaufener Schritte und die verbrauchten Kalorien mit ein. Außerdem kann ich über „Start!“ direkt einen Lauf beginnen (oder welche Sportart ich sonst gerade beginnen möchte). Ein kurzes Tutorial ganz am Anfang führt in die grundlegende Bedienung des Touchscreens ein. Das geht intuitiv von der Hand und das Display reagiert auch recht gut. Hier und da wird ein Wisch allerdings auch mal als Tap gewertet, das stört den sonst so flüssigen Ablauf beim Bedienen des Menüs.

Ein simpler Tap auf die Uhrzeit genügt, damit Bluetooth-Verbindungsstatus (mit der App) und Batterie-Zustand angezeigt werden. Ein Wisch nach rechts kehrt immer eine Menü-Instanz zurück. Die Funktionen beschränken sich hier allerdings eben auf alles, was man bereits von zahlreichen anderen Trackern kennt. Dazu gehören auch das Monitoring des Schlafs und das optionale Aufwecken des Trägers via Vibration am Handgelenk. Die Hintergrundbeleuchtung des Displays hat drei Modi: deaktiviert, manuell oder automatisch. Automatisch funktioniert für mich bisher leider nur suboptimal, zu oft blieb das Display dunkel obwohl es um mich herum bereits immer dunkler wurde. Die generelle Helligkeit der Beleuchtung empfand mein Umfeld als „nicht kräftig genug“, ich hingegen habe es bisher als ganz angenehm empfunden, genug erkennen zu können und dabei nicht erblinden zu müssen. Zu dunkel ist da nix.

Die Huawei Fit ist laut Hersteller wasserdicht gemäß IP68 und 5 ATM. Gerade bei letzterer Bezeichnung findet man oft die Deutung, dass man mit entsprechenden Geräten auch bis zu 50 Meter tief tauchen könne. Das wage ich zu bezweifeln und wenn man einigen Quellen im Netz glauben darf, dann sind solche Produkte zwar durchaus tauglich für gelegentliches Untertauchen, aber eben nicht für solch ausgeprägte Tauchgänge. Allerdings handelt es sich hier ja auch um kein Szenario, was die meisten Otto Normal-Sportler betreffen dürfte. Ich habe die Uhr testweise beim Duschen um gelassen und es reichte anschließend, sie einfach mit einem Handtuch kurz abzutrocknen, Wassereinlagerungen oder ähnliches konnte ich keine feststellen.

Was mich allerdings wirklich stört und damit die Huawei Fit zumindest für mich direkt als Tracker disqualifiziert ist die Tatsache, dass wirkliche ALLE Armbewegungen als Schritte gezählt werden. Ich habe mir als tägliches Ziel einen Wert von 10.000 Schritten ausgesucht. Selbst wenn ich bis 16 Uhr im Büro gesessen habe und mich erst danach daheim für Pokémon GO oder den Einkauf auf die Socken gemacht habe – die 10.000 hatte ich teils schon beinahe zu 15 Uhr erreicht. Das korreliert mit keinem anderen Wert, den meine bisherigen Tracker (u.a. ein MiBand 2) hier errechnet haben. Und beim genaueren Betrachten verwundert das auch kaum: Lenkrad-Bewegungen beim Autofahren oder auch das Heben und Senken des Armes beim Essen werden bereits als Steps mitgezählt. Das geht besser! So ist der für mich persönlich interessanteste Wert auf dem Display leider recht unbrauchbar.

Was mich hingegen wirklich positiv überrascht hat, ist die App Huawei Wear, mit der sich die Fit per Bluetooth verbindet und einrichtet. Diese gibt es für Android als auch iOS und bietet einen äußerst detaillierten Überblick über sämtliche vom Gerät aufgezeichneten Werte. Zwar findet man auch hier keine wirklich neuen Features, allerdings hat es mir vor allem der Bereich für die Herzfrequenz angetan.

