OpenSignal visualisiert erneut Android-Vielfalt

22. August 2014 Kategorie: Android, Mobile, geschrieben von:

Der eine behauptet, dass Android vielfältig ist, der andere redet ganze gerne mal von Fragmentation. Fakt ist: es gibt Tausende von Geräten mit verschiedenen Auflösungen, Ausstattungen und Android-Versionen – und es werden immer mehr. Die Herausforderung der Entwickler ist natürlich, ihre Apps möglichst gut auf möglichst vielen Geräten laufen zu lassen.

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Fragmentation ist Schwäche aber auch gleichzeitig Stärke von Android. OpenSignal hat Daten aus 682.000 Installation ausgewertet um uns einen kleinen Blick in die Welt von Android zu geben. Wie man sich die Geräte-Fragmentation vorstellen kann? Wie im ersten Screenshot. Die App stellte ferner 18.796 verschiedene Geräte fest, 2013 waren es 11.868.

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Das nicht Überraschende? Die Android-Welt wird weiterhin von Samsung dominiert, die Erhebung machte schlappe 43 Prozent an Samsung-Geräten aus – aber im letzten Jahr waren es allerdings noch 47,5 Prozent.

Die gute Nachricht: 20,9 Prozent der in der Erhebung befindlichen Geräte verfügen schon über Android KitKat – immerhin knapp über ein Fünftel (aber im letzten Jahr hatten wenigstens schon ein Drittel das zu der Zeit aktuelle Jelly Bean). Hier im Screenshot Nummer Zwei einmal ein Überblick über die Verbreitung nach Firmen, auf der OpenSignal-Seite noch klickbar, sodass ihr nach einzelnen Geräten filtern könnt. Das Samsung Galaxy SII ist immer noch eine dicke Nummer.

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Der letzte Screenshot zeigt die Entwicklung der Android-Versionen über die vergangenen Jahre an, die alten Geräte und Versionen verschwinden, das Neue hält Einzug. Hinter OpenSignal steht eine Firma, die Apps anbietet, welche drahtlose Netzwerke in der Nähe anzeigt und deren Signalstärke auf Karten visualisiert. Das Ganze ist Community-getrieben, sodass jeder mitmachen kann.

Was natürlich nicht im Report zu finden ist, ist das Vorhandensein der Google Play Services. Diese laufen zwar nicht auf allen Geräten des Planeten, aber dennoch auf ganz vielen. Und über eben jene pusht Google extrem viele Neuerungen auf die Android-Geräte da draußen – zur Google I/O sprach man davon, dass 93 Prozent aller Nutzer mit Google Play Services davon die neuste Version einsetzen.

Wie ich schon oft schrieb: wenn man wirklich einen schwarzen Peter suchen und finden will, dann darf man diesen nicht bei Google suchen, denn meistens sind es Hersteller und Netzbetreiber, die sich bei Updates Zeit lassen oder einfach schlampen. Und man muss auch mal ehrlich zu sich sein: als Techie willst du gerne die aktuelle Version, weil du ausprobieren willst. Doch wie viele Menschen haben weder eine Ahnung, welche Version sie einsetzen, geschweige denn machen sie sich Gedanken um Updates (was natürlich kein Freibrief für Hersteller und Provider sein darf)?

Und was ein Android-Entwickler zur Diskussion sagt? Das.


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