mydbell: Smart Home für die Türklingel

5. Mai 2016 Kategorie: Smart Home, geschrieben von: caschy

mydbell_kickSchaut man sich auf dem Markt um, dann findet man mittlerweile einen ganzen Schwung smarter Türklingeln und -schlösser. Sie alle arbeiten meistens nach dem Prinzip: Umbau, Einbau einer Bluetooth- oder Funklösung in Verbindung mit einer App. Ein aus der Rheinischen Fachhochschule Köln ausgegründetes Start-up-Unternehmen will es nun via Kickstarter versuchen und behauptet, eine Smart Home-Erweiterung für nahezu jede Türklingel zu entwickeln, die jeder nutzen kann. Nach der Installation des mydbell-Systems klingelt dein Besuch an der Tür und auf dem Smartphone und/oder dem PC rappelt es auch.

mydbell

Hier kann man zwischen dem Single- und Voting-Mode wählen. Wenn man nur über ein Klingeln an der Haustür informiert werden möchten, nutzt man den Single-Mode. Mit dem Voting-Mode können alle Mitbewohner gemeinsam entscheiden wer zur Haustür geht. Wo die Vorteile einer Türklingel liegen könnten, die man nachträglich smart umrüstet? Sitze ich beispielsweise im Garten oder auf der Terrasse, dann höre ich die Klingel nicht, hier wäre es tatsächlich schön, würde ich direkt das Klingeln auf dem Smartphone oder dem Rechner mitbekommen.

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Auch soll es Menschen geben, die die Klingel abschalten, wenn ein Baby nen Schlummer hält – hier würde man dann trotz deaktiviertem Gong mitbekommen, wenn jemand an der Tür schellt. mydbell möchte laut eigenen Aussagen jedem Heimwerker oder Bastler die Möglichkeit einer echten Open-Source-Lösung in der Hausautomatisierung bieten. Wer mag, der kann sogar über die App seine Klingel Freunden freigeben. So könnt ihr gute Nachbarn schon einmal vorwarnen, wenn ein Paket kommt. Die wissen dann halt, wann es bei euch klingelt.

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Die Technik dahinter? Ein Sender wird praktisch auf den Klingeldraht gesteckt und über diesen gespeist. Ein zusätzliches Gateway empfängt etwaige Meldungen und leitet diese an eine App weiter, die für Android, Windows und iOS zu haben sein soll. Die Sache ist natürlich: Funklösungen gibt es ohne Ende und auch Türklingeln mit App-Lösung. Sympathisch finde ich mydbell dennoch, muss man offenbar nicht großartig umbauen.

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230.000 Euro suchen die Macher aus Deutschland bei Kickstarter, während ich diese Zeilen schreibe, haben sie lediglich 4.300 Euro gesammelt. 54 Tage haben sie noch, um ihr Ziel zu erreichen. Komplett soll die Lösung später mal 179 Euro kosten. Als Early Bird kann man sich die Lösung momentan für 99 Euro schnappen, für 112 Euro bekommt man als Frühbucher die LED-Variante, sie hat noch LEDs, um die Klingel zu visualisieren.

Sollte alles glatt laufen, dann will man im Dezember 2016 ausliefern.

Was sagt ihr zu diesen Lösungen? Vielleicht selber etwas im Einsatz? Lasst es uns wissen!


 

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Über den Autor: caschy

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