Denn einer der für mich besonders wichtigen Punkte hier ist „Herzfrequenzintervall“. Dieser zeigt an, welcher bpm-Wert für mich ideal wäre, um entweder fettverbrennend zu wirken oder aber ab wann es für meine Gesundheit gefährlich wird. Ja, der geneigte Sportprofi und Gesundheitsexperte kann hier sicher noch viel mehr Infos raushauen, die Werte decken sich bei mir aber zumindest mit denen, die mir ein solcher Experte mal errechnet hat und damit scheint es sich hier um keine Fantasie-Werte zu handeln. Alles in allem ist die App wirklich umfangreich und hübsch gestaltet. Leider konnte ich sie auf dem iPhone nicht zum Laufen bringen, da die zu bestätigende EULA einfach nicht korrekt dargestellt wurde und ich demnach nicht an den Button zum Zustimmen gelangt bin. Hierbei wird es sich aber sicher nur um einen kleinen Darstellungsfehler handeln.

Ein Wochen- bzw. Monatsbericht fasst entsprechend noch einmal alle erreichten Erfolge für den Anwender zusammen. Das sogenannte „Real Time-Coaching“ habe ich während eines 5 km-Laufs ausprobiert und fühlte mich davon gut angeleitet. Regelmäßig erinnert die Uhr daran, langsamer oder schneller zu laufen oder auch wenn ich gewisse Grenz-Marken meines Laufs erreicht habe. Da ich über die App meine Ziele direkt vordefinieren kann, funktioniert das entsprechend gut. Die Herzfrequenz wird durchgehend gemessen und warnt mich, wenn diese mal zu hoch gerät.

Was kann ich zur Batterie-Laufzeit sagen? Huawei spricht von „bis zu 6 Tagen“ Laufzeit. Damit bin ich locker ausgekommen, eher sogar noch 8 bis 9 Tage. Das ist für mich ein äußerst angenehmer Wert, wenngleich extremere Sportler (als ich Körperklaus es bin) da sicher durch häufigeres Aufrufen der Anzeigen oder eben wesentlich häufigere Einsätze als Sport-Tracker weniger Laufzeit bei raus bekommen. Die Uhr ist aber wie versprochen binnen 1,5 Stunden wieder voll aufgeladen. Das entspricht etwa einer kurzen Verschnauf-Phase meinerseits nach 6 Kilometern Joggen 😉

Abschließend kann man das Gerät wohl leider nicht jedermann ans Herz legen. Sowohl Optik als auch die meisten Funktionen sind überzeugend, allerdings hat der Schrittzähler für mich komplett versagt. Hier muss dringend nachgebessert werden. Die Uhr eignet sich für unterschiedlichste Szenarien wie zum Beispiel Baden, Skisport, Trekking oder auch andere richtig schweißtreibende Aktivitäten. Dank Gorilla 3 Glass ist das Display auch sehr gut gegen Kratzer und Stöße geschützt. Die Huawei Fit ist für 149 € bereits erhältlich.

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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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36 Kommentare

  1. Vom Design her sieht das ja fast aus wie die Pebble Time Round. Lassen sich Apps oder Watchfaces dafür erstellen?

  2. Danke für den Bericht. Muss man sich zur Nutzung der App irgendwo registrieren?

  3. Danke für den Test, ich habe aber beim Hinweis auf die fehlerhafte Ermittlung der Schritte aufgehört zu lesen. Damit hat sich der Tracker disqualifiziert. Mein Garmin Vivosmart HR ist hier ziemlich genau und hat dieseben (bzw. mehr Features).

  4. Hallo,
    Kann man damit, wie bei der Pebble, die Musik weiterschalten/stoppen? Ist bei mir eigentlich das wichtige Feature für eine Smartwatch. Die Fitnesssachen sind mir eigentlich total Wurst 😉
    Suche noch eine gute Pebble Alternative daher.

  5. typewriter says:

    Ich schätze einmal, dass man dieses Gerät ohne App nicht nutzen kann und die gesamten Gesundheitsdaten „total geheim“ über Server im Ausland gezogen (und gespeichert) werden. Als Mediziner finde ich wirklich krass wir unreflektiert wir diese Daten hergeben – nicht immer zu unserem Vorteil. Krankenversicherer erwerben diese Daten bereits, obwohl sie objektiv wenig Aussagekraft haben, da die Sensoren in Consumergeräten weder genau sind, noch irgendwelche Zulassungsauflagen erfüllen müssen. Das Schlaftracking solcher Geräte ist ein Witz.

