Stimme statt Passwort: Nuance zeigt, wie es geht

16. Juli 2013 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Im Zuge von mehr Sicherheit werden Authentifizierungsmöglichkeiten eher komplizierter als einfacher. 2-Faktor-Authentifizeirung, ellenlange Passwörter mit Sonderzeichen und bei jedem Dienst am besten ein anderes. Mit Komfort hat das wenig zu tun. Dass es auch viel einfacher geht, zeigt Nuance, der bekannte Entwickler von Sprachtechnologien.

Die Sicherheit steht natürlich auch bei dieser Methode im Vordergrund. So soll das System erkennen, ob tatsächlich jemand spricht oder es sich um eine abgespielte Aufnahme handelt. Auch Logins mit identischen Satz (also so, wie man sich vorher schon einmal eingeloggt hat), wird erkannt. Dies gilt gleichfalls für schnell hintereinander stattfindende Logins.

In den letzten zwei Jahren konnte Nuance bereits 20 Millionen Voiceprints sammeln, insgesamt sind es nun 30 Millionen. Die Authentifizierung per Stimme soll aber nicht nur sicherer sein, sondern dem Nutzer vor allem praktischer erscheinen. Anrufe bei Hotlines werden verkürzt und man muss sich keine Passwörter oder im schlimmsten Fall sogar Antworten auf Sicherheitsfragen mehr merken.

Die Voiceprint-Authentifizierung kann sowohl aktiv als auch passiv erfolgen. Das heißt, der Nutzer kann entweder irgendetwas sagen (da die biometrischen Daten der Stimme verglichen werden) oder er muss einen Satz formulieren, der ihm vorgegeben wird. Auf jeden Fall eine relativ unkomplizierte Geschichte, die sich bestimmt eher früh als spät durchsetzen wird.


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Quelle: VentureBeat | Nuance

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