Studie: 35 Prozent der Smartphone-Nutzer verwenden kein Passwort, auch mobiles Payment unbeliebt

4. April 2013 Kategorie: Android, Backup & Security, iOS, Mobile, geschrieben von: caschy

Eine Umfrage zum Thema Tablets und Smartphones ist wieder veröffentlicht worden, die allerlei Interessantes über Smartphone- und Tablet-Besitzer aussagt. So könnte mehr als ein Drittel (34%) nicht auf ihre Mobilgeräte verzichten. Im Brandfall zählt sogar knapp ein Viertel (24%) das eigene Smartphone oder Tablet zu einem der beiden persönlichen Gegenstände, die sie als Erstes retten würden. Doch die Studie zeigt auch: viele Benutzer schützen ihre Geräte nicht mit einem Passwort, wobei man bei den Lockscreen-Bugs der letzten Zeit wohl eher sagen muss: mehr als ein Schutz gegen einen versehentlichen Anruf aus der Hosentasche sind manche Sicherheitsmechanismen nicht.

Nexus-4

Die Mehrheit (69%) der europäischen Befragten gab ab, private Informationen auf Mobilgeräten zu speichern und abzurufen – logo, sonst muss man kaum ein Smartphone haben. Gleichzeitig nutzt mehr als ein Drittel (35%)  kein Passwort um diese Daten zu sichern. Im Falle eines Verlustes oder Diebstahls des Geräts haben andere somit Zugriff auf jede Menge Informationen. Auch auf persönliche E-Mails,Chats, Bilder und Co.

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Verlust des Smartphones? Nichts Ungewöhnliches für die Befragten. Drei von zehn gaben an, ihr mobiles Gerät bereits einmal verloren zu haben oder Opfer eines Diebstahls geworden zu sein. Die größten Sorgen der Besitzer sind dabei anfallende Kosten durch teure Telefongespräche (43%), die Belästigung von gespeicherten Kontakten (26%) und der Erwerb digitaler Inhalte in ihrem Namen (26%).

Und wo wir gerade beim Einkaufen von Gütern sind:  die Studie zeigt auch Unterschiede zwischen den europäischen Ländern im Hinblick auf die Nutzung von Mobilgeräten. So fühlen sich nur etwa 13% der deutschen und 15% der russischen Nutzer beim Einkauf über mobile Endgeräte sicher. Dagegen vertraut knapp ein Drittel (32%) der polnischen und rund ein Viertel (24%) der italienischen Nutzer auf die Sicherheit beim Shoppen über Smartphones und Tablets.

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Schaut man sich die Ergebnisse an, dann verwundert es nicht, dass hier in Deutschland mobile Bezahllösungen äußerst unerfolgreich sind: nur 6% der befragten Deutschen greifen auf diese Möglichkeit zurück. Im europäischen Ausland ist die Zahl der Nutzer deutlich größer: 13% der Briten, 17% der Dänen, 18% der Schweden, ein Viertel der polnischen Nutzer (25%) bezahlen via Smartphone und Tablet.

Das Kuriose: man meidet mobile Bezahllösungen, verwendet aber kein Passwort und es kommt noch besser:  rund zwei von fünf Nutzern (41%) gaben an, Apps nicht immer aus den offiziellen Marktplätzen herunterzuladen. Mehr als ein Drittel (34%) greift zudem nicht auf sichere Bezahlsysteme zurück, wenn über das Smartphone oder Tablet eingekauft wird.

Erhebungszeitraum und Umfang der Umfrage? Zwischen Juli 2011 und Juli 2012 wurden online 13.018 Erwachsene im Alter zwischen 18 und 64 Jahren in 24 Ländern befragt, hier das Ganze als PDF.

Und ihr? Banking nur im heimischen WLAN per Smartphone – oder auch draußen? Oder überhaupt nicht?



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Über den Autor: caschy

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