    Ich hoffe, dass irgendwer einmal auf die Idee kommt, Geräte anzubieten, die nicht eine einzige Datenschleuder sind und die messtechnisch so genau sind, dass man sie tatsächlich präventiv nutzen kann.

  6. Neben dem Fitness Aspekten für mich mittlerweile entscheident:
    wie gut ist die Weckfunktion und Messung der Schlafphase?

    Bzw. Klappt die Meldung von Anrufen und Nachrichten unkompliziert?

  7. @typewriter
    Ach du meine Güte…wieder so ein Möchtegern-Besserwisser, der sich berufen fühlt, uns auf den Datenschutz hinzuweisen. Noch dazu behauptet, dass wir unreflektiert (dumm?) unsere Daten hergeben. Woher weisst du denn, dass wir unreflektiert mit unseren Daten umgehen? Nur weil wir Fitnesstracker nutzen? Wir sind unreflektiert, weil wir wissen, dass unsere Daten im Ausland gespeichert werden und dies zulassen? Woher nimmst du dein Wissen, dass die Datenschutzbestimmungen der Hersteller uns nur vorgaukeln, dass unsere Daten nicht verkauft werden? Bitte mal handfeste Beweise für deine Aussagen, besonders für die Aussage, dass die Krankenversicherer die Daten bereits erwerben.
    Es steht ausser Frage, dass unsere Gesundheitsdaten, aufgezeichnet durch Fitnessgeräte und auch Smartphones, besonders schützenswert sind und diese durch Änderungen im deutschen Datenschutz geschützt werden müssen, so dass Krankenversicherer und auch Arbeitgeber hierauf, ohne unsere Erlaubnis, keinen Zugriff erlangen dürfen. Dass diese Daten, ohne unsere Zustimmung, aber mittlerweile tatsächlich an Dritte verkauft werden, weil die Hersteller der Fitnessprodukte angeblich ihren zugesagten Datenschutz nicht einhalten, können deinerseits auch nur Mutmassungen sein, solange du keine stichfesten Beweise dafür hast. Der Hinweis, dass du angeblich Mediziner bist, macht deinen Kommentar weder wertiger, noch aussagekräftiger.

  8. Wer einen Tracker dieser Art sucht, sollte sich auch mal die Polar M200 ansehen. Hier ist das Gerät selber eher ziemlich schlicht, dafür lässt die Unterstützung per App und Webinterface jedoch keine Wünsche offen. Man kauft sich so ein Teil ja auch wegen dem dahinter stehenden Ökosystem.

  9. Typewriter says:

    @BeardMan
    Es liegt mir fern hier irgendjemand als „dumm“ zu bezeichnen. Ich bin weder ein Verschwörungstheoretiker noch ein Datenschutzfanatiker. Ich habe selbst ein Jawbone Armband genutzt. Man kann die meisten Gadgets – auch ein Smartphone – ja inzwischen nicht einmal einschalten ohne die AGBs abzunicken, die die Verwertung von Daten i.d.R. vorsehen. Was für Beweise willst Du? Deutsche Krankenkassen verwerten diese Daten bereits – sowohl die gesetzlichen als auch die privaten. Die Privatversicherer lehnen auf der Grundlage dieser Daten auch Antragsteller ab. Und jeder Antragsteller unterschreibt übrigens auf dem Antrag standardmässig, dass seine Daten auch an andere Versicherer weitergegeben werden. Hat erst einmal einer von denen Deine Daten, haben sie alle anderen Versicherer auch. Und auch die gesetzlichen Krankenkassen lehnen schon einmal Leistungen ab, wenn Du Dich in Bezug auf Deine Gesundheit nicht so verhälst, wie man sich das dort vorstellt. Und selbstredend wird mit den Daten gehandelt. Das ist in der Medizin schon immer so gewesen, z.B. werden Verschreibungsdaten verkauft usw. Ein Vertreter von Jawbone hat sich in einem CT Artikel damit gebrüstet eine der weltweit grössten Sammlungen an Gesundheitsdaten zu haben. Die Datenverwertung ist Teil des Geschäftsmodells bei Fitnesstrackern genauso wie bei Facebook. Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, solange Dir keine Nachteile dadurch entstehen.

