US-Sicherheitsbehörden bekommen Zugriff auf Gesprächsinformationen von Telefonaten

6. Juni 2013 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Schöner Datenschutzskandal in den USA – wobei: Skandal? Eigentlich geht man dort doch immer davon aus, dass mitgelauscht werden darf, oder? Was passiert ist? Ein geheimes Urteil wurde dem Guardian zugespielt, welches unter dem Label Top Secret abgelegt ist. Brisanter Inhalt? Netzbetreiber Verizon muss der National Security Agency (NSA) täglich Informationen zu Telefonaten innerhalb der USA und zwischen den USA und anderen Ländern zur Verfügung stellen. Hier soll es nicht um den Inhalt der Telefonate gehen, wohl aber um Dauer, Uhrzeit und Telefonnummern.

NSA

Neben der NSA darf auch noch das FBI Telekommunikationsdaten abgreifen, hierfür hat mein ein Zeitfenster, welches bis zum 19. Juli reicht. Das Ganze erinnert ein wenig an Echelon zur Sammlung von Kommunikationsdaten im Zuge der Terrorabwehr. Auch die EFF äußerte sich besorgt zu den Vorgängen. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) ist eine im Juli 1990 von John Perry Barlow und Mitchell Kapor gegründete nichtstaatliche Organisation mit Sitz in San Francisco, die sich mit den Bürgerrechten im Cyberspace beschäftigt. Ziel ist eine mediale Selbstbestimmung des Bürgers. EFF teilt mit, dass viele US-Bürger jetzt erfahren, wie der Patriot Act, Section 215 ausgelegt wird.


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