NexDock: Laptop-Dock für Smartphones via Crowdfunding finanziert

9. April 2016 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: André Westphal

nexdock thumbDas NexDock ist ein interessantes Konzept: Sieht aus wie ein gewöhnliches Notebook, kommt aber ohne Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplatte aus. So erwacht die leblose Hülle erst zum Leben, wenn ein Smartphone angestöpselt wird und das NexDock mit seiner Leistung befeuert. Alternativ lassen sich auch Tablets oder PC-Sticks ankoppeln. Via Crowdfunding wurde das ungewöhnliche Dock erfolgreich finanziert und lässt sich mittlerweile für 119 US-Dollar anfordern, wenn man die Indiegogo-Kampagne noch vor Ende unterstützt. Hier handelt es sich aber um einen reduzierten Preis als limitiertes Angebot.

Auf der nächsten Stufe zahlt ihr 129 US-Dollar für das NexDock. Im Handel soll es später schließlich 149 US-Dollar kosten. Laut Indiegogo-Projektseite wird die Auslieferung bereits im Juni 2016 beginnen. Doch was bietet dieses Notebook-Dock denn nun? Es ist ein Display mit 14,1 Zoll Diagonale und 1366 x 768 Bildpunkten an Bord, eine Tastatur sowie ein Touchpad, ein Akku mit 10.000 mAh, Lautsprecher und natürlich diverse Anschlüsse. Um den Preis der ersten Generation niedrig zu halten, nutzt man übrigens kein eigens erdachtes Gehäuse, sondern eine Variante, die in China für MacBook-Imitate zum Einsatz kommt. Die Macher von NexDock haben sie für ihre Zwecke angepasst.

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Als Schnittstellen sind Bluetooth 4.0, Mini-HDMI, zweimal USB, microSD und 3,5-mm-Klinke für Kopfhörer vorhanden. Das NexDock misst 351 x 233 x 20 mm und wiegt etwa 1,5 kg. Leider sind nicht alle mobilen Endgeräte mit dem NexDock nutzbar. Aktuell nennt man als kompatibel alle Geräte mit Windows 10 Mobile, die Continuum unterstützen, Windows-Tablets, das Raspberry Pi 3, den Kangaroo PC sowie PC-Sticks mit Windows. Laut den Machern des NexDocks wollen die meisten Backer das Dock offenbar mit einem Raspberry Pi 3 einsetzen.

Langfristig ist die Idee hinter dem NexDock, dass Anwender die Chance haben langfristig die gleiche Tastatur und den gleichen Bildschirm für ein Notebook zu verwenden, aber von den schnellen Update-Zyklen mobiler Endgeräte profitieren. Quasi würdet ihr dann indirekt, jedes Mal wenn ihr eurer Smartphone austauscht, zugleich einen leistungsfähigeren Laptop erhalten. So sind natürlich langfristig weitere NexDocks mit z. B. größeren Bildschirmen und höheren Auflösungen denkbar.

Aktuell läuft die Crowdfunding-Kampagne für das NexDock noch acht Tage. Sollter ihr Interesse haben, könnt ihr derzeit noch für 119 US-Dollar als Unterstützer ein Exemplar sichern.



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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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