  10. Wer ist schon so blöd und meldet sich bei Fitness-Portalen mit Klarnamen, Geburtsdatum und Adresse an, benutzt überall die selbe Email, verlinkt das ganze schön mit Facebook-Account, usw? PS: ja, das war Zynismus.

  11. Wolfgang Denda says:

    Ein schöner Nachfolger für die Pebble Round. Leider nur 18mm Bänder, aber man kann Standardware zum Tausch kaufen -> Klasse. Die Auswertungs-Algorithmen für den Bewegungssensor muss Huawei bestimmt noch bei einem anderen Hersteller kopieren, dann klappt auch das mit bekannter (Un-)Genauigkeit.

  12. @Benny, weißt du, ob man die Garmin auch mit der Runtastic App koppeln kann oder wenigstens eine Möglichkeit besitzt die aufgezeichnete Läufe in die Runtastic App zu importieren?

  13. @Typewriter. Kannst du bitte Quellen für deine Ausführungen nennen? Ich habe bisher noch nicht davon gehört, dass Krankenkassen in Deutschland die Gesundheitsdaten über die Tracking-Firmen kaufen. Das wäre Datenschutzrechtlich auch gar nicht erlaubt.

    Das einzige Szenario, welches ich mir aktuell vorstellen könnte: Krankenkasse bezuschusst einen Fitnesstracker oder stellt ihn zur selbst Verfügung. Dabei willigt man einem Offenbarungsvertrag zu, der die Daten direkt an die Krankenkasse übermittelt oder eben man die Daten regelmäßig übermitteln muss. Sinn macht das einzig und allein bei den Privaten Krankenversicherungen (und auch dort nur für die Frage, ob jemand angenommen wird oder nicht). Die Gesetzliche Krankenversicherungen dürfen weder Antragsteller ablehnen noch Leistungen individualisieren oder kürzen. Das ist in Deutschland nicht möglich!

    Also, wie gesagt: Bitte Quellen!

  14. Also ich trage den Tracker auch. Ich habe KEINE Probleme mit Schritten. 1 Stunde am PC tippen und es kommt nicht ein Schritt dazu. Meine töglcihe „Essenrunde“ zur Kantine wird relativ gleichmäßig mit 1.77km gemeldet…klar, es schwankt nach oben und unten.- Übrigens gabs vor ein paar Tage eine neue Firmware (1.5.7) die auch das Pedemeter verbessert (https://goo.gl/photos/guptw25F7ngWRqB59)

    Was mich massiv stört:
    1A: Diese Ladestation scheint es nicht extra zu geben. Der Huawei Tech Support Deutschland antwortet „Es gibt diese Uhr nicht in unserer VMall, also gibt es auch keine Einzelteile“. Das ist grandioser Schrott was Huawei da baut! Die „Fit“ gibt es da nicht. Verliert man also die Ladestation oder geht diese Defekt hat man 150€ in den Wind geschossen.

    Ihr könnte GERNE nochmal nachfragen. Ich kann noch bis Ende Januar zurück schicken. Mir antwortet der Deutsche Support immer mit denselben Mails. Auf Twitter weiß Asien auch von nix. Bitte fragt auch mal – wenn Ihr nen Ansprechpartner habt.

    1B: Die Benachrichtigungen funzen soweit. Aber, abgesehen von Mails, haben wohl alle (Whatsapp, Hangouts) dieselbe blöde Bubble als Icon. Total nervig. Ebenso nervig ist das man Nachrichten am Handy UND an der „Fit“ bestätigen muss.

    2: Die App ist durchschnittlich. Im Gegesatz zum MiBand (2) ist es jedoch recht geil das man eben das Handy nicht immer in der Nähe haben muss. Die Heartrate ist gerade ind er Nacht extrem unübersichtlich, nichts kann vergrößert oder angeschaut werden. Das scheint aber eher ein Problem der App zu sein, der Playstore ist voll von Kritik. Scheint aber niemandem bei Huawei zu interessieren

  15. Wolfgang Denda says:

    @JD „Diese Ladestation scheint es nicht extra zu geben.“
    Ja, und bei Verkaufsstart gab es für die Pebble keine Ladekabel, für die Nike AW2 keine Armbänder, und keine Qi Pads mit USB-C Anschluss. Einen Monat oder zwei wird Dein Originalteil wohl schon halten.

