Verbraucherzentrale warnt vor WhatsApp-Spam

5. Juni 2015 Kategorie: Mobile, Social Network, geschrieben von:

whatsapp-logo

Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor Spam, der euch via WhatsApp begegnen könnte. So sollen Nutzer derzeit vermehrt Spam-Nachrichten erhalten, in denen sie über neue WhatsApp-Funktionen informiert werden. Da schrillen bei allen Lesern natürlich die Alarmglocken, aber jeder von euch kennt Menschen, die dann sagen „Prima, endlich was Neues – ich klick mal wacker!“. Hinter dem Link kommt man dann auf eine Seite, die zum fröhlichen Bezahlen einlädt – sind ja nur 4,99 Euro pro Woche, die man über das Drittanbieter-Abo latzen soll. Das Ganze ist eine uralte Masche, ploppt aber leider hier und da immer wieder auf – und es fallen Leute darauf rein, denn sonst würden solche Abzock-Dinger nicht mehr existieren. Das Ganze ist übrigens noch garniert mit einer Nachricht, die zur Weiterleitung an Freunde einlädt – das stärkt natürlich die Vertrauenswürdigkeit. 

Die Verbraucherzentrale Sachsen dazu:

„Das funktioniert über das so genannte WAP-Billing, ein Bezahlsystem für mobile Endgeräte. Dieses System ermöglicht es bei mobiler Internetverbindung, dass die Mobilfunknummer des Nutzers an den Anbieter übermittelt wird. Der Drittanbieter unterstellt also, dass mit dem Anklicken des Links ein Abo-Vertrag geschlossen wurde und macht seine Forderung über die Mobilfunkrechnung geltend. Einer weiteren Verifizierung über eine TAN- oder PIN-Nummer bedarf es bei diesem Bezahlverfahren nicht. Anbieter haben auf diese Weise ein unglaublich leichtes Spiel, Nutzern eine Geldforderung unterzuschieben. 

Verbraucher sollten sowohl bei ihrem Mobilfunkanbieter als auch beim Drittanbieter der Forderung widersprechen und den strittigen Betrag keinesfalls zahlen. Wird die Rechnung im Lastschriftverfahren eingezogen, kann man bei seiner Bank binnen 8 Wochen die Rückbuchung veranlassen und den entsprechend gekürzten Betrag an den Anbieter überweisen, teilt die Verbraucherzentrale Sachsen weiterhin mit.

In diesem Sinne: kommt gut ins Wochenende und haltet die Augen offen – notfalls hilft dann eben nur eine Sperre beim Anbieter, wie von Dr. Michael Spehr auch hier beschrieben.


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Carsten hat bereits 25477 Artikel geschrieben.