  16. @Wolfgang
    Huawei Deutschland und Asien sagen ja nicht das es sie geben wird. Die sagen „Haben wir nicht“. Das ist ein bisschen wie als wenn man sich nen Golf kauft und VW sagt „Ersatzteile? Den Golf gibts nicht im Shop. Da haben wir also auch nix“. „Aber kaufen können sie den golf natürlich“
    Ich meine, ist ja schön wenn es heute noch Menschen gibt die drauf vertrauen das es in „ein oder zwei Monaten“ was gibt. Garantierst Du mir dafür? Aber mal unter uns. Die Fit gibt es seit 2 Monaten und ICH kann keine „AF31-1“ Ladestation finden. Die -0 schon, aber die hat andere Pins.

  17. Wolfgang Denda says:

    @JD
    Im Moment hast du erst mal Gewährleistung, und bei Defekten soll sich der Händler einen Kopf machen bzw. muss er komplett tauschen. Außer du hast unglücklicherweise beim Chinamenschen direkt gekauft. Bist du eigentlich der Typ, der auch bei Amazon in dieser Sache herumwettert? Dann warte einfach mit dem Kauf, bis alles gewünschte Zubehör im Laden liegt.

  18. Zur Frage wegen der Registrierung bei der App: Ja, man muss sich ein Huawei-Konto anlegen, welches dann damit verknüpft wird. Die Aufzeichnung der Schlafdaten in der Nacht ähnelte zumindest den werten des Mi Band 2 sehr, scheint also gut zu funktionieren. Überprüfen konnte ich das natürlich basierend meines Schlafzustands nun nicht 😉 Wecken funktioniert je nach Person unterschiedlich, immer pünktlich aber die Intensität der Vibration dürfte stärker sein. meinen Wecker bednötigte ich weiterhin.

  19. Das Display kann nicht durch Watchfaces verändert werden. Es handelt sich nunmal um einen Firness-Tracker, nicht um eine Smartwatch.

  20. Typewriter says:

    @Matthias:

    Krankenversicherung kaufen natürlich ständig Daten. Macht ja auch Sinn aus deren Sicht. Und wie Du schreibst, der Nutzer bekommt einen Bonus – also Gerät und/oder Gutschrift auf den Beitrag – und die Kasse Deine Daten. Das ist bei diversen Kassen in der Mache. Brauchst Du nur googeln. Solche „Boni“ werden gerne auch mit einer Schweigepflichtentbindung für den Arzt gekoppelt. Die Kasse kann dann – vorbei am Datenschutz – beim Arzt zu Deiner Person Fragen stellen. Und auch wenn Daten formal anonymisiert erworben werden, kann man sie recht unproblematisch zuordnen, weil Du als Patient ja bestimmte Leistungen in Anspruch genommen hast.

    Und natürlich schränken auch gesetzliche Krankenkassen Leistungen auf individueller Basis ein. Stichwort: Medizinischer Dienst im Krankenhaus. Oder beim Zahnarzt, wenn Du nicht oft genug zur Kontrolle gehst. Auch die Nutzung medizintechnischer Geräte durch den Patienten wird heute digital protokolliert. Nutzt Du das Gerät nicht genug, dann nimmt man es Dir wieder weg.

    Krankenkassen und Versicherer fragen regelhaft Dinge ab, die sie gar nicht abfragen dürfen. Und wenn Patienten nicht aufpassen und Angaben machen, die vielleicht negative Folgen haben können, müssen sie mit denen ein Leben lang leben, weil diese Daten dann „im Umlauf“ sind.

    Und da geht es dann im übrigen nicht nur um die private Krankenversicherung, sondern v.a. auch um andere Versicherungen, die für die persönliche Absicherung sehr wichtig sind, wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Risikolebensversicherung. Und gerade für letztere sind Deine persönlichen Fitnessdaten sehr interessant.

  21. @Wolfgang
    Mir scheint Du kannst Dir ein Deinem Leben nicht vorstellen das es Menschen gibt die Kinder, hunde, Katzen, Tiere….haben. Sowas KANN einfach kaputt gehen und da kannst Du noch 100x „Gewährleistung“ schreiben, die greift da nicht.

  22. @typewriter:
    Was immer noch fehlt ist eine konkrete Quellenangabe, dass gesetzliche Krankenversicherungen bereits Gesundheitsdaten aufkaufen. Als Angestellten einer gesetzlichen Krankenversicherung würde mich das sehr interessieren. Bitte nicht im „Google mal“ kommen, sondern eine valide Quelle nennen (Spiegel, SZ, FAZ etc.).

    Eine Aussage wie „Schon jetzt verweigern wie Krankenkassen Leistungen“ in die Welt zu setzen, ist einfach, aber die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen bleibt leider aus. Viele übergewichtige Menschen erhoffen sich eine Gewichtsreduktion durch ein Magenband oder einen Magenbypass. Als Krankenkasse zu sagen „Bevor wir dir als letztes Mittel eine komplikationsbehaftete Operation bezahlen versuchen wir es erst mal mit einer gezielten Ernährungsberatung“ finde ich legitim. Aber wenn man einem nicht belegten Argument Nachdruck verleihen will, kann man so eine Aussage ja auch einfach mal kommentarlos in den Raum werfen.

    Grundsätzlich teile ich zwar Deine Bedenken. Meiner Meinung nach sollten Fitness-Tracker nur als freiwilliges Angebot vorgehalten werden, mit dem aktive Menschen einen Rabatt bei der Krankenversicherung erwirken können. Dass schon jetzt Daten von Anbietern von Fitnessarmbändern über die Gewährung von Leistungen entscheiden, ist nicht belegbar.

  23. Schon wieder ein Tracker ohne GPS 🙁

  24. Gibt doch mehr als genug mit GPS. Die meisten taugen nur wenig oder sind halt zu teuer. Mir sind 6 Tage netto lieber als das Ding jeden Abend an die Steckdose zu hängen. Zudem – LCD und kein mieses OLED Display. An das vivosmart LCD Display kommt die „fit“ zwar nicht ran, aber es ist 1000x besser als das von der „Gear Fit 2 „. Letzteres ist in der Sonne nicht emrh ablesbar und hat nach 40 Minuten mit GPS kaum noch Akku.

  25. @Typewriter
    Keine Kasse kommt so einfach an eine Krankenakte. Das geht nur über schriftliche Vollmacht vom Versicherten, die Kasse holt sich die Akte dann über den Medizinischen Dienst (MDK). Kassen und Ärzte die dieses Verfahren umgehen machen sich strafbar. Wie stellst du dir das vor? Dass die Kasse(n) die Arztpraxen abklappern und dort massiv die Akten rausholen? Oder dass Ärzte flächendeckend Daten an Kasse(n) oder eine andere zentrale Stelle übermitteln. Sowas findet nicht statt. Die zentrale elektronische Patientenakte gibt es auch noch nicht.

    Es ist richtig dass Kassen gerne Daten hätten. Die kämen dann aber woanders her. zBsp aus Apps, Wearables und Fitnessportalen. In der Richtung gibt es ein paar Vorschläge von Kassen, Daten von Apps und Wearables sollen mit in die elektronische Krankenakte einfliessen, aber nichts Konkretes. Und der Gesetzgeber hat auch schon angekündigt dort mitzureden. Das hat er bei der VDS auch gesagt und ist dann eingeknickt. Wenn er — der Maas — dann ebenfalls wieder einknickt, erst dann hast du ein Argument.

  26. typewriter says:

    @Kalle
    Ich habe nicht behauptet, dass Krankenkassen einfach Akten aus Praxen heraustragen. Natürlich muss der Patient ein Schweigepflichtentbindung geben. Nur befindet sich diese auf einer Vielzahl von Formularen, die Patienten / Versicherungsnehmer/ -interessierte unterschreiben – oft im Kleingedruckten. Die meisten Menschen wissen doch gar nicht was das ist, was Sie da unterschreiben.

    Wir haben in Deutschland durchaus eine gute Gesetzeslage. Gelebt wir aber oft etwas anderes. Das ist zumindest meine Erfahrung.

    @Hausmeister:
    Die Leistungsträger müssen die Daten gar nicht direkt kaufen, weil Sie das über Beraterfirmen tun können, die für sie die Daten aggregieren. IMS-Health macht so etwas beispielsweise.

  27. Was mir bezüglich der Watchface-Anfrage noch zu sagen blieb war, dass man durchaus ein paar unterschiedliche Designs der Uhren-Darstellung auswählen kann. Das beschränkt sich aber auf ein paar Auswahlen mit digitaler und analoger Zeiten-Anzeige, mit dem Umfang eines Watchface ist das leider nicht zu vergleichen.

  28. Wolfgang Denda says:

    Ich glaube ich muss mir die Fit doch noch mal anschauen, Vector Watch schlüpft unter das Dach von Fitbit. http://ideas.vectorwatch.com/fitbit

    Grmbl. Gibt es sonst noch vernünftige Smartuhren mit Laufzeit und ordentlichen Benachrichtigungen?

  29. Glaub das wird eng. Fitbit nimmt auch alles was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Mir persönlich ging das MiBand2 halt auf den Nerv weil es eher aussah wie ein Klotz, als wie ne Uhr. Technisch ist, IMHO, die LCS Anzeige deutlich vor OLED. Ich hatte das Garmin Vivosmart HR. Die Uhrzeit und alles andere war selbst in hellster Sonne mit Leichtigkeit ablesbar. Leider war die Software nur in der Lage 2 oder 3 Sachen zu erkennen. Zusätzlich machte es keinen Sinn z.B. das Handy mitzunehmen wenn man Fahrrad furh. Die Software kann/konnte die Daten nicht übereinander legen. Sprich – einfaches Tracking am Handgelenk und Track per Handy…und am Ende wird gemergd. Ging nicht…..nur so -> http://www.pixelfeuer.de/gps-tracks-mit-vivosmart-hr-erstellen/

  30. Apropos Ersatzteile. Huawei USA hat heute geantwortet ob es die Ladeschale gibt. To6tal gut….für die. Die müssen als bei Amazon gucken ob es das Teil als Einzelteil gibt?

    „Hello, XXXXXX. Thank you for contacting Huawei Device USA. We do not yet sell the charger for the Huawei Fit. It may be available on Amazon one day, but we do not see any as of yet. If you have a defect on your device, please contact the location you purchased the device for warranty options.

  31. @JD: Ich vermute mal stark, dass sich die Antwort von Huawei auf eine mögliche Drittanbieter-Lösung bezieht, nicht auf die hauseigene Ladestation. Dafür müsste natürlich niemand suchen. Es sieht so aus, als gäbe es das Original tatsächlich nicht als Einzelprodukt zu erwerben. Daran wird sich wohl so schnell auch nichts ändern befürchte ich. Aus dem Test kann ich behaupten, dass das Ding durchaus robust zu sein scheint – man kann da nicht viel kaputt machen. Aber mit Kind und Haustier kann leider eben doch schneller mal was passieren, als es einem recht ist. Spreche da aus Erfahrung :/

  32. Tja, man sollte sich darüber im klaren sein was „proprietär“ eben bedeutet. Das ist ja auch nur schnödes Plastik, aber wenn defekt…dann wars das. Bitter, aber eben wahr.
    Hab eine noch und überlege was ich damit tue. Zurück oder behalten. Zu den neuen Google-Smarts gibts ja leider auch nix. Die S3 soll ja echt gut durchhalten, ist aber mit 400€ nicht ganz günstig und eher ein Brecher als etwas filigranes.

  33. Wolfgang Denda says:

    Es gibt bei Ebay schicke Adapter, Huawei Fit auf Apple Watch Ladestation, für um die zehn Euro + Versand aus Florida.

  34. Ralf Engler says:

    Ein ziemlicher Bug: Schwimmtrainings werden zwar in der Uhr erfasst, aber nicht in die App synchronisiert. Dort gibt es die Kategorie Schwimmen nicht mal, stattdessen Klettern. Mit anderen Worten: App passt nicht zu Watch – Produktbeschreibung falsch. Ärgerlich.

  35. Anscheinend hat man das Schrittzählerproblem gelöst. Armheben zählt bei mir nicht.

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